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Humankapital und Entrepreneurship

Titel: Humankapital und Entrepreneurship

Seminararbeit , 2005 , 19 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Christoph Heimer (Autor:in)

VWL - Fallstudien, Länderstudien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Aber nur wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.“
Winston Churchill

In Gesellschaften, in denen andauernde Massenarbeitslosigkeit herrscht, in welchen der Karren schon etwas schwerfällig zu ziehen geworden ist, bedarf es an starken und möglichst vielen Zugpferden (um bei der zitierten Metapher zu bleiben). Somit gilt es für den Farmbesitzer herauszufinden, wer seine potentiellen Zugpferde sind und wie er diese am besten züchten und ernähren kann. Dazu müssen die Charaktereigenschaften der Pferde, die Einflüsse der Dressurschulen und überhaupt das Vorhandensein von Pferden auf einer Farm analysiert werden.

Zentrales Thema dieser Seminararbeit ist es, die Wechselbeziehungen von individuellen Fähigkeiten und Wissensvorräten zu dem Unternehmertum in einer Gesellschaft darzustellen. Dazu werden zunächst die Hauptbegriffe erläutert. Im Anschluss daran, werden die Bedingungen für einen Wandel zum Entrepreneur analysiert. Im Hauptteil der Arbeit wird der Einfluss von Hochschulen auf das Humankapital und dessen Vorkommen in einer Gesellschaft beschrieben. Weiterhin wird eine Studie vorgestellt wie Humankapital bewertet werden kann und wie die unterschiedlichen Ausprägungen verschiedener Länder bezüglich Innovationsfähigkeiten und Unternehmertum erklärt werden können.
Die Basis für diese Analyse stellen weitestgehend empirische Studien dar, aber auch allgemeine Theorien werden mit eingebunden.
Die Arbeit wird mit einer kritischen Gesamtbetrachtung abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. ERLÄUTERUNG DER BEGRIFFE HUMANKAPITAL UND ENTREPRENEURSHIP

3. THEORIE ÜBER DIE WANDLUNG ZUM ENTREPRENEUR

4. EINFLUSS DER HOCHSCHULEN AUF HUMANKAPITAL UND REGION

4.1 ALLGEMEINES

4.2 EMPIRISCHE STUDIE ÜBER DIE ABHÄNGIGKEIT VON FIRMENNEUGRÜNDUNGEN UND DER GEOGRAPHISCHEN VERTEILUNG HOCHQUALIFIZIERTER WISSENSCHAFTLER

4.3 DIE UNIVERSITÄT ALS MAGNETPUNKT FÜR HUMANKAPITAL

5. DAS HUMANKAPITALVORKOMMEN IN EINER GESELLSCHAFT

5.1 VERTEILUNG DES HUMANKAPITALS

5.2 ERFOLGSFAKTORENFORSCHUNG IM BEZUG AUF DAS HUMANKAPITAL

5.3 EMPIRISCHE STUDIE ÜBER DEN EINFLUSS VON ERFAHRUNGSWERTEN AUF HERAUSFORDERUNGEN EINER UNTERNEHMENSGRÜNDUNG

6. MONETÄRE BEWERTUNG VON DYNAMISCHEN WISSENSCHAFTLERN IN DER PRIVATEN WIRTSCHAFT

7. EINFLUSS DER KULTUR AUF DAS UNTERNEHMERTUM

7.1 BEZIEHUNG ZWISCHEN KULTUR UND DES INNOVIERENDEN HUMANKAPITALS

7.2 BEZIEHUNG ZWISCHEN KULTUR UND DEM UNTERNEHMERTUM

8. KRITISCHE GESAMTBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Seminararbeit untersucht die komplexen Wechselbeziehungen zwischen individuellen Fähigkeiten, Wissensvorräten und dem Unternehmertum in modernen Gesellschaften, um Erkenntnisse zur Förderung von Unternehmensgründungen zu gewinnen.

  • Rolle und Definition von Humankapital und Entrepreneurship
  • Bedeutung von Hochschulen als regionale Wirtschaftsmagnete
  • Einfluss von Erfahrungswerten und Bildung auf den Gründungserfolg
  • Monetäre Bewertung von wissenschaftlichem Humankapital
  • Kulturelle Determinanten des unternehmerischen Handelns

Auszug aus dem Buch

4.3. Die Universität als Magnetpunkt für Humankapital

In der folgenden Studie wird die Hypothese belegt, dass Universitäten hochqualifiziertes Humankapital an die Region bindet und somit den Unternehmergeist fördert. Die Studie von D. Huffman und J. M. Quigley wurde anhand des Silicon Valley-Beispiels bearbeitet. Demzufolge gelten die Feststellungen eher als Anreiz zur Imitation, als dass sie ein repräsentatives Beispiel für die Funktion einer Universität wiederspiegeln, da der durchbrechende Erfolg und das Ausmaß dieses Wissenschaftsclusters weltweit einmalig ist.

Das High-Tech Cluster Silicon Valley ist aus der Vision entstanden, dass die Attraktivität der Region die Emigration der High-Potential-Absolventen der Hochschule verhindert. Dazu musste allerdings ein dynamischer und erfolgreicher Wirtschaftsstandort entstehen. Der Dekan der Stanford Universität, F. Terman, hatte es sich in den 40er Jahren zum Ziel gesetzt, diese Vision in die Realität umzusetzen. Zuerst wurden Verbindungen zur regionalen Industrie hergestellt, indem intensiv Jobs und Praktika von der Universität vermittelt wurden. Terman hielt regelmäßig Vorträge über die Relevanz der Forschung für die Industrie, Start-Ups konnten sich auf Forschungen vor deren Veröffentlichungen berufen und lokale Ingenieure wurden in universitäre Programme eingespannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Notwendigkeit von Entrepreneuren in einer Gesellschaft und skizziert das Ziel der Arbeit, die Faktoren für unternehmerischen Erfolg zu analysieren.

2. ERLÄUTERUNG DER BEGRIFFE HUMANKAPITAL UND ENTREPRENEURSHIP: Dieses Kapitel definiert Humankapital als Investition in Ausbildung und Entrepreneurship als schumpetersche Kombination von Ressourcen oder Firmengründung.

3. THEORIE ÜBER DIE WANDLUNG ZUM ENTREPRENEUR: Hier werden Motive zur Selbstständigkeit, insbesondere Soft-Skills und familiäre Einflüsse, anhand einer finnischen Studie diskutiert.

4. EINFLUSS DER HOCHSCHULEN AUF HUMANKAPITAL UND REGION: Das Kapitel behandelt den Wissens- und Technologietransfer von Hochschulen und analysiert deren Rolle bei der Entstehung von Spin-Offs.

5. DAS HUMANKAPITALVORKOMMEN IN EINER GESELLSCHAFT: Die Analyse konzentriert sich auf die Verteilung von Entrepreneur-Humankapital und Fachkräften sowie auf die Erfolgsfaktoren bei Neugründungen.

6. MONETÄRE BEWERTUNG VON DYNAMISCHEN WISSENSCHAFTLERN IN DER PRIVATEN WIRTSCHAFT: Es wird ein Modell zur Erfassung immaterieller Vermögenswerte vorgestellt, welches den Einfluss von Top-Wissenschaftlern auf den Firmenwert misst.

7. EINFLUSS DER KULTUR AUF DAS UNTERNEHMERTUM: Dieses Kapitel untersucht, wie kulturelle Rahmenbedingungen und nationale Einstellungen das unternehmerische Verhalten und die Risikowahrnehmung beeinflussen.

8. KRITISCHE GESAMTBETRACHTUNG: Eine abschließende Synthese reflektiert die Erkenntnisse und fordert die Politik zu gezielten Fördermaßnahmen für Humankapital auf.

Schlüsselwörter

Humankapital, Entrepreneurship, Unternehmensgründung, Innovation, Hochschulen, Spin-Off, Wissens-Transfer, Silicon Valley, Wirtschaftsförderung, Fachkräfte, Unternehmertum, Risikofreudigkeit, Bildungsgrad, Biotech-Firmen, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Wechselbeziehungen zwischen individuellem Humankapital, der Rolle von Hochschulen und dem Unternehmertum innerhalb einer Volkswirtschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bildung, den Erfolgsfaktoren für Neugründungen, dem Technologietransfer durch Universitäten sowie dem Einfluss kultureller Faktoren auf unternehmerisches Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die Einflussfaktoren auf das Unternehmertum zu geben und aufzuzeigen, wie Gesellschaften und die Politik durch Förderung von Humankapital Arbeitslosigkeit bekämpfen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf der Auswertung empirischer Studien und volkswirtschaftlicher Theorien, ergänzt durch Fallbeispiele wie das Silicon Valley.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hochschulen als Standortfaktoren, die Analyse von Gründungserfolgen durch Erfahrungswerte sowie die monetäre Bewertung von Humankapital.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Humankapital, Entrepreneurship, Spin-Off, Innovationsökonomik und Wissens-Transfer.

Warum spielt die Universität eine zentrale Rolle für Gründer?

Universitäten dienen als Magnetpunkt für hochqualifiziertes Humankapital, fungieren als Katalysator für Innovationen und bieten durch Netzwerke wichtige Unterstützung für Start-Ups.

Wie beeinflusst Kultur die Gründungsrate?

Die Kultur prägt die individuelle Einstellung zu Risiko und Selbstständigkeit, wobei beispielsweise eine hohe Risikoaversion in manchen Kulturen eine hemmende Wirkung auf das Unternehmertum haben kann.

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Details

Titel
Humankapital und Entrepreneurship
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Universität)
Veranstaltung
Humankapital
Note
2,7
Autor
Christoph Heimer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V45723
ISBN (eBook)
9783638430760
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Humankapital Entrepreneurship Humankapital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Heimer (Autor:in), 2005, Humankapital und Entrepreneurship, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45723
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Leseprobe aus  19  Seiten
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