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Schlußsituationen in Unterrichts- und Seminarphasen

Title: Schlußsituationen in Unterrichts- und Seminarphasen

Term Paper , 2001 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Kathrin Im Winkel (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Schlußsituationen dienen meist der Ergebnissicherung, also der Erfolgskontrolle beziehungsweise der Übung und Wiederholung. Sie sind außerdem wichtig für den Transfer des Gelernten in die darauf folgenden Alltags- und Lernsituationen und bieten sich für das Einbringen von Seminarkritik an.

Ich werde mich in meiner weiteren Ausführung auf die Ergebnissicherung, die Seminarkritik und den Transfer beschränken und auch diese Reihenfolge einhalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Inhalt

2. Einleitung: Schlußsituationen im Unterricht und in Seminaren

3. Ergebnissicherung

3.1 Funktionen der Ergebnissicherung

4. Seminarkritik

4.1 Beispiel

5. Transfer

5.1 Sinnvoller Umgang mit Transfer

5.2 Praktische Beispiele für Transfer

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Gestaltung von Schlusssituationen in Lehr- und Lernveranstaltungen und deren Bedeutung für die Ergebnissicherung, Seminarkritik sowie den Transfer des Gelernten in den Alltag.

  • Differenzierung zwischen direkter und indirekter Ergebnissicherung
  • Analyse der Funktionen der Ergebnissicherung (manifest vs. latent)
  • Kritische Bewertung von Feedbackmethoden in Seminaren
  • Didaktische Konzepte zur Förderung des Transfers in Lern- und Alltagssituationen

Auszug aus dem Buch

Funktionen der Ergebnissicherung

Man unterscheidet bei den Funktionen von Ergebnissicherung grundsätzlich einmal die manifesten und des weiteren die latenten.

Zu den manifesten, also pädagogisch wertvollen und anerkannten Funktionen gehört zum einen die Protokollierung und Dokumentation der erlernten Unterrichtsinhalte. Diese werden zusammengefaßt, vertieft, notiert und somit für die SchülerInnen verbindlich gemacht.

Zweitens gehört die Auswertung und die Kritik dazu, die den Lernenden die Möglichkeit gibt, die Inhalte zu gewichten und eine persönliche Meinung dazu zu entwickeln. Den SchülerInnen soll an dieser Stelle eine demokratische Kontrolle beigebracht werden.

Ein weiterer Punkt ist die Vervollständigung. Sie ist besonders wichtig, wenn im Unterricht einzelne Ergebnisse in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit entwickelt wurden. Sie dient in diesem Fall dazu, die gesammelten Ergebnisse zu komprimieren und daraus ein gültiges Gesamtergebnis zu machen.

Als nächstes wäre die Korrektur oder der Ersatz zu nennen. Hier werden die Fehler und Mißverständnisse ausgeräumt, die sich im Laufe der Sitzung ergeben haben, so daß die SchülerInnen eine korrekte Ausarbeitung bekommen. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, daß diese Unterrichtsphase zu lehrerzentriert wird und die SchülerInnen nicht ganzheitlich angeregt werden.

Weitere manifeste Faktoren der Ergebnissicherung sind Übung (um die Sach-, Sozial- und Sprachkompetenz der SchülerInnen zu festigen) und Leistungsbeurteilung.

Zu den latenten, also weniger akzeptierten und kaum wahrgenommenen Faktoren zählen unter anderem die Disziplinierung und die Kanonisierung.

Unter Disziplinierung versteht man im allgemeinen, daß die Lernenden dazu angehalten werden, am Ende der Unterrichtseinheit ein gutes Ergebnis zu liefern. Dadurch soll die Arbeitsdisziplin der SchülerInnen gefördert und somit die Arbeitsphase verkürzt und intensiviert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Schlußsituationen im Unterricht und in Seminaren: Das Kapitel führt in die Bedeutung von Schlusssituationen als Mittel zur Erfolgskontrolle, Übung und Vorbereitung auf den Transfer ein.

Ergebnissicherung: Hier werden die zwei Arten der Ergebnissicherung – die direkte und die indirekte Form – erläutert und deren Abhängigkeit von Rahmenbedingungen wie Zeit und Lehrpensum diskutiert.

Funktionen der Ergebnissicherung: In diesem Abschnitt werden manifeste Funktionen wie Dokumentation und Auswertung von latenten Funktionen wie Disziplinierung und Kanonisierung unterschieden.

Seminarkritik: Das Kapitel analysiert anhand eines Fallbeispiels die Problematik von Feedback am Veranstaltungsende und formuliert Anforderungen für eine sinnvolle Kritik.

Beispiel: Es wird ein konkreter Protokollauszug aus einer Bildungsveranstaltung für Frauen analysiert, um die Schwierigkeiten bei der Erhebung von Feedback aufzuzeigen.

Transfer: Dieses Kapitel definiert den Transfer als wichtiges didaktisches Prinzip, das den Übergang des Gelernten in spätere Lern- oder Alltagssituationen sichern soll.

Sinnvoller Umgang mit Transfer: Es wird dargelegt, dass Transfer kein isoliertes Thema des Veranstaltungsabschlusses ist, sondern bereits während des gesamten Verlaufs durch begleitende Aktivitäten gefördert werden muss.

Praktische Beispiele für Transfer: Abschließend werden konkrete Methoden wie das Lerntagebuch und die „Inselübung“ vorgestellt, um das Gelernte nachhaltig zu festigen und auf die Praxis anzuwenden.

Schlüsselwörter

Ergebnissicherung, Seminarkritik, Transfer, didaktisches Prinzip, Bildungsurlaub, Unterrichtsmethoden, Lernprozesse, Kursbarometer, Inselübung, Erwachsenenbildung, Lerntagebuch, Evaluation, Unterrichtsgestaltung, Feedbackmethoden, Lernleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Gestaltung der Schlussphasen in Unterrichts- und Seminarsettings, insbesondere mit den Bereichen Ergebnissicherung, Seminarkritik und Transfer.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die zentralen Themenfelder umfassen die systematische Ergebnissicherung, Methoden der konstruktiven Seminarkritik sowie Strategien zur Übertragung von Bildungsinhalten in den Alltag (Transfer).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schlusssituationen optimal gestaltet werden können, um Lernziele zu festigen und eine Brücke zwischen den Zielen der Lehrperson und den Lernbedürfnissen der Teilnehmer zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur (u.a. Meyer, Geißler) sowie der Analyse von Praxisbeispielen, wie z.B. Kurs-Feedback-Situationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Funktionen der Ergebnissicherung, kritische Reflexionen zu Feedbackinstrumenten sowie die Vorstellung praktischer Transfermethoden für verschiedene Lernebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Ergebnissicherung, Transfer, Seminarkritik, Didaktik, Unterrichtsmethoden und Erwachsenenbildung.

Warum ist das "Kursbarometer" als Methode zur Seminarkritik besonders geeignet?

Das Kursbarometer ermöglicht eine kontinuierliche, anonymisierte Rückmeldung während des gesamten Veranstaltungsverlaufs, wodurch Konflikte frühzeitig identifiziert und im weiteren Kursverlauf bearbeitet werden können.

Was ist das didaktische Ziel der sogenannten "Inselübung"?

Die Inselübung dient der individuellen Verortung und Gewichtung von gelernten Kenntnissen und Fertigkeiten, um zu visualisieren, was als stabiles Wissen vorhanden ist und wo in zukünftigen Situationen noch weitergearbeitet werden muss.

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Details

Title
Schlußsituationen in Unterrichts- und Seminarphasen
College
University of Dortmund  (Pädagogik)
Grade
1
Author
Kathrin Im Winkel (Author)
Publication Year
2001
Pages
18
Catalog Number
V3610
ISBN (eBook)
9783638122283
ISBN (Book)
9783638931618
Language
German
Tags
Schlußsituationen Unterrichts- Seminarphasen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Im Winkel (Author), 2001, Schlußsituationen in Unterrichts- und Seminarphasen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3610
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