Anhangsverzeichnis
Anhang 1: geographische Karte der westafrikanischen Region Anhang 2: Der intraregionale Handel der ECOWAS Anhang 3: Die Außenhandelsabhängigkeit der ECOWAS Mitgliedsstaaten Anhang 4: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Armut der westafrikanischen Staaten Anhang 5: Außenhandel der ECOWAS Mitgliedsstaaten (2001)
III
Abkürzungsverzeichnis bspw. …beispielsweise CEAO …Communauté Economique de l’Afrique de l’Ouest COMESA …Common Market for Eastern and Southern Africa d.h. …das heißt EAC …East African Community ECOWAS …Economic Community of Western African States EFTA …European Free Trade Association engl. …englisch EU …Europäische Union F-CFA …Franc de la Communauté Financière Africaine FCCD … Fund for Cooperation, Compensation and Development FF …Französischer Franc GATT …General Agreement on Tariffs and Trade Hrsg. …Herausgeber Kesc …Kap-Verde-Escudo (Währung) Le …Leone (Währung) o. Verf. …ohne Verfasser SADC …South African Development Community u.a. …unter anderem UEMOA …Union Economique et Monétaire Ouest Africaine UMOA …Union Monétaire Ouest Africaine USD …US-Dollar (Währung) vgl. …vergleiche WTO …World Trade Organization z.B. …zum Beispiel z.T. …zum Teil
IV
Inhaltsverzeichnis
Anhangsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
I Einleitung 1
II Regionale und globale Kooperation. 1
II.1 Einzelne Integrationsformen 2
II.2 Multilaterale Vereinbarungen. 3
III Theorien der Zollunionen. 4
III.1 Protektionismus 4
III.2 Integrationswirkungen einer Zollunion. 5
III.2.1 Komparative Kostenvorteile und Spezialisierung. 5
III.2.2 Integrationswirkungen einer Zollunion auf Drittläder/ Handelsumlenkung 5
III.3 Determinanten der Wohlfahrtsänderungen bei Bildung einer Zollunion. 6
III.4 Dynamische Effekte 7
IV Regionale Kooperationen in Westafrika am Beispiel der ECOWAS (Economic
Community of Western African States) und der UEMOA (Union Economique et
Mon étaire Ouest Africaine) 8
IV.1 Einleitung 8
IV.2 Die ECOWAS 9
IV.3 Die UEMOA. 11
IV.4 Entwicklungstendenzen der regionalen Kooperationen ECOWAS und UEMOA. 13
V Zusammenfassung 16
VI Anhang 19
VII Literaturverzeichnis V
V
I Einleitung
Im Fokus dieser Arbeit stehen die theoretischen Grundlagen von Zollunionen. Die damit ve r-bundene Frage nach Globalisierung und Regionalisierung wird unter Einbeziehung aktueller Beispiele für die regionalen Kooperationen in Westafrika - ECOWAS (Economic Community of Western African States) und UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest Africaine) -erforscht, denn in den letzen Jahren haben sich verschiedene, für die Wirtschaft Westafrikas relevante Entwicklungen ergeben. Des Weiteren w erden auch die ökonomische Bedeutung der ECOWAS und der UEMOA, Probleme im Bereich ihrer Zusammenarbeit sowie die Entwicklungstendenzen dieser regionalen Kooperationen aufgezeigt. Nicht unberücksichtigt ble iben auch wirtschaftspolitische Beziehungen zwischen Westafrika, Frankreich und der EU sowie die besondere koloniale Geschichte Westafrikas. Doch bevor auf die einzelnen Fragen der regionalen Kooperation in Westafrika eingegangen wird, werden die Grundbegriffe eingeführt. So behandelt das Kapitel II die Darstellung regionaler und globaler Integration. Dabei kommt der Zollunion, als eine der wichtigsten Formen der regionalen Kooperation, eine besondere Bedeutung zu. Zur Erklärung der Theorien von Zollunionen im dritten Kapitel werden grundsätzlich folgende Ansätze herangezogen: Protektionismus, Freihandelstheorie und Theorie von Jacob Viner. Folgend werden Integrationswirkungen sowie Determinanten der Wohlfahrtsänderungen bei Bildung einer Zollunion dargestellt. Den Abschluss bildet die zusammenfassende Betrachtung der wichtigsten Punkte und Erkenntnisse dieser Arbeit.
II Regionale und globale Kooperation
Die Außenhandelspolitik der Gegenwart ist von enger Kooperation im Bereich des internationalen Handels geprägt. In diesem Zusammenhang spricht man einerseits von regionaler und andererseits von globaler Integration. Das Thema „Globalisierung und Regionalisierung“ gewinnt zunehmend an Aktualität. So wurde, zum Beispiel, im Rahmen der deutschen G 20-Präsidentschaft einen Workshop zum Thema „Regional Economic Integration in a Global Framework“ vom 22. bis 23. September 2004 in Peking veranstaltetet. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Beziehung zwischen regionaler und globaler Kooperation. 1
Die neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts erlebten eine Intensivierung des internationalen Handels, so dass neue Formen regionaler Zusammenarbeit entstanden. Diese Entwicklung wird auch als „New Regionalism“ bezeichnet. Regionale Integration ist auf den Abbau der
1 Vgl. o. Verf., Bundesministerium der Finanzen [Hrsg.] (2004, 69-78).
1
Beschränkungen für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Partnerländern ausgerichtet. Je nach Integrationsintensität und nach Geltungsbereich, unterscheidet man zwischen mehreren Stufen bzw. Formen der regionalen ökonomischen Integrationen: Freihandelszone, Zollunion, Gemeinsamer Markt, Wirtschaftsunion, Wirtschafts- und Währungsunion, Einheitlicher Wir tschaftsraum. 2
II.1 Einzelne Integrationsformen
Die Freihandelszone stellt eine relativ niedrige Integrationsstufe dar. Charakteristisch für die Freihandelszone ist eine Vereinbarung zwischen den Mitgliedstaaten über den Abbau von Zöllen auf den Ex- und Import ausgewählter Erzeugnisse. Jedes Mitgliedsland behält aber das Recht, gegenüber Drittländern autonom Zölle zu erheben. Ein Beispiel für die Freihandelszone ist Europäische Freihandelsassoziation - engl. European Free Trade Association - EFTA (Gegründet durch den Stockholmer Vertrag 1960; Sitz in Genf). 3
Die Mitgliedstaaten einer Zollunion sollen sich ebenfalls dazu bereit erklären, ihre Binnenzö lle schrittweise abzubauen. Gleichzeitig müssen auch die Zölle gegenüber Drittländern als einheitlicher Zolltarif sowie sonstige Handelsbeschränkungen gemeinsam bestimmt werden. Der Übergang einer Freihandelszone in eine Zollunion ist mit einer bedeutsamen Vertiefung der Integration verbunden, weil die Durchführung der gemeinsamen Zollpolitik Institutionalisierung voraussetzt. Demzufolge ist die Errichtung einer Zollunion durch institutionelle Integration gekennzeichnet. Die Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft zur Zollunion stellt ein Beispiel für die gemeinschaftliche Ausführung von Maßnahmen zur Vertiefung der wir tschaftlichen Integration dar. Die Zollunion ist eine wichtige Stufe der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die den Aufbau der binnenmarktähnlichen Verhältnisse ermöglicht. 4
Die nächst höhere Stufe der Integration ist die Kooperation in Form eines Gemeinsamen Marktes. Dabei wird zusätzlich zu den oben genannten Bedingungen die Beseitigung der Hindernisse für den freien Waren-, Personen-, Dienstleistungen- und Kapitalverkehr angestrebt. Diese vier Grundfreiheiten zeichne n den Binnenmarkt aus. 5
2 Vgl. Sell (1991, 174f.) sowie o. Verf., Bundesministerium der Finanzen [Hrsg.] (2004, 69).
3 Vgl. Sachs (1990, 175) sowie Sell (1991, 174)
4 Vgl. Sachs (1990, 166f.), o. Verf., Bundesministerium der Finanzen [Hrsg.] (2004, 71), o. Verf. Die Zollunion
(2000).
5 Vgl. Birnstiel (1982, 192)
2
Sollte darüber hinaus eine Harmonisierung aller Bereiche der Wirtschaftspolitik als Ziel gesetzt werden, spricht man von einer Wirtschaftsunion. Durch die gemeinsame Koordination der Wirtschaftspolitik der Partnerländer wird versucht, gleiche wirtschaftliche Verhältnisse in einer Region her zu stellen. 6
Das Konzept der Wirtschafts- und Währungsunion geht wiederum einen Schritt weiter und beinhaltet das Konzept der gemeinsamen Geldpolitik, sowie freie Konvertierbarkeit von Währung der Mitgliedstaaten oder sogar die Einführung einer gemeinsamen Währung. 7
Ein einheitlicher Wirtschaftsraum als höchste Stufe des Integrationsprozesses impliziert die Vollendung der Integration und ist durch supranationale Behörden, auf deren Ebene die wesentlichen wirtschaftspolitischen Entscheidungen getroffen werden, gekennzeichnet. 8
II.2 Multilaterale Vereinbarungen
Die regionale wirtschaftliche Integration orientiert sich an der globalen Kooperation, so zum Beispiel an multilateralen Vereinbarungen, die von der Welthandelsorganisation - engl. World Trade Organization (WTO) - getroffen werden. Die Tätigkeit der WTO ist auf weltweite Integration im Bereich des internationalen Handels gerichtet und entstammt der Kooperationsinstitution des GATT (General Agreement on Tariffs and Trade - Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen, seit 1947). Zu den ursprünglichen Zielen der multilateralen Handelsrunden im Rahmen des GATT gehörte unter anderem die kollektive Zollreduktion. Die WTO führt die von GATT ausgearbeiteten Prinzipien weiter (Meistbegünstigungsprinzip, Inländerprinzip). Die weltweite Kooperation verfolgt auch das Ziel, einem internationalen Gefangenendilemma zu entkommen. Das Gefangenendilemma zum Thema Kooperation beruht darauf, dass zwei Länder, die ihre individuelle Wohlfahrt maximieren wollen, sich bei der Wahl zwischen Freihandel und Zollerhebung, beide für die Strategie des Schutzzolles entscheiden. Da ein einseitiger Protektionismus jedoch Protektionismus auch des zweiten Spielers erzeugt und beidseitiger Protektionismus ein suboptimales Wohlfahrtniveau erzeugt, lässt sich spieltheoretisch zeigen, dass die Wohlfahrt beider Spieler bei Freihandel optimiert wird. Durch die Einführung verbindlicher Standards für den Freihandel ermöglicht der Beitritt
6 Vgl. Sell (1991, 174)
7 Vgl. Sell (1991, 174f)
8 Vgl. Sell (1991, 175)
3
Arbeit zitieren:
Thorben Wicht, Maria Miks, 2005, Ökonomische Theorien von Zollunionen und von anderen regionalen Zusammenschlüssen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Adenauers Westintegrationspolitik
Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik
Hausarbeit, 22 Seiten
Theorien regionaler Integration im Überblick
Zugleich ein Beitrag zur Mögli...
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Seminararbeit, 17 Seiten
Regionale vs. weltwirtschaftliche Integration
Hausarbeit (Hauptseminar), 21 Seiten
Bilanzpolitik im HGB - Einzelabschluss
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 28 Seiten
Freier Welthandel durch GATT und WTO und die Herausbildung neuer Forme...
Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
Seminararbeit, 17 Seiten
Die Automobilindustrie zwischen Verdrängungswettbewerb und Globalisier...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 25 Seiten
Entwicklungsländer: Wachstum, Krisen und Reformen
Seminararbeit, 40 Seiten
Die Gewaltenteilung nach Montesquieu
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Hausarbeit, 19 Seiten
Regionale Integrationsabkommen und die WTO - eine Analyse unter besond...
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Diplomarbeit, 78 Seiten
Das Regierungssystem Großbritanniens
Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa
Hausarbeit, 18 Seiten
WPA zwischen der EU und den AKP-Staaten
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Seminararbeit, 17 Seiten
Die Theorie der Konversations-Implikaturen nach H. Paul Grice - Vom Sa...
Hausarbeit, 18 Seiten
Die Elemente der ökonomischen Integrationstheorie
VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Hausarbeit, 31 Seiten
Anforderungen und Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements
Bachelorarbeit, 44 Seiten
Thorben Wicht hat den Text Ökonomische Theorien von Zollunionen und von anderen regionalen Zusammenschlüssen veröffentlicht
Thorben Wicht hat einen neuen Text hochgeladen
Gauge Theories of the Strong and Electroweak Interaction
Manfred Böhm, Ansgar Denner, Hans Joos
Ökonomische Analysen zu den Effekten von Aufsichtsrats- und Betriebsra...
Schmollers Jahrbuch, 131. Jg. ...
Joachim Wagner
Anderen Städte IBA Stadtumbau 2010, 6
IBA Stadtumbau 2010, 6. Stadt ...
Rechtsfragen der Eurasischen Zollunion
Tagungsband zum 15. Münsterane...
Dirk Ehlers, Hans-Michael Wolffgang, Ulrich Jan Schröder
0 Kommentare