INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS II
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
TABELLENVERZEICHNIS. V
1. Einleitung. 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung. 1
1.3 Definition der wichtigsten Begriffe 1
2. Corporate Governance 2
2.1 Verschiedene Ansätze. 2
2.2 Systeme. 4
2.3 Ausgewählte Mechanismen 5
2.3.1 Kapitalmärkte. 5
2.3.1.1 Institutionelle Investoren 5
2.3.1.2 Fremdkapital 6
2.3.2 Faktormärkte. 6
2.3.3 Transparenz und Berichterstattung 6
2.3.4 Politisches und regulatorisches System 7
2.4 Best Practices. 7
2.4.1 Grundprinzipien der OECD 7
2.4.2 Grundsätze der Regierungskommissionen in Deutschland 8
2.4.3 Gesellschaft. 10
3. Junge Technologieunternehmen 10
3.1 Wichtige Merkmale 10
3.1.1 F E-Intensität 10
3.1.2 Märkte. 10
3.1.3 Management. 10
3.1.4 Kapitalbedarf 11
3.2 Unsicherheitsaspekt 11
3.3 Der Erfolg junger Technologieunternehmen 11
3.3.1 Theorie der Neuen Industrieökonomik 11
3.3.2 Kontrolle von Verhaltensrisiken. 12
II
3.4 Unternehmen in Deutschland. 13
4. Anwendung von Corporate Governance in jungen Technologieunternehmen. 14
4.1 Corporate Governance-Mechanismen 14
4.2 Auswirkungen auf die Beziehung zu Kapitalgebern 15
4.3 Corporate Governance im Rahmen eines geplanten Initial Public Offering 16
4.4 Eigener Corporate Governance Kodex 17
4.5 Akzeptanz in der Praxis 17
5. Fazit 18
ANHANG VII
LITERATURVERZEICHNIS VIII
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
AG Aktiengesellschaft AktG Aktiengesetz d.h. das heißt DCGK Deutscher Corporate Governance Kodex DVFA Deutscher Verein für Finanzanalysen und Asset Management F&E Forschung und Entwicklung f. folgende GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. Herausgeber i.e.S. im engeren Sinne i.w.S. im weiteren Sinne IPO Initial Public Offering JTU junge Technologieunternehmen KG Kommanditgesellschaft KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien o.V. ohne Verfasser OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OHG Offene Handelsgesellschaft PersG Personengesellschaft Rn. Randnummer S. Seite sog. so genannt u.a. unter anderem ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 2-1: Zusammenhang von Definitionen, Ansätzen und Gestaltungsaufgaben der Corporate Governance, S. 3.
Abbildung 2-2: Zusammenhang der Systeme und Ansätze der Corporate Governance, S. 5. Abbildung 4-1: Auswertung der Corporate Governance-Umfrage, S. 18.
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 3-1: Gewerbeanmeldungen in Deutschland, S. 13.
Tabelle 3-2: Rechtsformen in Deutschland, S. 14.
V
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Die Cromme-Kommission überlegt derzeit, ob der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) überarbeitet werden soll. Im Blickfeld stehen die Transparenz von Vorstandsbezügen und der Wechsel von ehemaligen Vorstandsmitgliedern in den Aufsichtsrat. 1 Der DCGK versucht mit seinen Verhaltens- und Publizitätsregeln Transparenz in der Unternehmensführung zu schaffen. Anfangs fanden die Grundsätze des Kodex keine Akzeptanz bei den Unternehmen. Seit der Diskussion um überhöhte Managergehälter, Bilanzskandale und gescheiterte New Economy Unternehmen ist das Vertrauen von Anlegern, Kunden und der Öffentlichkeit in die Unternehmen stark geschwächt. Der Kodex rückt in den Vordergrund, denn Investoren achten darauf, welche Regeln von Unternehmen eingehalten werden und von welchen diese abweichen. Die Anwendung des Kodex ist freiwillig. Nur börsennotierte Unternehmen müssen darlegen, ob sie die Empfehlungen einhalten. 2 Ob der DCGK sowie allgemeine Corporate Governance Strukturen in jungen Technologieunternehmen (JTU) angewendet werden sollten, wird in dieser Arbeit aufgezeigt.
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
In der Arbeit wird untersucht, ob Teile des DCGK und allgemeine Corporate Governance-Strukturen in JTU angewendet werden können. Es werden insbesondere zwei Situationen herausgearbeitet, in denen dies sinnvoll sein könnte und dadurch Vorteile generiert werden könnten. Aufgrund des Umfangs des DCGK kann auf die einzelnen Grundsätze und deren Umsetzung in JTU nicht im Detail eingegangen werden.
Zunächst wird das Thema Corporate Governance behandelt und anschließend die Besonderheiten von JTU aufgezeigt. Darauf folgend soll die Anwendung der Corporate Governance in JTU dargestellt werden. Hierbei wird das Thema durch eine Befragung ausgewählter JTU aus der Praxis abgerundet.
1.3 Definition der wichtigsten Begriffe
Nach Suter wird unter Corporate Governance „die Gesamtheit aller Maßnahmen, Mittel und Mechanismen verstanden, welche in der Lage sind, die Auswirkungen der vorhandenen Zielkonflikte zwischen Anspruchsgruppen einer Unternehmung zu minimieren und somit dazu beitragen, den Investoren zu einer risikoadäquaten Rendite auf ihrem investierten Kapital zu
1 Vgl. Fockenbrock (Cromme-Kommission 2005), S. 14.
2 Vgl. Fockenbrock (Akzeptanz des Kodex 2005), S. 11.
1
verhelfen.“ 3 Der Begriff Corporate Governance wird nicht einheitlich definiert. Suter wählt eine weite Auffassung des Begriffs und nimmt die Sicht der Investoren ein. Viele Autoren dagegen schränken Corporate Governance auf die Führung und Überwachung einer Gesellschaft bzw. eines Unternehmens ein. 4 Hierbei steht häufig die Überwachung der Manager durch die Anteilseigner im Mittelpunkt. Kritisch zu sehen sind die vorhandenen Interpretationsspielräume im Hinblick auf das Herausarbeiten allgemeingültiger Erkenntnisse. 5 Dieser Arbeit wird die Definition von Suter zu Grunde gelegt, da der Beziehung zwischen Investoren und JTU eine größere Bedeutung beigemessen werden soll.
JTU sind nach Henning „Unternehmen, die neugegründet [sic] oder noch relativ jung sind und mit ihrer ersten Produktgeneration erstmals die Lebensphase durchlaufen“. 6 Unter diese Definition fallen neben Neugründungen auch Umgründungen von nicht-innovativen in innovative Unternehmen. Eine Besonderheit ist, dass die Geschäftsfelder neue Produkte, neue Verfahren oder innovative Dienstleistungen aufweisen und somit JTU von einem höheren Innovationsniveau als andere Unternehmensgründungen gekennzeichnet sind. 7 Für den Begriff JTU gibt es in der Literatur keine einheitliche Definition. Abweichungen bestehen insbesondere bei Merkmalen wie Unternehmensalter, Mitarbeiterzahl, Umsatzgröße und der Branche. 8
2. Corporate Governance
2.1 Verschiedene Ansätze
Aufgrund der Vielfalt der Auffassungen von dem Begriff Corporate Governance haben sich verschiedene Ansätze und Systeme der Corporate Governance entwickelt. Wichtige Ansätze sind der einfache finanzwirtschaftliche bzw. Shareholder Ansatz und der Stakeholder Ansatz. 9 Die Beziehungen zu den Corporate Governance-Definitionen und die sich aus den Ansätzen ergebenden Gestaltungsaufgaben sind in Abbildung 2-1 dargestellt.
3 Suter (Corporate Governance 2000), S. 117.
4 Vgl. Suter (Corporate Governance 2000), S. 116.
5 Vgl. Nippa (Konzepte 2002), S. 4.
6 Henning (Junge Technologieunternehmen 2000), S. 14.
7 Vgl. Henning (Junge Technologieunternehmen 2000), S. 13.
8 Vgl. Hohla (Going Public 2001), S. 7.
9 Vgl. Nippa (Konzepte 2002), S. 11.
2
Arbeit zitieren:
Andreas Penzkofer, 2005, Corporate Governance in jungen Technologieunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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