Inhaltsverzeichnis
Abbildung 1. 7
Abbildung 2. 8
Abbildung 3. 10
Abbildung 4. 12
Abbildung 5. 14
Abbildung 6. 14
Abbildung 7. 15
Abbildung 8. 16
Abbildung 9. 17
Abbildung 10. 20
Abbildung 11. 23
Abbildung 12. 25
Abbildung 13. 28
Abbildung 14. 29
Abbildung 15. 30
1. Einleitung. 4
2. Allgemeine Informationen und Anmerkungen zum Ruhrgebiet
Entstehung. 5
2.1 Region. 5
2.2 Geographische Lage und Grenzen. 5
2.3 Naturräumliche Gliederung. 6
2.4 Klima. 6
2.5 Fläche und Einwohner. 6
2.6 Verwaltungsgliederung 7
3. Wirtschaft. 9
3.1 Voraussetzungen für den Bergbau und die Eisenindustrie. 9
3.2 Nach 1945 (Wiederaufbauphase) bis 1955/60. 9
3.3 Von 1960 bis 1980. 11
3.4 Von 1980 bis heute. 13
3.5 Landwirtschaft. 18
4. Bevölkerung. 19
4.1 Bevölkerungsentwicklung. 19
4.2 Ausländer. 19
4.3 Soziokulturelle Vermischung. 21
4.4 Sprache. 21
4.5 Religion. 21
5. Kultur. 22
5.1 Allgemeines. 22
5.2 Theater, Oper, Musik. 22
5.3 Museen. 22
5.4 Industriedenkmale. 22
5.5 Regionale Grünflächen. 23
5.6 Revierparks. 24
5.7 Einkaufszentren. 25
6. Verkehr. 27
6.1 Allgemein. 27
6.2 Flughafen. 27
6.3 Wasserstraßen und Häfen. 27
6.4 Eisenbahn. 28
6.5 Straßenverkehr 29
7. Bildung und Wissenschaft. 30
7.1 Hochschulen. 30
7.2 Schulwesen. 31
7.3 Wissenschaftliche Institute. 31
8. Freizeit und Sport. 32
8.1 Allgemeines. 32
8.2 Städtische Freizeitparks. 32
8.3 Naherholungsgebiete. 32
8.4 Sport. 32
8.5 Volksfeste. 33
9. Schlussgedanke. 34
Literaturverzeichnis 35
1. Einleitung:
In der vorliegenden Ausarbeitung meines Referates - zum Seminar „Nordrhein-Westfalen -Eine Landeskunde“ von Herrn Professor Dr. Lob - habe ich eine Recherche und Bearbeitung zum Thema „Das Ruhrgebiet: Von 1945 bis zur Gegenwart“ durchgeführt. Der erste Teilbereich besteht aus allgemeinen Informationen und Anmerkungen zum Ruhrgebiet. Die Unterpunkte stellen Aspekte der Region, die geographische Lage und Grenzen, die naturräumliche Gliederung, das Klima, die Fläche und Einwohner und die Verwaltungsgliederung dar.
Im zweiten Bereich gehe ich auf die Wirtschaft des Ruhrgebietes von 1945 bis heute ein. Als Unterpunkte werden die Voraussetzungen für den Bergbau und die Eisenindustrie, die Zeitabschnitte nach 1945 bis 1955/60, von 1960 bis 1980 und von 1980 bis heute und die Rolle der Landwirtschaft angesprochen. Angaben zur Bevölkerung ist mein dritter Punkt.
Hierzu folgen die Unterpunkte Bevölkerungsentwicklung, Ausländer, die soziokulturelle Vermischung, Sprache und Religion dieses Raumes.
Der vierte Punkt bietet einen Einblick in die Kultur des Ruhrgebietes. Hierzu folgen die Unterpunkte Allgemeines, Theater Oper Musik, Museen, Industriedenkmale, regionale Grünflächen, Revierparks und Einkaufszentren.
Der nächste Teilbereich informiert über den Verkehr. Es werden der Flughafen Düsseldorf, Wasserstraßen und Häfen, Eisenbahn und der Straßenverkehr angesprochen. Einen Einblick in die Bildung und Wissenschaft des Ruhrgebietes bietet der sechste Bereich meiner Arbeit. Dieser beinhaltet die Unterpunkte Hochschulen, Schulwesen und wissenschaftliche Institute.
Der siebte Teilbereich besteht aus Informationen über Freizeit und Sport des Gebietes. Als erstes werden hier allgemeine Aspekt und dann städtische Freizeitparks, Naherholungsgebiete, Sport und Volksfeste dargelegt.
In dem letzten und achten Teilbereich erfolgt eine kurze Zusammenfassung und der Schlussgedanke meiner Hausarbeit.
4
2. Allgemeine Informationen und Anmerkungen zum
Ruhrgebiet:
2.1 Region:
Das Ruhrgebiet liegt innerhalb Europas relativ zentral und stellt quasi die Mitte eines Spinnennetzes dar, das umgeben ist von einem Netz aus Kanälen, Eisenbahnverbindungen und einem dichten Autobahngeflecht. 1 Somit verfügt es über gute Verbindungen in jegliche Richtungen. Hinzu kommt noch ein dichtes Netz von Siedlungen und Industrieanlagen. Innerhalb Deutschlands befindet sich das Ruhrgebiet am nordwestlichen Rand, im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Um das Ruhrgebiet herum liegen weitere wichtige Wirtschaftsräume, die durch die gute Infrastruktur gut erreichbar sind, die Beneluxländer, die deutschen Häfen, Südostengland, Nordfrankreich, das Rhein-Main-Gebiet, die Tschechei und Polen.
Es ist eines der größten industriellen Ballungsräume Europas.
Das Gebiet besitzt weder eine landschaftliche noch eine historisch-politische Einheit, es ist unter dem Begriff wirtschaftsgeographischer Raum zusammenzufassen. Um diesen Raum benennen zu können wird von dem Verbandsgebiet des „Kommunalverband Ruhrgebiet“ gesprochen.
2.2 Geographische Lage und Grenzen:
Das Ruhrgebiet besteht aus keinem einheitlichem Naturraum. Es liegt im Schnittpunkt der naturräumlichen Zonen des Rheinischen Schiefergebirges, der Westfälische Tieflandebene und der Niederrheinischen Ebene. Im Süden reicht das Gebiet bis ins Bergische und Märkische Land (südlich der Ruhr liegen die letzten Höhenzüge des Steinkohlengebirges). Nördlich der Ruhr folgen die Lößebenen der Zone des Hellwegs und die der Emscherniederung und vom Lippetal aus, Richtung Norden, verläuft das Ruhrgebiet dann in die Münsterländische Bucht. Die äußersten Punkte des Ruhrgebietes sind im Nordosten Hamm, im Südosten Breckerfeld im Kreis Ennepe-Ruhr, im Westen Sonsbeck im Kreis Wesel und im Norden Haltern im Kreis Recklinghausen.
Im Ruhrgebiet sind zwischen Lippe und Ruhr Parabraunerden und Lößebenen zu finden, ebenfalls auch am linken Niederrhein. Nördlich der Lippe Podsole und vereinzelt Parabraunerden und südlich der Ruhr Braunerden.
1 Vgl. BRONNY, H.M., JANSEN, NORBERT und WETTERAU BURKHARD (2002): Das Ruhrgebiet. Landeskundliche Betrachtungen des Strukturwandels einer europäischen Region. Kommunalverband Ruhrgebiet, Essen, Seite 15
5
2.3 Naturräumliche Gliederung:
Der höchste Punkt des Ruhrgebietes mit 441 m befindet sich auf dem Wengeberg bei Breckerfeld und der tiefste in Xanten mit nur 13 m. (vgl. KvR 2002, S. 2) Die Struktur wird stark durch die Flüsse des Gebietes bestimmt, der Rhein in der Nord-Süd-Achse, mit der Verbindung zur Nordsee und die Ost-West-Linie durch Ruhr, Emscher und Lippe. Eine weitere wichtige Rolle im Gesamtbild spielen auch die fruchtbaren Hellwegbörden und die mittelalterliche Handelsstraße, der Hellweg. Im Ruhrgebiet gibt es sechs Strukturzonen, die Ruhrzone, Hellwegzone, Emscherzone, Lippezone und die Rheinzone. (vgl. KvR 2002, S. 2)
Die Landschaft weist außerdem noch Wälderlandschaft im Süden und große Waldgebiete im Norden des Ruhrgebietes auf. Diese Gebiete spielen heute eine sehr wichtige Rolle, da sie zur Naherholung dienen.
2.4 Klima:
Das Klima im Ruhrgebiet ist bestimmt durch kühl-gemäßigte Sommer und mäßig-kalte Winter. Durch die Nähe zum Atlantik herrscht das Jahr über das sogenannte maritime Klima vor. Die Niederschläge sind im Ruhrgebiet relativ gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilt. Länger anhaltenden Regen gibt es eher im Winter, während im Sommer kürzere, dafür aber viel ergiebigere Schauer dominieren. Der Sommermonat Juli ist aufgrund dieser Tatsache der niederschlagsreichste im ganzen Jahr. Es kann sehr schnell zu Witterungswechseln kommen. Im Sommer kommen allerdings auch oft Hochdruckwetterlagen vor, die nur durch geringe Niederschläge und leicht Winde gekennzeichnet sind. Die Ballungsräume bilden sogenannte städtische Wärmeinseln, das merkt man vor allen Dingen nachts und im Winter 2 . Die Temperaturen sind im Vergleich zu weniger stark bebauten Gebieten und dem Umland deutlich wärmer ebenfalls ist auch die Windgeschwindigkeit geringer. Somit besteht das Ruhrgebiet aus einer Art Mosaik von verschiedenen Klimate.
2.5 Fläche und Einwohner:
Die Fläche des Ruhrgebiets umfasst 4.434 km² und nimmt innerhalb des Landes NRWs nur 13 % der Gesamtfläche ein. (vgl. KvR 2002, S. 17)
Die größte Ausdehnung des Ruhrgebietes beträgt von Osten nach Westen 116 km, von Norden nach Süden 67 km. Davon sind 41,5 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt, 36,6 % sind Siedlungsflächen, 17,5 % Waldflächen und 3,1 % Wasserflächen. (vgl. KvR -englisch, S.3) Das Ruhrgebiet stellt in Deutschland und sogar in Europa das Gebiet mit der größten Ballung an Großstädten dar.
2 Vgl. o. V. ( ? ): The Ruhrgebiets. Facts and figures. Kommunalverband, Essen, Seite 7
6
Arbeit zitieren:
Simone Schwarzmann, 2004, Das Ruhrgebiet: Von 1945 bis zur Gegenwart, München, GRIN Verlag GmbH
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