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1. Einleitung Seite 2
2. Biographisches 3
2.1 Max Horkheimer 3
2.2 Theodor W Adorno 3
3. Zur Dialektik der Aufklärung 4
4. Zur Kulturindustrie 5
4.1 Begriffserklärung 5
4.2 Vereinheitlichung der Kultur 6
4.3 Scheinbare Auswahl 9
4.4 Inhalte und Verinnerlichung 10
5. Fazit 12
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In meiner ersten Hausarbeit für das Fach Soziologie möchte ich mich mit den Thesen zur Kulturindustrie von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno beschäftigen. Bei der Referatsvergabe habe ich mich für dieses Thema entschieden, weil mich vor allem Adornos Theorien schon seit längerem interessiert haben - ohne daß ich jedoch behaupten könnte, mich vor dem Studium tiefergehend damit auseinandergesetzt zu haben. Die These beispielsweise, daß wir Verhaltensschemata, die uns die Kulturindustrie vorgibt, völlig verinnerlicht haben und uns von ihnen lenken lassen, ist in meinen Augen ebenso furchteinflößend wie faszinierend. Auch kann der Einfluß Adornos Theorien auf die Studentenbewegung der späten 60er und frühen 70er Jahre, sowie auf die gesamte Linke des ausgehenden 20. Jahrhunderts gar nicht hoch genug eingeschätzt werden und trug somit zu meinem Erkenntnisinteresse bei.
In der folgenden Arbeit soll die Frage gestellt werden, ob Horkheimers und Adornos Kulturindustriekritik - die immerhin vor über 50 Jahren entstand - heute noch eine Berechtigung hat, bzw. inwieweit sie heute vielleicht zutreffender ist denn je. Gerade die mangelnde Aktualität wurde (neben der fehlenden Praxisnähe) Adorno von seinen Kritikern früher ebenso wie heute immer wieder vorgeworfen.
Ich werde auf den folgenden Seiten zunächst auf die Personen Horkheimer und Adorno eingehen und kurz auf die Entstehung der „Dialektik der Aufklärung“ zu sprechen kommen, da die Umstände, unter denen die Autoren das Buch (und gerade das Kapitel über die Kulturindustrie) verfaßt haben, von großer Bedeutung sind. Im Anschluß daran sollen einige Grundthesen der Kulturindustriekritik herausgegriffen, erörtert und auf Aktualität hin geprüft werden.
Aus Platz- und Zeitgründen ist es unmöglich, auf jeden einzelnen Aspekt Adornos Kritik einzugehen, da diese einfach zu umfassend und detailliert ist. Statt dessen halte ich es für sinnvoller, einige Punkte stellvertretend zu bearbeiten und zu analysieren. Einzelaspekte der Kritik an der Kulturindustrie, die in dieser Arbeit behandelt werden sollen, sind zum Beispiel die Vereinheitlichung des Kulturangebots oder der „Kreislauf von Manipulation und rückwirkendem Bedürfnis“. Diese Punkte scheinen mir die interessantesten und bei einer ersten Auseinandersetzung mit der Thematik die relevantesten zu sein.
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Am Ende der Arbeit steht eine Art Fazit, in dem versucht wird, noch einmal die aktuelle Situation der kritischen Theorie zu reflektieren und kritisch zu einigen Punkten Stellung bezogen wird.
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Max Horkheimer, am 14. Februar 1895 in Stuttgart geboren, war 1923/24 zusammen mit Friedrich Pollock 1 maßgeblich an der Gründung des „Instituts für Sozialforschung“ in Frankfurt am Main beteiligt. 1930 wurde er Professor für Sozialphilosophie und Leiter des Instituts. 1933 emigrierte er zunächst nach Genf, später nach Paris. 1934 siedelte er mit Herbert Marcuse nach New York über, wo er die Arbeit am dorthin verlegten Institut für Sozialforschung weiterführte. Einen Teil der folgenden Jahre verbrachte er in Los Angeles, Californien, wo in Zusammenarbeit mit Adorno auch die „Dialektik der Aufklärung“ entstand.
Nach dem Krieg kehrte Horkheimer nach Deutschland zurück und gründete dort 1950 erneut das Institut für Sozialforschung, dessen Leiter er bis 1959 war. Max Horkheimer verstarb am 7. Juli 1973 in Nürnberg.
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Theodor Wiesengrund Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren. 1921 begann er sein Studium der Soziologie , Philosophie, Psychologie und Musikwissenschaft an der Frankfurter Universität. Dort habilitierte er 1931 mit einer Arbeit über den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard und war in den folgenden Jahren als Privatdozent tätig.
1934 emigrierte er nach Großbritannien bevor er 1938 der Einladung Horkheimers folgte und ebenfalls nach Amerika zog. Wie Max Horkheimer war auch Adorno am nach New York verlegten Institut für Sozialforschung tätig und kehrte nach dem Ende
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Christoph Koch, 1997, Alle sind frei zu tanzen und sich zu amüsieren - Die Kulturindustriekritik von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, Munich, GRIN Publishing GmbH
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