Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
1 Einleitung 3
1.1 Problemstellung. 3
1.2 Vorgehensweise. 3
2 Einführung in das Yield Management. 3
2.1 Definition. 3
2.2 Entstehung 4
2.3 Voraussetzungen 4
2.4 Zielsetzung 6
3 Techniken des Yield Managements 6
3.1 Preisdifferenzierung 6
3.2 No Shows und Überbuchung 8
3.3 Preis-Mengen-Steuerung 9
4 Management von Destinationen 11
4.1 Definition. 11
4.2 Aufgaben 12
4.3 Preispolitik und Distribution. 13
5 Bewertung 15
5.1 Vorteile 15
5.2 Nachteile. 16
5.3 Zukunftsaussichten. 17
Anhang XIX
Anhang 1: Integriertes Yield Management System. XIX
Literaturverzeichnis XX
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Zwei Preise zur Erhöhung der Nachfrage.
Abb. 2: Ampels ystem
Abb 3: Prioritäten der Instrumentengruppen für Tourismusorganisationen
4 Management von Destinationen 3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Yield Management ist ein Begriff, der vielen aus der Preispolitik von Fluggesellscha ften bekannt ist. Die genaue Bedeutung von Yield Management ist aber weder einfach zu definieren noch zu erläutern.
Was Yield Management kennzeichnet, warum es von Fluggesellschaften verwendet wird und was dessen Erfolg ausmacht, gilt es zu klären, bevor man sich die Frage stellen darf, ob Yield Management bei Destinationen Sinn machen könnte.
1.2 Vorgehensweise
Die vorliegende Arbeit will darum zuerst einen Überblick über das Konzept des Yield Managements geben, um die besonderen Strukturen und Techniken diese Art der Preispolitik herauszustellen.
Im zweiten Schritt wird der Begriff Destination erläutert. Ziel ist es, den derzeitigen Stand der Arbeitsweisen von Tourismusorganisationen bzw. Destinationen aufzuzeigen, um so die Basis für die Beantwortung der Titelfrage zu legen. Im letzten Abschnitt werden die Faktoren diskutiert, die für bzw. gegen den Einsatz von Yield Management im Destinationsbereich sprechen.
2 Einführung in das Yield Management
2.1 Definition
Für den Begriff Yield Management hat sich in der Literatur bislang noch keine einheitliche Definition durchgesetzt. Synonym genutzt werden bspw. Begriffe wie „Revenue Management“ oder „ertragsorientierte Preis-Mengen-Steuerung“. 1 Der englische Begriff „yield“ bedeutet „Ernte, Ertrag“, weshalb „Yield Management“ auch mit „Ertragssteuerung“ übersetzt wird. Dieser Begriff ist jedoch nur eine Annäherung an die eigentliche Bedeutung. Denn mit Yield Management ist mehr als nur die reine Ertragssteuerung gemeint. 2
1 Vgl. Meffert, H., Grundlagen, 2000, S. 423.
2 Vgl. Daudel, S./Vialle, G., Einführung, 1992, S. 35.
4 Management von Destinationen 4
Unter Yield Management versteht man im Dienstleistungssektor „die dynamische Steuerung der Preise und Kapazitäten, um eine vorgegebene Gesamtkapazität gewinnoptimal zu nutzen“ 3 .
2.2 Entstehung
Yield Management als Sonderform der zeitlichen Preisdifferenzierung hat seinen Ursprung in der Deregulierung des amerikanischen Luftverkehrsmarktes im Jahre 1978. American Airlines musste sich damals der wachsenden Konkurrenz kleinerer Fluggesellschaften stellen, die mit niedrigen Preisen in den Markt eintraten. 4 Kurz nach der Deregulierung gab es insgesamt 155 Fluggesellschaften in den USA. Doch nur zehn Jahre später hatte sich deren Anzahl durch den rücksichtslosen Preiskrieg auf 26 reduziert.
Das Yield Management der großen Fluggesellschaften wie American Airlines hatte sich als wirkungsvolle Methode zur Festigung der Wettbewerbsposition gegenüber den kleineren Charterfluggesellschaften bewiesen. 5
Heute wird das automatisierte Yield Management von vielen großen Tourismusunternehmen verwendet. Am bekanntesten ist es immer noch im Transportsektor, aber auch von Hotelketten, Kreuzfahrtschiffen und Reiseveranstaltern wird es zunehmend genutzt. 6
2.3 Voraussetzungen
Der Einsatz von Yield Management hängt sowohl von der Art des Unternehmens als auch von dessen Produkten ab. Besonders bei Unternehmen mit folgenden Eigenschaften kann Yield Management helfen, die Erträge zu steigern: Unflexible Kapazitäten mit hohem Fixkostenanteil •
Verfall bzw. Verderblichkeit der Leistung bei Nichtabnahme •
Möglichkeit der Buchung im Voraus •
Ungewisse, wechselhafte Nachfrage •
Segmentierung der Nachfrage möglich •
3 Gabler, Wirtschaftslexikon, 2000, S. 3565.
4 Vgl. Meffert, H., Grundlagen, 2000, S. 423 f.
5 Vgl. Daudel, S./Vialle, G., Einführung, 1992, S. 9 f.
6 Vgl. Andersen, A., Mittelstand, 1997, S. 10.
4 Management von Destinationen 5
Diese Voraussetzungen sind typisch für viele Dienstleistungsbranchen und deshalb auch besonders im Tourismus zu finden. Ein Hotelier muss sich z.B. entscheiden, ob er ein Zimmer früh zu einem geringen Preis verkauft, damit er nicht das Risiko eingeht, Kapazitäten leerstehen zu lassen, oder ob er warten soll, in der Hoffnung, dass noch ein Kunde das Zimmer zum vollen Preis bucht. 7
Außerdem ist eine spezifische Preis-Produkt-Struktur nötig, die es erlaubt, für dasselbe Produkt unterschiedliche Preise zu verlangen, und die für Varianten des Produktes unterschiedliche Preisklassen zulässt. 8 So können z.B. Hotelzimmer nach Größe, Komfort oder Lage unterschieden und die Preise für diese unterschiedliche n Kategorien bzw. Preisklassen können je nach Buchungszeitpunkt differenziert we rden.
Ein Unternehmen, das Yield Management als Preispolitik einsetzen möchte, muss zudem über eine bestimmte Größe verfügen, die den Einsatz der umfangreichen EDV rechtfertigt und finanzierbar macht. Ein solches computergestütztes Yield Management-System besteht aus drei Säulen: 9
1. Datenbasis
2. Prognosemodell 3. Optimierungsmodell
Die interne Datenbank liefert Informationen über die bisherige Auslastung der Kapazitäten. Das Prognosemodell dient der Schätzung der zu erwartenden Nachfrage und das Optimierungsmodell setzt sich aus einem Überbuchungs- und einem Preis-Mengen-Steuerungs-Modul zusammen. 10 11
7 Vgl. Simon, H., Preismanagement, 1992, S. 583.
8 Vgl. Bagemihl, J., Hotelgewerbe, 1994, S.9.
9 S. auch Anhang 1
10 Vgl. Pepels, W., Preisdifferenzierung, 1998, S. 101. 11 Auf die Bedeutung der Module wird in Punkt 3.2 und 3.3 genauer eingegangen.
Arbeit zitieren:
Pamela Günther, 2004, Yield Management - ein sinnvoller Weg für Destinationen?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Risikomanagement und Risikoberichterstattung bei Finanzdienstleistern
Diplomarbeit, 135 Seiten
Yield Management am Beispiel einer Fluglinie
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 27 Seiten
Kultureinrichtungen als Dienstleister
Darstellung der Anforderungen ...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 15 Seiten
SAP dominiert den Markt für betriebliche Anwendungssysteme
Risiken und Chancen für die An...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 16 Seiten
Marketing-Plan für das Luxushotel Park Plaza Kempinski Resort & Sp...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 37 Seiten
Yield Management als Erfolgsfaktor der Hotellerie - eine kritische Eva...
Diplomarbeit, 90 Seiten
Management operationeller Risiken in Kreditinstituten
Seminararbeit
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Seminararbeit, 26 Seiten
Personalfreistellung - mögliche Schäden an der Unternehmenskultur und ...
BWL - Personal und Organisation
Referat (Ausarbeitung), 14 Seiten
Innovationsdynamik auf einem Markt mit Netzwerkeffekten - Eine ökonomi...
Diplomarbeit, 74 Seiten
Analyse und Vergleich des Früh- und Spätwerkes Michelangelos am Beispi...
Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik
Seminararbeit, 19 Seiten
Die Preispolitik der traditionellen Fluggesellschaften und sich ergebe...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 39 Seiten
Das Assessment Center eine Methode zur Bewerberauswahl
Darstellung und Optimierungsmö...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 17 Seiten
Pamela Günther's Text Yield Management - ein sinnvoller Weg für Destinationen? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Pamela Günther hat den Text Yield Management - ein sinnvoller Weg für Destinationen? veröffentlicht
Pamela Günther hat einen neuen Text hochgeladen
Yield Management: Applications to Air Transport and Other Service Indu...
Sylvain Daudel, Barry K. Humphreys, George Vialle
High Yield Bonds als Ergänzung zum traditionellen Bankkredit
Eignungsuntersuchung am finanz...
Fabian Kracht
Jahrbuch Strategisches Kompetenz-Management 03. Der kompetenzbasierte ...
Heike Proff, Christoph Burmann, Jörg Freiling
Strategisches Management alpiner Destinationen
Kultur als Wettbewerbsvorteil ...
Lukas Siller
Managing Six SIGMA: A Practical Guide to Understanding, Assessing, and...
Forrest W. , III Breyfogle, Forrest W. Breeyfogle, James M. Cupello
Das kompetenzorientierte Management der touristischen Destination
Identifikation und Entwicklung...
Elisabeth Fischer
0 Kommentare