-II-
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.............................................................................................................. II
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Anhangverzeichnis. V
1. Einleitung. 6
1.1 Zielsetzung. 7
1.2 Problemstellung. 7
2. Die Internationale Standardorganisation 8
2.1 Die ISO 9000:2000 Normenfamilie. 9
2.2 Nationale Umsetzung 11
2.3 Anwendungsbereiche der ISO 9000-Familie. 11
2.4 Spezifische und neutrale Normen. 12
2.4.1 VDA 6.1. 13
2.4.2 QS 9000 14
2.4.3 ISO/TS 16949. 14
3. Qualitätsmanagement-Systeme (QMS) 18
3.1 Gründe für ein QMS. 20
3.2 Implementierung eines QMS. 21
3.2.1 Aufbau und Umfang eines QMS. 21
3.2.2 Bedeutung für das Unternehmen. 22
3.3 Zertifizierung und Audit. 23
3.4 Q-MHandbuch 26
4. Auszeichnungen. 27
4.1 Deming-Preis 27
4.2 Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA) 27
4.3 European Quality Award (EQA) und das EFQ-MModell. 28
4.4 Ludwig-Erhard-Preis. 29
5. Ausblick 31
Literaturverzeichnis 32
Anhang 34
Abkürzungsverzeichnis
APQP: Advanced Product Quality Planning CEN: Comité Européen de Normalisation DGQ: Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. DIN: Deutsches Institut für Normung e.V. DQS: Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen GmbH EFQM: European Foundation for Quality Management EN: Europäische Norm EQA: European Quality Award IATF : International Automotive Task Force ISO: International Organization for Standardization JUSE: Japanese Union of Science and Engineers KVP: Kontinuierlicher Verbesserungsprozess MBNQA: Malcolm Baldrige National Quality Award QM: Qualitätsmanagement QMS: Qualitätsmanagementsystem QS: Qualitätsstandard TGA: Deutsche Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbH TS: Technical Specification VDA: Verband der Automobilindustrie e.V. VDI: Verein deutscher Ingenieure
-IV-
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Logo ISO.
Abb. 2: Historische Entwicklung der Normen
Abb. 3: Prozessmodell der ISO/TS 16949.
Abb. 4: Akzeptanz der ISO/TS 16949 durch Automobilfirmen.
Abb. 5: Gründe für QM.
Abb 6: Schema der Dokumentation des QMS
-V-
Anhangverzeichnis
Anhang 1: Der Motor des Erfolges. 34
Anhang 2: Historische Entwicklung des QM. 36
Anhang 3: Fragenkatalog zur Einführung eines QMS. 36
Anhang 4: Kundenanforderungen an die Zertifizierung. 38
Anhang 5: Checkliste Prozessaudit 39
Anhang 6: Auszüge aus Abschnitt 4. Qualitätsmanagement der Checkliste. 40
Anhang 7: Auszüge aus dem Q-MHandbuch der MEDAV GmbH. 42
Anhang 8: Gewinner 2004 des Deming-Preis 44
Anhang 9: Kriterien des MBNQA 45
Anhang 10: Bewertungskriterien und deren Gewichtung für den EQA. 45
Anhang 11: EQA-Kategorien 46
Anhang 12: Gewinner, Preisträger und Finalisten 2003 des EQA. 47
Anhang 13: Finalisten 2004 des EQA 50
Anhang 14: Das EFQ-MModell. 52
Anhang 15: Preisträger, Auszeichnungen 2003 Ludwig-Erhard-Preis. 53
Anhang 16: Finalisten 2004 Ludwig-Erhard-Preis 55
1. Einleitung
Der Anfang des Qualitätsmanagements (QM) liegt in den komplexen Produkten der USA aus dem militärischen Bereich und der Raumfahrt. Man erkannte, dass die Qualität solcher komplexen Produkte nach ihrer Fertigstellung oder nach ihrer Auslieferung mit einer Qualitätsprüfung nicht mehr vollständig erfasst und beurteilt werden kann. Oft kann man für die Funktion des Produkts wichtige Qualitätsmerkmale am fertigen Produkt nicht mehr prüfen, weil sie nicht mehr „zugänglich“ sind.
Um festzustellen, ob die jeweiligen Qualitätsforderungen erfüllt werden, wurden erste Qualitätssicherungsregelwerke entwickelt. Das erste Regelwerk für solche Qualitätsprüfungen war die MIL-Q-9858 vom 9. April 1959 und entstand im militärischen Bereich. Im Laufe der Jahre entstand eine ganze Reihe von firmen- und branchenspezifischen, branchenübergreifenden und branchenneutralen Qualitätssicherungsregelwerken. Qualitätsprüfungen der QM-Verfahren nennt man heute „Qualitätsaudit“, das „Programm’“ selbst heißt „Qualitätsmanagementsystem“ (QMS). Innerhalb weniger Jahre haben QMS nach der Normenreihe ISO 9000 somit weltweit an Bedeutung gewonnen und eine enorme Verbreitung gefunden. (vgl. Zollondz 2001, S. 294 f.)
Qualität ist der Grad der Eignung, dem Verwendungszweck zu genügen. Erweitert auf das QM heißt diese Definition: Das Management hat die Eignung, das Unternehmen so zu gestalten und zu führen, dass es den Anforderungen, die heutige Märkte stellen, gerecht wirdd.h. das Unternehmen ist erfolgreich. (vgl. Zollondz 2001, S. 118)
In Anhang 1 ist zu ersehen, dass sich der Erfolg eines Unternehmens darstellen lässt als System von vier Qualitäten, die sich gegenseitig beeinflussen.
1.1 Zielsetzung
In dieser Studienarbeit im Fach Materialwirtschaft soll aufgezeigt werden, welche Normen für QMS es gibt, welchen Zweck sie haben, wofür und nach welchen Grundsätzen QMS eingeführt bzw. geführt werden und welchen Nutzen sie bringen. Verdeutlicht wird dies an einigen Praxisbeispielen und Grafiken.
1.2 Problemstellung
Im Wirtschaftssystem haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Qualitätskriterien vielfältig geändert. Anfangs waren vor allem die funktionalen Eigenschaften eines Produktes von großer Bedeutung. Jedoch wurden im Laufe der Jahre immer mehr Produkte mit sehr ähnlichen oder gar gleichen technischen Gegebenheiten auf den Markt gebracht. Somit wurde es schwer sich durch technische Kompetenz vom Wettbewerber zu unterscheiden und somit marktfähig zu bleiben. Um konkurrenzfähig zu sein, mussten somit andere Besonderheiten, Funktionen oder ästhetische Aspekte von Produkten besonders in den Vordergrund gestellt werden.
Als dann in den 80er Jahren die Zertifizierungen von Unternehmen begannen, wurde vor allem die DIN EN ISO 9000ff zum absoluten Schlagwort. Viele Unternehmen waren überzeugt davon, durch eine Zertifizierung automatisch zu einem Qualitätsunternehmen zu werden. Jedoch spielen dafür sehr viele andere Faktoren auch wichtige Rollen. (vgl. http://www.tempus.de)
Eine Darstellung über die historische Entwicklung des QM ist in Anhang 2 aufgezeigt. Dadurch wird deutlich, dass die Qualität nicht nur während der Produktion festgelegt werden kann, sondern dass alle Tätigkeiten eines Unternehmens in irgendeiner Weise darauf Ein- fluss haben.
2. Die Internationale Standardorganisation
Abb. 1: Logo ISO
Quelle: http://www.iso.org/iso/en/ISOOnline.openerpage
Ziel der ISO ist es, weltweit gültige Normen zu entwickeln. Wobei die Umsetzung der Normen und die Überprüfung der Übereinstimmung mit den Forderungen der Normen den Vertragspartnern obliegen. (vgl. Zollondz 2001, S. 375 f.)
2.1.1 EN ISO 9000
In dieser Norm werden die Grundlagen für QMS und die in der Normenreihe EN ISO 9000ff verwendeten Begriffe erläutert.
Diese Norm ist ein unterstützender Leitfaden, um die Anforderungen aus der DIN EN ISO 9001:2000 umsetzen zu können. (vgl. Weigert 2004, S. 75)
2.1.2 EN ISO 9001
2.1.3 EN ISO 9004
Diese Norm gibt über die in der ISO 9001 enthaltenen Anforderungen hinausgehende Informationen und Anleitungen. (vgl. Weigert 2004, S. 75)
1 : siehe Abkürzungsverzeichnis
2.1.4 EN ISO 19011
Diese Norm stellt eine Anleitung für das Auditieren von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen dar.
2.2 Nationale Umsetzung
Europäische Normen der ISO bestehen in drei offiziellen Fassungen: Deutsch, Englisch, Französisch. CEN-Mitglieder müssen sich daran halten, diesen Europäischen Normen ohne jede Änderung den Status einer nationalen Norm zu geben. (vgl. Weigert 2004, S. 75)
2.3 Anwendungsbereiche der ISO 9000-Familie
1. Organisationen, die sich von der Einführung eines QMS Vorteile versprechen. 2. Organisationen, die von ihren Lieferanten die Gewissheit haben wollen, dass ihre Produktforderungen erfüllt werden. 3. Die Benutzer der Produkte.
4. All jene, die mit einem gemeinsamen Verständnis der im QM verwendeten Begriffe zu tun haben (z.B. Lieferanten, Kunden).
5. Alle Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der Organisation, die das QMS im Hinblick auf die Einhaltung der Forderungen der ISO 9001 bewerten oder auditieren. 6. Alle Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der Organisation, die die Organisation bei der Schaffung eines für sie geeigneten QMS beraten. 7. Entwickler verwandter Normen. (vgl. Zollondz 2001, S. 1279)
Arbeit zitieren:
Daniela Weimer, 2004, Einführung in Qualitätsmanagementsysteme, München, GRIN Verlag GmbH
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