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Das Burnout-Syndrom

Titel: Das Burnout-Syndrom

Seminararbeit , 2004 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Karsten Hertel (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Vorlesungsveranstaltung über Stress, kommt man mit dem Thema Burnout in Berührung. Diese Ausarbeitung soll klären, warum Stress mit Burnout in Verbindung gebracht werden kann und wie Stress die Entstehung von Burnout fördert. Es sollen Ursachen für das Auftreten des Burnout- Syndroms geklärt werden, die Abgrenzung zur Depression soll in seiner Wichtigkeit deutlich gemacht werden, genauso wie die Überlegung, ob das Chronicle Fatigue Syndrom (CFS) das gleiche beschreibt, wie Burnout. Über den Verlauf des Syndroms/ der Krankheit wird ebenso gesprochen, wie über Präventionsmaßnahmen. Leider gibt es nur wenige Bücher, die sich wissenschaftlich psychologisch mit diesem Thema beschäftigen. Viele Bücher werden nur als Verkaufsschlager produziert, wissenswertes kann man daraus kaum entnehmen. Deshalb habe ich mich bei der Ausarbeitung vorwiegend auf zwei Bücher bezogen. Zum einen war dies das Buch von Matthias Burisch, welches gerade in einer neuen Auflage erschienen ist. Das zweite Buch, welches viele Fakten etwas kompakter vermittelt war von Volker Faust. Allerdings musste ich feststellen, dass auch hier teilweise polemisch gearbeitet wurde. Dennoch nutzte ich das Buch, da viele Ansätze in der Forschung noch nicht abschließend geklärt worden sind und das Buch daher gute Ansätze liefert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Burnout?

3. Wer kann davon betroffen sein?

4. Ursachen

5. Symptomatik und Verlauf

6. Präventionsmaßnahmen

7. Burnout und Stress

8. Fazit

9. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die enge Verbindung zwischen chronischem Stress und der Entstehung des Burnout-Syndroms, beleuchtet die Ursachen und den Verlauf dieses komplexen Leidensbildes und erörtert Ansätze zur Prävention und Therapie.

  • Verbindung zwischen Stressbelastung und Burnout-Entstehung
  • Differenzierung des Burnout-Syndroms zu Depression und CFS
  • Analyse der Symptomatik und der verschiedenen Stufen des Burnout-Verlaufs
  • Präventionsstrategien zur Vermeidung beruflicher Erschöpfungszustände
  • Kritische Würdigung der aktuellen Forschungslage und therapeutischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

5. Symptomatik und Verlauf

Welche Symptome ein Burnout- Kranker aufweist, wie der Verlauf aussehen kann und welche Entwicklung er während des Syndroms zeigt, soll im Folgenden geklärt werden. Burisch und auch die meisten anderen Forscher unterteilen die auftretenden Symptome inzwischen in so eine Art zeitlichen Ablauf. Diese enthält sieben Stufen.

Für die erste Stufe- Warnsymptome in der Anfangsphase- werden zwei Hauptmerkmale angegeben. Entweder kann man ein vermehrtes Engagement für bestimmte Ziele beobachten, oder ein Zustand der Erschöpfung tritt ein. Das vermehrte Engagement geht einher mit Hyperktivität, freiwilliger, unbezahlter Mehrarbeit, dem Gefühl nie Zeit zu haben, der Verleugnung eigener Bedürfnisse, dem Verdrängen von Misserfolgen und Enttäuschungen und der Beschränkung der sozialen Kontakte. Der Zustand der Erschöpfung zeigt sich durch chronische Müdigkeit, Energiemangel, Unausgeschlafenheit und damit einhergend, erhöhter Unfallgefahr.

Die zweite Stufe- Reduziertes Engagement- wird in vier Unterpunkte eingeteilt. A listet Symptome des Patienten selbst auf, B die Symptome anderen gegenüber, C die Symptome für die Arbeit und D die erhöhten Ansprüche. Zu A finden sich folgende Symptome: Desillusionisierung, der Verlust positiver Gefühle gegenüber Klienten, größere Distanz zu den Klienten, die Meidung von Kontakt mit Klienten und/ oder Kollegen, Aufmerksamkeitsstörungen im Umgang mit den Klienten, der Verschiebung des Schwergewichts von Hilfe auf Beaufsichtigung, der Schuldzuweisung von Problemen an den Klienten, eine höhere Akzeptanz von Kontrollmitteln wie Strafen, die Stereotypisierung von Klienten, Kunden, Schülern, oder anderen Personen, der Betonung des Fachjargons (vor allem bei Ärzten), der Dehumanisierung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Rahmen der Arbeit, die sich aus einer Vorlesung über Stress entwickelte, und benennt die primäre Literatur von Matthias Burisch und Volker Faust als Grundlage.

2. Was ist Burnout?: Dieses Kapitel erläutert die Herkunft und Bedeutung des Begriffs sowie die historische Entwicklung des Burnout-Syndroms als klinisches Phänomen.

3. Wer kann davon betroffen sein?: Der Autor analysiert gefährdete Personengruppen, mit einem besonderen Fokus auf soziale Berufe, und identifiziert drei psychologische Grundtypen von Betroffenen.

4. Ursachen: Dieses Kapitel diskutiert die vielfältigen Auslöser wie Rollenkonflikte, Mobbing, Überengagement und veränderte Arbeitsbedingungen in der heutigen Leistungsgesellschaft.

5. Symptomatik und Verlauf: Der Autor stellt ein siebenstufiges Modell des Burnout-Verlaufs vor, das von ersten Warnsignalen über reduziertes Engagement bis hin zu psychosomatischen Reaktionen reicht.

6. Präventionsmaßnahmen: Das Kapitel hebt die Bedeutung einer Situationsanalyse, gesunder Lebensführung, sozialer Kontakte und Entspannungstechniken als präventive Schutzfaktoren hervor.

7. Burnout und Stress: Hier wird das Spannungsfeld zwischen Stress als Schlüsselphänomen und der individuellen Wahrnehmung von Arbeitsbelastungen in verschiedenen Berufsfeldern analysiert.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass jeder gefährdet sein kann und präventive Maßnahmen zentral sind, betont jedoch auch das Defizit an gesichertem wissenschaftlichem Wissen.

9. Quellen: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Burnout-Syndrom, Stress, Prävention, Erschöpfung, Psychologie, Überengagement, Berufsbelastung, Symptomatik, Therapierbarkeit, Psychosomatik, Arbeitswelt, Selbstverbrenner, Rollenkonflikt, Gesundheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom als psychologische Folge von chronischem Stress, definiert die Symptome und beleuchtet Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ursachenanalyse, der Stadien-Einteilung des Burnout-Verlaufs, der Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern und präventiven Verhaltensweisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Stress und Burnout zu klären sowie wissenschaftlich fundierte Ansätze für das Verständnis und die Prävention des Syndroms aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Ausarbeitung, die existierende Forschungsergebnisse und psychologische Konzepte, insbesondere von Matthias Burisch und Volker Faust, zusammenführt.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition, die Identifikation von Risikogruppen, eine detaillierte Ursachenanalyse, die Beschreibung des siebenstufigen Krankheitsverlaufs sowie Empfehlungen zur Prävention.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe umfassen Burnout-Syndrom, Stress, Prävention, Erschöpfung, Psychosomatik und Arbeitsbelastung.

Warum wird der Vergleich zwischen Bergleuten und Krankenschwestern in der Arbeit kritisch hinterfragt?

Der Autor zeigt auf, dass rein messbare Belastungswerte allein nicht ausreichen, um Burnout zu erklären, da die subjektive psychische Belastung, etwa durch Anteilnahme an menschlichen Schicksalen, eine entscheidende Rolle spielt.

Wie bewertet der Autor den Status von Burnout als anerkannte Krankheit?

Der Autor weist darauf hin, dass aufgrund des Mangels an gesichertem wissenschaftlichem Wissen Burnout in Deutschland im Gegensatz zu den USA bisher nicht als offiziell anerkannte Krankheit gilt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Burnout-Syndrom
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
1,3
Autor
Karsten Hertel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
12
Katalognummer
V46164
ISBN (eBook)
9783638434157
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout-Syndrom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karsten Hertel (Autor:in), 2004, Das Burnout-Syndrom, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46164
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Leseprobe aus  12  Seiten
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