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1. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S 3
2. Einsatz Neuer Medien: Didaktische Überlegungen S 4
3. Vor- und Nachteile der Neuen Medien im Englischunterricht S 7
4. Computereinsatz im Englischunterricht der Grundschule
4.1 Schreibprogramme S 9
4.2 Lernsoftware S 9
5. Interneteinsatz in der Grundschule
5.1 Lehrer-Online S 11
5.2 E-Mail-Projekte S 12
6. Elektronische Datenbanken
6.1 CD-RO-MBildwörterbücher S 15
6.2 Englischsprachige Suchmaschinen S 16
7. Fazit S 17
8. Literaturverzeichnis S 18
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1. Einleitung
Der Computer als Kommunikations- und Informationsmedium gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Die neuen Technologien sind inzwischen in nahezu jeden Lebensbereich vorgedrungen und werden zunehmend als positiv empfunden. Der Computer ist ein alltägliches Nutzgerät und der Umgang mit ihm wird für jeden Beruf vorausgesetzt und ist unverzichtbar. Mit der computer literacy, der Medienkompetenz, hat sich eine weitere Kulturtechnik entwickelt. Seit einigen Jahren haben die Neuen Medien auch einen Platz in den Lehrplänen für die Grundschule eingenommen, denn man sollte früh mit der Aneignung von den erwarteten Kompetenzen beginnen. „Die Neuen Medien umfassen den gesamten Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), der sich in Online-Medien (Internet) und Offline-Medien (Computer allgemein sowie Speichermedien wie etwa CD-ROMs) unterteilt.“ 1
Die GrundschülerInnen haben oft schon Erfahrungen im Umgang mit dem PC, da sie zu Hause Zugang zu ihm haben. Die Arbeitseinstellung der Kinder diesem Medium gegenüber ist sehr positiv und vor allem unvoreingenommen. Doch nicht nur für die SchülerInnen ist der Computereinsatz eine Bereicherung des Unterrichts. LehrerInnen profitieren von dem Medium, indem sie es als Mittel zur Informationsbeschaffung/Unterrichtsvorbereitung und als Lehrmittel nutzen. Bei der Überlegung den Computer in den Unterricht einzubeziehen muss man bedenken, dass der PC die konventionellen Lehrmittel und –methoden nicht ersetzen kann und soll. Im Gegensatz: Computer-basierte Aktivitäten verbunden mit anderen Unterrichtsaktivitäten erzielen eine höhere Effizienz, als wenn sie getrennt voneinander eingesetzt werden.
Vor allem für den Englischunterricht kann der Computer als Grundlage gesehen werden. Englisch ist die Sprache der Medien und Kinder begegnen diesen in ihrer Lebenswirklichkeit. Daher sind sie nicht verwundert, dass der Computer auch in der Schule genutzt wird und sie sind froh über die Gelegenheit ihrer neuen Fremdsprache in authentischer Form zu begegnen. Die Einsatzmöglichkeiten der Neuen Medien für den (Englisch-)Unterricht der Grundschule und dessen Vorteile und eventuelle Nachteile sollen in dieser Hausarbeit thematisiert werden. 1 Kohn, Martin, Leitfaden Moderne Medien, 2003, S.15
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2. Einsatz Neuer Medien: Didaktische Überlegungen
„Ein moderner grundschulgemäßer Englischunterricht stützt sich häufig auf multimediale Medien und setzt nach Möglichkeit den Computer als Lernwerkzeug und Kommunikationsmittel ein.“ 2
Durch die neuen Medien sind die Lernenden zeitlich und örtlich unabhängig (z.B. können sie eine Lernsoftware jederzeit beenden und ihren aktuellen Stand speichern; gegebenenfalls können sie zu Hause oder in einem anderen Raum an ihrer Aufgabe weiterarbeiten). Außerdem öffnen die Medien den Unterricht, indem die SchülerInnen durch die weltweite Vernetzung z.B. Kontakt mit anderen Lernenden aufnehmen können. Es treten neue Lernformen (z.B. autonomes Lernen, handlungsorientiertes Lernen) und Lehrformen auf. Von der traditionellen Lehrerrolle wechselt der Lehrende zur Rolle des Beraters, Moderators und Koordinators. Der Unterricht kann nicht bis ins Detail vorgeplant werden und LehrerInnen finden sich oft in der Lage, dass sie nicht „alles wissen“ und sich von Kindern helfen lassen. Für SchülerInnen ist der letzte Punkt ein großes Erfolgserlebnis.
Die Neuen Medien sollen keinen eigenen Fachbereich bilden, sondern in das Gesamtcurriculum und somit in das Schulprogramm integriert werden. Auch die Lernumgebungen, die geschaffen werden sollen, sollen nicht fach-, sondern themenorientiert sein. Für den Englischunterricht bedeutet diese Regelung, dass die Fremdsprache über den Fachunterricht hinaus gebraucht werden kann. Die Kinder erkennen, dass die englische Sprache in verschiedenen Bereichen auftritt und Englischkenntnisse sehr nützlich sind. Durch authentisches Material wird die Motivation gesteigert und unbewusst eine positive Haltung dem Englischunterricht gegenüber eingenommen. Bei der Arbeit mit Schulbüchern werden zwar Kommunikationsanlässe gegeben, aber Kommunikation wird simuliert, weil der reale englischsprachige Kommunikationspartner fehlt, der z.B. bei E-Mail- Projekten vorhanden ist.
Weiterhin wird durch den Besuch auf englischsprachigen Web-Domains für Kinder im Internet die Gelegenheit gegeben näher an die englische Lebenswirklichkeit heranzutreten, als es bei Büchern je möglich gewesen wäre. Neben dem Sprachenlernen erfahren die GrundschülerInnen viele Fakten über das Land, 2 Lehrplanentwurf, Englisch in den Klassen 3 und 4 der Grundschule
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dessen Sprache sie lernen wollen. Sie können sich mit Kindern austauschen und Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten, zwischen den beiden Kulturen feststellen.
Ein weiterer Punkt ist die Medienkompetenz: Wie in der Einleitung geschildert steigt der Stellenwert der Medien in unserer Gesellschaft stetig an und der Umgang mit ihnen wird von uns allen erwartet. Mit ersten kleinen Schritten kann die Grundschule ihren Beitrag dazu leisten, die Kindern mit den Medien vertraut zu machen. Die Schule kann die Offenheit der Kinder fördern und ihnen die Vielzahl der Möglichkeiten, die ihnen durch die Medien geboten werden, zeigen, beispielsweise „die Kontaktaufnahme mit anderen Ländern über E-Mails, die Informationsbeschaffung und –bewertung (Internet-Recherche und Nutzung von Datenbanken) oder die Darstellung eigener kreativer Leistungen“ 3 . Erste
Handgriffe am Computer werden für die weitere Schullaufbahn und für den Privatgebrauch der Medien von großem Nutzen sein. Die Kinder sollen aber auch lernen die Medien und die durch sie vermittelten Inhalte kritisch einzuschätzen. Als LehrerIn muss man seinen SchülerInnen zur Seite stehen und ihnen helfen gute und nützliche Medien/Inhalte von nutzlosen oder sogar schädlichen zu unterscheiden. Die nützlichen Materialien müssen im nächsten Schritt sinnvoll für den eigenen Zweck eingesetzt werden.
Zu diesen Aspekten kommt ein weiterer wichtiger hinzu: das soziale Lernen. Der Einsatz von Medien verfolgt auch soziale Qualifikationen, wie z.B. Kooperations- fähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit und Problemlösungs- fähigkeit. Der PC ist in einem Klassenraum ein Treffpunkt für die Kinder. Sie unterhalten sich gerne über die Medien und deren Inhalte. Jedoch steht in einer Klasse nicht jedem Kind ein Computer zur Verfügung, was eine Absprache zwischen den SchülerInnen erfordert. In den meisten Fällen arbeiten zwei Kinder gemeinsam. So wird ein höherer Lernerfolg erzielt. Bei der Partnerarbeit können die Kinder voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen. Dies gilt natürlich auch für das Arbeiten in Gruppen. Die Teamfähigkeit wird gefördert und die SchülerInnen entwickeln Lösungsstrategien, die man nur innerhalb einer Gruppe anwenden kann. Aber auch eigenverantwortliches Lernen wird in hohem Maße gefordert und durch den handlungsorientierten Unterricht gefördert. Die SchülerInnen sollten schon während der Grundschulzeit anfangen zu lernen wie 3 Vgl. Kohn, S.40
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Eleni Theodoridou, 2005, Einsatz neuer Medien im Englischunterricht der Grundschule, Munich, GRIN Publishing GmbH
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