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Innovationsfinanzierung mit Genussscheinen

Titel: Innovationsfinanzierung mit Genussscheinen

Seminararbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Markus Ebert (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Verlauf des Innovationsprozesses fallen für Unternehmungen Ausgaben in Form von Investitionen an, denen anfangs noch keine Einnahmen gegenüber stehen. Um den Zeitraum zwischen den Ausgaben und den erwarteten Einnahmen zu überbrücken, muss Fremdkapital beschafft werden, sofern das erforderliche Investitionsvolumen nicht in Form von Eigenkapital der Unternehmenseigner in das Unternehmen mit eingebracht werden kann. Die Beschaffung von Fremdkapital, also von externem Kapital, wird meines Erachtens durch die beiden folgenden Behinderungsgründe erschwert: Ist die Unternehmensform nicht die einer Aktiengesellschaft, so existiert auch keine Möglichkeit der Kapitalbeschaffung über den organisierten Kapitalmarkt der Börse.
Die Führung klein- und mittelständischer Unternehmen erfolgt meist durch den/die Eigner selbst. Die durch eine externe Beschaffung von Eigenkapital verbundene Änderung der Machtstruktur ist innerhalb der Unternehmung meist unerwünscht.
Diese Arbeit befasst sich speziell mit der Möglichkeit, das für den Innovationsprozess benötigte Kapital durch die Ausgabe von Genussscheinen zu beschaffen und die hiermit verbundenen Vor- und Nachteile kritisch zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE PROBLEMATIK

3 DIE EINSTUFUNG VON KAPITAL FÜR DIE INNOVATIONSFINANZIERUNG ALS RISIKOKAPITAL

4 FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

5 DAS WESEN VON GENUSSSCHEINEN

6 DIE VORTEILE DER EMISSION VON GENUSSSCHEINEN FÜR EINE UNTERNEHMUNG

6.1 STEUERLICHE VORTEILE

6.2 AUSZAHLUNGEN

6.3 RECHTE

6.4 KÜNDIGUNGSRISIKO

6.5 DIE BILANZIERUNG VON GENUSSSCHEINKAPITAL

7 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Finanzierung von Innovationsprozessen, insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen, und analysiert den Einsatz von Genussscheinen als alternatives, flexibles Finanzierungsinstrument zur Sicherung der Eigenkapitalbasis.

  • Problematik der Finanzierung von Innovationsprozessen bei zeitlicher Diskrepanz zwischen Ausgaben und Einnahmen.
  • Einstufung von Innovationskapital als Risikokapital aufgrund hoher Unsicherheit und langfristiger Renditeerwartungen.
  • Analyse verschiedener Finanzierungswege und der spezifischen Rolle von Genussscheinen.
  • Untersuchung der Vor- und Nachteile der Emission von Genussscheinen unter Berücksichtigung steuerlicher und rechtlicher Aspekte.
  • Betrachtung der bilanztechnischen Möglichkeiten und der Auswirkungen auf die Machtstruktur im Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

6.2 Auszahlungen

Genussscheine beruhen, soweit es in den Vertragsbedingungen nicht anders garantiert wird, auf einem schuldrechtlichen Anspruch auf eine Beteiligung am Reingewinn und am Liquidationserlös des Unternehmens. Wird innerhalb eines Geschäftsjahres kein Gewinn oder gar ein Verlust erzielt, so ist auch keine Auszahlung an die Genussscheininhaber erforderlich. Die Eigner der Genussscheine können somit durch eine Nullrunde an einem schlechten Betriebsergebnis beteiligt werden. Wird im Folgejahr wieder ein Gewinn erwirtschaftet, können Genussscheininhaber rückwirkend keine Ansprüche gegenüber dem Emittenten geltend machten. Diese Ausschüttungsbedingungen können vertraglich festgelegt werden und sind nicht, wie bei Dividenden üblich, jährlich neu zu bestimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung für Innovationsprozesse und stellt die Zielsetzung der Arbeit vor, Genussscheine als mögliches Finanzierungsinstrument kritisch zu untersuchen.

2 DIE PROBLEMATIK: Dieses Kapitel thematisiert die zeitliche Diskrepanz zwischen Investitionsausgaben und Rückflüssen sowie die generell niedrige Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen im internationalen Vergleich.

3 DIE EINSTUFUNG VON KAPITAL FÜR DIE INNOVATIONSFINANZIERUNG ALS RISIKOKAPITAL: Der Abschnitt erläutert, warum Kapital für Innovationen aufgrund der hohen Unsicherheit und des langen Zeithorizonts bis zum "Return of Investment" als Risikokapital klassifiziert werden muss.

4 FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN: Hier werden verschiedene Wege der Innovationsfinanzierung vorgestellt, von der Innenfinanzierung bis hin zu staatlichen Subventionen, und deren jeweilige Beschränkungen diskutiert.

5 DAS WESEN VON GENUSSSCHEINEN: Das Kapitel definiert Genussscheine als flexible Finanzinstrumente, die Vermögensrechte verbriefen und einen schuldrechtlichen Anspruch gegenüber der Unternehmung darstellen.

6 DIE VORTEILE DER EMISSION VON GENUSSSCHEINEN FÜR EINE UNTERNEHMUNG: In diesem Kapitel werden die steuerlichen Vorteile, die Gestaltungsmöglichkeiten bei Ausschüttungen und Rechten sowie die Voraussetzungen für den Ausweis als Eigenkapital detailliert analysiert.

7 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung, in der Genussscheine als attraktives und flexibles Instrument für Unternehmen hervorgehoben werden, wobei gleichzeitig auf die Herausforderungen der Markttransparenz für Kapitalgeber hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

Innovationsfinanzierung, Genussscheine, Risikokapital, Eigenkapitalquote, Mittelstandsfinanzierung, Basel II, Finanzinstrumente, Vermögensrechte, Investition, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Innovationsmanagement, Kapitalbeschaffung, Bilanzierung, Rentabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Finanzierung von Innovationsprozessen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, und bewertet die Eignung von Genussscheinen als Finanzierungsinstrument.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Finanzierungsproblematik durch zeitliche Diskrepanzen, die Klassifizierung von Innovationskapital als Risikokapital sowie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Genussscheinen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die Risiken der Ausgabe von Genussscheinen für Unternehmen zu beleuchten, um eine Alternative zur klassischen Fremdkapitalfinanzierung bei gleichzeitiger Wahrung der Machtstruktur zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der kritischen Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Theorien, gesetzlichen Rahmenbedingungen und aktuellen Finanzierungskontexten.

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung der Finanzierungsproblematik, den Vergleich verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten sowie eine detaillierte Analyse der Vorteile und Anforderungen von Genussscheinen.

Welche Schlagworte charakterisieren den Inhalt am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Innovationsfinanzierung, Risikokapital, Genussscheine, Eigenkapitalstärkung und Flexibilität in der Vertragsgestaltung.

Wie beeinflussen die Richtlinien von Basel II die Finanzierungsentscheidungen laut Autor?

Der Autor argumentiert, dass Basel II zu einer restriktiveren Kreditvergabe führt, was Unternehmen unter Zugzwang setzt, alternative Finanzierungsinstrumente wie Genussscheine zur Stärkung der Eigenkapitalbasis zu nutzen.

Welchen entscheidenden Vorteil bieten Genussscheine hinsichtlich der Unternehmensführung?

Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Emission von Genussscheinen die bestehende Machtstruktur im Unternehmen nicht verändert, da keine Stimmrechte an die Kapitalgeber übertragen werden.

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Details

Titel
Innovationsfinanzierung mit Genussscheinen
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Soest
Veranstaltung
Seminar Innovationsmanagement
Note
1,3
Autor
Markus Ebert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V53829
ISBN (eBook)
9783638491716
ISBN (Buch)
9783656561903
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovationsfinanzierung Genussscheinen Seminar Innovationsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Ebert (Autor:in), 2005, Innovationsfinanzierung mit Genussscheinen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53829
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Leseprobe aus  18  Seiten
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