I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis II
Management Summary. III
1. Einleitung. 1
1.1 Zum Thema 1
1.2 Zielsetzung. 1
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 1
2. Voraussetzungen zum Verständnis von XForms 2
2.1 HTML 2
2.2 HTML Formulare. 2
2.3 XML. 4
2.3.1 XML Namensräume. 5
2.3.2 XML Path Language (XPath) 5
2.3.3 XSL-Transformation. 5
2.3.4 XML Events 5
2.4 XHTML 5
3. XForms - XML-basierte Web Forms 6
3.1 Was sind XForms. 6
3.2 XForms Bausteine. 6
3.3 XForms Model. 7
3.4 XForms User Interface. 9
3.5 XForms Namespace 14
3.6 XForms Actions 14
3.7 XForms Events. 16
3.8 XForms Submit 20
4. Praktisches Beispiel 22
5. Beurteilung. 23
Anhang I: Literatur verzeichnis 24
Anhang II: Praktisches Beispiel 27
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: XForms Events auf einen Blick .....................................................................19 Abbildung 2: Vordefinierte Methoden.................................................................................21 Abbildung 3: Purchase Order...............................................................................................22
Abkürzungsverzeichnis
CSS: Cascading Style Sheets DTD: Document Type Definition HTML: Hypertext Markup Language P3P: Privacy Preferences Project PDA: Personal Digital Assistant URI: Uniform Resource Identifier URL: Uniform Resource Locator W3C: World Wide Web Consortium XForms: Extensible Forms XHTML: Extensible Hypertext Markup Language XML: Extensible Markup Language XPath: Extensible Path Language XSL: Extensible Stylesheet Language XSLT: Extensible Stylesheet Language Transformation
III
Management Summary
XForms ist eine Empfehlung des World Wide Web Konsortiums und wurde im Jahre 2003 verabschiedet. Sie ist im kommenden Standard XHTML 2 integriert.
- XFormssind XML basiert und sollen die traditionellen HTML Formulare ablösen. Der neue Standard verspricht viel. So trennt er sauber zwischen Struktur und Präsentation, prüft mit XML Schema die Eingaben und berechnet Eingabedaten ohne eine Scriptsprache wie JavaScript zu verwenden. Er referenziert externe und interne Datenquellen mit XPath und übermittelt die Daten als XML an den Server.
- Dasbringt den Vorteil, das XForms Formulare plattformunabhängig sind, also neben no rmalen Desktop-Browsern auch beispielsweise auf mobilen Geräten wie PDAs oder Mobiltelefonen Anwendung finden.
- XFormsbestehen aus zwei Teilen, dem Datenmodell und dem eigentlichen Formular. Im Datenmodell definiert der Autor, welche Formularfelder welche Daten erwarten, welche Vorgabewerte sie haben und was nach dem Absenden geschehen soll. Das Datenmodell steht im Element einer XHTML Datei, das eigentliche Formular im Element.
-
AlsEingabefelder für Text stehen einzeilige Textfelder, mehrzeilige Textfelder und Pass-wortfelder zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es auch Auswahlfelder wie Auswahllisten, Checkboxen und Radiobuttons. Des Weiteren ist ein Eingabefeld
-
Einweiterer Vorteil von XForms gegenüber den herkömmlichen HTML Formularen ist, dass eine gewisse Flexibilität in die Formulare eingebracht werden kann. Beispielsweise können mit
1
1. Einleitung
1.1 Zum Thema
Das Thema der vorliegenden Arbeit lautet „XForms“. XForms sind ein seit 2003 vo m W3C verabschiedeter Standard und sind der XML-basierte Nachfolger der bis heute vo r-handenen HTML Formulare. 1
1.2 Zielsetzung
Mit dieser Arbeit sollen Einblicke in der Erstellung von Formularen mit der Technologie XForms gegeben werden. Es soll vermittelt werden, was XForms eigentlich sind, was für Bauteile XForms enthalt en und wie ein Formular mit der Technologie XForms erstellt werden kann. Ziel der Arbeit ist nicht die Vermittlung von Kenntnissen wie HTML, XHTM L, XML, XPath, XML Schema et cetera. Wer XForms verstehen will sollte sich mit den o. g. Technologien zumindest grundlegend auskennen.
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
Um einen Einblick zu vermitteln, werden im zweiten Kapitel die Voraussetzungen zum Verständnis von XForms aufgezeigt. Im dritten Kapitel widme ich mich dem eigentlichen Thema XForms, wobei auf XForms Model, User Interface, Namespace, Aktionen und Events eingegangen wird. In Kapitel vier folgt eine praktische Umsetzung mit einem Be i-spielformular. Kapitel fünf enthält eine Beurteilung.
1 Vgl. Braun, H. [Im Zeichen des Drachen, 2005] S. 139
2
2. Voraussetzungen zum Verständnis von XForms
Bevor ich auf das eigentliche Thema XForms eingehe sollte ein allgemeines Verständnis der im Folgenden erläuterten Themen HTML, HTML Formulare, XHTML und XML vo rliegen. Um sich weiter in diese Themen zu vertiefen existiert einschlägige Literatur.
2.1 HTML
“In computing, HyperText Markup Language (HTML) is a markup language designed for the creation of web pages and other information viewable in a browser. HTML is used to structure information -- denoting certain text as headings, paragraphs, lists and so on -- and can be used to define the semantics of a document.” 2 HTML ist also das Akronym für Hypertext Markup Language. Die bedeutet, ins deutsche Übersetzt, so viel wie Hypertext-Auszeichnungssprache. HTML Dokumente sind Textdokumente mit Inhalt, dem sie eine Struktur zuweisen. Dies geschieht über so genannte Tags, welche bestimmte Zeichenfolgen im Dokument sind. 3 So ist zum Beispiel möglich, eine normale Textdatei mit Tags zu füllen, als HTML Dokument zu speichern und im Browser anzeigen zu lassen. Durch die Tags wird die Darstellung des Textes verändert.
2.2 HTML Formulare
Formulare sind eine Möglichkeit in Kontakt mit dem Besucher einer Website zu treten. 4 Um ein oder mehrer Formularabschnitte in einem HTML Dokument zu erzeugen, werden die Tags und benötigt. 5 Um Informationen über ein Formular abzufragen, gibt es verschiedene Eingabeelemente. Das action-Attribut bestimmt das Empfä nger-Script 6 , welches für die Weiterverarbeitung der Daten verantwortlich ist. Das Empfä nger-Script wird mittels der submit-Schaltfläche gestartet. Das method-Attribut legt die Ver-sandart fest. 7 Versandarten sind get oder post. Bei der get-Methode werden die Daten an die in action definierte Zieladresse anhängt. Dies kann zu Problemen führen, da die Zieladresse nur 255 Zeichen lang sein darf. Mit der post-Methode können diese Probleme
2 o. V. [Wikipedia HTML, 2005]
3 Vgl. Lubkowitz, M. [Webseiten, 2005] S. 125
4 Vgl. ebenda S. 223
5 Vgl. Musciano, C. / Kennedy, B. [HTML & XHTML, 2003] S. 34
6 Vgl. Lubkowitz, M. [Webseiten, 2005] S. 237
7 Vgl. ebenda S. 237
3
umgangen werden, da die Daten in ein Paket „geschnürt“ werden, was dann als ga nzes zum Server übertragen wird. 8
} Textfelder
Es gibt 2 Typen von Textfeldern, die einzeiligen Textfelder und die mehrzeiligen Textfelder. Um ein einzeiliges Textfeld in das Formular zu integrieren wird das - Tagbenutzt, wobei darauf zu achten ist, dass Attribut type=“text“ ist. Für mehrzeilige Textfelder wird das benötigt. 9 Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit ein Textfeld für Passworteingaben zu generieren. Hierzu wird Attribut type=“password“ gesetzt.
} Wahlfelder
Wahlfelder sind Radiobuttons, Checkboxen und Auswahllisten. } Radiobuttons
werden ve rwendet, wenn aus einer Auswahl nur ein Element gewählt werden soll. Es ist darauf zu achten, dass im - Tag das Attribut type=“radio“ ist. 10 } Checkboxen
werden verwendet, wenn der Benutzer aus verschiedenen Möglichkeiten mehrere auswählen können soll. Auch hier wird das -Tag benutzt, wobei Attribut type=“checkbox“ ist. 11 } Auswahllisten
Eine Kombination aus Radiobuttons und Checkboxen sind Auswahllisten. Es besteht die Möglichkeit mehrere, mindestens aber eine Angabe auszuwählen. Es kommen zwei Tags zur Anwendung: select und option. 12
} Schaltflächen
Schaltflächen sind Buttons, die zwei Aufgaben bewältigen sollen, einerseits das Versenden des Formulars, andererseits das Löschen des Formulars. Somit gibt es also zwei Typen, die durch das input-Tag eingebunden werden. Um das Formular zu versenden wird type=“submit“ verwendet und zum Löschen des Formulars
type=“reset“.
8 Vgl. Lubkowitz, M. [Webseiten, 2005] S. 224
9 Vgl. ebenda S. 225
10 Vgl. ebenda S. 231
11 Vgl. ebenda S. 232
12 Vgl. ebenda S. 232
4
2.3 XML
„XML, die Extensible Markup Language (etwa: erweiterbare Auszeichnungssprache), ist ein vom W3C eingeführter Standard zur Dokumentenauszeichnung“
13
Wie HTML verwendet auch XML Tags und Attribute, wobei HTML festlegt, was jedes Tag und Attribut bedeutet und XML Tags nur zur Abgrenzung von Daten verwendet. Die Interpretation der Daten wird der Anwendung überlassen. Mit anderen Worten, wird z. B. das Tag
in XML verwendet, muss es sich nicht um einen Absatz (engl. paragraph) handeln, sondern es kann beispielsweise Preis, Person oder auch etwas anderes bedeuten.
14
Ein XML Dokument muss wohlgeformt sein, das bedeutet, dass z. B. jedes Tag ein End-Tag besitzen muss.
15
Beispiel:
Mit diesen definierten Elementnamen wurde ein XML-Dokumenttyp geschaffen, für den implizit Regeln gelten. 16 Genau hier setzt die Dokumententyp-Definition (DTD) an. Die DTD gibt dem XML-Prozessor im Wesentlichen an, welche Elemente und Attribute es in dem Dokument gibt, welche Elemente in anderen enthalten sind und welche Attribute es in welchem Element gibt. Das Dokument wird durch diese Typisierung gültig, denn die DTD enthält die Regeln der Dokumentstruktur. 17 Die Typdefinition mit Hilfe der DTD hat Grenzen, aus diesem Grund gibt es eine extra XML-Sprache zum Typ isieren von XML-Dokumenten. 18 Diese Weiterentwicklung der DTD sind Schemata (XML Schema), die nicht nur ermö glichen festzulegen, welche Art von Daten in einem Element notiert werden dürfen, sondern auch, von welchem Typ die Daten sein müssen, beispielsweise Zeiche nfolgen, Zahlen, etc. 19
13 Harold, E. R./Means, W. S. [XML in a Nutshell, 2003] S. 3
14 Vgl. Fischer, H. [XML in 10 Punkten, 2001]
15 Vgl. Musciano, C. / Kennedy, B. [HTML & XHTML, 2003] S. 526
16 Vgl. Bock, W. [XML, 2003] S. 135
17 Vgl. ebenda S. 135
18 Vgl. ebenda S. 141
19 Vgl. Lubkowitz, M. [Webseiten, 2005] S. 871
5
2.3.1 XML Namensräume
Namespaces sind in XML eine Erweiterung und werden verwendet, um Elementnamen eindeutig zu machen. Somit können verschiedene XML Dokumente die gleichen Elementnamen benutzen. 20
2.3.2 XML Path Language (XPath)
Die XML Path Language dient zur Adressierung von Teilen eines XML Dokuments, so dass eine Navigation innerhalb des Dokuments möglich ist. XPath basiert auf der Baumstruktur eines XML Dokuments. Die Verzweigungen werden Knoten (node) oder bei mehreren Knoten node-set genannt. 21
2.3.3 XSL-Transformation
XSLT stellt einen Teil von XSL (Extensible Stylesheet Language) dar. XSL bietet, wie auch CSS (Cascading Style Sheets), eine Möglichkeit ein XML Dokument zu formatieren.
2.3.4 XML Events
„Ein Ereignis ist die Repräsentation irgendeiner asynchronen Erscheinung (wie einem Mausklick auf die Darstellung eines Elements oder einem arithmetischer Fehler im Wert eines Attributs des Elements oder irgendeine von undenkbar vielen anderen Möglichkeiten), die mit einem Element (gezielt (target) auf ein Element) in einem XML-Dokument in Beziehung gesetzt wird.“ 22
2.4 XHTML
Die offizielle W3C-Empfehlung XHTML definiert HTML als XML-Applikation. Auf den ersten Blick unterscheidet sich XHTML kaum von HTML, denn es werden die gleichen Tags verwendet wie in HTML. Der Unterschied besteht darin, dass ein XHTML Dokument wohlgeformt sein muss, es aber eine striktere Syntax hat und somit auch ein XML-Dokument ist. 23 Momentan läuft die Entwicklung von XHTML 2. Die endgültige Prüfung soll im Dezember 2005 abgeschlossen sein. 24 In XHTML 2 sind XForms integriert. 25
20 Vgl. Stein, M. [Workshop XML, 2002] S. 85
21 Vgl. ebenda S. 93
22 McCarron, S./Pemberton, S. Raman, T. V. [XML Events, 2003]
23 Harold, E. R./Means, W. S. [XML in a Nutshell, 2003] S. 108
24 Braun, H. [Das neue Web, 2005] S. 173
25 Vgl. Axelsson, J. et al [XHTML 2, 2005]
Arbeit zitieren:
René Mansen, 2005, XForms, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Vergleich und Bewertung von Formulartechnologien am Beispiel von Adobe...
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Seminararbeit, 36 Seiten
Metadaten und Datenqualität in Data Warehouses
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Diplomarbeit, 80 Seiten
Corporate Identity Management - Aufbau einer ganzheitlichen Unternehme...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 38 Seiten
Vom Papier zum elektronischen Dokumenten-Management-System
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Studienarbeit, 42 Seiten
Einsatz von XML Topic Maps im Wissensmanagement - Definition und Visua...
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Seminararbeit, 23 Seiten
Das Verhältnis Frau - Computer und mögliche Ursachen im Sozialisations...
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
René Mansen hat den Text XForms veröffentlicht
René Mansen hat einen neuen Text hochgeladen
Start Your Own Seminar Production Business: Your Step-By-Step Guide to...
Terry Adams, Entrepreneur Press
How to Develop and Promote Successful Seminars and Workshops: The Defi...
Howard L. Shenson, Shenson
International Seminar on Nuclear War and Planetary Emergencies - 32nd ...
R. Ragaini, A. Zichichi
0 Kommentare