Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis............................................................................ II
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
1. Zielsetzung der Seminararbeit 1
2. Die Rolle der Firewall hinsichtlich des Themas: IT Sicher-
heit 1
2.1. Die Notwendigkeit einer Firewall. 1
2.2. Definition: Firewall. 2
2.3. Einsatzmöglichkeiten und Grenzen hinsichtlich möglicher
Angriffe 3
3. Firewall - Techniken 5
3.1. Paketfilter 5
3.1.1. Funktionsweise des Paketfilters. 5
3.1.2. Vor- und Nachteile des Paketfilters 6
3.2. Application Level Gateway 7
3.2.1. Funktionsweise von Application Level Gateways. 7
3.2.2. Vor- und Nachteile von Application Level Gateways. 8
3.3. Stateful Inspection. 9
3.3.1. Funktionsweise von Stateful Inspection 9
3.3.2. Vor- und Nachteile von Stateful Inspection 10
3.4. Personal Firewall 10
3.4.1. Funktionsweise der Personal Firewall. 10
3.4.2. Vor- und Nachteile der Personal Firewall. 11
4. Firewall - Architekturen 12
4.1. Zentrale Firewall 12
4.2. Gestaffelte Firewall 13
4.3. Firewall mit Demilitarisierter Zone (Screened Subnet) 14
4.4. Screened Gateway 14
5. Resümee 16
Anhang. 18
Literaturverzeichnis. 20
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Auszug aus CERT-Statistik: „Anzahl der erfassten Sicher-
heitsvorf älle
Abbildung 2: Funktionsweise eines Paketfilters.
Abbildung 3: Funktionsweise eines Application Level Gateways
Abbildung 4 Zentrale Firewall-Anordnung
Abbildung 5 Gestaffelte Firewall-Anordnung
Abbildung 6: Kaskadierte Firewall-Anordnung mit DMZ
Abbildung 7: Screened Gateway (Sandwich-System)
Abbildung 8: Screened Gateway (Sandwich-System) mit DMZ.
Abbildung 10: Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Abbildung 11: Sitz der Firewall
Abbildung 12: ISO/OSI- Referenzmodell und Protokollbeispiele
Abbildung 13: Struktur des ICMP-Paketes
Abbildung 14: Kommunikationsschicht von Application Level Gateways
III
Abkürzungsverzeichnis
CERT: Computer Emergency Response Team DMZ: Demilitarisierte Zone DNS: Domain Name System FTP: File Transfer Protocol ICF: Internet Connection Firewall ICMP: Internet Control Message Protocol IP: Internet Protocol IT: Informationstechnologie LAN: Local Area Network TCP: Transmission Control Protocol UDP: User Datagram Protocol WWW: World Wide Web
IV
1. Zielsetzung der Seminararbeit
Das Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist es, einen Eindruck über die Aufgaben von Firewalls, vor allem der verschiedenen Arten und Funktionsweisen, unter dem Aspekt der Sicherheit in der Informationstechnologie zu vermitteln. Ein tiefergehender Einstieg in die Administrationsebene von Firewalls erfolgt an dieser Stelle allerdings nicht. Die Arbeit ist dahingehend strukturiert, dass in Kapitel 2 ein Einstieg zur Thematik erfolgt, welcher die Rolle der Firewall zur Gewährleistung der IT Sicherheit darstellt. Im 3. Kapitel wird danach auf die grundlegenden Firewall - Techniken, sowie deren Vor- und Nachteile, und in Kapitel 4 auf mögliche Firewall - Architekturen eingegangen. Den Abschluss der Arbeit bzw. Kapitel 5 bildet das Resümee, in welchem Kriterien bei der Auswahl und dem Vertrauen in die Sicherheit von Firewalls betrachtet werden.
2. Die Rolle der Firewall hinsichtlich des Themas: IT Sicherheit
2.1. Die Notwendigkeit einer Firewall
Datenschutz und Datensicherheit werden durch verschiedene Maßnahmen gewährleistet. Neben Maßnahmen, wie grundlegenden Sicherheitskonzepten, welche schon bei der Absicherung des Firmengeländes beginnen und zu deren technischen Sichtweise die Benutzermodellierung, die Festlegung von Verhaltensregeln für Benutzer und die Planung technischer Schutzmaßnahmen gezählt werden können, gibt es noch weitere Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B. Authentifizierungsverfahren, Anti-Malware-Software, Kryptografie bzw. Ver- und Entschlüsselungsverfahren, Festlegungen von Präventivmaßnahmen, z.B. Backup und Recovery, und Firewalls, dem Thema dieser Seminararbeit. 1
Die Aufgabe einer Firewall in der IT Sicherheit ist es ein lokales Netzwerk gegen das „unsichere Internet“ abzuschirmen und unautorisierte Zugriffe von außen zu unterbinden, damit wichtige Daten nicht in unbefugte Hände geraten oder sogar verändert werden. Der Zugang zum Internet ist heute jedoch unverzichtbar, da viele Mitarbeiter Internet-Dienste, wie WWW, E-Mail, FTP und Remote-Verbindungen an ihrem Arbeitsplatz benötigen,
1 Vgl. Rautenstrauch, [Informatik], S. 205 ff
1
und Unternehmen zudem für ihre Webseiten und FTP-Server den öffentlichen Zugang über das Internet ermöglichen wollen. 2 Die Firewall stellt somit eine Eingangs- und Ausgangskontrolle der Datenströme dar. 3
Neben den genannten technischen
Aspekten zeigt auch die CERT-Studie, dass mit dem Beginn des Internet-Booms die Gefahr für IT-Netzwerke drastisch gestiegen ist: So wurden im Jahr 2004 in Deutschland offiziell 3.000 IT-Sicherheitsvorfälle gemeldet. Laut Schätzungen sind dies allerdings nur ca. 0,5% der tatsächlichen Sicher-heitsvorfälle.
Gründe hierfür sind:
• die meisten Sicherheitsvorfälle werden gar nicht erst erkannt (95%) • bei den erkannten Vorfällen lässt sich kein Verursacher direkt haftbar machen und daher werden diese nicht gemeldet (5%)
Damit hat bis heute bereits jedes Unternehmen schon einen Sicherheits-vorfall gehabt; ausgehend von 600.000 Unternehmen in Deutschland. 4
2.2. Definition: Firewall
Eine Firewall besteht aus einem oder mehreren Rechnern und einem oder mehreren Softwareprodukten, welche das eigene lokale Netz schützen sollen. 5
Der Sitz der Firewall ist an der Schnittstelle zwischen einem lokalen Netz und einem öffentlichen bzw. nicht sicheren Netz, wie z.B. dem Internet. 6 Diese Stelle ist mit einem Nadelöhr zu vergleichen, welches alle Daten, welche ins Internet gelangen möchten bzw. von dort kommen, passieren
2 Vgl. http://www.tecchannel.de/sicherheit/grundlagen/401639/
3 Vgl. Rautenstrauch, [Informatik], S. 209
4 Vgl. gateProtect, S. 2
5 Vgl. Strobel, [Firewalls], S. 7
6 siehe Anhang 1: Sitz der Firewall
2
müssen; dadurch muss die hergestellte Sicherheit des lokalen Netzes nicht für jeden Rechner einzeln definiert werden. Die Firewall ist so konfiguriert, dass auf die gewählten Dienste zugegriffen werden kann, sofern diese erlaubt sind, während unerlaubte Dienste untersagt bleiben. Eine Firewall untersucht folglich alle Datenpakete und lässt nur die unverdächtigen passieren. 7
Ebenfalls wichtiger Bestandteil einer Firewall ist ein zentrales Protokoll, welches Einbruchsversuche dokumentiert und den Tathergang sicherstellt. Hierdurch können zum einen Schwachstelle identifiziert werden, und es besteht die Möglichkeit zur Rückverfolgung des Angreifers. 8 Um diese Aufgabe und damit die Sicherheit des Unternehmens gewährleisten zu können, muss die Firewall immun gegen Eindringlinge sein. Die Sicherheit der Firewall ist deshalb genauso wichtig, wie die des zu schützenden Netzes. Einmal überwunden kann die Firewall keinen Schutz mehr leisten. 9
2.3. Einsatzmöglichkeiten und Grenzen hinsichtlich möglicher Angriffe
Eine Firewall stellt zwar eine nicht unerhebliche Schutzmaßnahme vor externen Angriffen dar, jedoch bestehen bei verschiedenen Angriffen auf die IT Sicherheit auch Grenzen.
Die verschiedenen Arten von möglichen Angriffen, können folgendermaßen unterschieden werden: 10
• Ausspionieren von vertraulichen Daten auf Systemen einer Organisation oder bei der Übertragung der Dateien über ein Netzwerk • Manipulieren oder Löschen von Daten • Verhindern von normalen Funktionen eines Systems („Denial of Service“)
Eine weitere Klassifizierung ist in passive und aktive Angriffe möglich. Während bei passiven Angriffen keine Daten verändert werden, kommt es bei aktiven zu Manipulationen der Daten. 11
7 Vgl. http://www.tecchannel.de/sicherheit/grundlagen/401639/
8 Vgl. Strobel, [Netz], S. 7
9 Vgl. http://www.tecchannel.de/sicherheit/grundlagen/401639/
10 Vgl. Strobel, [Netz], S. 3
11 Vgl. http://sicherheit.i3g.fh-heilbronn.de/dvs_grundlagenfirewall.html
3
Arbeit zitieren:
Andrej Smolarek, Hui Wang, 2006, Firewall - Arten und Funktionsweise, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Vergleich einer kommerziellen Intrusion Detection
Informatik - Technische Informatik
Diplomarbeit, 81 Seiten
Prozessoptimierung der Auftragsbearbeitung in einem mittelständischen ...
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Diplomarbeit, 97 Seiten
Sicherheit von Systemen - Ausfallsicherheit, Redundante Systeme, Notfa...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Studienarbeit, 37 Seiten
SWOT-Analyse für den Einsatz von Open Source Software
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 29 Seiten
Chancen und Risiken hybrider Wettbewerbsstrategien am Beispiel der Mas...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 31 Seiten
Die Bedeutung des 'Cyberterrorismus'
Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit
Hausarbeit (Hauptseminar), 26 Seiten
Kennzahlen als Instrument zur Steuerung des Produktionsbereichs
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 32 Seiten
Die US-Immobilienkrise - Ein Gefahrenherd für die Weltwirtschaft?
VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Facharbeit (Schule), 37 Seiten
Mass Customization als Unternehmensstrategie
Entwicklung und Analyse eines ...
Diplomarbeit, 103 Seiten
Optimierung von Administrationsprozessen in einem heterogenen Netzwerk...
Informatik - Angewandte Informatik
Bachelorarbeit, 93 Seiten
Verrechnungspreise und deren Dokumentation
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 20 Seiten
Zusammenhänge, Wirkungen und Perspektiven von ERP und APS in der Suppl...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 30 Seiten
Projektcontrolling - Grundlagen, Ablauf, Aufgaben und Ziele im Überbli...
Hausarbeit, 21 Seiten
Mass Customization als Produktions- und Wettbewerbsstrategie der Autom...
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Diplomarbeit, 89 Seiten
Andrej Smolarek hat den Text Firewall - Arten und Funktionsweise veröffentlicht
Andrej Smolarek hat einen neuen Text hochgeladen
Information Technology for Development
Itdj (Information Technology for Develop, Lastitdj (Information Technology for Dev, Sajda Qureshi
Being Fluent with Information Technology
National Research Council, Committee on Information Technology Lite
Making I.T. Better: Expanding Information Technology Research to Meet ...
Committee on Information Technology Rese, Computer Science and Telecommunication B, Commission on Physical Science & Mathema
Beyond Productivity: Information, Technology, Innovation, and Creativi...
Committee on Information Technology and, National Research Council, William J. Mitchell
Information Technology for Manufacturing: A Research Agenda
National Research Council, Natl Res Council, Committee to Study Information Technolog
Information Technology Jobs: Secrets to Landing Your Next Job in Infor...
Itcookbook, Jim Stewart
0 Kommentare