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Computerunterstützter Unterricht - motivationsfördernd?

Titel: Computerunterstützter Unterricht - motivationsfördernd?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mandy Schmidt (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die aktuelle Diskussion über die schulische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen nimmt sowohl in den pädagogischen, wirtschaftsorientierten und politischen Fachkreisen als auch in der Öffentlichkeit einen großen Raum ein. Lehrende und Lernende müssen sich neuerdings ständige Überprüfungen ihrer Leistungskompetenzen und – in der Folge – heftige Kritik aufgrund mangelhafter Leistungen gefallen lassen, wobei das definierte Versagen beider Personengruppen an der schulischen Platzierung der deutschen Schüler im internationalen Vergleich (PISA-Studie) festgemacht wird. Anhand dieser Erkenntnisse fällt der Verfasserin auf, dass die Schuldzuweisung hinsichtlich der schulischen Misserfolge an die Adresse der Lehrer und Schüler eine höchst einseitige Argumentation darstellt. Die (schulischen) Leistungen der Schüler beruhen nämlich nicht allein auf ihren kognitiven Fähigkeiten, sondern werden erheblich von motivationalen Voraussetzungen und Einstellungen bestimmt. Diese motivationalen Aspekte wiederum unterliegen einer multifaktoriellen Bedingung, die durch familiäre/erzieherische, schulische und gesellschaftliche Faktoren beeinflusst wird. In der vorliegenden Arbeit analysiert die Verfasserin das Phänomen (Lern-) Motivation und deren Störungen und untersucht, inwieweit sich der Einsatz von Lernsoftware im Unterricht auf die Motivation der Schüler auswirkt. Da die Verfasserin beabsichtigt, bezüglich der Quellenangaben ständige Wiederholungen zu vermeiden, wird die Quelle immer dann nach dem Satzzeichen des letzten Satzes eines Abschnittes genannt, in dem mehrere sinngemäß entnommene Aussagen eines Autors dargestellt werden. Im Interesse einer flüssigen Lesbarkeit erfolgt die Bezeichnung von Personen/-gruppen ausschließlich durch maskuline Begriffe, gemeint sind jedoch jeweils sowohl die männlichen als auch die weiblichen Personen. Ausgenommen von dieser Regelung bleibt lediglich die Bezeichnung „Verfasserin“ im Zusammenhang mit der Verfasserin der hier vorliegenden Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Phänomen (Lern-) Motivation

2.1 Unterformen der Lernmotivation

2.2 Störungen

3. Neue Medien

3.1 Begriffsklärung

3.2 Formen computerunterstützter Programme

3.3 Merkmale computerunterstützter Instruktionssysteme

4. Der Unterricht mit neuen Medien

4.1 Einsatzmöglichkeiten neuer Medien

4.2 Qualitätskriterien zur Bewertung neuer Medien

4.3 Einfluss neuer Medien auf die Schülermotivation

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der (Lern-) Motivation sowie deren Störungen im schulischen Kontext. Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von computergestützten Lernprogrammen auf die Schülermotivation zu analysieren und aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen digitale Medien als sinnvolle Werkzeuge zur Motivationsförderung im Unterricht eingesetzt werden können.

  • Grundlagen und Definition der (Lern-) Motivation
  • Ursachen und Entstehung von Motivationsstörungen bei Schülern
  • Funktionsweisen und Typen computerunterstützter Lernsoftware
  • Qualitätsmerkmale und didaktische Anforderungen an Lernmedien
  • Methoden der Motivationsförderung durch den Medieneinsatz

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsklärung

Es existiert derzeit zwar kein einheitliches Verständnis des Begriffs „Neue Medien“, doch lassen sich eine Reihe kennzeichnender Eigenschaften ausmachen. Beispielsweise handelt es sich vor allem um Medien der Darstellung, des Transports, der Vervielfältigung und der Verteilung von Informationen und sie bieten die Möglichkeit der Verknüpfung verschiedenartig übertragener Informationen. Ein weiterer sie auszeichnender Fakt ist ihre Dialogfähigkeit. Das zentrale Steuerorgan der „Neuen Medien“ ist der Computer als die zentrale Datenverarbeitungsanlage, die mit vielfältigen neuartigen Mediensystemen zu einem digitalen Informationsmedium vernetzt sein kann, etwa Satellitenfernsehen, Bildschirmtext, Videosequenzen, Bildplatten, Kabelfernsehen und -hörfunk. Neue Medien sind demnach hybride – also zusammengesetzte – Medien, die zum einen auf der Mikroprozessoren-, der Speicher und der Übertragungstechnik basieren und die zum anderen die didaktisch gut verwertbaren Eigenschaften der Individualität, Interaktivität und Multifunktionalität aufweisen, dabei jedoch im hohen Maße die Beteiligung des Benutzers erfordern. Darüber hinaus sind Neue Medien in solche kommunikativen Situationen eingebunden, an denen in der Regel mehr als ein Medium beteiligt ist. (vgl. STAECK 1995, 277 f.)

Im weiteren Verlauf der Arbeit bezieht sich die Verfasserin vorrangig auf computerunterstützte Programme, wenn von neuen Medien die Rede ist. Dazu zählen Programme zur Informationsvermittlung (Informationssoftware/Infotainment, Lernsoftware/Edutainment, Materialsammlungen, Nachschlagewerke, Simulationen); Werkzeuge in Form von Standard- oder Spezialsoftware zur Erstellung, Sammlung, Verwaltung und Auswertung von Informationen sowie Computerspiele.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle PISA-Diskussion und problematisiert die einseitige Schuldzuweisung bei schulischen Misserfolgen, wobei der Fokus auf den multifaktoriellen Einflüssen der Lernmotivation liegt.

2. Das Phänomen (Lern-) Motivation: Dieses Kapitel definiert den Motivationsbegriff sowie seine Unterformen und untersucht Ursachen für Motivationsstörungen innerhalb der Person, im Elternhaus und im schulischen Umfeld.

3. Neue Medien: Es erfolgt eine Begriffsklärung sowie eine Darstellung verschiedener Formen und zentraler Merkmale computerunterstützter Instruktionssysteme wie Interaktivität und Adaptivität.

4. Der Unterricht mit neuen Medien: Hier werden die Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, Qualitätskriterien für Software und der direkte Einfluss digitaler Medien auf die verschiedenen Facetten der Schülermotivation wie Neugier und Kompetenzerleben diskutiert.

5. Resümee: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass computergestützte Medien bei kritischer Auswahl und didaktisch sinnvoller Integration das Potenzial haben, die Lernmotivation effektiv zu fördern.

Schlüsselwörter

Lernmotivation, Motivationsstörungen, Neue Medien, Computerunterstützter Unterricht, Lernsoftware, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Mediendidaktik, Interaktivität, Adaptivität, Selbststeuerung, Kompetenzerleben, Neugier, Handlungsplanung, Schülermotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hauptseminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und wie der Einsatz von neuen Medien, insbesondere computergestützter Lernprogramme, einen motivierenden Effekt auf Schüler im Unterricht ausüben kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Grundlagen der Lernmotivation, die Identifikation von Motivationsstörungen sowie die didaktische Einordnung und Bewertung von digitalen Lernmedien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung der Lernsituation – unter Zuhilfenahme digitaler Werkzeuge – die Lernmotivation von Schülern erzeugt, gesteigert und aufrechterhalten werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um bestehende pädagogische und psychologische Theorien zur Motivation mit aktuellen Ansätzen der Mediendidaktik zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Motivation, die technische Definition neuer Medien sowie eine praxisorientierte Diskussion über deren Einsatzmöglichkeiten und Einfluss auf verschiedene Motivationsfaktoren im Unterricht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Lernmotivation, computerunterstützter Unterricht, Adaptivität, Kompetenzerleben und mediengestützte Differenzierung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Lehrers bei der Nutzung von Lernsoftware?

Die Autorin betont, dass Lernsoftware den Lehrer keineswegs ersetzt, sondern ihn in die Rolle eines Organisators und Beraters drängt, der die Programme kritisch auswählen und die Lernprozesse der Schüler gezielt anleiten muss.

Inwieweit können Computer bei Motivationsstörungen helfen?

Durch Computer kann das Bedürfnis nach Autonomie, Neugier und Kompetenzerleben gefördert werden, da Lernende ihre Arbeit individuell steuern, sofortiges sachliches Feedback erhalten und angstfrei in einer digitalen Umgebung agieren können.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Computerunterstützter Unterricht - motivationsfördernd?
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Neue Medien - neues Lernen?
Note
1,7
Autor
Mandy Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
27
Katalognummer
V38633
ISBN (eBook)
9783638376396
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Computerunterstützter Unterricht Neue Medien Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mandy Schmidt (Autor:in), 2005, Computerunterstützter Unterricht - motivationsfördernd?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38633
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Leseprobe aus  27  Seiten
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