Yvonne Gehrke
5. Fachsemester
WS 2001 / 2002
Seminar im Zivilrecht und Zivilprozessrecht (Anwaltsrecht)
Wahlfachgruppe 12
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Feuerich, Wilhelm E. / Braun, Anton Bundesrechtsanwaltsordnung Recht für Anwälte aus dem Gebiet der Europäischen Union Kommentar
4. Auflage 1999, München
Hartung, Wolfgang / Holl, Thomas Anwaltliche Berufsordnung Fachanwaltsordnung Europäische Standesregeln – CCBE Kommentar und Berufsrechts-ABC
1. Auflage 1997, München
Heidelberger Kommentar zur Bearbeiter: von Lemke, Michael / Julius, Karl-Peter / Krehl, Christoph / Strafprozessordnung Kurth, Hans-Joachim / Rautenberg, Erardo Cristoforo / Temming, Dieter
3. Auflage 2001, Heidelberg
Henssler, Martin / Prütting, Hanns Bundesrechtsanwaltsordnung Kommentar
1. Auflage 1997, München
Jessnitzer, Kurt / Blumberg, Hanno Bundesrechtsanwaltsordnung Kommentar
9. Auflage 2000, Köln, Berlin, Bonn, München
Kleine-Cosack, Michael Bundesrechtsanwaltsordnung Kommentar
3. Auflage 1997, München
Lingenberg, Joachim / Kommentar zu den Grundsätzen des anwaltlichen Hummel, Fritz / Zuck, Rüdiger / Standesrechts Eich, Alexander 2. Auflage 1988, Köln
Pfeiffer, Gerd StPO – Strafprozessordnung und Gerichtsverfassungsgesetz Kommentar
3. Auflage 2001, München
3
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Boele, Andreas Die Organisation von Rechtsanwaltsgesellschaften heute und morgen: Die Zulässigkeit von Organisationsformen für Rechtsanwälte 1992, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien Zugleich: Dissertation Universität Regensburg 1991
Dingfelder, Wolfgang / Parteiverrat und Standesrecht Friedrich, J. Walther 1987, Heidelberg
Droste, Josef Gemeinschaftliche Berufsausübung von Rechtsanwälten mit Angehörigen anderer steuer- und wirtschaftsberatender Berufe 1998, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien Zugleich: Dissertation Universität Köln 1998
Gotzens, Markus Die interprofessionelle Zusammenarbeit von Rechtsanwälten mit Angehörigen anderer freier Berufe 1998, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien Zugleich: Dissertation Universität Köln 1998
Hartstang, Gerhard Anwaltsrecht 1991, Köln, Berlin, Bonn, München
Westerwelle, Kai Rechtsanwaltssozietäten und das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen 1997, Baden-Baden Zugleich: Dissertation Universität Trier 1996
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Ahlers, Dieter Rechtsanwalts-GmbH zugelassen: Ein Intermezzo? AnwBl 1995, 121
Ahlers, Dieter Zur Definition der überörtlichen Rechtsanwaltssozietät AnwBl 1992, 54
Eylmann, Horst Die Interessenkollision im Strafverfahren AnwBl 1998, 359
4
Hartung, Wolfgang Entwicklungen des anwaltlichen Berufsrechts
http://www.rak-ddorf.de/Aktuell/hartung.html
Henssler, Martin Anwaltsgesellschaften
NJW 1993, 2137
Heussen, Benno / Griebel, Thomas Strukturen der Rechtsanwaltschaft in Deutschland und in den USA
AnwBl 2000, 385
Kääb, Ottheinz Anwaltliches Berufsrecht und Behandlung von Kfz-Schäden
NZV 91, 169
Oppermann, Bernd H. Grenzen der Haftung in der Anwalts-GmbH und der Partnerschaft
AnwBl 1995, 453
Rabe, Hans-Jürgen Auf dem Wege zum neuen anwaltlichen Berufsrecht
NJW 1989, 1113
Schumacher, Jörg G. Rechtsanwaltsaktiengesellschaft
AnwBl 98, 364
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AnwBl Anwaltsblatt
BGH Beschl. Beschluss des Bundesgerichtshofs
BGHZ Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen
BRAK-Mitt. Mitteilungen der Bundesrechtsanwaltskammer
BT-Drucks. Bundestagsdrucksache
BVerfG Beschl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts
BVerfGE Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
MDR Monatsschrift für Deutsches Recht
NJW Neue Juristische Wochenschrift
NStZ Neue Zeitschrift für Strafrecht
NZV Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht
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1. Sozietät
2. Arten
a) Intra- und interprofessionelle Sozietäten
b) Örtliche und überörtliche Sozietäten
c) Sternsozietät ,,5HFKWVIRUPHQGHU6R]LHWlW
1. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
2. Partnerschaft
3. Anwaltsgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
4. Anwaltsaktiengesellschaft (AG)
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1. Grundsatz der Gesamtmandatierung
2. Ausnahme der Einzelmandatierung
a) Besondere Absprache
b) Beiordnung und Pflichtverteidigung
c) § 146 StPO
3. Keine Ausnahmen vom Grundsatz der Gesamtmandatierung
a) Unterschiedliche Postulationsfähigkeit
b) § 137 I 2 StPO
4. Zusammenfassung
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1. Bürogemeinschaft
2. Juristische Mitarbeiter
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1. Kooperation
2. Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWiV)
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1. Mindermeinung: Keine Anwendung des Verbots auf Sozietäten
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2. Herrschende Meinung: Anwendung des Verbots auf Sozietäten
3. Heutiger Stand
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1. Entscheidung des BVerfGs vor Inkrafttreten der BO
2. Heutige Auffassung
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1. Klärung der Begriffe „Vertreten“ iSd. § 43a IV BRAO und „befasst sein“ iSd. § 3 BO I
2. Auffassung des BGH im Beschluss vom 06.11.2000
3. Praktische Konsequenz
4. Meinungsstreit in der Literatur
5. Verfassungsbeschwerde
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Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist das in §§ 43a BRAO, 3 BO normierte Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen. § 3 II BO stellt eindeutig klar, dass dieses sich auch auf die zu gemeinsamer Berufsausübung verbundenen Personen erstreckt. Dargestellt werden soll, wie das Prinzip innerhalb von Sozietäten gewahrt wird und welche Rechtsfolgen ein Verstoß gegen das Verbot nach sich zieht. Darüber hinaus werden besondere Situationen, bei denen ein Interessenwiderstreit entstehen kann, erörtert: die Sozietätsneugründung, die Fusion bereits bestehender Sozietäten sowie der Wechsel eines Rechtsanwalt von einer Sozietät in eine andere.
B. Die Sozietät
Im folgenden wird der Begriff der Sozietät erörtert sowie ihre Entwicklungstendenzen und die Abgrenzung zu anderen Formen der gemeinschaftlichen Berufsausübung.
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Zunächst soll dargestellt werden, was eine Sozietät ist und welche Arten es gibt.
1. Sozietät
Der Zusammenschluss in Form der Sozietät bildet die häufigste Form der gemeinschaftlichen Berufsausübung. 1 Eine Sozietät ist gemäß § 59a II BRAO der organisierte Zusammenschluss von Rechtsanwälten zur gemeinsamen Berufsausübung. 2 Gekennzeichnet ist diese durch ein gemeinsames Auftreten nach außen, insbesondere durch die gemeinschaftliche Entgegennahme von Mandaten, 3 und festgelegter Aufteilung der eingenommenen Honorare bei gemeinsamer Haftung aller beteiligten Berufsträger. 4 Aspekte hinsichtlich der Binnenstruktur der Sozietät und der Soziusstellung hat der Gesetzgeber ausdrücklich offengelassen, diese unterliegen damit weitestgehend der freien Gestaltung der Sozietätsmitglieder. 5
2. Arten
Es gibt unterschiedliche Unterscheidungskriterien für Sozietäten.
a) Intra- und interprofessionelle Sozietäten Hinsichtlich der Berufe der Sozietätsmitglieder unterscheidet man zwischen intraprofessionellen Sozietäten (aus Angehörigen nur einer Berufsgruppe, also reine Rechtsanwaltssozietäten) und interprofessionellen Sozietäten (aus Angehörigen verschiedener, in § 59a abschließend 6 aufgezählten Berufsgruppen).
1 Gotzens S. 47
2 AnwBl 90, 265 3 Henssler NJW 93, 2137; BGH NJW 94, 257 4 Gotzens S. 48 5 K-C § 59a Rn. 7 6 K-C § 59a Rn. 12; BT-Drucks. 12 / 4993 S. 2
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Yvonne Gehrke, 2002, Das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen und seine Wahrung in Großkanzleien, bei Kanzleifusionen sowie bei Sozietätswechseln, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Homosexualität bei Klaus Mann: Betrachtung in Leben und Werk des Liter...
German Studies - Modern German Literature
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