INHALTSVERZEICHNIS
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1 VORWORT 1
2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 2
2.1 BEGRIFFSDEFINITION 2
2.2 REISEVERANSTALTERTYPEN 2
2.3 PRODUKTE 3
2.3.1 VERSCHIEDENE REISEPRODUKTE 3
2.3.2 VOR UND NACHTEILE EINER PAUSCHALREISE 4
2.4 AUFGABEN DES REISEVERANSTALTER 5
2.5 PFLICHTEN DES REISEVERANSTALTERS 6
2.6 UNTERNEHMENSZIELSETZUNG 6
3 DER DEUTSCHE REISEVERANSTALTERMARKT 7
3.1 ALLGEMEINER ÜBERBLICK 7
3.2 VERDRÄNGUNGSWETTBEWERB 10
3.3 NÄHERE BETRACHTUNG SPEZIELLER MÄRKTE 11
3.3.1 STUDIENREISE 11
3.3.2 GRUPPENREISE 12
3.3.3 FAMILIENFERIEN 12
3.3.4 GESUNDHEITS UND WELLNESS URLAUB 13
4 AUSBLICK 14
LITERATURVERZEICHNIS 15
QUELLENVERZEICHNIS 16
TABELLEN UND GRAPHIKVERZEICHNIS 18
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1 VORWORT
TUI, Studiosus, Alltours oder Kreutzer Touristik, wer kennt diese Reiseveranstaltern nicht? Sie und noch viele andere versuchen, möglichst viele
reisefreudige Menschen für sich zu begeistern. Dabei haben die Reiseveranstalter jedoch mit einer sehr großen Konkurrenz untereinander zu kämpfen, da jeder von ihnen das beste Angebot machen möchte. Im Folgenden möchte ich, nachdem ich die allgemeinen Aufgaben eines Reiseveranstalters dargestellt habe, die Entwicklung des deutschen Reiseveranstaltermarktes erläutern und auch auf die Probleme und Risiken eingehen, sowie einen kurzen Ausblick für die Zukunft geben.
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2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN
2.1 BEGRIFFSDEFINITION
Es ist nicht einfach, eine exakt passende Definition für den Reiseveranstalter zu finden, da man sehr viele Faktoren unterscheiden bzw. berücksichtigen muß. Die beste bzw. passendste lautet:
„Ein Reiseveranstalter ist ein Betrieb, der eigene und fremde touristische Leistungen sowie gegebenenfalls Sachleistungen zu einem neuen, eigenständigen Produkt (= Pauschalreise) verbindet und dieses in eigenem Namen, auf eigenes Risiko und auf eigene Rechnung anbietet.“1) Das Wort „Pauschal“ weißt darauf hin, daß ein Gesamtpreis für ein aus mehreren Leistungen bestehendes Paket verlangt
wird und es sich um ein seriengefertigtes Einheitsprodukt handelt.
2.2 REISEVERANSTALTERTYPEN 2)
Es gibt unterschiedliche Klassifikationen der Reiseveranstalter, manche einfacher, andere komplexer. Es gibt beispielsweise Unterteilungen nach Größe, Angebotsregion, Programm oder wirtschaftlichen Status, wobei jedoch die einfachste die der nach der Größe des Unternehmens ist.
Großveranstalter:
Zu dieser Gruppe werden alle Veranstalter mit über 120000 Teilnehmer/Jahr. GV haben das Ziel, möglichst große Mengen von Reisenden zu transportieren bzw. unterzubringen und müssen deshalb günstig kalkulieren können. Weiterhin müssen sie ein möglichst breites und differenziertes Angebot auf den Markt bringen Sonderform des Großveranstalters und mit über 50 % Marktanteil ist der Flugtouristik-Großveranstalter (Charter-Flugtourismus) mit über 1 Mio. Teilnehmer/Jahr
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mittlere Veranstalter:
Zeichnet sich durch 30000 bis 100000 Teilnehmer/Jahr aus. Meist sind es spezialisierte, regionale und aufstrebende Reiseveranstalter. Sie stellen eine ernsthafte Konkurrenz für Großveranstalter dar, da sie flexibler sind, d. h., sie können sich auf bestimmte Produkte (z. B. auf bestimmte Flughäfen) konzentrieren und haben somit Kostenvorteile. Außerdem läßt sich die Gesamtorganisation leichter gestalten.
Kleinveranstalter
Stellt die unterste Kategorie im Reiseveranstaltermarkt dar, wozu als Ursprungs- und Sonderform das Reisebüro als Veranstalter zählt. Es gibt ca. 400 derartige Veranstalter, bei denen von extremer Spezialisierung bis zur größten Angebotsbreite alles vorhanden ist.
Öffentliche (z. T. gemeinnützige) Reiseveranstalter
Hier handelt es sich meist um Veranstalter kirchlicher, gewerkschaftlicher oder parteilicher Verbände, die ca. 10 % der Veranstaltermarktes ausmachen. Sind weniger auf Profit aus, aber trotzdem auch eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz für den kommerziell orientierten Reiseveranstalter.
2.3 PRODUKTE
2.3.1 VERSCHIEDENE REISEPRODUKTE 3)
Das formale Produkt ist, wie schon in der Definition gesagt, die Pauschalreise. Man kann diese nach folgenden Kategorien unterscheiden. Teilpauschalreise Das Angebot besteht aus nur einer vorgefertigten Leistung, die katalogmäßig angeboten wird, z. B. eine Ferienwohnung oder ein Charterflug
Standardreise (Inclusive Tour IT)
Das Paket enthält die Grundelemente Transport und die Unterkunft. Außerdem können noch zusätzliche Leistungen wie etwa Verpflegung oder Betreuung dazukommen.
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Alles-Inklusive-Reise (All Inclusive Tour AIT)
Hier sind im Reisepreis neben den Grundelementen der Standardreise auch alle Leistungen wie Verpflegung oder Freizeitangebote ohne Aufpreis eingeschlossen.
Individuelle Pauschalreise
Der Kunde hat hier die Möglichkeit, eine individuelle Reise aus den im Katalog angebotenen Einzelleistungen selbst zusammenzustellen (also nach dem Baukastenprinzip) und als Paket beim Reiseveranstalter zu buchen.
Kundenspezifische Reise (Foreign Independent Tour FIT)
Der Kunde wählt die Einzelleistungen aus und läßt sie durch einen Reiseveranstalter reservieren. Im Gegensatz zur individuellen Pauschalreise werden keine Leistungen aus dem Katalog ausgewählt.
2.3.2 VOR- UND NACHTEILE EINER PAUSCHALREISE 4)
Wenn man sich über die Vor- und Nachteile einer Pauschalreise Gedanken macht, kann man zu folgenden Ergebnissen kommen:
Vorteile:
- Bequemlichkeit
- Angebot von Urlaubszielen, die individuell nur schwer erreichbar sind
- Juristisch gibt es ein ausreichendes Maß an Leistungsgarantie
- Die Notfallvorsorge im Servicepaket des Reiseveranstalters ist voll mit berücksichtigt Nachteile:
- Massentourismus
- Aus der Sicht des individuell orientierten Verbrauchers zeitliche und lokale Fixierung und Vorgabe von Mitreisenden
Quote paper:
Andreas Hauke, 1999, Der Deutsche Reiseveranstaltermarkt, Munich, GRIN Publishing GmbH
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