4
Inhaltsverzeichnis
Eidesstattliche Erklärung. 5
Abk ürzungsverzeichnis 6
Abbildungsverzeichnis 6
Anlagenverzeichnis 6
1. Einleitung 7
1.1 Zum Begriff des Mobbing 7
1.2 Dauer und Phasen des Mobbing 9
2. Mobbinghandlungen. 11
2.1 Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen 12
2.2 Angriffe auf die sozialen Beziehungen. 12
2.3 Angriffe auf das soziale Ansehen. 13
2.4 Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation. 14
2.5 Angriffe auf die Gesundheit 14
3. Ursachen des Mobbing 17
3.1 Motive für Mobbing 18
Quelle : Quelle: BAUA Mobbing-Report (2002: 118) 20
3.2 Strukturelle Bedingungen am Arbeitsplatz. 21
3.2.1 Die Organisation der Arbeit 21
3.2.2 Die Gestaltung der Arbeitsaufgaben. 22
3.2.3 Die Leitung der Arbeit 23
3.3 Die sozial exponierte Stellung des Mobbingbetroffenen. 24
3.4 Das moralische Niveau der Abteilungen. 25
3.5 Die zehn wichtigsten Fallen. 25
4. Folgen von Mobbing 27
4.1 Die soziale Isolation und die Stigmatisierung des Opfers. 27
4.2 Wirtschaftliche Folgen. 28
4.3 Persönliche Folgen. 29
4.3.1 Auswirkungen auf die private und familiäre Situation 29
5
4.3.2 Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand 29
4.3.3Auswirkungen auf das Arbeits- und Leistungsverhalten 30
5. Strategien gegen Konflikte am Arbeitsplatz. 32
6. Fazit 33
Literaturverzeichnis. 35
Beispiel für ein Mobbing- Tagebuch 37
Datum Was ist passiert? Wie habe ich mich Auswirkungen
Wer hat gemobbt? 37
etc. et cetera
z.B. zum Beispiel
Bsp. Beispiel
s. siehe
ca. circa
bzw. beziehungsweise
ggf. gegebenenfalls
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Verlaufsmodell der vier Phasen des Psychoterrors im Arbeitsleben .....9
Abb. 2: Dauer des Mobbingprozesses...............................................................11
Abb. 4: Das 45-Phasen-Modell .........................................................................15
Abb. 5: Motive für das Mobbing.......................................................................19
Abb. 6: Hauptgrund für das Mobbing aus Sicht der Betroffenen ....................20
Abb. 7: Hierarchische Position der Mobber......................................................23
Abb. 3: Verlust sozialer Unterstützung bei Mobbing .......................................28
Abb. 8: Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand ...............................30
Abb. 9: Auswirkungen auf das Arbeits- und Leistungsverhalten .....................31
Abb. 10: Mobbingfolgen...................................................................................31
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Zeitungsbericht der Welt am Sonntag über Mobbingfall Anlage 2: Beispiel Mobbing-Tagebuch
7
1. Einleitung
Der Begriff Mobbing kursiert fast täglich durch die Medien und wird öffentlich und wissenschaftlich viel diskutiert. Dahinter verbirgt sich ein Phänomen, das ein ernst zu nehmendes Problem in der Arbeitswelt darstellt. 1 Laut dem Mobbing-Report, einer repräsentativen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, werden drei von 100 Beschäftigten am Arbeitsplatz diskreditiert, gedemütigt, verleumdet, beleidigt, an ihrer Arbeit gehindert, seelisch zermürbt oder körperlich bedroht - kurz sie werden gemobbt. Bei ca. 37 Millionen Erwerbstätigen sind das über 1 Million Personen. Rechnet man die Mobbingopfer der Vergangenheit hinzu, ergibt sich eine gesamte Betroffenheitsquote von ca. 11 % aller Beschäftigten. 2 Der Deutsche Gewerkschaftsbund schätzt den mobbingbedingten
volkswirtschaftlichen Schaden auf 15 bis 25 Milliarden Euro - jedes Jahr. 3
Vor dem Hintergrund dieser Problematik und der daraus resultierenden Folgen, soll in der folgenden Hausarbeit das Thema Mobbing erläutert werden.
Nach einigen einleitenden Betrachtungen, sollen dann ausführlich die Ursachen und die Folgen von Mobbing aufgezeigt werden. Zum Abschluss werde ich Strategien aufzeigen um Konflikte am Arbeitsplatz zu vermeiden und mit einem Fazit die Hausarbeit beenden.
1.1 Zum Begriff des Mobbing
Um den Begriff des Mobbing zu verstehen und richtig einzuordnen, erscheint es mir ratsam, zuerst das Wort an sich zu betrachten. Herleiten kann man Mobbing zum einen aus dem Englischen von dem Wort mob bzw. dem Verb to
1 Vgl. BAUA (2002: 9)
2 Vgl. BAUA (2003: 5)
3 Vgl. BAUA (2003: 5)
8
mob, was soviel bedeutet wie Pöbel, Gesindel, bedrängen, belagern. Zum anderen findet sich ebenfalls eine Definition in der lateinischen Sprache im Wort mobile vulgus wieder, was ebenfalls für Pöbel steht. Heinz Leymann formuliert in seinem Buch Mobbing - Psychoterror am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehren kann folgende allgemeine Definition: 4
Im Jahr 1995 wurde diese allgemeine Definition von ihm durch eine weitere Definition von Mobbing am Arbeitsplatz erweitert: 5
Aus diesen Definitionen wird deutlich, dass der Begriff des Mobbing negativ besetzt ist. Es handelt sich um langfristigen Psychoterror mit dem Ziel eine Person psychisch und physisch zu schädigen.
Mobbing ist keinesfalls ein Frauenproblem, vielmehr werden beim Mobbing Männer überwiegend von Männern und Frauen überwiegend von Frauen angegriffen. 6 Hinsichtlich der Art der Angriffe findet man deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die Männer wählen eher passivere Formen (nicht mehr mit jemandem reden) oder weichen auf Sachthemen aus (Veränderungen in der Arbeitsaufgabe, Angriffe auf die
4 Vgl. Leymann (2002: 21)
5 Vgl. Schild et al. (2002: 13)
6 Vgl. Resch (1994: 132)
Arbeit zitieren:
2004, Mobbing: Entstehung - Ursachen - Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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