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Rechtsradikalismus

Titel: Rechtsradikalismus

Referat (Ausarbeitung) , 2001 , 23 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Kerstin Weyler (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Seminars „Rechtsradikalismus“ bestand die Aufgabe unserer Gruppe darin, Begriffe, die mit dem Thema des Rechtsradikalismus in Verbindung gebracht werden, zu definieren. Dazu sollten wir verschiedene Quellen heranziehen, um feststellen zu können, ob es Unstimmigkeiten bei den Definitionen gibt. Die von mir gewählten Begriffe, stammen aus der Unterrichtshilfe „Rechtsextremismus II“ aus dem Text „Auschwitz-Lüge“ (Seite 62-68).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Begriffsdefinitionen

1. Ausländerfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit

1.1 Vorurteil

1.2 Stereotyp

1.3 Diskriminierung

2. Rassismus

3. Ethnozentrismus

4. Antisemitismus

5. Holocaust

6. Ghetto

7. Endlösung

8. Auschwitz-Lüge, Revisionisten

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die präzise wissenschaftliche Definition zentraler Begriffe, die im Kontext des Rechtsradikalismus Verwendung finden, sowie die Untersuchung möglicher Unstimmigkeiten in den bestehenden Begriffsbestimmungen.

  • Grundlagen der Fremden- und Ausländerfeindlichkeit
  • Differenzierung zwischen Vorurteil, Stereotyp und Diskriminierung
  • Analyse der Konzepte Rassismus und Ethnozentrismus
  • Historische und ideologische Einordnung von Antisemitismus und Holocaust
  • Kritische Auseinandersetzung mit der sogenannten Auschwitz-Lüge

Auszug aus dem Buch

8. Auschwitz-Lüge, Revisionisten

Das Ausmaß und die gleichsam technisch-fabrikmäßige Methode der Tötung von großen Menschenmassen durch Giftgas aufgrund ihrer "rassischen" und kulturellen Andersartigkeit machen die nationalsozialistische Judenvernichtung zu einem einzigartigen Phänomen in der Geschichte Europas.

Bestimmte Kreise wollen diese Verbrechen aber nicht nur nicht wahrhaben, sondern versuchen mit allen Mitteln, sie zu verharmlosen oder abzustreiten.

Ihr Standpunkt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, führt sie dazu, historische Fakten einfach zu leugnen - unter fadenscheinigen Vorwänden wie: es fehle das Dokument (der Befehl Hitlers etwa), das die Sache ausgelöst habe.

Es wird argumentiert, da es ja keinen schriftlichen Befehl zur "Endlösung der Judenfrage" gebe, habe diese gar nicht stattgefunden! (Tatsächlich hat aber Himmler in mehreren Reden deutlich gemacht, dass er in dieser Sache auf Befehl Hitlers handelte.)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Beschreibt die Aufgabenstellung des Seminars zur Definition rechtsradikaler Begriffe anhand der Quelle „Rechtsextremismus II“.

II. Begriffsdefinitionen: Definiert grundlegende Begriffe wie Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und den Holocaust unter Rückgriff auf verschiedene lexikalische und wissenschaftliche Quellen.

1. Ausländerfeindlichkeit, Fremdenfeindlichkeit: Beleuchtet den Oberbegriff der Fremdenfeindlichkeit sowie die Unterpunkte Vorurteil, Stereotyp und Diskriminierung als Mechanismen der Ausgrenzung.

2. Rassismus: Analysiert den Rassismus als Ideologie zur Rechtfertigung von Diskriminierung und Herrschaftsverhältnissen.

3. Ethnozentrismus: Beschreibt Ethnozentrismus als Syndrom der Überbewertung der Eigengruppe gegenüber als minderwertig interpretierten Fremdgruppen.

4. Antisemitismus: Untersucht die Entstehung und den Charakter des Antisemitismus als politisch-ideologische Form des Judenhasses.

5. Holocaust: Differenziert die verschiedenen begrifflichen Definitionen des Völkermords an den europäischen Juden.

6. Ghetto: Erläutert die historische und soziologische Entwicklung des Ghetto-Begriffs vom räumlich beschränkten Judenviertel bis zur modernen Diskriminierung.

7. Endlösung: Definiert den nationalsozialistischen Euphemismus der „Endlösung der Judenfrage“ als systematischen Völkermord.

8. Auschwitz-Lüge, Revisionisten: Dekonstruiert die Strategien rechtsextremer Leugnung des Holocausts und kritisiert die pseudowissenschaftliche Argumentation sogenannter Revisionisten.

Schlüsselwörter

Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteil, Stereotyp, Diskriminierung, Rassismus, Ethnozentrismus, Antisemitismus, Holocaust, Schoah, Ghetto, Endlösung, Auschwitz-Lüge, Revisionismus, Völkermord

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der Definition und Analyse von Begriffen, die eng mit dem Themenkomplex des Rechtsradikalismus verknüpft sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, die Geschichte des Holocaust sowie die Auseinandersetzung mit revisionistischen Leugnungsversuchen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine präzise Begriffsbestimmung mittels verschiedener Quellen, um die Konsistenz und Verwendung dieser Begriffe im wissenschaftlichen Diskurs zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literatur- und Quellenauswertung, wobei verschiedene Definitionen aus Lexika, Fachliteratur und offiziellen Dokumenten gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Sektionen, die von allgemeinen Begriffen wie „Vorurteil“ bis hin zu spezifisch nationalsozialistischen Termini wie „Endlösung“ reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Rassismus, Holocaust, Revisionismus und Antisemitismus.

Was unterscheidet den „genetischen“ vom „kulturellen“ Rassismus?

Genetischer Rassismus basiert auf der angeblichen biologischen Ungleichheit, während kultureller Rassismus Lebensweisen und Sitten anderer Gruppen als minderwertig deklariert.

Warum wird der Begriff „Schoah“ heute oft dem Begriff „Holocaust“ vorgezogen?

„Schoah“ repräsentiert eher die jüdische Binnensicht, während „Holocaust“ etymologisch ein religiöses Brandopfer bezeichnet, was von vielen Überlebenden als unangemessen empfunden wird.

Wie argumentieren Revisionisten laut dieser Arbeit?

Revisionisten missachten die Regeln der Geschichtswissenschaft, leugnen belegte Fakten und versuchen durch pseudowissenschaftliche Methoden, den Völkermord an den Juden zu verharmlosen oder zu bestreiten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtsradikalismus
Hochschule
Universität Salzburg
Note
sehr gut
Autor
Kerstin Weyler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
23
Katalognummer
V37883
ISBN (eBook)
9783638371070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsradikalismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kerstin Weyler (Autor:in), 2001, Rechtsradikalismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37883
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