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Gruppenarbeit als Element des Lean Management

Titel: Gruppenarbeit als Element des Lean Management

Hausarbeit , 2006 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Elena Schill (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Den Veränderungsprozessen im Unternehmen wie z.B. Reorganisation im Rahmen des Lean Managements, die die Mitarbeiter stark betreffen, muss genug Zeit gegeben werden. Dies ist für die Einführung der Gruppenarbeit besonders wichtig, die schrittweise eingeführt werden sollte und unter ständiger Beobachtung und Unterstützung der Gruppenmitglieder durch die Manager verwirklicht werden sollte. Die Beteiligung betroffener Mitarbeiter bei der Ausarbeitung von strukturellen Änderungen in Projektteams führt zu einem verbesserten Verständnis des Gesamtprozesses. Dies fördert die Ausbildung der Fähigkeiten beim Mitarbeiter sowie die Nutzung von verborgenen Potenzialen fürs Unternehmen.
Die bei der Einführung der Gruppenarbeit auftretenden Hindernisse wie unzureichende Entscheidungs-, Problemlösungs-, Verantwortungskompetenzen und Qualifikationen der Mitarbeiter; geringe Kommunikations-, Konflikt-, und Teamfähigkeiten der Mitarbeiter; mangelnde Arbeitsmotivation, Leistungs- und Lernbereitschaft der Mitarbeiter sowie individualistische Veraltensweisen der in tayloristischen Strukturen arbeitenden Mitarbeiter können durch gezielte Maßnahmen wie Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Training on-the-job, Training off-the-job und Training near-the-job, Gruppen- und Kommunikationstrainings, geeignete Gratifikationssysteme etc. überwunden werden. Weiterhin können aus arbeitsorganisatorischer Sicht folgende Einflussfaktoren die Gruppenarbeit positiv beeinflussen: geringe Gruppengröße (bis zu 12 Gruppenmitglieder), partnerschaftlich-kooperativer Führungsstil, Steigerung der an die Mitarbeiter durch den Vorgesetzten abgetretenen Verantwortungs- und Entscheidungskompetenz, bessere Arbeitsplatzgestaltung, faire Entlohnung, Arbeitsplatzsicherheit, soziale Beziehungen wie informelle Kommunikation, dezentrale Kommunikationsstruktur etc.
Den Mitarbeiter wird im Lean Management eine zentrale Rolle zugeteilt. Dabei werden sie in Teams u.a. in der Produktentwicklung, in den Qualitätszirkeln und in der Fertigung eingesetzt. Die Gruppenarbeit bringt einem nach dem Lean-Management-Prinzip organisierten Unternehmen eine schnellere und bessere Lösung von Problemen, es werden mehr und bessere Verbesserungsvorschläge gemacht und man erreicht außerdem eine Reduktion der Komplexität in der Produktentwicklung. Durch ganzheitliche Betrachtung der Produktion werden die Mitarbeiter zusätzlich motiviert, denn ihnen wird klar gemacht, wie wichtig sie für den Erfolg des Unternehmens sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Problemstellung

2.1 Soll-Zustand

2.2 Ist-Zustand

2.3 Hindernisse

3. Zielsetzung der Hausarbeit

4. Begriffsdefinitionen

4.1 Taylorismus

4.2 Lean Management

4.3 Gruppenarbeit

4.4 Komunikation

4.5 Motivation

5. Problemanalyse

5.1 Bedeutung der Gruppenarbeit

5.2 Auf dem Weg von Einzelarbeit im Taylorismus zur Gruppenarbeit im LM

5.3 Mind-Map zur Problemdarstellung der Gruppenarbeit

5.4 Einflussmatrix der Gruppenarbeit beeinflussenden Variablen

5.5 Portfolio-Analyse der Gruppenarbeit beeinflussenden Variablen

6. Maßnahmen zur Gruppenarbeit

7. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht den Übergang von tayloristisch geprägten Organisationsstrukturen hin zum Lean Management, wobei der Fokus insbesondere auf der Einführung und Gestaltung von Gruppenarbeit liegt. Es wird analysiert, welche Hindernisse bei dieser Reorganisation entstehen und wie diese durch gezielte Maßnahmen sowie unter Berücksichtigung arbeitsrechtlicher Aspekte überwunden werden können.

  • Rolle der Gruppenarbeit im Lean Management
  • Problemanalyse mittels Mind-Map, Einflussmatrix und Portfolio-Analyse
  • Maßnahmen zur Überwindung von Hindernissen bei der Einführung von Gruppenarbeit
  • Personalentwicklung und Kommunikationsstrukturen in Teams
  • Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates

Auszug aus dem Buch

5.4 Einflussmatrix der Gruppenarbeit beeinflussenden Variablen

Da Mind-Map nur den Überblick über die Problemsituation anzeigt, ist es wichtig, eine Einflussmatrix aufzustellen, die die Beeinflussbarkeit und die Einflussnahmen der einzelnen Elemente untereinander darstellt.

Die Aussagekraft der Einflussmatrix wird nun am Beispiel von drei Variablenpaaren erläutert:

• Der Einflussfaktor KVP hat einen starken Einfluss auf die Entlohnung. Je mehr Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter je Periode macht, desto mehr Prämien kriegt er dafür je Periode und umgekehrt.

• Der Einflussfaktor Qualifikation hat einen mittleren Einfluss auf die übertragene Verantwortung. Mit jeder zusätzlich teilgenommenen Schulung / Periode zur Erweiterung der fachlichen Kompetenzen kriegt man nicht automatisch, jedoch immer öfter, mehr an Entscheidungskompetenzen von den Vorgesetzten abgetreten.

• Der Einflussfaktor Kommunikation hat keinen Einfluss auf die Gruppengröße. Das heißt, je mehr Arbeitsstunden für die Kommunikation in der Gruppe aufgewendet werden, verändert sich die Gruppengröße davon nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik ein und vergleicht den Fortschritt durch das Lean Management-Konzept mit der historischen Bedeutung des tayloristischen Massenproduktions-Konzepts.

2. Problemstellung: Es werden der Soll-Zustand und Ist-Zustand gegenübergestellt sowie wesentliche Hindernisse beim Übergang zum Lean Management identifiziert.

3. Zielsetzung der Hausarbeit: Hier wird der Fokus auf das Human Resource Management im Rahmen betrieblicher Reorganisation gelegt und die Vorgehensweise der Arbeit skizziert.

4. Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie Taylorismus, Lean Management, Gruppenarbeit, Kommunikation und Motivation, die für die Arbeit grundlegend sind.

5. Problemanalyse: Die Problematik wird tiefgehend analysiert, unter anderem durch eine Mind-Map, eine Einflussmatrix und eine Portfolio-Analyse der beeinflussenden Variablen.

6. Maßnahmen zur Gruppenarbeit: Es werden konkrete Lösungsansätze entwickelt, um die identifizierten Hindernisse, beispielsweise durch Qualifizierung und angepasste Kommunikationsstrukturen, zu überwinden.

7. Arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen: Abschließend werden die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates sowie individualrechtliche Aspekte bei der Unternehmensumstrukturierung erörtert.

Schlüsselwörter

Gruppenarbeit, Lean Management, Taylorismus, Personalentwicklung, Kommunikation, Motivation, KVP, Problemanalyse, Einflussmatrix, Arbeitsrecht, Betriebsrat, Mitbestimmung, Organisationsstruktur, Qualifikation, Teamarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Reorganisation von Unternehmen, konkret den Übergang vom klassischen Taylorismus zum Lean Management, mit einem besonderen Fokus auf Gruppenarbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Lean Management und Gruppenarbeit, die Analyse von Erfolgskriterien und Hindernissen, Maßnahmen zur Implementierung sowie die rechtliche Einordnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Problematik der Einführung von Gruppenarbeit im Lean Management zu analysieren und wirksame Maßnahmen zu deren Überwindung zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer literaturgestützten Analyse werden Instrumente wie Mind-Maps, Einflussmatrizen und Portfolio-Analysen zur strukturierten Problemdarstellung verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition zentraler Begriffe, die Problemanalyse, die Ableitung von Maßnahmen zur Gruppenarbeit sowie die arbeitsrechtliche Betrachtung.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Charakterisierende Begriffe sind Gruppenarbeit, Lean Management, Mitbestimmung, Organisationsstruktur, Kommunikation und Motivation.

Welche Rolle spielen "Hygienefaktoren" und "Motivatoren" nach Herzberg?

Sie dienen dazu, Arbeitszufriedenheit und -motivation der Mitarbeiter sicherzustellen und Unzufriedenheit durch entsprechende Gestaltungen der Arbeitsbedingungen zu verhindern.

Wie ist die rechtliche Lage bei der Umstrukturierung?

Die Umstrukturierung ist mit Mitbestimmungsrechten des Betriebsrates gemäß BetrVG verbunden und erfordert die Beachtung individualrechtlicher sowie kollektivrechtlicher Rahmenbedingungen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gruppenarbeit als Element des Lean Management
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Veranstaltung
Managementtechniken
Note
1,0
Autor
Elena Schill (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V55316
ISBN (eBook)
9783638503068
ISBN (Buch)
9783638680424
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gruppenarbeit Element Lean Management Managementtechniken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elena Schill (Autor:in), 2006, Gruppenarbeit als Element des Lean Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55316
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Leseprobe aus  23  Seiten
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