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Inhaltsverzeichnis
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1 NA
EINLEITUNG - 3 -
2 NA
KYOTO-PROTOKOLL - 4 -
3 NA
EMISSIONSHANDEL - 5 -
3.1 NA
CAP AND TRADE - 7 -
3.2 NA
FUNKTIONSWEISE DES EMISSIONSHANDELS - 7 -
3.3 NA
VERTEILUNG DER EMISSIONSRECHTE - 8 -
3.4 NA
STRAFEN FÜR ZU HOHEN SCHADSTOFFAUSSTOß - 8 -
4 NA
BETROFFENE INDUSTRIEZWEIGE - 9 -
5 NA
KONSEQUENZEN DES EMISSIONSHANDELS FÜR UNTERNEHMEN - 10 -
5.1 NA
DIREKTE FINANZIELLE KONSEQUENZEN - 11 -
5.2 NA
STRATEGISCHE BEDEUTUNG - 12 -
6 NA
PRAKTISCHE AUSWIRKUNGEN DES EMISSIONSHANDELS - 13 -
7 NA
FAZIT - 16 -
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
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Abbildung 1: Reduktionsziele der Industrieländer - 4 -
Abbildung 2: Die flexiblen Instrumente des Kyoto-Protokolls - 5 -
Abbildung 3: Artikel 17 des Kyoto-Protokolls - 6 -
Abbildung 4: Prinzip des Emissionshandels - 6 -
Abbildung 5: Dimensionen der Konsequenten des Emissionshandels - 11 -
Abbildung 6: Typische Risiken beim Emissionshandel - 12 -
Abbildung 7: Nachteile des Emissionshandels - 15 -
Abbildung 8: Verbesserungsvorschläge am Emissionshandelssystem - 15 -
Tabelle 1: Reduzierung von Treibhausgasen in Deutschland - 5 -
Tabelle 2: Betroffene Industriezweige - 10 -
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1 Einleitung
Klimaschutz ist eine der zentralen umweltpolitischen Herausforderungen in unserer jüngs- ten Zeit. Besonders, wenn man die Umweltkatastrophen in Amerika betrachtet, wie ganze Städte und Regionen verwüstet wurden, weil man fahrlässig mit unsere Klima umgeht. Mit Emissionshandel hat man eine starke umweltpolitische Waffe, die ausgenutzt und in der ganzen Welt umgesetzt werden muss.
Die internationalen politischen Rahmenbedingungen wurden 1997 mit dem Kyoto- Protokoll geschaffen. Ein Instrument zur Reduzierung der „Treibhausgase“ 1 ist der Han- del mir Emissionsrechten. Dieses Instrument soll neben weiteren Mechanismen, Joint Implementation, Clean Development Mechanism, (Abbildung 2) weltweit zu einer Reduk- tion der Treibhausgase vor allem der CO2 beitragen. In der Europäischen Union hat der Handel mit Emissionsrechten am 01. Januar 2005 begonnen. Die Bundesregierung hat mit dem Treibhausgas-Emissionengesetzt (TEHG), das am 15.07.2004 in Kraft getreten ist, die rechtlichen Grundlagen für den Emissionshandel in Deutschland geschaffen. Mit der Deutschen Emissionshandelstelle (DEHSt) 2 wurde zudem eine Stelle eingerichtet, die den nationalen Emissionshandel organisiert.
Im Rahmen dieser Hausarbeit ist in erster Linie als zentrale Frage zu klären, wie sich der Emissionshandel auf der Ebene der Unternehmen auswirkt. Um diese Auswirkungen dar- stellen zu können, soll zunächst auf die Grundsätze des Emissionshandels eingegangen werden. Danach ist zu verdeutlichen, wie dieses System funktioniert und welche Indust- riezweige besonders betroffen sind. In dem nächsten Schritt werden die praktischen Aus- wirkungen dieses auf den Unternehmen anhand zwei Studien dargestellt und analysiert, bevor in einem abschließenden Fazit Schlussfolgerungen für die Thematik gezogen wird.
1
Bei den sechs Treibhausgasen handelt es sich um Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), Teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFKW) und Schwefelhexalfuorid (SF6)
2
Zuständige nationale Behörde im Sinne des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes ist das Umweltbun- desamt. Die DEHSt wird als neuer Fachbereich im UBA mit Sitz in Berlin aufgebaut.
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2 Kyoto-Protokoll
Das Protokoll wurde 1997 auf der dritten internationalen Klimakonferenz in der japani- schen Stadt Kyoto verhandelt und verabschiedet. Es ist eine völkerrechtlich verbindliche Vereinbarung, in der sich 38 Industriestaaten 3 zur Emissionsreduktion der Treibhausgas- emissionen um 5,2% im Vergleich zu 1990 verpflichten 4 , Die dafür vorgesehener Zeit-
raum um die Verpflichtungen zu erfüllen ist 2008-2012. Statt eines einzelnen Stichjahres wurde ein Fünfjahreszeitraum gewählt, um die Wirkung von „außergewöhnlichen“ Ereig- nissen und Einflüssen, wie z.B. Witterungseinflüsse, zu reduzieren. Man spricht bei die- sem Zeitraum auch von der ersten Kyoto-Verpflichtungsperiode. 5
Im Einzelnen werden folgende Reduktionsziel festgelegt:
Abbildung 1: Reduktionsziele der Industrieländer
Quelle: http://www.ea-nrw.de/_database/_data/datainfopool/Infopaket_Emissionshandel_Teil1.pdf
Die Reduktionsziele der Europäsche Union wurden auf 8 % festgelegt. Die BRD hat sich dazu bereit erklärt, ihre Emissionen um insgesamt 21% auf der Basis von 1990 zu verrin- gern 6 . Die Reduzierungsziele der einzelnen Treibhausgase in Deutschland sind in der Ta-
belle 1 dargestellt.
3
Die Vertragsstaaten sind im Anhang B des Kyoto-Protokolls aufgeführt
4
http://www.ea-nrw.de/_database/_data/datainfopool/Infopaket_Emissionshandel_Teil1.pdf
5
vgl. Betz Regina Anette, Seite 41
6
http://www.ea-nrw.de/_database/_data/datainfopool/Infopaket_Emissionshandel_Teil1.pdf
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Tabelle 1: Reduzierung von Treibhausgasen in Deutschland
Abbildung 2: Die flexiblen Instrumente des Kyoto-Protokolls
Quelle: Eigene Darstellung
3 Emissionshandel
Artikel 17 des Kyoto-Protokolls (Abbildung 3) beschreibt den internationalen Emissions- handel, der es den Industriestaaten erlaubt, untereinander Emissionsrechte zu kaufen und zu verkaufen 7 . Unternehmen, die weniger Emissionen verbrauchen, als sie zugeteilt be-
kommen haben, können „überzählige Rechte“ an andere Unternehmen verkaufen oder in der nexten Periode wieder verwenden. Umgekehrt können Unternehmen die mehr Emissi- onen verbrauchen als sie zugeteilt bekommen haben, fehlende Emissionsrechte „dazu kau- fen“. Von diesem Handel profitieren sowohl der Verkäufer als auch der Käufer der Emis- sionsrechte. Der Verkäufer schöpft sein wirtschaftlich erschließbares Reduktionspotential aus und verkauft die überschüssigen Emissionsrechte zum Marktpreis 8 , der Käufer kann
die Unterdeckung seines Emissionrechtekontos zu kostengünstigsten Konditionen ausglei- chen 9 . Diesen Sachverhalt zeigt Abbildung 4.
7
vgl. http://www.ji-cdm-austria.at/de/glossar.php
8
der Preis liegt bei 21,75 €/EUA. Quelle die deutsche Strombörse www.eex.de (Stand 28.09.05)
9
http://www.ea-nrw.de/_database/_data/datainfopool/Infopaket_Emissionshandel.pdf
Quote paper:
Jubran Habib, 2005, Klimaschutz durch Emissionshandel, Munich, GRIN Publishing GmbH
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