INHALTSVERZEICHNIS:
1. Einleitung
1.1 Schule, Schulgebäude und Schulumfeld
1.2 LehrerInnen
1.3 SchülerInnen
1.4 Schulabschlüsse
2. Betreute Klasse
2.1 Klassensituation
2.2 Unterrichtsreihe Fach Biologie
2.3.Unterrichtsstunde
3. Einschätzung des Praktikums
3.1 Persönliche Eindrücke und Selbstkritik
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1.Einleitung
Die Hauptschule Wuppertaler Str. liegt in dem Stadtbezirk Buchheim und zählt zu einem Vorort von Köln-Mülheim. Der Stadtteil gehört zu den sozialen Brennpunkten Kölns. Der schwachen sozialen Infrastruktur wird durch Angebote der Stadt Köln, die sich am Bedarf des Ortes orientieren, mit dem Projekt „ Modellprojekt Buchheim für Kinder, Jugendliche und Familien - sozialraumorientierte Vernetzung von Jugendhilfe“ begegnet. Durch zwei Einrichtungen, der „BuchT“ und dem „andere Familienladen“ sollen vorrangig Alleinerziehende, Familien mit Kindern und Jugendlichen Unterstützungen finden. Das Modellprojekt Buchheim, mit einer Laufzeit von 5 Jahren (02.2000 - 01.2005), hat sich zum Ziel gesetzt durch adäquate und stabilisierenden Hilfen, zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil Köln-Buchheim beizutragen.
1.1 Schule und Schulumfeld
Im Jahr 1960 wurde die evangelische Volksschule, die später zur heutige HS Wuppertaler Str. geworden ist, , im Neubaugebiet auf der Wuppertaler Str. gebaut. Von Anfang an wies die Schule architektonische Mängel auf. Sie verfügt nicht über genügend Raumkapazitäten, so dass es immer wieder zu Engpässen im Stundenplan kommt. An den Richtlinien gemessen fehlen der Schule 11 Unterrichtsräume. Vi ele Klassen sind durch den Platzmangel in Fachräumen untergebracht, notwendige Differenzierungen sind schwer durchzuführen und sozialpädagogisch erforderliche Institutionen können nicht bzw. nur rudimentär stattfinden.
In den letzten 20 Jahren konnte eine kontinuierliche Zahl von Neuanmeldungen verzeichnen werden, so dass die Schule durchgehend dreizügig ist. Werden die Mängel nicht bald behoben, wird die Schule das Schulangebot auf Dauer nicht aufrecht erhalten können. Buchheim besteht aus Alt und Neubauten, verschiedene Siedlungen wurden nach 1950 gebaut. Viele der Schüler wohnen in der unmittelbar angrenzenden Siedlung Hermann -Kunz-Str., die auch durch das Modellprojekt Buchheim unterstützt wird.
1.2 LehrerInnen
Im Jahr 2001 unterrichteten 17 Lehrer und 13 Lehrerinnen an der Hauptschule Wuppertaler Str.. Die gesamte Zahl der geleisteten Unterrichtstunden beträgt 706 Std., die dem vollen Stundensoll der Stundentafel für Hauptschulen entsprechen. Zusätzlich wird von 2 Lehrern türkischer Unterricht erteilt.
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Von allen Lehrern werden über Ihre Unterrichtsverpflichtungen hinaus, Aufgaben der Organisation und der Verwaltung übernommen, sie tragen damit zum Gelingen der Erziehungs- und Bildungsarbeit und zum guten Schulklima bei.
1.3 SchülerInnen
Die Schule hat 412 Sc hülerInnen in 18 Klassen. Die Klassenstufen sind ab dem 5. Schuljahr, durch die vielen Neuanmeldungen, vorwiegend dreizügig. Im 6. und 7. Schuljahr werden pro Jahr ca. 30 Schulabgänger der Gymnasien und Realschulen aufgenommen. 77 % der SchülerInnen kommen aus dem Einzugsbereich Buchheim, Mülheim und Holweide und stammen aus verschiedenen sozialen Schichten.
39% der Schüler stammen aus dem Ausland, die meisten sind schon in Deutschland geboren und Ihr Integrationsprozess ist weit fortgeschritten.
Circa 10% der Schüler, aus anderen Herkunftsländern, sind Seiteneinsteiger, d. h. sie kommen meist ohne Deutschkenntnisse in die Schule und lernen erst Deutsch in der Förderklasse um später in die Regelklassen eingegliedert zu werden.
1.4 Schulabschlüsse
Der Bildungsgang der Hauptschule ist gegliedert in: Orientierungsstufe ? Jahrgangsstufe 5 + 6.
Nach dem 6. Schuljahr ist ein Wechsel in andere Schulforen, wie Realschule und Gymnasium möglich.
Mittelstufe ? Jahrgangsstufe 7 + 8.
Beginn der Berufsorientierung, Informatik und Vorbereitung auf das Betriebspraktikum. Im 8. Schuljahr beginnt die Leistungsdifferenzierung (E + Ma) in Grund und Erweiterungskurs. Oberstufe ? Jahrgangstufe 9 + 10.
In beiden Schuljahren wird ein Berufspraktikum absolviert. Berufsreife und Berufsfindung stehen im Mittelpunkt. Nach der 9. Klasse erlangt man einen HS- Abschluss, der Bildungsgang 10a führt zum Sekundarstufenabschluss 10 und der Bildungsgang 10 b führt zur Fachoberschulreife.
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Arbeit zitieren:
Marie-Louise Victoria Heiling, 2005, Schulpraktische Studien Sek. 1 - Seminar für Biologie und ihre Didaktik, München, GRIN Verlag GmbH
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