Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IX
1 Vorwort 1
1.1 Einleitung 1
1.2 Problemstellung 3
1.2.1 Genuss durch Wissen. 3
1.2.2 Wissen durch Genuss 3
1.3 Zieldefinition. 4
2 Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss 5
2.1 Freizeitpädagogik. 5
2.1.1 Definition Freizeit 5
2.1.2 Definition Pädagogik 6
2.1.3 Entwicklung und neuzeitliches Freizeitverständnis 6
2.1.4 Freizeittheoretische Ansätze. 6
2.1.5 Freizeitbegriffe 7
2.1.5.1 Ökonomischer Freizeitbegriff 7
2.1.5.2 Politischer Freizeitbegriff. 8
2.1.5.3 Sozialwissenschaftlicher Freizeitbegriff 8
2.2 Zielbestimmung von Freizeitpädagogik 8
2.2.1 Freizeitpädagogische Veranstaltungen. 8
2.2.2 Kriterien freizeitpädagogischer Veranstaltungen 9
I
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
3 Die Bedeutung der Ernährung. 11
3.1 Der Begriff Essen. 12
3.2 Essen und Genuss. 12
3.2.1 Wahrnehmung durch die fünf Sinne 12
3.2.1.1 Der Geruchssinn - olfaktorische Wahrnehmung 13
3.2.1.2 Der Geschmackssinn - gustatorische Wahrnehmung 13
3.2.1.3 Der Gesichtsinn - visuelle Wahrnehmung 13
3.2.1.4 Der Gehörsinn - auditive Wahrnehmung. 14
3.2.1.5 Der Tastsinn - taktile Wahrnehmung. 14
3.3 Food Trends. 14
3.3.1 Sensual Food - die neue Lust am Geschmack 15
3.3.2 Convenience Cooking - die neue Art zu kochen 15
3.3.3 Fast Casual - gesund und schnell genießen 15
3.3.4 Hand Held Food - Häppchen für Eilige. 15
3.3.5 Health Food - neue Strategien für bewusste Esser. 16
3.3.6 Cheap Basics - Spar-Oasen der Wohlstandskonsumenten 16
3.3.7 Ethic Food - Essen mit gutem Gewissen 16
3.3.8 Slow Food - Produkte mit authentischem Charakter. 16
3.3.9 DOC Food - Produkte mit Herkunftsgarantie 17
3.3.10 Nature Food - hedonistisch, frisch und politisch korrekt. 17
3.3.11 Clean Food - Purismus nicht nur für Allergiker. 17
3.3.12 Mood Food - Essen als Emotionsmanagement 17
3.3.13 Functional Food - Essen als Therapie. 18
4 Fast Food und Slow Food 19
4.1 Fast Food. 19
4.1.1 Entstehung und Entwicklung. 19
4.1.2 Fast Food Gerichte und Risiken für die Gesundheit 20
4.2 Slow Food 20
4.2.1 Entstehung und Entwicklung. 20
4.2.2 Slow Food Bewegung in Tirol 21
II
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
5 Konzeptioneller Teil. 22
5.1 Projektplan 22
5.1.1 Hintergrund und Idee der Veranstaltung 22
5.1.2 Bedeutung des Events 24
5.2 Zielsetzung. 24
5.3 SWOT-Analyse 25
5.3.1 Strengthes (Stärken) 25
5.3.2 Weaknesses (Schwächen) 25
5.3.3 Opportunities (Chancen) 26
5.3.4 Threats (Risiken) 26
5.4 Rechtliche Rahmenbedingungen. 26
5.4.1 Steuern und Abgaben 27
5.4.2 AKM 27
5.5 Erfolgskontrolle 28
5.5.1 Prozesskontrolle 28
5.5.2 Prozesskontrolle Projekt „Super size me“ 31
6 Operativer Teil. 37
6.1 Teilnehmer - Management 37
6.1.1 Zielgruppendefinition. 37
6.1.2 Werbe- und Medienkonzept 37
6.1.3 Teilnehmerbindung 41
6.1.3.1 Kundenzufriedenheit 42
6.1.3.2 Das Kano Modell. 43
6.1.3.3 Kundenzufriedenheit im Rahmen des Projektes 44
6.2 Finanzmanagement 45
6.2.1 Budgetierung / Kostenplanung. 45
6.2.2 Sponsorenkonzept 47
6.3 Programm-Management 49
6.4 Vor - Ort Management 51
6.4.1 Location - Anforderungsprofil 51
6.4.2 Personalmanagement 52
III
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
6.4.3 Briefing externer Dienstleistungen 52
7 Resümee. 53
8 Literaturverzeichnis: 54
IV
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Maslowsche Bedürfnispyramide
Abbildung 2: Buffet bei der Slow Food Veranstaltung
Abbildung 3: Erfolgskontrolle im Eventmarketing
Abbildung 4: Spannungsbogen der Veranstaltung
Abbildung 5: Einladung an aktive Slow Food Mitglieder.
Abbildung 6: Einschaltung Kinozeitschrift, 1. Seite - Inhaltsverzeichnis
Abbildung 7: Einschaltung Kinozeitschrift, 7. Seite - Filmbeschreibung
Abbildung 8: Artikel Tiroler Tageszeitung am 13.12.2005
Abbildung 9: Das Kano-Modell der Kundenzufriedenheit
Abbildung 10: Regiebuch der Veranstaltung
V
1 Vorwort
Diese Projektarbeit wurde im Rahmen der Ausbildung zum diplomierten Veranstaltungs- und Freizeitmanager erstellt. Die Berufsbeschreibung für den Veranstaltungs- und Freizeitmanager oder auch Eventmanager lautet lt. dem Berufsinformationsprogramm der Wirtschaftskammer wie folgt:
„Event-ManagerInnen planen und organisieren Großveranstaltungen im Sport-, Kultur-und Unterhaltungs-Bereich. Das sind zB Konzerte, Festivals, Tourneen, Konferenzen, Messen oder Veranstaltungen für einen spezifischen Personenkreis wie Unternehmenspräsentationen, Fachseminare, Tagungen, etc. Sie erstellen Programme, buchen Räume, entsenden Einladungen und Ankündigungen, organisieren das notwendige Personal und betreuen die Gäste. Natürlich rechnen sie auch ab und kontrollieren die Kosten. Sie telefonieren, versenden E-Mails und Faxe. Je nach Aufgabenbereich arbeiten die Event-ManagerInnen mit KollegInnen aus den verschiedenen kulturellen Bereichen, mit KünstlerInnen, VertreterInnen der Medien, mit Fachleuten aus den Bereichen Tourismus usw.
zusammen.“(http://www.bic.at/bic_brinfo_main_dr.php?prfid=799®st=0, 04.04.05)“ Diese Berufsbeschreibung lässt erahnen, wie umfangreich und vielfältig die Arbeit als Eventmanager ist. Hinzu kommt, dass dieser Beruf auch mit einem hohen Risiko verbunden ist, da der Veranstalter sowohl für die Sichherheit der Besucher haftet als auch das finanzielle Risiko bei einer Veranstaltung trägt. Obwohl das Gewerbe für die Organisation und Durchführung von Veranstalungen ohne Voraussetzungen einfach bei der Bezirkshauptmannschaft angemeldet werden kann, gibt es doch immer mehr Erwachsenenbildungseinrichtungen und Fachhochschulen, die Kurse für diesen Beruf anbieten um die zukünftigen Eventgmanager optimal auf diesen Beruf vorzubereiten und das unternehmerische Riskio möglichst gering zu halten. Diese Projektarbeit ist das Ergebnis einer Ausbildung beim Wirtschaftsförderungsinsititut und wird aufzeigen, dass eine gut geplante und durchdachte Veranstaltung zwar immer noch ein Riskio beinhaltet, dieses aber für den Veranstalter auch tragbar ist.
1.1 Einleitung
Im Rahmen der Ausbildung zum Veranstaltungs- und Freizeitmanager ist auch das Erstellen einer Projektarbeit Kursinhalt. Diese Projektarbeit dient dazu, die im Kurs erlernten Inhalte zu
1
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
vertiefen und zusätzlich auch aufzuzeigen, dass es möglich ist, sich sehr intensiv und umfassend mit einem Thema zu beschäftigen. Zusätzlich wurde eine zum Thema der Projektarbeit passende Veranstaltung, im konkreten Fall der vorliegenden Arbeit: „genussvolle Vermittlung von Wissen“, organisiert.
In der Praxis wird es nicht immer möglich sein, sich soviel Hintergrundwissen anzueignen, trotzdem schafft gerade das Wissen des Veranstalters im Hintergrund, eine besondere Qualität der Veranstaltung, und diese Qualität ist auch für den Besucher spürbar. Der Titel dieser Projektarbeit lautet „Genuss durch Wissen, Wissen durch Genuss“. In dieser Projektarbeit soll gezeigt werden, dass es möglich ist, Wissen genussvoll und mit Spaß zu vermitteln und dass dieses Wissen dann auch wiederum genussvoll und mit Spaß genutzt werden kann.
Es fand ein Event für den Verein Slow Food statt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in der heutigen Zeit von Fast Food und Fast Life, das Essen und Trinken wieder genussvoll zu machen, Essen zu zelebrieren, es unter Freunden oder der Familie zu genießen und vor allem auf natürlich produzierte Produkte aus der näheren Umgebung zurückzugreifen. Der Verein Slow Food hat in Tirol derzeit rund 95 Mitglieder, weltweit sind es rund 80.000 Mitglieder.
Die Ziele des Vereins für diese Veranstaltung waren:
• für die bestehenden Mitgliedern einen interessanten, informativen Nachmittag in
angenehmer Atmosphäre zu organisieren um sie damit zu motivieren weiterhin ein Slow Food Mitglied zu bleiben
• neue Interessenten für den Verein zu gewinnen
• Vermarktung des Vereins durch Medien und dadurch eine Steigerung des
Bekanntheitsgrads
Der erste Abschnitt der Projektarbeit befasst sich mit den Hintergründen und der Geschichte von Freizeit und Freizeitpädagogik sowie der Anwendung von Freizeitpädagogik bei der Planung und Durchführung von Events.
Weiters werden die Essenstrends (Food Trends) in der heutigen Gesellschaft nach H. Rützler beschrieben um aufzuzeigen wie viele verschieden Richtungen es derzeit gibt, einer dieser Trends ist Slow Food.
Der zweite Abschnitt zeigt das Konzept für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung für den Verein Slow Food.
2
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1.2 Problemstellung
Für die Projektarbeit wurde der Titel „Genuss durch Wissen, Wissen durch Genuss“ ausgewählt. In den folgenden Punkten wird der Titel dieser Arbeit und die damit verbundene Problemstellung dargestellt.
1.2.1 Genuss durch Wissen
Wenn über ein Themengebiet sehr viel Wissen vorhanden ist, oder eine Sportart besonders gut ausgeübt werden kann, dann erzielt dies auch einen größeren Genuss bei der Aneignung von zusätzlichem Wissen oder bei der Ausübung.
Als ein Beispiel wurde bei dieser Projektarbeit das Wissen über Nahrung gewählt. Wenn beim Verzehr der Lebensmittel und Speisen Hintergrundwissen über den Anbau, die Herstellung, die Verarbeitung der Lebensmittel, vorhanden ist, ist auch der Genuss beim Verzehr größer. Eier schmecken besser oder schlechter, wenn man weiß, wie die Hühner ernährt wurden und aufgewachsen sind. Wein kann besser genossen und wahrgenommen werden, wenn man sich mit der Materie beschäftigt hat. Wonach kann Rotwein oder Weißwein riechen? (Apfel, rote Beeren, Vanille,..) Was sagt uns seine Farbgebung? Wie ist er am Gaumen? Je mehr Wissen über den Wein vorhanden ist, umso genussvoller kann auch das Glas Wein erlebt werden. Hinzu kommt, dass viel Wissen und Interesse über ein Themengebiet auch soziale Auswirkungen hat. Gleichgesinnte erleben gemeinsam eine Weinreise, treten einem Fußballclub bei oder gehen in Seminare und Vorträge zu den gleichen Themen.
Mehr Wissen über ein Thema bedeutet ein genussvolleres Erleben.
1.2.2 Wissen durch Genuss
Kinder lernen sehr viel durch das Spiel. Sie werden durch Steckspiele und Puzzles geschickter, verbessern dadurch ihre Feinmotorik, sie spielen miteinander und erlernen wie man sich in sozialen Gefügen verhält. Kinder haben Spaß am Spiel und erlernen dadurch sehr vieles leichter und schneller.
In Kursen wird immer der Praxisbezug gefordert. „Learning by doing“ ist ein gängiger Slogan der aussagt, dass etwas, das selbst getan wurde, schneller erlernt wird. Wenn es dann auch noch Spaß macht, findet es den Weg in unser Gedächtnis noch besser und hält sich dort dauerhafter. Ein Weinseminar indem nur vom Wein gesprochen wird und er dabei nicht gekostet werden kann, wird nicht so wirkungsvoll sein, wie ein Seminar, indem der Wein
3
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
auch zur Verkostung bereit steht, indem über seine Farbe, seinen Geruch, seinen Geschmack, geurteilt werden kann.
Wenn Lernen Spaß macht wird dadurch Wissen mit Genuss vermittelt.
1.3 Zieldefinition
Diese Projektarbeit soll vorzeigen, wie eine Veranstaltung unter dem Slogan „Genuss durch Wissen; Wissen durch Genuss“ ablaufen kann. Dazu wurde die Bewegung Slow Food ausgewählt, die sich genau diesem Thema verschrieben hat. Eine genussvolle Vermittlung wichtiger Informationen über Produkte und den Hersteller und durch dieses erhöhte Wissen wiederum mehr Genuss beim Verzehr dieser Produkte.
Noch ein Ziel dieser Projektarbeit ist es, aufzuzeigen, welche Mittel Veranstaltern zur Verfügung stehen, um ihre Veranstaltungen für den Besucher genussvoll zu gestalten. Vor allem der Bereich der Freizeitpädagogik und auch eine Analyse was Kundenzufriedenheit erzeugt, wird dabei näher betrachtet.
Die Erstellung dieser Arbeit hat unter dem Titel dieser Arbeit stattgefunden. Ein erhöhtes Wissen an verschiedenen Food Trends und die Auswirkungen von ungesunder Ernährung hat bewirkt, dass das Organisieren der Veranstaltung für Slow Food mehr Freude bedeutet hat. Auch in der Gewissheit, dass die Besucher etwas Besonderes mitnehmen können und diese Veranstaltung durch die Einhaltung verschiedener Kriterien besonders gut in Erinnerung bleiben wird. Dies wurde wiederum durch einen Fragebogen einige Zeit nach der Veranstaltung bestätigt.
Zusätzlich besteht diese Projektarbeit auch aus einem Teil, der sich mit der Organisation einer Veranstaltung beschäftigt, die in diesem Fall auch stattgefunden hat. Das Ziel dabei war es, eine Veranstaltung möglichst perfekt zu organisieren und dabei die gelernten Inhalte der Ausbildung zum Veranstaltungs- und Freizeitmanager umzusetzen. Wieder mit dem Titel der Projektarbeit im Hintergrund: Ein erhöhtes Wissen über die Organisation einer Veranstaltung schafft mehr Freude beim Organisieren und eine Veranstaltung die selbst organisiert wurde und gut angenommen wird, schafft einen besonderen Genuss und ist auch eine Motivation für die zukünftige Arbeit, also:
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
2 Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss
„Um zu wissen möchte ich probieren.“ (Capatti, 2003, S. 5) Eine sehr gute Möglichkeit Wissen und Information in Veranstaltungen oder Kursen genussvoll und mit Spaß zu transportieren sind die erforschten Mittel der Freizeitpädagogik.
2.1 Freizeitpädagogik
Freizeitpädagogik bedeutet, die Freizeit mit qualitativen Inhalten zu füllen. Trends und neue Entwicklungen aufzugreifen und möglichst für alle Personen zugänglich zu machen. Den neu gewonnenen Freiraum durch die Verkürzung der Arbeitszeiten (seit 1850 von einem 16 Stunden Arbeitstag auf 8 Stunden) gegen wirtschaftliche, soziale und politische Eingrenzungen zu sichern. Freizeitpädagogik setzt sich aus dem Wort „Freizeit“ und „Pädagogik“ zusammen die an dieser Stelle definiert werden.
2.1.1 Definition Freizeit
„Der Begriff „Freizeit“ geht auf den mittelalterlichen Rechtsbegriff „frey zeyt“ (vgl. auch „freyselde,“freiung“,friheit“) zurück, der in der Bedeutung „Marktfriedenszeit“ erstmals um 1350 in der deutschsprachigen Literatur auftauchte.“ (Opaschowski, 1976, S. 18) Lt. Opaschowski stellte damals der Markt in der „freyen zeyt“ eine Art Friedensbezirk dar, der einen Frieden auf Zeit absicherte. Verschiedene Zwangshandlungen wie Vorladungen und Verhaftungen waren ausgeschlossen und begangene Friedensbrüche wurden bestraft. Opaschowski schreibt weiter, dass heute die „freie Zeit“ als eine Zeit ohne Zwang, Abhängigkeiten, Not und Macht gesehen wird und ein Bestimmungsmerkmal für unsere Lebensqualität ist. Freizeit bedeutet, dass über die Existenzsicherung durch Arbeit noch immaterielle Werte hinzukommen, die das Leben menschengerechter und damit menschlicher machen. Freizeit ist auch ein Gradmesser für den Wohlstand und damit für das gesellschaftliche Wohlbefinden und sie schließt soziales Verhalten mit ein. Der Begriff Freizeit ist der Ausgangspunkt für die Freizeitpädagogik und die Nutzung der Freizeit ist lt. Opaschowski von sozialen, gesellschaftlichen, situativen, subjektiven, örtlichen, klimatischen sowie religiösen Faktoren abhängig.
5
Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss Beate Mayer
2.1.2 Definition Pädagogik
„Pädagogik (griech.) synonyme Bezeichnung für Erziehungswissenschaft;
Wissenschaft von der Erziehung und Bildung des Menschen. Pädagogik beschäftigt sich mit Erziehungs- und Bildungsprozessen, deren Theorie und Praxis, der wissenschaftlichen Begründung ihrer Grundlagen, den Rahmenbedingungen, der Organisation, Auswertung und Überprüfung ihrer Wirkung.“
(www.sociologicus.de/lexicon/lex_geb/begriffe/paedago1.htm, 05.01.2005) Pädagogik soll helfen, den Menschen zur Mündigkeit und Selbständigkeit zu erziehen. Durch Forschungsarbeiten wurden Erkenntnisse gewonnen, wie das Lernen besonders positiv erfolgen kann. Die Annahme dass das Lernen ein lebenslanger Prozess ist hat auch in die Pädagogik Einzug gehalten.
2.1.3 Entwicklung und neuzeitliches Freizeitverständnis
Die durch Martin Luther 1517 in Deutschland ausgelöste Reformation hat einen allgemeinen Kulturwandel bewirkt und es kündigte sich dadurch die Neuzeit an. „In das Bewusstsein des „neuzeitlichen“ Menschen trat erstmals eine Kluft zwischen
- öffentlich „verpflichteter“ Zeit und (übriger)
- privater „freier“ Zeit.
„Arbeiten“ und „Erwerben“ galten plötzlich nicht mehr als Mittel zum Zweck der Befriedigung von Lebensbedürfnissen; sie wurden (Selbst-) Zweck des Lebens.“ (Opaschowski, 1976, S. 19)
Ab 1517 wurde die „moderne“ Freizeit als Gegensatz zur „Arbeit“ und das „Berufsleben“ im Gegenteil zum „Privatleben“ gesehen.
2.1.4 Freizeittheoretische Ansätze
Die Freizeitvorstellungen lassen sich lt. Opaschowski durch sieben freizeittheoretische Ansätze beeinflussen die hier kurz genannt werden:
1. Erholungstheorie
Die Erholung ist die zentrale Funktion der Freizeit.
2. Kompensationstheorie
Die Freizeit wird als Möglichkeit genutzt um Mängel und Versagungen auszugleichen.
6
Arbeit zitieren:
Beate Mayer, 2005, Genuss durch Wissen, Wissen durch Genuss, München, GRIN Verlag GmbH
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Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
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Ausarbeitung, 25 Seiten
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