Gliederung
Die Rechtsstellung des Versicherungsagenten und des
Versicherungsmaklers und die EG-Vermittlerrichtlinie und
ihre Umsetzung in deutsches Recht
Überschrift
Literaturverzeichnis 5
A. Einleitung 9
I. Die wirtschaftliche Bedeutung der
Versicherungswirtschaft 9
II. Versicherungsmarkt und Wettbewerb 9
III. Die Bedeutung der Vertriebs-Systeme 10
1. Besonderheit der Versicherungsproduktion 10
2. Bedeutung für die VersWirtschaft 11
3. Formen der Vertriebsorganisation 11
a) Stammorganisation 11
b) Strukturvertriebe 12
c) Bankenvertrieb 12
c) freier Vertrieb 13
d) Direktvertrieb 13
IV. Die Arten der Vermittler 14
1. Begriff 14
2. Formen 14
3. Sonderformen 15
B. Die Rechtsstellung des VersAgenten
und des Versicherungsmaklers 15
I. Rechtsstellung der Versicherungsagenten 15
1. Begriff 15
2. Vertretungsmacht 16
3. Kenntniszurechnung 17
4. Haftung 18
Seite 2
a) Haftung des Versicherers 18
b) persönliche Haftung des Agenten 18
II. Rechtsstellung der Versicherungsmakler 19 1. Überblick 19 a) historische Entwicklung 19 b) Stellung 19
2. Pflichten des VersMaklers 20
a) Pflichten gegenüber dem VN 20
b) Pflichten gegenüber dem VU 21
3. Haftung gegenüber dem Kunden 21 4. Diener zweier Herren? 21 III. Mischformen 23
C. Die EG-Vermittlerrichtlinie und ihre Umsetzung in deutsches Recht 24 I. historische Entwicklung 24 II. Vorgaben der Richtlinie 25 1. Zielsetzung 25 2. Begriffsbestimmungen 25
3. Vorschriften für die Ausübung der Tätigkeit 26 a) Eintragung 26 b) berufliche Anforderungen 27
aa) Kenntnisse und Fertigkeiten 27 bb) Leumund 27
cc) Berufshaftpflichtversicherung 27 dd) Einlagensicherung 27
4. Informationspflichten der VersVerm 28
a) vor Abschluss eines Versicherungsvertrages 28
b) vor Abschluss jedes ersten Versicherungsvertrages 28 5) Terminplan 29
III. Umsetzung in deutsches Recht 29 1. Zeitliche Abfolge 29 2. Erstes Gesetz 29
a) Berufshaftpflichtversicherung 30
Seite 3
b) Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten 30
aa) statusgebundene Informationspflichten 30
bb) vertragsspezifische anlassbezogene Beratungs-, Informations- und Dokumentationspflichten 31 c) Kundengeldsicherung 31 d) Schlichtungsstelle 32 3. Zweites Gesetz 32
4. Ausnahmetatbestände der Richtlinie 32 D. Ausblick und Schluss 33
I. Notwendigkeit der Umsetzung 33
II. Folgen der verspäteten Umsetzung 33
III. Auswirkungen auf den Versicherungsmarkt 34
IV. Versicherungsmakler und "best advice" 34
V. Provisionssystem contra Honorarberatung 35 VI. Schlussbetrachtung 35
Seite 4
Literaturverzeichnis
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Seite 8
Die Rechtsstellung des Versicherungsagenten und des
Versicherungsmaklers und die EG-Vermittlerrichtlinie und
ihre Umsetzung in deutsches Recht
A. Einleitung
I. Die wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungswirtschaft Versicherungswirtschaft (VW) als Oberbegriff umfasst sowohl die private VW als auch die Sozialversicherung. Hier soll nachstehend nur die private VW betrachtet werden. Im Jahr 2003 hatten die bundesdeutschen Erstversicherer Beitragseinnahmen von 148,2 Milliarden Euro 1 . Sie beschäftigen 244.300 Arbeitnehmer. Weiterhin waren ca. 410.000 Vermittler als Gewebetreibende für die VW tätig, davon 400.000 als gebundene Vermittler. Darin sind ca. 320.000 nebenberufliche Vermittler enthalten. Von den 90.000 hauptberuflich als Gewerbetreibende tätigen Vermittlern sind 10.000
ungebundene Vermittler, also Versicherungsmakler. Allerdings sind in dieser Zahl auch Strukturvertriebe enthalten, deren Mitarbeiterzahl nicht bekannt ist. Die 677
Versicherungsunternehmen (VU) verwalteten Kapitalanlangen in Höhe von 980,989 Milliarden Euro. Die Versicherungsdurchdringung (Bruttobeiträge der
Erstversicherer in Relation zum Bruttoinlandsprodukt) stieg wiederum auf nunmehr 7,2%. Die Privathaushalte zahlten 11,12% ihres verfügbaren Einkommens für Versicherungen. Damit nimmt die VW in der Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland eine bedeutende Rolle ein.
II. Versicherungsmarkt und Wettbewerb
Der Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt findet auf verschiedenen Feldern statt. Neben dem Preiswettbewerb findet auch ein Wettbewerb bei den Nebenleistungen (Service)
1 Alle Angaben aus Statistisches Taschenbuch der Versicherungswirtschaft
2004, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Seite 9
Arbeit zitieren:
Rembert Schmidt, 2005, Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie, München, GRIN Verlag GmbH
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