I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis........................................................................................... I
Abbildungsverzeichnis. II
1. Gegenstand der Arbeit 1
1.1 Hinführung zum Thema. 1
1.2 Ziel der Arbeit und Themenabgrenzung 1
2. Unternehmer und Manager 2
2.1 Definition des Unternehmens 2
2.2 Der klassische Unternehmer. 3
2.3 Der Manager 3
2.4 Unternehmenslandschaft in Deutschland 3
3. Familienunternehmen im Fokus. 4
3.1 Die wichtigsten Merkmale 4
3.2 Verschiedene Formen 5
3.3 Der Lebenszyklus 5
3.4 Erfolgsfaktoren. 7
3.5 Potentielle Gefahren 8
3.5.1 Familienstreitigkeiten. 8
3.5.2 Nachfolge. 8
4. Eigentümerdominierte Unternehmen am Kapitalmarkt 10
4.1 Aktienindex GEX. 10
4.2 GEX-Unternehmen und deren Gewichtung 10
4.3 Die Aussagekraft börsennotierter Familienunternehmen 11
4.4 Wertentwicklung im Vergleich. 11
5. Beispiel Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. 13
5.1 Aktuelle Zahlen des Unternehmens 13
5.2 Geschichte des Unternehmens in Kürze 14
5.3 Die Machtverhältnisse innerhalb des Unternehmens 14
5.4 Erfolgsfaktoren für das Unternehmen 15
5.4.1 Ablehnung von Quartalsberichten. 16
5.4.2 Währungsabsicherungen 17
5.4.3 Die jüngste Entscheidung - Der Einstieg bei Volkswagen. 17
5.5 Ausblick. 18
6. Schlussbetrachtung 19
Literaturverzeichnis III
Erkl ärung V
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die vier Lebensphasen eines Familienunternehmens
Abbildung 2: GEX-Schwergewichte
Abbildung 3: Performancevergleich 1 Jahr GEX vs. DAX
Abbildung 4: Die Aktionärsstruktur bei Porsche.
Abbildung 5: Die Familie Porsche
1. Gegenstand der Arbeit
1. Gegenstand der Arbeit
1.1 Hinführung zum Thema
Das Wachstum und der Erfolg von Unternehmen ist sowohl von betriebs- als auch von volkswirtschaftlichem Interesse. Diese Attribute sind jedoch von vielen Komponenten abhängig. So zum Beispiel von der strategischen Ausrichtung, Innovationen, Entwicklung globaler Absatzmärkte,
kostenoptimierter Wertschöpfung, Finanz- und Risikomanagement und der Führung und Organisation.
Durch die starke Vernetzung der heutigen Kapitalmärkte und einer Vielzahl von Beteiligungen wird eine große Zahl der Unternehmen heute von Managern geführt. Sie sind zwar oberste Führungskraft, repräsentieren jedoch nicht den Unternehmer im klassischen Sinne.
Im Kontrast dazu existieren nach wie vor Familienunternehmen, in denen der Einfluss eines Familienverbandes sich maßgeblich auf die Ergebnisse und die Entwicklung des Unternehmens auswirkt. Sie werden oft als traditionell und altmodisch beschrieben.
1.2 Ziel der Arbeit und Themenabgrenzung
Diese Seminararbeit befasst sich explizit mit der Führungsvariante der eigentümerdominierten Unternehmen aus Deutschland und deren Erfolgsfaktoren.
Zum Verständnis werden zunächst die unterschiedlichen Begrifflichkeiten gegenübergestellt und gezeigt, welche Unterschiede es zwischen eigentümergeführten und managergeführten Unternehmen in Deutschland gibt.
Es soll gezeigt werden, welches die Merkmale von Familienunternehmen sind, welche Formen existieren und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind.
Im Anschluss folgt ein kurzer Vergleich über die Wertentwicklung am Kapitalmarkt und zum Abschluss eine Veranschaulichung der möglichen Erfolgsfaktoren eigentümerdominierter Unternehmen am Beispiel Porsche AG.
2. Unternehmer und Manager
2. Unternehmer und Manager
2.1 Definition des Unternehmens
In der Literatur sind unterschiedliche Definitionen für das Unternehmen zu finden. Daher erscheint eine Zusammenstellung verschiedener Merkmale als sinnvoll.
Im Rahmen einer Merkmalsbeschreibung von Unternehmen ist zunächst festzustellen, dass das Unternehmen vielfach als eine vom Unternehmer geführte Wirtschaftseinheit verstanden wird. 1
In diesem Kontext wird das Unternehmen oft als vom Inhaber geführt angesehen. Da das Eigentum und die Verfügungsgewalt aber oft nicht mehr in einer Hand liegen, muss man im folgenden eine klare Differenzierung zwischen der Unternehmensführung durch den Eigentümer und der Leitung durch einen Manager vornehmen. 2
Unternehmen sind neben den Haushalten die zweite Gruppe der Einzelwirtschaften. Es kommt ihnen die Aufgabe zu, Güter und Dienstleitungen für den Bedarf Dritter zu erstellen. 3
Im engeren Sinne ist ein Unternehmen jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche oder gemeinnützige Tätigkeit ausübt. Der Begriff beschreibt also eine Aktivität und zunächst keine Einrichtung. Als Unternehmen zählen insbesondere auch jene Vorhaben, die eine handwerkliche, freiberufliche, oder handelsrechtliche Arbeit als Einpersonen-oder Familienbetrieb ausüben, sowie Personen- und Kapitalgesellschaften, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen. 4
Größe oder Ziel sind für die Definition eines Unternehmens irrelevant. Es besitzt keinen definierten Endzeitpunkt, ist kein einmaliges, sondern ein ständiges Vorhaben und die Ressourcen sind in der Regel nicht von vorne herein begrenzt. 5
1 Vgl. Macharzina, K. (2003), Unternehmensführung, S. 13.
2 Vgl. Macharzina, K. (2003), Unternehmensführung, S. 13.
3 Vgl. Mühlbradt, F.W. (1996), Wirtschaftslexikon, S. 342.
4 Vgl. www.wikipedia.de,2005.
5 Vgl. www.wikipedia.de,2005.
2. Unternehmer und Manager
2.2 Der klassische Unternehmer
Der Unternehmer im klassischen Sinne ist eine Persönlichkeit, die ein Unternehmen plant, mit Erfolg gründet und selbstständig und verantwortlich mit Initiative leitet, wobei sie persönliches Risiko oder Kapitalrisiko übernimmt. 6
2.3 Der Manager
Der Manager ist oberste Führungskraft im Unternehmen. Er ist ein angestellter Leiter des Unternehmens und nicht selbstständiger Unternehmer.
In einem durch Manager beherrschten Unternehmen haben diese eine weitgehend autonome Kontrolle über die Produktionsmittel.
Der Grund für die Trennung von Eigentum und Führung liegt in der Professionalisierung des Managements. Kapitaleigentum alleine reicht nicht als Qualifikationsmerkmal für die Führung großer Unternehmen. 7
2.4 Unternehmenslandschaft in Deutschland
Ein Anteil von 80 Prozent der in Deutschland ansässigen Betriebe werden als Familienunternehmen geführt. Sie tragen mit einem Anteil von 53 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei und stellen 68 Prozent der Arbeitsplätze. 8 Überwiegend handelt es sich dabei u m kleine oder mittelständische Unternehmen.
Die 100 wertvollsten deutschen Familienunternehmen stehen für insgesamt 470 Milliarden Euro Umsatz und ca. 2 Millionen Mitarbeiter. 9
Mit einem Unternehmenswert von rund 49 Milliarden Euro ist BMW Deutschlands wertvollstes Familienunternehmen. Es folgen mit deutlichem Abstand SAP mit ca. 33 Mrd. Euro, Metro mit ca. 22 Mrd. Euro, Boehringer Ingelheim und Henkel mit ca. 20 Mrd. Euro und Bertelsmann mit 19 Mrd. Euro. 10 Eine Liste der 100 wertvollsten deutschen Familienunternehmen sowie eine Reihe weiterer wertvoller Familienunternehmen sind im Anhang zu finden.
6 Vgl. Gabler (1997), Wirtschaftslexikon, S. 3949 f.
7 Vgl. Gabler (1997), Wirtschaftslexikon, S. 2531.
8 Vgl. Deutsche Gesellschaft für Familienunternehmen e.V., 2002.
9 Vgl. Prudent, C. (2005), Die 100 wertvollsten Familienfirmen, impulse 10/2005, S. 16 ff.
10 Vgl. Prudent, C. (2005), Die 100 wertvollsten Familienfirmen, impulse 10/2005, S. 16 ff.
3. Familienunternehmen im Fokus
3. Familienunternehmen im Fokus
Der Begriff „Familienunternehmen“ stammt aus der Alltagssprache und verkörpert keine Rechtsform. 11 Sie sind als Teilmenge aller Unternehmen zu betrachten. 12
Eine verbindliche, einheitliche oder allgemeingültige Definition für Familienunternehmen existiert nicht. Statt dessen können sie durch verschiedene Definitionsmerkmale 13 abgegrenzt werden.
3.1 Die wichtigsten Merkmale
- Die enge Verbindung einer Familie mit einem Unternehmen durch Eigentümer- und evtl. auch Führungsverantwortung liegen entweder bei einem oder mehreren Familienmitgliedern.
- Das Unternehmen befindet sich im Eigentum einer Familie oder eines Familienverbundes, welcher einen bestimmenden Einfluss auf die weitere Unternehmensentwicklung ausübt.
- Es besteht ein generationsübergreifender Anspruch, das Unternehmen als Eigentum der Familie zu erhalten und die Entwicklung maßgeblich zu bestimmen. Das Kapital ist auf wenige Personen verteilt, von denen mindestens eine mit der Führung des Unternehmens betraut ist.
Im Gegensatz zu Unternehmen die in Händen anonymer Aktionäre sind, zeichnen sich Familienunternehmen durch eine starke Verbundenheit der Unternehmensführung mit der Firma aus. Zwischen den persönlichen Zielen des Eigentümers und den Unternehmenszielen herrscht eine grundsätzliche Übereinstimmung, die zu einer höheren Identifikation führt.
Durchschnittlich sind 69 Prozent des Familienvermögens im Unternehmen investiert. 14 An dieser Tatsache muss die Unternehmensstrategie ausgerichtet werden und Investitionen in der Form stattfinden, dass sie den größten Teil des Familienvermögens nicht gefährden.
11 Vgl. Wimmer, R. (2005), Familienunternehmen - Auslaufmodell oder Erfolgstyp?, S. 6.
12 Vgl. Klein, S. (2004), Familienunternehmen, Theoretische und empirische Grundlagen, S. 2.
13 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim, 2002.
14 Vgl. www.stern.de, 2005.
Arbeit zitieren:
David Follmann, 2005, Eigentümerdominierte Unternehmen, Eine Best-Case-Study, München, GRIN Verlag GmbH
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