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Möglichkeiten und Grenzen der Datenauswertung von Scannerkassen

Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Datenauswertung von Scannerkassen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2001 , 23 Seiten , Note: 80%

Autor:in: Tobias Heine (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, dem Leser einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen beim Einsatz von Scannerkassentechnologie zu verschaffen. Die größten praktischen Erfahrungen wurden im Bereich des Einzelhandels erlangt. Durch die zunehmende Größe der Handlesbetriebe fällt die Kommunikation mit dem Kunden immer schwerer. Die Auswertung der gesammelten Kassendaten trägt dazu bei, das Kommunikationsdefizit zu mindern, indem die Wünsche der Kunden besser interpretiert werden können. Somit scheint es sinnvoll, Problemlösungen und Beispiele aus dem Bereich des Einzelhandels zu verwenden, um den Nutzen dieser Technologie anwendungsnah darzustellen.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Entwicklung des Einsatz von Scannersystemen

3. Möglichkeiten und Nutzen durch Einsatz von Scannerkassentechnologie

3.1. Rationalisierungspotentiale

3.2. Entscheidungshilfe in der Sortimentspolitik

3.3. Planungs- und Kontrollwerkzeug bei Sonderaktionen

3.4. Werkzeug zur Rentabilitäts- und Elastizitätsberechnung

3.5. Ermittlung von Verbundeffekten

3.6. Grundlage für den sinnvollen Einsatz von Kundenkarten

3.7. Entscheidungshilfe bei der Regaloptimierung

3.8. Automatische Disposition und Anfertigung von Nachfülllisten

3.9. Weiterer Nutzen

4. Kosten Nutzenanalyse von Scannerkassen

5. Probleme und Grenzen des Scannereinsatzes und der Datenanalyse

6. Unternehmensübergreifende Nutzung von Scannerdaten am Beispiel MADAKOM

7. Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten, Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Leser einen fundierten Überblick über die Potenziale sowie die methodischen und organisatorischen Grenzen beim Einsatz von Scannerkassentechnologie im Einzelhandel zu vermitteln.

  • Technologische Grundlagen und historische Entwicklung von Scannersystemen.
  • Einsatzmöglichkeiten im Warenwirtschaftssystem, insbesondere bei Sortiments- und Aktionsplanung.
  • Nutzen und Risiken von Kundenbindungsprogrammen und Kundenkartensystemen.
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Kosten-Nutzen-Analysen von Scanner-Installationen.
  • Herausforderungen in der Datenanalyse, Speicherung und unternehmensübergreifenden Datennutzung.

Auszug aus dem Buch

3.2. Entscheidungshilfe in der Sortimentspolitik

Sortimentspolitik ist die optimale Gestaltung des Leistungsprogramms eines Handelsunternehmens. Sie stellt eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren dar.

Frühere, ohne Scannerdaten, durchgeführte Sortimentsentscheidungen beruhten in der Regel auf kumulierten Verkaufszahlen der einzelnen Filialen. Eine Zusammenfassung der Daten war nötig, da ohne den Einsatz von EDV-Geräten das Ergebnis der Datenanalyse in keinem Verhältnis zum Aufwand stand. In der Folge konnten aggregierte Daten nicht beliebig umgruppiert werden, was die Anzahl und Komplexität der Abfragen einschränkte. Um diesem Problem zu begegnen, entschloss sich der französische Lebensmittelhändler CASINO 1991 ein System einzuführen, das in seiner ersten Ausbaustufe die Speicherung aller Wochenumsätze im Großfilialenbereich ermöglichte. Diese Daten wurden insgesamt 16.000 Benutzern für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt über eine leicht bedienbare Oberfläche, die ohne Kenntnisse von Datenbankenabfragesprachen Fragestellungen wie z.B. die Umsatzentwicklungen nach Regionen und Filialen zuließ.

In solch einem System können anhand von „Renner-Pennerlisten“ sowie mit Hilfe der ABC-Analyse die für den Unternehmenserfolg unerheblichen Produkte erkannt und aus dem Sortiment genommen werden. Nach Angaben von US Lebensmittelunternehmen ist die Bereinigung der Sortimente eine der wichtigsten zukünftigen Aufgaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik ein und erläutert, wie Scannerdaten dazu beitragen können, das Kommunikationsdefizit zwischen Händler und Kunde zu minimieren.

2. Geschichtliche Entwicklung des Einsatz von Scannersystemen: Dieses Kapitel beschreibt die technische Basis von Scannern und die Notwendigkeit der Einführung einheitlicher Kennzeichnungssysteme wie EAN.

3. Möglichkeiten und Nutzen durch Einsatz von Scannerkassentechnologie: Hier werden diverse Anwendungsfelder von der Sortimentsoptimierung über Sonderaktionen bis hin zu Kundenkarten detailliert analysiert.

4. Kosten Nutzenanalyse von Scannerkassen: Es wird untersucht, welche Investitionen für Scanner-Installationen anfallen und wie sich diese durch Rationalisierungs- und Ertragspotenziale amortisieren.

5. Probleme und Grenzen des Scannereinsatzes und der Datenanalyse: Das Kapitel beleuchtet technische Schwierigkeiten bei der Datenverarbeitung und die Herausforderungen beim Zugang zu und der Interpretation von Daten.

6. Unternehmensübergreifende Nutzung von Scannerdaten am Beispiel MADAKOM: Dieses Beispiel verdeutlicht den Mehrwert des Datenaustauschs zwischen Handel und Industrie für die Wettbewerbstransparenz.

7. Zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten, Schlussbemerkung: Ein Ausblick auf Hardware-Innovationen und eine abschließende Bewertung der Scannertechnologie als Investition runden die Arbeit ab.

Schlüsselwörter

Scannerkassen, Einzelhandel, Warenwirtschaftssystem, Sortimentspolitik, Kundenkarten, Verbundeffekte, Deckungsbeitragsrechnung, Datenanalyse, EAN, MADAKOM, Kundenbindung, Rationalisierungspotenziale, Warenmanagement, Informationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten und Grenzen der Datenauswertung, die durch moderne Scannersysteme im Einzelhandel generiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Kernbereichen zählen die Sortimentsoptimierung, die Planung von Sonderaktionen, der Einsatz von Kundenkarten und die Analyse der Wirtschaftlichkeit dieser Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, dem Leser aufzuzeigen, wie Scannerdaten in einem Warenwirtschaftssystem intelligent genutzt werden können, um Konkurrenzvorteile zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Praxisbeispielen, die den Einsatz von Scannersystemen ökonomisch bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Anwendungsbereiche der Daten, die ökonomische Betrachtung der Investitionen und die technischen Limitationen bei der Datenverarbeitung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument am besten?

Wichtige Begriffe sind Scannerkassen, Kundenbindung, Sortimentspolitik, Rationalisierung und Datenmanagement.

Was zeichnet die unternehmensübergreifende Nutzung von Daten aus?

Das Projekt MADAKOM dient als Beispiel dafür, wie ein Austausch von anonymisierten Rohdaten zwischen Handel und Industrie die Wettbewerbstransparenz erhöht.

Wie bewertet der Autor die Wirtschaftlichkeit der Systeme?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz der notwendigen Investitionen die Ertragsverbesserungen bei professioneller Datennutzung eine sehr lohnende Investition darstellen.

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Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Datenauswertung von Scannerkassen
Hochschule
Hochschule Hannover  (Fachbereich Informationsmanagement)
Veranstaltung
Informationsmanagement
Note
80%
Autor
Tobias Heine (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
23
Katalognummer
V4175
ISBN (eBook)
9783638125949
Sprache
Deutsch
Schlagworte
informatik scanner kassen EAN wirtschaft bwl
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Heine (Autor:in), 2001, Möglichkeiten und Grenzen der Datenauswertung von Scannerkassen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4175
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Leseprobe aus  23  Seiten
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