I
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 1
2. ORGANISATION UND STANDORTE. 1
3. WIRTSCHAFTSKAMMER ALS TRÄGER DER WIFIS. 2
4. SELBST- UND AUFGABENVERSTÄNDNIS 3
4.1 AUFGABENBEREICHE NACH DEM WIRTSCHAFTSKAMMERGESETZ 3
4.2 SELBSTVERSTÄNDNIS DER WIFIS 4
5. GESCHICHTE 5
6. FINANZIERUNG. 5
7. ZIELGRUPPEN. 5
8. GEGENWARTSPROBLEME. 6
9. MITARBEITER 6
10. ANGEBOTSSCHWERPUNKTE. 7
10.1 AUS- UND W EITERBILDUNG. 7
10.2 BERATUNG 8
11. NÜTZLICHE LINKS 9
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1. Einleitung
Die Erwachsenenbildungslandschaft in Österreich ist durch eine Vielfalt unterschiedlicher Anbieter von Bildungsveranstaltungen für Erwachsene gekennzeichnet. Mit einem Marktanteil von 20% zählt das WIFI zu den größten privaten und bekanntesten Wissensanbietern. Der Bekanntheitsgrad des WIFI liegt in der Bevölkerung bei 98%. Spontan nennen 2/3 der Bevölkerung, befragt nach bekannten Weiterbildungseinrichtungen, das WIFI. Zudem verfügt es über das beste Image innerhalb der bekannten Weiterbildungseinrichtungen. Das WIFI ist somit die erste Adresse für berufliche Aus- und Weiterbildung in Österreich.
Die folgende Kurzzusammenfassung gibt Aufschluss über die Organisation und Standorte, die Träger, das Selbst- und Aufgabenverständnis, die Geschichte, die Finanzierung, die Zielgruppen, die Gegenwartsprobleme, die Mitarbeiter und die Angebotsschwerpunkte des WIFI.
2. Organisation und Standorte
Träger der WIFIs sind die Wirtschaftskammern der jeweiligen Bundesländer. Dachverband dieser ist die Wirtschaftskammer Österreich. Wie in Abbildung 01 veranschaulicht, sind die WIFIs in allen neun Bundesländern Österreichs vertreten. Sie sind Serviceeinrichtung der jeweiligen Wirtschaftskammern und werden als Abteilungen dieser geführt. In den Bezirken der Bundesländer bieten zusätzlich 80 Außenstellen WIFI-Kurse an, sodass das WIFI -Netzwerk flächendeckend agiert. Diese Außenstellen verteilen sich unterschiedlich auf die Bundesländer.
Die WIFIs sind ebenso wie die Wirtschaftskammern top-down organisiert. Als Dachorganisation koordiniert das WIFI Österreich seine neun Bundesländerste l- len. Jedes dieser WIFIs regelt wiederum seine Bezirksaußenstellen.
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Abb. 01 Organisationsaufbau der WIFIs
3. Wirtschaftskammer als Träger der WIFIs
Die Träger der WIFIs sind die Wirtschaftskammern der Bundesl änder. Dachver-band der Wirtschaftskammern ist die Wirtschaftskammer Österreich. Die ze ntrale Aufgabe der Wirtschaftskammern besteht in der Mitgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der staatlichen Rechtsordnung. Die Wirtschaftskammer gliedert ihre spezifischen Aufgaben sowie ihre Beratungs-, Service- und Ausbildungsleistungen für die Unternehmer in sechs Leistungsbereiche. Diese sind Interessensvertretung, Aus- und Weiterbildung, Rechtsservice, Unternehmensführung und Wirtschaftsförderung, Außenwirtschaft und Hoheitsverwaltung. Den Bereich der Unternehmensführung und Wirtschaftsförderung übernehmen die WIFIs. Sie sind somit Serviceeinrichtungen der Wirtschaftskammern
(http://portal.wko.at/portal.wk?AngID=1&CtxID=16&DstID =0&subcontentparam=A ngID%3d1 [15.10.2004]).
Arbeit zitieren:
Silke Hirschberger, 2004, Wirtschaftsförderungsinstitut Österreich als Erscheinungsform heutiger Erwachsenenbildung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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