INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Definition des Begriffs Auslandseinsatz 2
3. Auslandseinsatz eine Form der Personalentwicklung 3
4. Chancen und Risiken für den Arbeitgeber 3
4.1. Auslandsentsendung - Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer 5
4.1.1. Chancen für den Arbeitgeber 5
4.1.2. Chancen für den Arbeitnehmer 7
4.2. Auslandsentsendung - Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer 9
4.2.1. Risiken für den Arbeitgeber 9
4.2.2. Risiken für den Arbeitnehmer 11
4.3. Wie können Unternehmen den Risiken vorbeugen 15
4.3.1. Vorbereitung auf die Entsendung 16
4.3.2. Betreuung während des Auslandseinsatzes 17
4.3.3. Vorbereitung auf die Rückkehr 18
5. Fazit 20
Literaturverzeichnis 21
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb : 1 Auswahlkriterien von Personalverantwortlichen 4
Abb : 2 Beispiel einer Netto-Vergleichsrechnung zur Festlegung
eines USA-Entsandten 7
Abb : 3 Auswahlkriterien von Personalverantwortlichen 10
Abb : 4 Potenzielle Belastungsquellen des Partners 11
Abb : 5 Erschwernisse bei der Wiedereingliederung eines
Entsandten 15
Abb : 6 Schritte zur Vorbereitung eines Auslandseinsatzes 16
Abb : 7 Aufgaben zur Betreuung entsandter Mitarbeiter 17
III
TABELLENVERZEICHNIS
Tab : 1
Varianten des Auslandseinsatzes 2
Tab : 2
Chancen und Risiken von Auslandseinsätzen 4
Tab : 3
Vorteile eines Auslandsaufenthalts für Mitarbeiter in privater
und beruflicher Hinsicht 8
Tab : 4
Auswahlverfahren für den internationalen Personaleinsatz 10
Tab : 5
Wichtige persönliche Fähig- und Fertigkeiten für einen
erfolgreichen Auslandseinsatz aus Sicht der Mitarbeiter 10
Tab : 6
Das Modell des Kulturschocks 12
Tab : 7
Prozessmodell der Wiedereingliederung 14
Tab : 8
Ablehnungsgründe für einen Auslandsaufenthalt 15
Tab : 9
Beispiele für Wiedereingliederungsmaßnahmen 19
IV
1 Einleitung
Internationale Personaleinsätze gibt es nicht nur seit der Neuzeit, sondern z.B. auch schon bei der Hanse. Die ersten „multinationalen Unternehmen“
1
gab es sogar schon bei den Assyrern um ca. 2000 v.Chr.
Durch die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs wird der befristete Auslandseinsatz von Mitarbeitern und die Mitarbeitermobilität gefordert und gefördert. Die Auslandsentsendung zählt zu den Grundinstrumenten der Personalarbeit von international tätigen
2
Unternehmen.
Die zunehmende Globalisierung macht es notwendig, dass die Unternehmen weltweit präsent sind, um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Durch eine hohe Zahl an Fusionen und Übernahmen muss Personal
3
im internationalen Bereich eingesetzt und ausgetauscht werden.
Auch werden die Unternehmen durch die Globalisierung der Märkte dazu gezwungen, Programme und Strategien für den internationalen
4
Personaleinsatz zu entwickeln.
In der heutigen Zeit verlangen viele international operierende Unternehmen von ihren Mitarbeitern globales Wissen und Flexibilität. Dies kann nur durch Auslandseinsätze gewonnen werden. Welche Chancen und Risiken insbesondere für die Mitarbeiter durch solche Einsätze entstehen, soll im Folgenden dargestellt werden.
1 Vgl. Pawlik, T. (2000): Personalmanagement und Auslandseinsatz. Kulturelle und personalwirtschaftliche Aspekte. Wiesbaden, S. 7 2 Vgl. Kühlmann, T. (2004): Auslandseinsatz von Mitarbeitern. Göttingen, S. 1 3 Vgl. Oechsler, W.A. (1997): Verfahren zur Vorbereitung und Entsendung von Stammhausdelegierten ins Ausland. In: Macharzina, K./ Oesterle, M.-J-(Hrsg.): Handbuch Internationales Management, S. 771 4 Vgl. Hentze, J./ Kammel, A. (2001) Personalwirtschaftslehre 1, 7.Auflage, Stuttgart, S. 501
1
Definition des Begriffs Auslandseinsatz
6.
In der Literatur und in der Praxis wird der Begriff Auslandseinsatz als Sammelbegriff verwendet und beschreibt verschiedene Formen der
5
Berufstätigkeit, die von den Mitarbeitern einen Auslandsaufenthalt fordern. Eine Auslandsentsendung ist ein auf mindestens ein Jahr befristeter Aufenthalt in einer ausländischen Tochtergesellschaft mit anschließender 6,7 Rückkehr in das Stammhaus.
Auslandseinsatz bezeichnet einen zeitlich befristeten Wechsel von Führungskräften in ausländische Tochtergesellschaften, um dort für den
8
Entsender tätig zu werden.
Der Begriff Auslandseinsatz kommt in verschiedenen Bedeutungen vor, die sich in Dauer, Aufgabenstellung und arbeitsvertraglicher Gestaltung voneinander unterscheiden. Die verschiedenen Varianten des Auslandseinsatzes werden in Tabelle 1 verdeutlicht.
Tabelle 1
Varianten des Auslandseinsatzes
5 Vgl. Kühlmann, T. (2004): a.a.O, S. 4
6 Vgl. Hein, S. (1999): Internationaler Einsatz von Führungskräften. Gestaltung, Konfiguration, Erfolg. Wiesbaden, S. 4 7 Stammhaus: Unternehmensteil, der im Rahmen der Gesamtunternehmung über die unternehmerischen Tätigkeiten im Ausland bestimmt; Vgl. Kühlmann, T.M. (Hrsg.) (1995): Mitarbeiterentsendung ins Ausland. Auswahl, Vorbereitung, Betreuung und Wiedereingliederung. Göttingen, S. X 8 Kühlmann, T (2004): Auslandseinsatz von Mitarbeitern In: Gaugler, E / Weber, W (Hrsg.): Handwörterbuch des Personalwesens, 3. Auflage, Stuttgart, S. 493
2
Auslandseinsatz, eine Form der Personalentwicklung
7.
Die Personalentwicklung (kurz: PE) umfasst alle Maßnahmen, die der Förderung, der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter dienen. Durch die PE werden die Qualifikationen der Arbeitnehmer entsprechend den Anforderungen de Unternehmens gezielt ausgebaut und entwickelt. Auch wird sie dazu eingesetzt, um die Wünsche und Erwartungen der Mitarbeiter
9
im Hinblick auf ihr berufliches Fortkommen zu erfüllen. Im internationalen Bereich gehört die Vorbereitung der Mitarbeiter auf die internationalen Einsatzaufgaben zur PE. Dazu gehören Maßnahmen, um die Arbeitnehmer auf eine internationale Karriere vorzubereiten und somit
10
qualifiziertes Personal für den Inlands- und Auslandseinsatz zu schaffen. Bei der internationalen Personalentwicklung (kurz: IPE) wird besonders auf die Vermittlung von Kenntnissen und Verhaltensweisen zur internationalen Managementbewältigung wert gelegt. Dies gilt besonders für die Tätigkeiten
11
von Fach- und Führungskräften.
Chancen und Risiken für den Arbeitgeber und den
8.
Durch die unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen an einen Auslandseinsatz sehen Arbeitgeber und Mitarbeiter verschiedene Motive und Chancen. Diese können aus Sicht der Unternehmen z.B. die Förderung von fachlicher und sozialer Kompetenz sein, aus Sicht des Mitarbeiters z.B. die Übernahme eines größeren Verantwortungsbereichs sein. Allerdings können auch immer negative Folgen bzw. Risiken für beide Seiten durch einen Auslandseinsatz entstehen.
Die wichtigsten Gestaltungsparameter für einen Auslandseinsatz sind: Auswahl (siehe hierzu Abb. 1)
• Entwicklung
• interkulturelle Sensibilisierung
• Vertragsgestaltung
• Entlohnung
• Betreuung
• Effizienzkontrolle
•
12
Wiedereingliederung
•
Im Folgenden wird zu erst auf die Chancen und im Anschluss daran auf die Risiken eingegangen.
Eine Zusammenfassung der Chancen und Risiken zeigt Tabelle 2.
9 Vgl. Jung,H. (1999): Personalwirtschaft, 3., überarbeitete Auflage, München, S. 244 10 Vgl. Weber, W./ Festing, M/ Dowling, P.J/ Schuler, R.S. (2001): Internationales Personalmanagement, 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Wiesbaden, S. 1 11 Vgl. Kammel, A./ Teichelmann, D. (1994): Internationaler Personaleinsatz. Konzeptionelle und instrumentelle Grundlagen. München, S. 109 12 Vgl. Hentze, J./ Kammel, A. (2001): a.a.O., S. 501
3
Quote paper:
Johannes Schnetzer, 2005, Chancen und Risiken von Auslandseinsätzen, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Puma: Eine Marke im Wandel - Vom Fußballplatz auf den Laufsteg
Sociology - Consumption and Advertising
Termpaper, 14 Pages
Mitarbeitermotivation - Eine Herausforderung für die Führung in intern...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 16 Pages
Die Balance Scorecard - Grundidee, Aufbau, Ziele und Funktionen des In...
Business economics - Personnel and Organisation
Presentation (Elaboration), 25 Pages
Online-Forschung versus klassische Marktforschung: Vor- und Nachteile
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Personaleinsatz in internationalen Unternehmen
Voraussetzung für den Erfolg g...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 23 Pages
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Business economics - Personnel and Organisation
Termpaper, 21 Pages
Business economics - Business Management, Corporate Governance
Scholary Paper (Seminar), 22 Pages
Life cycle costing - Entstehung, Aufbau und Anwendung einer Methode au...
Business economics - Accounting and Taxes
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 26 Pages
Auslandsentsendungen als Instrument der Personalentwicklung - Chancen ...
Business economics - Personnel and Organisation
Scholary Paper (Seminar), 33 Pages
Wie erstelle ich einen Fragebogen für eine empirische Forschungsarbeit...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 21 Pages
Marken und Markenpolitik bei internationaler Geschäftstätigkeit
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 52 Pages
Die Feinsteuerungsoperationen der EZB
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 23 Pages
Das Protektorat Böhmen und Mähren; Sozialgeschichtliche Aspekte
History Europe - Germany - National Socialism, World War II
Scholary Paper (Seminar), 29 Pages
Ausgewählte Erfolgsfaktoren bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Au...
Business economics - Personnel and Organisation
Diploma Thesis, 113 Pages
Johannes Schnetzer's text Chancen und Risiken von Auslandseinsätzen is now available as a printed book
Johannes Schnetzer has published the text Chancen und Risiken von Auslandseinsätzen
Johannes Schnetzer has uploaded a new text
Klinische Ethikkomitees Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
Andreas Frewer, Uwe Fahr, Wolfgang Rascher
Deutsche Unternehmen in China: Chancen und Risiken
Unter Berücksichtigung der Pro...
Nicole Ruppel
Chancen und Risiken der Produktion von Biodiesel aus der Sicht eines m...
Christian Harms-Ensink
Chancen und Risiken einer Unternehmensakquisition durch eine Zwischeng...
Dargestellt am Beispiel NewCo
Christoph Hauser
Partizipative Früherkennung von Chancen und Risiken
Perspektiven und Bedingungen f...
Andreas M Neumann
0 comments