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Den neutestamentlichen Kirchenbegriff erläutern und überlegen, welche Strukturen und Verständnisweisen sich daraus für die Gegenwart ergeben

Titel: Den neutestamentlichen Kirchenbegriff erläutern und überlegen, welche Strukturen und Verständnisweisen sich daraus für die Gegenwart ergeben

Hausarbeit , 2003 , 10 Seiten , Note: 2,2

Autor:in: Birgit Dutine (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Menschen in der heutigen Zeit haben ihre Schwierigkeiten mit der heutigen Kirche. So ist der Begriff „Kirche“ häufig nicht recht zu verstehen. Die Kirche wird vielfach als Institution mit Vorschriften und patriarchalischen Strukturen gesehen, die mit dem heutigen Leben nichts mehr zu tun haben. Die Folge davon sind Kirchenmüdigkeit und Kirchenaustritte, die in vielen Gemeinden zu erkennen sind. „Jesus ja – Kirche nein“ so ist das Motto vieler Christen. Denn was hat Kirche heute noch mit Jesus zu tun? Dennoch erfahren Menschen die Kirche auch als Ort, wo Gemeinschaft spürbar ist, wo Menschen einander begegnen, wo Christen miteinander ihren Glauben leben und erleben und wo jeder Mensch Trost und Hilfe finden kann. Das gesamte Christusereignis vom Wirken des irdischen Jesus, seine Auferstehung und das Wirken in der nachösterlichen Zeit sind in Schriften des Neuen Testaments erfahrbar. Jesus als die Mitte des christlichen Glaubens sehen, den Heiligen Geist fühlen und Gott als das Fundament von allem erkennen – so können wir viel über Wesen und Struktur der Kirche im Neuen Testament erfahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Frage der Kirchengründung

3. Das vorösterliche Wirken Jesu in Hinblick auf Kirche

3.1 Jesu Botschaft

3.2 Die Jünger Jesu

3.3 Zeichenhaftes Handeln Jesu

4. Die Urgemeinde

4.1 Entstehung der Urgemeinde

4.2 Strukturen und Ämter der Urgemeinde

4.3 Wesen der Urgemeinde

5. Paulinische Theologie der Kirche

5.1 Definition „Kirche“ bei Paulus

5.2 Kirche als Leib Christi

5.3 Sakramentale Kirche

6. Weitere Theologien der Kirche im Neuen Testament

6.1 Kirche bei Matthäus

6.2 Kirche bei Johannes

6.3 Darstellungen von Kirche in weiteren Schriften

7. Vielfalt und Einheit der Kirche

8. Chancen und Möglichkeiten der Kirche aufgrund neutestamentlicher Kirchenbilder

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die verschiedenen neutestamentlichen Verständnisweisen und Bilder von Kirche, um daraus Anregungen für das heutige Verständnis sowie die gegenwärtige Struktur der Kirche abzuleiten und die Verbindung zwischen dem Wirken Jesu und der Kirche zu analysieren.

  • Neutestamentliche Kirchenbilder und ihre Entwicklung
  • Das vorösterliche Wirken Jesu und sein Bezug zur Kirche
  • Die Entstehung und das Wesen der Urgemeinde
  • Paulinische Theologie: Kirche als Leib Christi und sakramentale Gemeinschaft
  • Vielfalt und Einheit der Kirche im Neuen Testament
  • Impulse für die gegenwärtige Kirche aus den biblischen Befunden

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Jünger Jesu

So hat er Menschen aktiv um sich versammelt, die sich ihm bedingungslos anschlossen. (siehe Mk 1, 16 – 18 und Mk 2, 14).Jesus wandte sich betont an ganz Israel. Dies wird deutlich an der Zahl der 12 Jünger, die für die 12 Stämme Israel stehen. „Nur Juda, Benjamin und eine Hälfte von Levi existierte noch, die anderen galten seit der Eroberung des Nordreiches als verstreut, vermischt, verschollen.“ 2 So konnte die anbrechende Endzeit Israel wieder vollständig herstellen.

Auch die Auswahl der Jünger zeigt den Aspekt der „Allgemeinheit“. So befinden sich Menschen aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten, aus Randgruppen wie Zöllner und Zelotendarunter. Dies lässt die Vielschichtigkeit der Menschen, die zum Heil berufen sind, sehen; keiner wird ausgeschlossen.

Jesus bildete seine Jünger aus, indem er sie in seine Botschaft (Verkündigung der Gottesbotschaft, Austreibung der Dämonen usw.) unterwies und beauftragte sie gleichzeitig, diese Botschaft an die „verlorenen Schafe des Hauses Israel“ (Mt 10, 6) weiterzugeben. Auch andere haben diesen Auftrag von Jesus bekommen (siehe Lk 10, 1 – 11). Simon spielt hier als Petrus, der „Fels“, eine eigene besondere Rolle. „Der Jüngerkreis Jesu bildete also vor Ostern bereits – wenn auch gewiss nicht im Sinne einer „Kirche“ – so etwas wie eine „soziale Institution.“3

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Kirchenmüdigkeit und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Verbindung zwischen dem Wirken Jesu und dem heutigen Verständnis von Kirche.

2. Die Frage der Kirchengründung: Dieses Kapitel erörtert die historische und theologische Frage, wie Kirche aus dem Wirken Jesu hervorgegangen ist, und verknüpft das Reich-Gottes-Verständnis mit der nachösterlichen Gemeinde.

3. Das vorösterliche Wirken Jesu in Hinblick auf Kirche: Das Kapitel analysiert die Sammelbewegung Jesu, die Bedeutung der Jüngerauswahl als Symbol für das wiederhergestellte Israel sowie Jesu zeichenhaftes Handeln als Fundament.

4. Die Urgemeinde: Es wird die Entwicklung der ersten Gemeinde nach Ostern beschrieben, wobei die Bedeutung des Heiligen Geistes, die Ämterstrukturen und das Selbstverständnis als „Ekklesia“ im Vordergrund stehen.

5. Paulinische Theologie der Kirche: Paulus wird als maßgeblicher Theologe präsentiert, der Kirche als Leib Christi und als sakramentale Gemeinschaft von Juden und Heiden definiert.

6. Weitere Theologien der Kirche im Neuen Testament: Dieses Kapitel betrachtet unterschiedliche Ansätze, insbesondere die Kirchenverständnisse bei Matthäus und Johannes sowie weitere Perspektiven in anderen neutestamentlichen Schriften.

7. Vielfalt und Einheit der Kirche: Die Zusammenfassung der verschiedenen neutestamentlichen Kirchenbilder betont, dass bei aller strukturellen und theologischen Vielfalt Jesus Christus die gemeinsame Mitte bildet.

8. Chancen und Möglichkeiten der Kirche aufgrund neutestamentlicher Kirchenbilder: Das Abschlusskapitel reflektiert, wie die biblischen Impulse als Orientierung und Chance für eine ökumenische Annäherung und eine zukunftsfähige Gestaltung der Kirche dienen können.

Schlüsselwörter

Neues Testament, Kirche, Jesus Christus, Urgemeinde, Ekklesia, Leib Christi, Sakramente, Apostel, Reich Gottes, Ökumene, Kirchengeschichte, Heiliger Geist, Evangelium, Gemeinschaft, Nachfolge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht neutestamentliche Texte, um ein tieferes Verständnis für das Wesen und die Struktur der Kirche zu gewinnen und diese Erkenntnisse auf die Gegenwart zu übertragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kirchengründung, der Urgemeinde, der paulinischen Theologie, den spezifischen Kirchenbildern bei Matthäus und Johannes sowie der Einheits- und Vielfaltsfrage.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, neutestamentliche Verständnisweisen von Kirche nachzuzeichnen, um Anregungen für die Bewältigung aktueller Herausforderungen in der heutigen Kirchenstruktur zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theologische und exegetische Analyse der Schriften des Neuen Testaments angewandt, gestützt auf fachwissenschaftliche Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch und thematisch die verschiedenen Entwicklungsphasen: vom Wirken Jesu über die Urgemeinde bis hin zu den theologischen Ausformungen bei Paulus und weiteren neutestamentlichen Autoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Ekklesia, Leib Christi, Reich Gottes, neutestamentliche Kirchenbilder, Gemeinschaft und Jesus Christus.

Wie unterscheidet sich die Kirchenauffassung bei Paulus von der bei Matthäus?

Während Paulus die Kirche stark als organischen Leib Christi und sakramentale Gemeinschaft betont, liegt bei Matthäus ein stärkerer Fokus auf der missionarischen Aufgabe und den innergemeindlichen Amtsstrukturen.

Welche Rolle spielen die Sakramente in der neutestamentlichen Kirchenstruktur?

Besonders bei Paulus und in den johanneischen Schriften sind Taufe und Eucharistie konstitutive Elemente, die die Gläubigen als Leib Christi miteinander verbinden und als Fundament der Kirche dienen.

Inwiefern kann das biblische Kirchenbild für die heutige Ökumene hilfreich sein?

Die Vielfalt der neutestamentlichen Bilder bei gleichzeitiger Ausrichtung auf Jesus Christus bietet laut Autor eine Basis für gegenseitige Toleranz und die Anerkennung verschiedener Traditionen in der modernen Ökumene.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Den neutestamentlichen Kirchenbegriff erläutern und überlegen, welche Strukturen und Verständnisweisen sich daraus für die Gegenwart ergeben
Hochschule
Katholische Akademie Domschule Würzburg
Note
2,2
Autor
Birgit Dutine (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
10
Katalognummer
V37182
ISBN (eBook)
9783638366014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kirchenbegriff Strukturen Verständnisweisen Gegenwart
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Birgit Dutine (Autor:in), 2003, Den neutestamentlichen Kirchenbegriff erläutern und überlegen, welche Strukturen und Verständnisweisen sich daraus für die Gegenwart ergeben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37182
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  10  Seiten
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