Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Faktoren der industriellen Revolution
2. Auswirkungen der industriellen Revolution
3. Zusammenspiel der Faktoren zum Wirtschaftswachstum
Literaturverzeichnis
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Das Wirtschaftswachstum in der industrielle Revolution
Die industrielle Revolution ist die Bezeichnung für die durch technische Erfindungen, wie zum Beispiel die Dampfmaschine, im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in England eingeleitete Industrialisierung, die zu einer Umwandlung der bisherigen Gesellschafts- und Sozialordnung Westeuropas führte und sich, von England ausgehend, auf die ganze Welt verbreitete. ( Bertelsmann, 1977, S. 391 )
Der Zeitraum der industriellen Revolution liegt zwischen 1782 und 1792, als in England die Handelsstatistiken einen starken Aufwärtstrend aufwiesen und eine gewaltige Beschleunigung des Wirtschafswachstums stattfand. Diese Entwicklung war auch zurück zu führen auf die steigende Bevölkerungswachstumsrate. Denn kein anderes Land in Europa erreichte in dieser Zeit ein derartiges Bevölkerungswachstum. ( Walter, 2000, S. 49 ) Es stand ein neuer Zyklus in der Zukunft, der Zyklus der Modernisierung, durch den enormen Bevölkerungs-zuwachs. Es sollte auch eine Entwicklung zu einer verbesserten Lebensqualität und Lebenserwartung stattfinden. ( Jay, 2000, S. 244 )
Es war ebenso zu verzeichnen, dass zwischen den Jahren 1770 und 1831 der Anteil der Landwirtschaft zurückging und im Gegenzug der Anteil der Industrie anstieg. Dieser Wirtschaftsaufschwung wird unter anderem auf die bahnbrechenden Erfindungen zurückgeführt zum Beispiel in der Schwerindustrie. Aber auch auf andere wichtige Faktoren die im Weiteren näher erläutert werden. ( Walter, 2000, S. 49 )
1. Faktoren der industriellen Revolution Der Produktionsfaktor Kapital
Mit dem Prozess der Industrialisierung war die Bildung eines Kapitalstocks verbunden. Kapital konnte am Kapitalmarkt aufgenommen werden, sowie aber auch durch Unternehmen selbst gebildet werden. Des weiteren wurden den Arbeitskräften erheblich größere Mengen an Kapitalgütern zur Verfügung gestellt. Dabei handelte es sich um Sachkapital im Sinne von Anlagen wie zum Beispiel Maschinen oder Motoren. Vorher hatten sie meist nur traditionelle Kapitalarten wie Vieh und Gebäude zur Verfügung gestellt bekommen. Dies bedeutete, dass in der Industrialisierungsphase ein erheblich größerer Teil des volkswirtschaftlichen Gesamteinkommens für Kapitalgüter statt Konsumgüter aufgewendet wurde. Es fand somit
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eine Verlagerung des Kapitals statt von wenig produktiven in produktive Verwendungsbereiche stattfand. ( Walter, 2000, S. 49ff )
Die Gründung der Bank of England und die damit verbundene Festlegung des Pfundkurses sind ebenfalls fundamentale Gründe für den wirtschaftlichen Fortschritt Englands. Die Sicherung der Eigentumsrechte sowie die Entwicklung des öffentlichen und privaten Kapitalmarktes waren mitbestimmend für die rasche wirtschaftliche Entwicklung in England, aber auch wichtig für die Vorherrschaft und schließlich weltbeherrschende Stellung der Engländer. ( Jay, 2000, S. 263f ) Der technische Fortschritt
Der technische Fortschritt ist von zentraler Bedeutung für das wirtschaftliche Wachstum während der industriellen Revolution.
Der technische Fortschritt wurde im Textilgewerbe, Bergbau, Hüttenwesen, auf dem Transportsektor sowie in der Landwirtschaft und Energieerze ugung wirksam. Aber die Einführung der Neuerungen hingen in erster Linie mit der Verfügbarkeit geeigneter Produktionsfaktoren und einem anpassungsfähigen Markt ab. England hatte im 18. Jahrhundert einen höheren Freiheitsgrad in der Wirtschaft und der Gesellschaft als in anderen europäischen Ländern. Dies lag auch darin begründet, dass England unabhängiger war, sowie über eine freie, risikofreudigere Unternehmerschaft verfügte. ( Walter, 2000, S. 51f ) Generell die Entstehung der modernen, verarbeitenden Industrie und der technische Fortschritt werden als Kern der Industrialisierung gesehen, besonders in den Bereichen Baumwoll- und Eisenindustrie. Die dortigen Wirtschaftszweige wurden von den umwälzenden Neuerungen in Technik und Organisation erfasst. England wurde somit zur Werkstatt der Welt. ( Walter, 2000, S. 57) Das Wachstum der Nachfrage
Die These, dass Einkommen und Beschäftigung weitgehend von der Investitionstätigkeit abhängen und die Ausgaben der Verbraucher sich direkt auf die Gewinne auswirken uns somit die Investitionen anregen, geht auf John Maynard Keynes zurück. Infolgedessen setzt Massenfertigung Massenkonsum und die Beherrschung eines ausgedehnten Marktes voraus. England verfügte über diese Märkte und hatte im 18. Jahrhundert eine starke Zunahme des Exports zu verzeichnen. Die Nachfrage nach englischen Waren war vor allem in den
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Arbeit zitieren:
Martina Noack, 2005, Das Wirtschaftswachstum in der industriellen Revolution, München, GRIN Verlag GmbH
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