Mrs. Mooney und Mrs. Kearney - zwei Mütter stehen ihren Mann
1. Einleitung
1.1. Irland: geschichtlicher, politischer und soziologischer Hintergrund
“Unconsciously emulating their English masters, the Irish assert a specious manhood through blustering claims to patriarchal privilege, making infantile demands that frustrate and feminize those already demeaned by colonial subjugation. The citizens of Dublin are tormented by insatiable desires endlessly replayed on the body of mother Ireland - a body defiled, raped, and
1 adulterated by British authority.”
Als James Joyce am 02. Februar 1882 im irischen Rathgar zur Welt kommt, blickt sein Heimatland bereits auf eine nahezu tausendjährige Besatzungszeit durch die Engländer zurück. Über Jahrhunderte hinweg hatte man versucht, ein autonomes irisches Königreich zu verhindern und die Bevölkerung zu reformieren. Zahlreiche Dörfer waren zerstört, Ernten vernichtet und unzählige Einwohner Irlands ermordet worden. Während der Jahre 1845-1847 reduziert sich die irische Bevölkerung zudem als Folge einer Hungersnot von circa acht auf vier Millionen Menschen. Dieser Umstand zieht verheerende ökonomische Konsequenzen nach sich.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhebt die von Charles Stewart Parnell geführte Home-Rule-Bewegung Forderungen nach politischer Autonomie, kann aber im Jahre 1886 im britischen Oberhaus ihre Home Rule Bill nicht durchsetzen. Als drei Jahre später auch noch William Henry O’Shea, einer der ehemals treuesten Anhänger Parnells, seine Scheidungsklage mit e inem zwischen seiner Frau und Parnell stattgefundenen Ehebruch begründet, wendet sich die Mehrzahl der Anhänger gegen ihren Anführer und kommt es zu einer Spaltung der nationalistischen Bewegung. Diese Spaltung war einer der Gründe, warum sich die Durchsetzung der Home Rule bis in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg verzögern sollte. Diese Ereignisse und die damit verbundenen Enttäuschungen ziehen die Radikalisierung vieler junger Iren nach sich, 1903 bildet sich die Gaelic League und 1905 gründet Arthur Griffith die Partei Sinn Féin, die neben wirtschaftlichen Forderungen für die Unabhängigkeit Irlands eintritt.
Vor diesem drastischen politischen Hintergrund gestaltet sich auch das alltägliche Leben der Bevölkerung als äußerst schwierig. Florence Walzl hebt in ihrem Aufsatz „Dubliners: Women in Irish Society“ 2 vor allem zwei Ursachen für den harten irischen Familienalltag („the harshness of Irish family life“ S. 33) hervor:
1 Henke, Suzette: James Joyce and the Politics of Desire, S. 13, Routledge, London, 1990
2 in: Henke, Suzette u. Unkeless, Elaine (Hg.): Women in Joyce, S. 31-56, University of Illinois Press, USA, 1982
3
„The first is lack of economic opportunity. (...) poverty was widespread, jobs few and precarious, salaries meager, and opportunities for advancement rare. It normally took a young man fifteen to twenty years to achieve a modium of security. (…) A second major social condition radically affecting women’s lives is that for over a century following 1841, Ireland had the lowest marriage and birth rates in the civilized world. (…) During Joyce’s youth and young manhood, the marriage rate underwent its greatest decline. From 1881 to 1891, it was at its all-time low of 4 percent per
1,000 population.” (S. 33f)
Diese Situation hat besonders schwerwiegende Konsequenzen für die (alleinstehende) weibliche Bevölkerung, der nur wenige Berufsfelder offen standen. Die besten Möglichkeiten bestanden für Frauen laut Walzl im Bereich von „Nursing and Teaching“ (S. 38), besonders jedoch in der Musik konnten Frauen ein gesichertes Auskommen finden: „In 1900, apparently, no career was as promising for a young woman or as secure for a mature woman as music.“ (S. 42)
Doch auch innerhalb der wenigen Familien, die sich derzeit trotz der widrigen Umstände zusammen gefunden haben, präsentiert sich kein harmonisches Bild: „There is agreement among social commentators that the economic pressures that prevented marriage at normal early ages, combined with the stringent views of the puritanical Irish Church on the moral depravity of sex except for procreative purposes in marriage, led to great male tensions. The high degree of alcoholism among Irishmen is commonly attributed to this repression. (…) The family suffers in another respect in that men under such pressures seek their pleasures outside the home with male companions in pubs and elsewhere.” (S. 45)
Im Hinblick auf die Tatsache, daß sich der Lebensmittelpunkt der Ehemänner und Väter folglich nicht innerhalb der Familien befindet, erscheint es durchaus verständlich, daß die irische Mutter oftmals die Rolle der Matriarchin innehat:
„The Irishwoman has had to become the ‚dominant’ female, a role which suits her ill and makes her quite frequently dislike herself heartily. (...) Often denied the protection, affection, and
3 tenderness of marital love, she placates herself with a strange hold on her children.“
1.2. James Joyce: biographischer Hintergrund
James Joyce war das älteste von zehn überlebenden Kindern. Seine Mutter entsprach nicht dem Bild der oben beschriebenen Matriarchin, sondern war im Gegenteil „ein furchtsames Geschöpf, dessen ganzer Ehrgeiz darin bestand, den Haushalt ordentlich zu führen und die Kinder (...) in Ehrfurcht vor der katholischen Kirche zu erziehen.“ 4 Auf Unterstützung von Seiten ihres Gatten durfte jedoch auch sie nicht rechnen. Dieser wechselte ein ums andere Mal seine Arbeitsstelle, was häufige und abrupte Umzüge nach sich zog, und verbrachte, wie die meisten seiner Geschlechtsgenossen, die meiste Zeit im Pub. Mary Jane Joyce verstarb im Jahre 1903 im Alter von nur 44 Jahren. Am
29. August des Jahres 1904 kommentiert ihr erstgeborener Sohn in einem Brief an Nora Barnacle die Situation seiner Mutter folgendermaßen:
3 Zitat der Journalistin Mary Francis Keating in: Walzl, Florence: Dubliners: Women in Irish Society in: Henke, Suzette u. Unkeless, Elaine (Hg.): Women in Joyce, S. 46
4 Paris, Jean: James Joyce, S. 22, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg, 2002
4
„How could I like the idea of home? My home was simply a middle class affair ruined by spendthrift habits. … My mother was slowly killed, I think, by my father’s ill-treatment, by years of trouble, and by my cynical frankness of conduct. When I looked on her face as she lay in her coffin … I understood that I was looking on the face of a victim and I cursed the system which had
5 made her a victim.”
Die ohnehin schon schwierige familiäre Situation im Hause Joyce wurde verstärkt durch ein Ereignis, daß beiden Eltern in politischer H insicht den Boden unter den Füßen wegriß: den Skandal um Parnell, gefolgt von dessen Tod im Jahre 1891. Dieser bedeutete für sie das endgültige Scheitern der Home Rule. Laut Jean Paris waren Joyces Eltern nicht nur Parnell-Anhänger gewesen: „sie hatten den Helden zu ihrem Abgott gemacht.“ Für Paris „nimmt (hier) das Drama seinen Ursprung. Es besteht kein Zweifel, daß das Mißtrauen, das Joyce seiner Heimat so gut entgegenbrachte wie der Liebe, der Freundschaft, der Religion, allem Erhabenen, auf diesen Skandal zurückgeht.“ 6 Er geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht auch Joyces Frauenbild in jenem politischen Unglück verwurzelt: „Auch ein gewisser Groll gegenüber der Frau wird dadurch genährt, denn sie diente dem Unglück zum Vorwand (...). Antinationalismus, Antiklerikalismus und Antifeminismus, drei der wichtigsten Themen bei Joyce, begegnen sich also in der Tragödie, die er als Kind miterlebte.“ 7
2. Dubliners
2.1. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte
Bereits im Alter von 20 Jahren, kurz nachdem er seinen B.A. erworben hatte, verläßt James Joyce 1902 erstmals sein Heimatland und verbringt in tiefster Armut einige Zeit in London und Paris. Doch bereits im folgenden Jahr muß er aufgrund des Todes der Mutter wieder nach Irland zurückkehren. In diesem Jahr beginnt er seine Arbeit an den Dubliners, die er, 1904 in Begleitung von Nora Barnacle erneut ausgewandert, im Jahre 1906 in Triest fertig stellen wird. Mit seinen Erzählungen wollte Joyce „bekanntlich (...) „a chapter of Irish history“ schreiben und seinen Landsleuten seinen Spiegel, „my nicely polished looking-glass“ vorhalten.“ 8 Die Handlung der insgesamt 15 Geschichten, die der Zyklus umfaßt, situiert er in Dublin, „because that city seemed (...) the centre of paralysis.“ 9
5 James Joyce in: Walzl, Florence: Dubliners: Women in Irish Society, in: Henke, Suzette u. Unkeless, Elaine (Hg.): Women in Joyce, S. 37
6 Paris, Jean: James Joyce, S. 31
7 ebenda, S. 32
8 Schneider, Ulrich: James Joyce. Studien zu Dubliners und Ulysses , S. 70, Universitätsbund Erlangen-Nürnberg e.V., Erlangen, 1997
9 James Joyce in einem Brief an seinen Verleger Grant Richards
in: Beck, Warren: Joyces Dubliners. Substance, Vision and Art, S. 8, Duke University Press, USA, 1969
5
Bis zur Veröffentlichung der Dubliners sollten allerdings noch einige Jahre vergehen, ausgefüllt mit einem frustrierenden Briefwechsel zwischen Joyce und seinem Londoner Verleger Grant Richards, den Jean Paris folgendermaßen charakterisiert: „machiavellistische Verhandlungen: eine bestimmte Novelle gegen eine bestimmte Streichung, ein bestimmtes Versprechen gegen eine bestimmte Änderung; Prozeßgerüchte; dann Kompromiß; dann Ausflüchte - acht Jahre lang, und am Schluß die herzlichste Uneinigkeit.“ 10 Verhandlungen mit einem irischen Verleger nahmen nach kurzer Zeit ähnliche Dimensionen an und endeten sogar damit, daß eine erste Auflage im Jahr 1912 gleich nach dem Druck verbrannt wurde und der Verleger gar noch dreißig Pfund Schadenersatz von Joyce verlangte.
Erst nachdem sein vielgelobtes Werk A Portrait of the Artist as a Young Man ab 1914 als Fortsetzungsroman im Egoist erschien, stand einer Veröffentlichung der Dubliners plötzlich nichts mehr im Wege und erklärte sich Grant Richards „mit allem einverstanden, den Zusätzen, den Anspielungen, den Unzüchtigkeiten, dem Fehlen von Moral“. 11
Es ist noch nicht lange her, daß Dubliners aus dem Schatten der Nachfolgewerke Portrait, Ulysses und Finnegans Wake, mit welchen Joyce den modernen Roman revolutionierte, hervortreten konnte und m ittlerweile die seiner Qualität und rezeptionsgeschichtlichen Wichtigkeit entsprechende Aufmerksamkeit genießt. So würdigt Warren Beck das Werk als einen „compass point“ und merkt an, daß: „in stories so nearly perfected, conceptually and artistically, there should have been found from the first the mark of subtle genious and forceful idiosyncrasy, and plain promise of things to come.” 12
2.2. Aufbau des Gesamtzyklus’
Der Gesamtzyklus der Dubliners umfaßt insgesamt fünfzehn Erzählungen, die „nach Joyces eigener Aussage in vier Gruppen gegliedert (sind) - Kindheit, Jugend, Reife, öffentliches Leben“. 13 Bereits der Titel der Kurzgeschichtensammlung und die Situierung der Geschehnisse innerhalb einer einzigen Stadt lassen darauf schließen, daß in den Dubliners weniger individuelle Charaktere als vielmehr Typen dargestellt werden, in denen sich der Joyce’sche Zeitgenosse wiedererkennen konnte und sollte. Diese Annahme wird unterstützt durch Florence Walzls Feststellung: „That his picture of the middle-class Irish family is generally accurate can be supported by sociological studies
10 Paris, Jean: James Joyce, S. 75
11 ebenda, S. 79
12 Beck, Warren: Joyces Dubliners. Substance, Vision and Art, S. 19
13 Schneider, Ulrich: James Joyce. Studien zu Dubliners und Ulysses , S. 46 (sich beziehend auf: James Joyce, Letters of James Joyce, ed. Richard Ellmann, London, 1966)
6
and statistics “ 14
Gemeinsam ist den einzelnen short stories auch die offene Struktur, die auf eine starre
Gliederung in Anfang, Hauptteil und Schluß verzichtet. Angelehnt an sein Konzept der
Epiphanies, welches er in Stephen Hero ausführlich darlegt 15 , schildert Joyce kurze
Ausschnitte und Begebenheiten aus dem jeweiligen Leben der Figuren, die dem Leser
weitgehende Rückschlüsse auf deren ganzes Leben erlauben
2.3. Dubliners Mütter
Insgesamt vier der fünfzehn Erzählungen haben weibliche Protagonisten, die Handlung
zweier dieser Charaktere, Mrs. Mooney und Mrs. Kearney, werden motiviert durch ihre
Funktion als Mutter. Doch auch in den meisten der anderen Geschichten findet sich die
Figur der Mutter, meist im Hintergrund wirkend. So beruht Evelines Entschluß, den Vater
nicht zu verlassen, zu großen Teilen auf einem der Mutter auf dem Totenbett gegebenen
Versprechen, treibt Annie in A Little Cloud ihren Gatten durch ihre überdimensionierte
Mutterliebe nahezu aus dem Haus, hat sich Mrs. Kernan in Grace, nachdem sie ihre Ehe
als „unbearable“ 16 empfindet, für ein Alternativ-Dasein als Mutter entschieden und hält
sich Farringtons Gattin in Counterparts einen Gutteil ihrer Zeit in der Kirche auf und gibt
so ihre Kinder der Aggressivität ihres Mannes preis, so sie diese nicht sogar durch ihr
Verhalten mitverursacht. Daher erscheint folgende Anmerkung Linda Rohrer Paiges
zwar zunächst verstörend, jedoch durchaus berechtigt: „though Dubliners mothers may
seem, on the surface, supportive and loving, under this veneer of apparent benevolence
lurks an ugly, darker side of motherhood “ 17
Ob diese Behauptung der Wahrheit entspricht und worauf diese dem gängigen Bild der
liebenden Mutter so gänzlich widersprechende Einschätzung beruht soll im folgenden
am Beispiel der eingangs erwähnten Mütter Mrs. Mooney und Mrs. Kearney untersucht
werden
14 Walzl, Florence: Dubliners: Women in Irish Society, 33
in: Henke, Suzette u. Unkeless, Elaine (Hg ): Women in Joyce, 33
15 „By an epiphany he meant a sudden spiritual manifestation, whether in the vulgarity of speech or of gesture or in a
memorable phase of the mind itself “ (James Joyce: Stephen Hero, ed. Theodore Spencer, repr. London, 1960 )
16 James Joyce: Dubliners, S. 176 , Penguin Books, London, 1996
alle weiteren Zitate aus diesem Buch werden im fortlaufenden Text durch Seitenzahlen angegeben
17 Rohrer Paige, Linda: James Joyce’s Darkly Colored Portraits of „Mother“ in Dubliners, S. 329 ,
in: Studies in Short Fiction 32 (1995 ), Newberry College, USA, 1995
7
2.4. The Boarding House 2.4.1. Mrs. Mooney
„Mrs. Mooney was a butcher’s daughter. (...) a determined woman.“ (S. 66) Mit dieser Beschreibung führt Joyce die Protagonistin der Erzählung The Boarding House im ersten Satz ein und ruft damit beim Leser sogleich Assoziationen mit Geld (Money), Schlachtung, Fleischhandel und Durchsetzungsvermögen hervor - kurz, ein durchaus bedrohliches Szenario eröffnet sich hier und gemahnt zur Vorsicht vor dieser Frau. Sie ist die Besitzerin des titelgebenden Boarding House, in welchem ausschließlich junge Männer verschiedener Berufsgruppen untergebracht sind. Die Pension führt sie alleine, denn schon vor Jahren hat sie sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt, einem ehemaligen Vorarbeiter in ihres Vaters Schlachterei, der nach dem Tod des Schwiegervaters den Betrieb durch seinen Alkoholismus in den Ruin getrieben hat. Mrs. Mooney nahm daraufhin im Gegensatz zu den meisten Dubliner Ehefrauen alkoholkranker Männer ihr Schicksal selber in die Hand, brach nach der Trennung jeden Kontakt zu ihrem Mann ab und eröffnete mit dem restlichen Geld besagte Pension. Woran die Ehe gescheitert ist, bleibt unklar, Warren Beck macht keinen Hehl aus seiner Überzeugung, daß die Schuld dafür eher bei ihr denn bei ihm zu suchen ist: „That Mrs. Mooney had acquired him and in a fashion finished him off is important chiefly as index of her capacities.“ 18
Zwei Kinder sind aus dieser Ehe hervorgegangen: Sohn Jack, mit dem Ruf, ein harter Fall („a hard case“, S. 67) zu sein, und Tochter Polly, auf deren Eigenheiten später genauer eingegangen werden soll.
Von den Bewohnern der Pension wird Mrs. Mooney, über die der Leser im weiteren Verlauf erfährt, daß sie „a big imposing woman“ ist und ihr Haus „cunningly and firmly“ (S. 66) regiert, „The Madam“ (S. 67) genannt, was der „gängigen Bezeichnung für eine Bordellwirtin“ 19 entspricht. Dies beruht wohl auf dem Umstand, daß Tochter Polly mit den Männern unter einem Dach lebt und von ihrer Mutter nicht eben streng beaufsichtig wird („her mother’s boarding house was beginning to get a certain fame.“ S. 72). Hinter dieser mangelhaften Aufsicht jedoch verbirgt sich keineswegs Nachlässigkeit, sondern vielmehr ausgeklügelte Methode und durchdachte Absicht: „the intention was to give her the run of the young men.“ (S. 68) Die Geschäftstüchtigkeit der Mutter, die sich schon in diesem Satz zeigt, drückt sich noch deutlicher in folgender Einschätzung der Situation aus: „Polly (...) flirted with the young men, but Mrs. Mooney (...) knew that the young men were only passing the time away: none of them meant business.“ (S. 68) Doch nach
18 Beck, Warren: Joyce’s Dubliners. Substance, Vision, and Art, S. 148
19 Schneider, Ulrich: James Joyce. Studien zu Dubliners und Ulysses , S. 48
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Angela Schaaf, 2005, Dubliners' Mütter und Töchter - The Boarding House und A Mother im Vergleich, Munich, GRIN Publishing GmbH
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