II
Inhaltsverzeichnis
1. ZUR EUROPÄISCHEN WEITERBILDUNGSBEFRAGUNG 1
1.1 Auftraggeber. 1
1.2 Teilnehmerländer. 1
1.3 Inhalt der Befragung 2
1.3.1 Weiterbildungsangebot der Unternehmen 2
1.3.1.1 Anbieter von Lehrveranstaltungen. 3
1.3.1.2 Interne und externe Lehrveranstaltungen 3
1.3.1.3 „Andere Formen“ der betrieblichen Weiterbildung 3
1.3.2 Teilnehmer an Lehrveranstaltungen 4
1.3.2.1 Teilnahmequote der Mitarbeiter an Lehrveranstaltungen. 4
1.3.2.2 Teilnahmequote nach Unternehmensgröße 4
1.3.2.3 Teilnahmequote nach Wirtschaftszweigen. 4
1.3.2.4 Teilnahmequote nach Geschlecht. 5
1.3.3 Teilnahmestunden 5
1.3.4 Kosten der Lehrveranstaltungen 6
1.3.5 Nicht weiterbildende Unternehmen 7
1.4 Vergleich mit anderen Weiterbildungsuntersuchungen 7
2. GEMEINSAMKEITEN DER BETRIEBLICHEN WEITERBILDUNG IN
DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH. 9
2.1 Weiterbildungsangebot der Unternehmen 9
2.2 Weiterbildungsangebot nach Unternehmensgröße. 11
2.3 Weiterbildungsangebot von Wirtschaftsorganisationen 12
2.4 Qualifikationsniveau der Teilnehmer 13
2.5 Weiterbildungsbeteiligung älterer Mitarbeiter. 16
2.6 Teilnahmestunden 17
2.7 Weiterbildungsthemen. 18
2.8 Kosten der Weiterbildung 19
3. FAZIT. 21
Literaturverzeichnis
III
Abkürzungsverzeichnis
c.p. ceteris paribus
CVTS Continuing Vocational Training Survey
EU Europäische Union
IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
ibw Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, Wien
iw Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Vorbemerkung
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit werden in dieser Arbeit nur männliche Bezeichnungen verwendet. Natürlich treffen die Ausführungen gleichermaßen auf Frauen und Männer zu.
IV
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1: Anteil weiterbildender Unternehmen an allen Unternehmen..................9
Abb. 2: Angebot an betrieblicher Weiterbildung nach Unternehmensgröße.....11
Abb. 3: Anteil der Kursstunden in Bildungseinrichtungen von Wirtschafts-organisationen……………………………………..…..……………...12
Abb. 4: Steigerung beruflicher Anforderungen nach Qualifikationsgruppen (in Deutschland)………………………………………………...….....13
Abb. 5: Teilnahme an berufsbezogenen Kursen nach Qualifikation (nur Österreich)…..………………………………..…..……………..14
Abb. 6: Teilnahmestunden an betrieblicher Weiterbildung………………......16
Abb. 7: Stundenanteile der Themen „Ingenieurwesen“ und „Informatik“ (in %)………..……………………………………..…..……………..17
Abb. 8: Direkte Kosten von Lehrveranstaltungen pro Weiterbildungsstunde..18
V
Tabellenverzeichnis
Seite
Tab. 1: Teilnehmer an Aus- und Weiterbildung in den letzten vier
Wochen nach Altersgruppen..............................................................15
1
1. Zur europäischen Weiterbildungsbefragung
Die Entwicklung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Arbeitnehmer durch berufliche Weiterbildung in den Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil der Strategie des lebenslangen Lernens. 1 Die zweite Weiterbildungserhebung soll die Anstrengungen der Unternehmen in verschiedenen europäischen Ländern ebenso aufzeigen wie das Weiterbildungsverhalten der Arbeitnehmer.
Die Ergebnisse zeigen große Unterschiede in der betrieblichen Weiterbildung der 25 teilnehmenden Staaten. Es gibt aber auch Länder wie z.B. Deutschland und Österreich, deren betriebliches Weiterbildungssystem große Gemeinsamkeiten aufzuweisen scheint. Auf diese ähnlichen Strukturen in den beiden Nachbarländern soll in dieser Hausarbeit näher eingegangen werden, neben allgemeinen Erkenntnissen über die betriebliche Bildung in Europa.
1.1 Auftraggeber
Die Europäische Kommission hat eine zweite Erhebung zur beruflichen Weiterbildung in Unternehmen (Continuing Vocatonal Training Survey, CVTS 2) initiiert, nachdem eine erste Erhebung 1994 in den seinerzeit zwölf Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durchgeführt worden war. 2
Die aktuelle Weiterbildungserhebung wurde zu zwei Dritteln durch die Europäische Kommission finanziert.
1.2 Teilnehmerländer
Die Erhebung beinhaltet Schlüsselinformationen zur betrieblichen Weiterbildung in 25 Ländern: den bisherigen Mitgliedsstaaten EU - Belgien, Dänemark, Deutschland, Finn-land, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, dem Vereinigten Königreich - den Beitrittsländern Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn, den Bewerberländern Bulgarien und Rumänien und als weiteren Teilnehmer Norwegen. 3
1 Vgl. Kailis, E./Nestler, K. (2002a), S. 1
2 Vgl. Grünewald, U./Moraal, D./Schönfeld, G. (2003), S. 15
3 Vgl. Grünewald, U./Moraal, D./Schönfeld, G. (2003), S. 15 u. 16
2
In den verschiedenen Ländern nahmen weit über 76.000 Unternehmen an der Weiterbildungsbefragung teil.
1.3 Inhalt der Befragung
Die Weiterbildungsbefragung lieferte vergleichbare statistische Daten zu Angebot und Nachfrage bezüglich beruflicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, zu Weiterbildungsnotwendigkeiten auf der einen Seite und zu den Formen, den Inhalten und dem Umfang der Weiterbildung auf der anderen Seite, zu den eigenen Weiterbildungsressourcen und zur Nutzung externer Weiterbildungsanbieter sowie zu den Weiterbildungskosten. In den meisten europäischen Ländern wird der Bereich der betrieblichen Weiterbildung durch individuelle berufliche Weiterbildungsanstrengungen der Arbeitnehmer und durch Weiterbildungsmaßnahmen des Staates für Arbeitslose als Teil einer aktiven Arbeitsmarktpolitik ergänzt. 4
Die europäische Weiterbildungsuntersuchung beschränkt sich aber ausschließlich auf den Bereich der betrieblichen Weiterbildung.
1.3.1 Weiterbildungsangebot der Unternehmen
Die zentrale Eingangsfrage der Untersuchung war, ob die Unternehmen überhaupt ihren Arbeitnehmern irgendwelche Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung anbieten. Das Ergebnis ist im europäischen Vergleich überraschend: während in Dänemark mit 96% der befragten Unternehmen - wie auch in den anderen skandinavischen Ländern - fast jedes Unternehmen diese Frage bejahte, gaben in Rumänien (11%), Griechenland (18%) und Portugal (22%) nur eine Minderheit der Betriebe an, betriebliche Weiterbildung durchzuführen. 5
Das Weiterbildungsangebot der Unternehmen variierte auch sehr stark zwischen verschiedenen Wirtschaftszweigen. So war das Angebot über die verschiedenen Länder hinweg z.B. im Kredit- und Versicherungsgewerbe sehr hoch und in anderen Bereichen wie dem „Verarbeitenden Gewerbe“ und „Handel und Instandhaltung/Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern“ deutlich geringer - auch wieder mit großen Unterschieden zwischen den Ländern. 6
4 Vgl. Moraal, D./Schönfeld, G. (2005), S. 58 und 59
5 Vgl. Grünewald, U./Moraal, D./Schönfeld, G. (2003), S. 16
6 Vgl. Grünewald, U./Moraal, D./Schönfeld, G. (2003), S. 17 ff.
Arbeit zitieren:
M.A. Jochen Weber, 2005, Betriebliche Weiterbildung in Deutschland, Österreich und im europäischen Vergleich - relativ ähnliche Strukturen in den beiden Nachbarländern?, München, GRIN Verlag GmbH
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