Die ICH-Aktie
I n h a l t s v e r z e i c h n i s
1 Einleitung 1
2 Die ICH-Aktie im Zahn der Zeit 1
2.1 KARRIERE FRÜHER - KARRIERE HEUTE 1
2.2 DER WANDEL IM KOPF 2
2.3 KERNKOMPETENZEN 4
3 Der ICH-Aktien-Index 5
3.1 MIT SYSTEMATIK ZUM ERFOLG 5
3.1.1 MODELLDARSTELLUNG 5
3.1.2 MODELLBEURTEILUNG 6
3.2 DIE SUBFAKTOREN DES ICH-INDEX 6
3.2.1 WISSENSBASIS 7
3.2.2 EMOTIONALE INTELLIGENZ 7
3.2.3 INNOVATIONSKRAFT 8
4 Umsetzung der Theorie 8
4.1 ERLÄUTERUNG DER FORMEL 8
4.2 ERRECHNUNG DES EIGENEN ICH-AKTIENKURSES 9
4.3 FÜNF VERSCHIEDE ICH-AKTIENTYPEN 10
5 Der Weg zum Erfolg: Der Businessplan 12
5.1 GESCHÄFTSIDEE UND KERNKOMPETENZEN 12
5.2 MARKTANALYSE: WO LIEGEN DIE CHANCEN? 13
5.3 ERMITTLUNG UND ERHÖHUNG DES MARKTWERTES 14
5.4 STRATEGIEENTWICKLUNG 15
5.5 COMMUNITY-MANAGEMENT 16
5.6 INFORMATIONSPOLITIK 16
5.7 VEREINBARKEIT VON BERUF & PRIVAT 17
6 Bewertung des ICH-Aktien-Modells 17
7 Resümee 19
8 Literaturverzeichnis 20
1 Einleitung
Karriereverläufe haben sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. In der Nachkriegszeit konnte man auch ohne entsprechende Qualifikationen hohe Positionen im Unternehmen einnehmen. Heute geht dies gewiss nicht mehr so leicht. Anspruchsvolle Leistungstests und tagelange Accessment-Center fordern heute eine Menge von den Bewerbern. Neben dem fachlichen Wissen wird dabei die Persönlichkeit immer wichtiger.
Dies erklärt auch den zunehmenden Bedarf an Literatur, die den Einzelnen bei seiner Persönlichkeitsentwicklung begleitet und unterstützt. Das in der vorliegenden Arbeit dargestellte Modell von Zugmann/Lanthaler betrachtet jeden Menschen als "ICH-Aktie," dessen Ziel darin besteht, seinen eigenen Kurs und damit seinen Wert zu steigern.
Erster Schritt dazu ist die Bestimmung des eigenen Aktienkurses mittels einer eigens dazu entwickelten Formel. Der Aktienkurs der "ICH-Aktie" dient einerseits als Orientierungspunkt und ist gleichzeitig eine Handlungsempfehlung für die Gestaltung der eigenen Karriere.
Grundlage der Modelldarstellung ist die Betrachtung der Ausgangssituation für heutige Karrieren. Als Hilfsmittel für die immer weiter steigenden Ansprüche an die Karriereplanung bietet sich die "ICH-Aktie" an; das dahinterliegende Modell und seine Anwendung werden in den beiden folgenden Kapiteln dargestellt. Der zur Planung heutiger Karrieren notwendige Businessplan und seine Bausteine werden im fünften Kapitel erläutert. Im sechsten Kapitel wird das Gesamtmodell einer abschließenden Bewertung unterzogen.
2 Die ICH-Aktie im Zahn der Zeit
2.1 Karriere früher - Karriere heute
Die traditionelle Karriere, wie sie Eltern und Großeltern gemacht haben, gibt es nicht mehr bzw. nur noch in den seltensten Fällen. Den überwiegenden Teil des Arbeitslebens - also 30 oder 40 Jahre - auf der Lohn- und Gehaltsliste eines Arbeitsgebers zu stehen, ist in der heutigen Zeit kaum noch vorstellbar. Dem entsprechend empfinden Mitarbeiter heute kaum noch Dankbarkeit, für ein Unternehmen arbeiten zu dürfen und darin die einzige Karriere-Erfüllung zu sehen. Die klassische Erwerbsbiographie hat sich damit so weit überholt, dass man von einem "Paradigmenwechsel" sprechen kann.
Dem kann nur zugestimmt werden, denn die persönliche Bindung an den Arbeitgeber - und dies ist nur ein Grund - hat in den letzten Jahren rapide abgenommen. Das Karrieredenken hat sich den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Zusammenwachsende Märkte, viel schnellere Kommunikation, starke Dynamik der Unternehmensstrukturen sind nur einige Beispiele dafür, warum eine erfolgreiche Karriereplanung heute ein höheres persönliches Engagement erfordert. Mitarbeiter sind heute mehr als kleine Räder am Wagen, welche nur ausführen und nicht für ihr Denken bezahlt werden.
In Unternehmen, welche durch "Lean Production, Business Reengineering (...) oder Total Quality Management" grundlegend umstrukturiert werden, wird jeder Mitarbeiter zum "zentralen Erfolgsfaktor." Das Wissen auf der einen Seite und die persönliche Positionierung im Unternehmen auf der anderen Seite stehen also wie nie zuvor im Vordergrund, um die Karriereleiter sukzessive empor zu klettern. "Karriere neu denken heißt daher, zum Wissensmanager in eigener Sache zu werden." Das passive Zurücklehnen ist vorbei, Eigeninitiative, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein sind heute geforderte Voraussetzungen für den Weg in ein erfülltes und zufriedenstellendes Arbeitsleben.
2.2 Der Wandel im Kopf
[...]
Arbeit zitieren:
Ivonne Völlmecke, 2002, Die ICH-Aktie, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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