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Straßennamen von Menschen des deutschen Sports. Eine quantitative und qualitative Internetrecherche

Titel: Straßennamen von Menschen des deutschen Sports. Eine quantitative und qualitative Internetrecherche

Seminararbeit , 2003 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Rosenkranz (Autor:in)

Sport - Sportgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Straßennamensgebung als „Erinnerungskultur im deutschen Sport“ und versucht damit einen Beitrag zum ständigen Prozess der Selbstreflektion der deutschen Sportgeschichte zu leisten.
Die Ergebnisse entwerfen ein sehr traditionelles, „klassisches“ Bild von der Traditionspflege im deutschen Sport bezogen auf die Benennung von Straßen: (1) männlich, soldatisch, heldenhaft; (2) weitestgehend unkritische Rezeption der Persönlichkeiten; (3) stark regionaler Charakter der Namensvergabe (z.B. Jahn und Wolker); (4) insgesamt ein „populäres“ manchmal zweckorientiertes Erinnern (als Mittel zur Selbstdarstellung).
Diese Arbeit zeigt auch, dass es ein bisher wenig bearbeitetes, sportgeschichtlich jedoch durchaus lohneswertes Forschungsfeld ist, von dem aus sich die deutsche Sportgeschichte reflektieren lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problemstellung

3 Quantitative Untersuchung

3.1 Untersuchungsanlage

3.2 Darstellung der Ergebnisse

3.3 Zwischenfazit

4 Qualitative Untersuchung (Internetrecherche)

4.1 Untersuchungsanlage

4.2 Darstellung der Ergebnisse

4.3 Zwischenfazit

5 Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse

6 Ausblick

7 Literatur

8 Links

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Stellenwert von Straßennamen als eine spezifische Form der Erinnerungskultur im deutschen Sport. Das Ziel ist es, den Umfang und die Art der Straßenbenennungen nach Sportlerpersönlichkeiten mittels quantitativer und qualitativer Analysemethoden zu erfassen und kritisch zu hinterfragen, inwieweit das Internet als modernes Kommunikationsmedium eine lebendige Auseinandersetzung mit dieser historischen Praxis ermöglicht.

  • Erinnerungskultur als aktiver, kommunikativer Prozess im Sport.
  • Quantitative Bestandsaufnahme von Sportler-Straßennamen in Deutschland.
  • Qualitative Analyse der Internetrezeption dieser Benennungspraxis.
  • Untersuchung von Ost-West-Unterschieden und regionalen Phänomenen.
  • Kritische Reflexion über "traditionelle" versus "kritische" Erinnerung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Untersuchungsanlage

Bei der Suche nach einer Möglichkeit, im Internet die Anzahl der Straßen mit einem/r Namensgeber/in aus dem Bereich des deutschen Sports zu bestimmen, ergaben sich erste Schwierigkeiten. Zwar werden aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwo in Internet Adressen zu finden sein, die eine derartige Auswertung ermöglichen, jedoch fiel aus ökonomischen Gründen die Entscheidung für eine frei verkäufliche DVD mit einem entsprechenden Computerprogramm. Dieses Programm ist enthalten in der Programmsammlung Microsoft® Works Suite 2001 und nennt sich Microsoft AutoRoute 2001. Das Programm ist eine digitale Straßenkarte von Deutschland mit einem geeigneten Suchmodus. Da unter dem quantitativen Gesichtspunkt die Ergebnisse im Vordergrund stehen, und nicht wie unter dem qualitativen Aspekt (auch) der Weg über das Internet, wird die Wahl eines Programmes für die Analyse als gleichwertig und damit als gerechtfertigt angesehen.

Die quantitative Untersuchung will in dem vorgegebenen Rahmen „nur“ den Ist-Zustand eruieren. Sie ist also eine Bestandsaufnahme. Aussagen über einen zeitlichen Verlauf (Zeitpunkt der Um-/Benennung oder ehemalige Benennungen) lassen sich aus der Analyse nicht ableiten, weswegen die Untersuchung lediglich ein erster Schritt in Richtung einer vollständigen Beantwortung der Frage nach der Straßenbenennungspraxis im deutschen Sport sein kann. Diesem müssen noch weitere folgen, will man sich ein umfassendes Bild machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet das Thema Straßennamen im Kontext der Erinnerungskultur im deutschen Sport und legt die Zielsetzung der Arbeit sowie den Verzicht auf eine detaillierte Auseinandersetzung mit Carl Diem fest.

2 Problemstellung: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit einer aktiven und kritischen Auseinandersetzung des deutschen Sports mit seiner eigenen Geschichte, um den Missbrauch von Erinnerung zu verhindern.

3 Quantitative Untersuchung: Hier wird mittels einer digitalen Straßenkarte der Ist-Zustand der Benennungen nach Sportler-Namensgebern erfasst, kategorisiert und nach regionalen Aspekten aufbereitet.

4 Qualitative Untersuchung (Internetrecherche): Dieser Teil analysiert die Art der im Internet verfügbaren Informationen über Sportler-Straßennamen und differenziert dabei zwischen unkritischen steckbriefartigen Darstellungen und kritisch reflektierenden Beiträgen.

5 Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen ein traditionelles, männlich geprägtes Erinnerungsbild und bestätigen, dass Straßenbenennungen ein integraler, aber oft unkritisch praktizierter Teil der Erinnerungskultur sind.

6 Ausblick: Der Ausblick reflektiert methodische Grenzen der Untersuchung und regt weiterführende Forschungsansätze an, insbesondere hinsichtlich der zeitlichen Entwicklung und der Lage an Sportstätten.

7 Literatur: Aufzählung der verwendeten Quellen und Literatur.

8 Links: Verzeichnis der für die Internetrecherche herangezogenen URLs.

Schlüsselwörter

Erinnerungskultur, Sportgeschichte, Straßennamen, Straßenbenennung, Deutschland, Internetrecherche, Carl Diem, Friedrich Ludwig Jahn, quantitative Analyse, qualitative Analyse, Traditionspflege, NS-Regime, regionale Unterschiede, Sportler, historische Aufarbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Straßennamen als eine Form der Erinnerungskultur im Kontext des deutschen Sports.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die quantitative Erfassung von Straßennamen, die kritische Analyse von Erinnerungskultur und der Stellenwert des Internets als Medium der geschichtlichen Aufarbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Umfang und die Art der Straßenbenennungen nach Sportlern zu untersuchen und zu prüfen, ob im Internet eine ernsthafte, kritische Erinnerungskultur zu diesem Thema existiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es wird ein zweistelliger methodischer Ansatz verfolgt: eine quantitative Bestandsaufnahme mittels digitaler Kartensoftware und eine qualitative Internetrecherche mittels Suchmaschinen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Analyse der Straßennamen-Häufigkeiten (nach Region und Person) und eine qualitative Untersuchung, die Internetquellen hinsichtlich ihres kritischen Inhalts bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Erinnerungskultur, Sportgeschichte, Straßenbenennung, quantitative Analyse und geschichtliche Aufarbeitung.

Warum spielt Friedrich Ludwig Jahn eine so dominante Rolle in der Untersuchung?

Jahn ist der unangefochtene Spitzenreiter bei der Anzahl der nach ihm benannten Straßen, weshalb er als Fallbeispiel gesondert untersucht wurde.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen "eher unkritischen" und "eher kritischen" Quellen im Internet?

Diese Differenzierung dient dazu, die Qualität der im Internet verfügbaren Informationen einzuordnen, wobei der Großteil der Quellen als eher unkritisch und steckbriefartig eingestuft wurde.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Straßennamen von Menschen des deutschen Sports. Eine quantitative und qualitative Internetrecherche
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Erinnerungskultur im deutschen Sport
Note
1,0
Autor
Sebastian Rosenkranz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
16
Katalognummer
V36538
ISBN (eBook)
9783638361347
ISBN (Buch)
9783638897105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Straßennamen Menschen Sports Eine Internetrecherche Erinnerungskultur Sport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Rosenkranz (Autor:in), 2003, Straßennamen von Menschen des deutschen Sports. Eine quantitative und qualitative Internetrecherche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36538
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Leseprobe aus  16  Seiten
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