Richtlernziel: Grundlagen des Rechnungswesen (Bürowesen)
Groblernziel: Rechenvorgänge in der Praxis (Formulare)
Feinlernziel: verkaufsbezogene Geschäftsvorgänge bearbeiten
Inhaltsverzeichnis
I. Zielgruppenanalyse
II. Ausgangslage
III. Arbeitsplatz
IV. Lernziel
V. Zusammenhang mit der Berufsschule
VI. Form und Dauer der Unterweisung
VII. Lernbereiche
VIII. Schlüsselqualifikationen
IX. Unterweisungsablauf
X. Anhang 1
Zielsetzung und Themen
Diese Arbeit dient als strukturierter Leitfaden für eine betriebliche Unterweisung eines Auszubildenden zum Kaufmann im Einzelhandel. Ziel ist die Vermittlung der korrekten Handhabung eines Mehrfachbeleges am Beispiel einer Kaffeeretoure, um die theoretischen Kenntnisse aus der Berufsschule praxisnah anzuwenden.
- Praktische Anwendung von Formularwesen im Einzelhandel
- Didaktische Vermittlung durch Lehrgespräche mit Fallbeispielen
- Förderung von Fach- und Schlüsselqualifikationen
- Strukturierter Aufbau einer Unterweisungseinheit
- Erfolgssicherung durch gezielte Lernzielkontrollen
Auszug aus dem Buch
VI. Form und Dauer der Unterweisung
1. Dauer der Unterweisung
o ca. 10 Minuten
2. Form der Unterweisung
o Lehrgespräch mit Fallbeispiel
Diese Methodik erweist sich bei praxisnahen Unterweisungen als sehr lehrhaft. Der Auszubildende wird mit der Problematik unter nahezu realen Bedingungen konfrontiert und soll diese, durch ein Gespräch mit dem Ausbilder, selbstständig lösen. Vorraussetzung sind die Grundkenntnisse, wie in diesem Fall durch die Berufsschule, im Fach Rechnungswesen, vermittelt.
Einen besonderen Stellenwert nehmen hier die offenen Fragen ein. Sie regen die Kreativität und das Mitdenken des Auszubildenden an. Des Weiteren ermitteln Sie den Kenntnisstand. Geschlossene Fragen können situationsbezogen angewandt werden, fallen aber eher im Hintergrund. Suggestivfragen sollten vermieden werden, da die Antwort bereits feststeht und der Auszubildende NICHT nachdenken müsste.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Zielgruppenanalyse: Charakterisierung des Auszubildenden hinsichtlich Alter, Motivation und Wissensstand.
II. Ausgangslage: Darstellung der bisherigen Abteilungsdurchläufe und Begründung für die aktuelle Unterweisung.
III. Arbeitsplatz: Beschreibung der gewählten Lernumgebung zur Förderung von Konzentration und Praxisnähe.
IV. Lernziel: Festlegung der Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie Definition der Lernzieltaxonomie.
V. Zusammenhang mit der Berufsschule: Verknüpfung der praktischen Unterweisung mit den theoretischen Inhalten des Faches Rechnungswesen.
VI. Form und Dauer der Unterweisung: Festlegung der methodischen Vorgehensweise und des Zeitrahmens.
VII. Lernbereiche: Unterteilung der Lerninhalte in kognitive und affektive Zielsetzungen.
VIII. Schlüsselqualifikationen: Auflistung der durch die Unterweisung zu fördernden personalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten.
IX. Unterweisungsablauf: Detaillierter Phasenplan von der Begrüßung bis zur Lernzielvermittlung.
X. Anhang 1: Bereitstellung des verwendeten Formularbeispiels (Mehrfachbeleg).
Schlüsselwörter
Ausbildung, Kaufmann im Einzelhandel, Unterweisung, Mehrfachbeleg, Kaffeeretoure, Formularwesen, Rechnungswesen, Didaktik, Lehrgespräch, Lernziel, Schlüsselqualifikationen, Praxisnähe, Auszubildender, Betrieb, Berufsschule.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen detaillierten Ablaufplan für eine Unterweisung eines Auszubildenden im Einzelhandel zum Thema korrektes Ausfüllen von Mehrfachbelegen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf dem praktischen Formularwesen, der Anwendung von kaufmännischem Wissen aus der Berufsschule und der Förderung persönlicher Schlüsselqualifikationen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, eine Kaffeeretoure eigenständig und fehlerfrei mittels eines Mehrfachbeleges abzuwickeln.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Die Unterweisung erfolgt als Lehrgespräch mit Fallbeispiel, ergänzt durch die didaktischen Prinzipien der Anschaulichkeit und Praxisnähe.
Was wird im Hauptteil der Unterweisung behandelt?
Der Hauptteil umfasst den konkreten Ablauf: von der Motivation und didaktischen Analyse bis hin zur praktischen Durchführung und abschließenden Lernzielkontrolle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Typische Begriffe sind Einzelhandel, Kaffeeretoure, Mehrfachbeleg, Unterweisung, Schlüsselqualifikationen und Berufsschulbezug.
Warum wird als Methodik das Lehrgespräch gewählt?
Das Lehrgespräch ermöglicht es, den Auszubildenden aktiv einzubeziehen und durch offene Fragen seine Kreativität und sein Mitdenken zu fördern.
Welche Rolle spielt die Lernzieltaxonomie in diesem Dokument?
Sie dient dazu, das Niveau des Lernzuwachses zu definieren, von der einfachen Reproduktion bis hin zur selbstständigen Problemlösung.
Was ist die spezifische Funktion des Mehrfachbeleges in der Kaffeeretoure?
Er dient als offizielles Dokument zur Rücklieferung von Waren, um eine korrekte Buchhaltung und Marktentlastung zu gewährleisten.
- Quote paper
- Holger Radtke (Author), 2006, Bearbeitung einer Kaffeeretoure an Hand eines Formulars / Mehrfachbeleg (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -kauffrau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49611