In der vorliegenden Semesterreflexion werden anhand der von mir verwendeten Literatur sowie meiner eigenen Praxiserfahrungen die Zusammenhänge der Thematik "Empfängnisverhütung, Empfängnis und Schwangerschaft" erläutert. Es wird versucht, detaillierte Literaturangaben im Text sowie im Literaturverzeichnis zu formulieren, um dem an Fragestellungen interessierten Leser gezielt weitere Informationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Aufgrund der Komplexität der Thematik wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
Diese Thematik wurde von mir (einer jungen Mutter) aus Interesse gewählt, da für mich die Geburt eines Kindes ein großes Wunder darstellt. Die Erfahrungen mit meiner Schwangerschaft und der Geburt meiner Lisa Marie haben mein Leben sehr stark geprägt und geben mir das Gefühl etwas Wunderbares, Großartiges und Einzigartiges geschaffen zu haben. Ich habe jeden Tag meiner Schwangerschaft bewusst wahrgenommen und die Geburt als Höhepunkt meines bisherigen Lebens erlebt.
Kapitel 1 befasst sich dem Thema der Empfängnisverhütung. Ausgehend von der Geschichte der Empfängnisverhütung werden verschiedene Methoden einzeln erläutert. Ausgehend von den Anatomischen Grundlagen der Frau wird der Zeugungsakt (Empfängnis) in Kapitel 2 beschrieben. Kapitel 3 befasst sich eingehend mit der vorgeburtlichen Entwicklung des Kindes. Eine Schlussbemerkung soll diese Arbeit abrunden und schließlich werden im Literaturverzeichnis alle Literaturangaben und im Abbildungsverzeichnis die Abbildungen dargestellt.
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Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
1. EMPFÄNGNISVERHÜTUNG
1.1. EIN WENIG GESCHICHTE...
1.2. METHODEN
1.2.1.1. Temperaturmethode
1.2.1.2. Zervixschleimmethode
1.2.1.3. Knaus-Ogino-Methode
1.2.1.4. Coitus interruptus
1.2.2.1. Kondom (Präservativ)
1.2.2.2. Scheidendiaphragma (Scheidenpessar)
1.2.2.3. Intrauterinpessare (Spirale)
1.2.2.4. Sterilisation
1.2.3.1. Vaginalzäpfchen und Schaumovula
1.2.4.1. Pille
1.2.4.2. Dreimonatsspritze
2. EMPFÄNGNIS
ANATOMISCHE GRUNDLAGEN
2.2. GESCHLECHTSZELLEN
2.3. ZEUGUNGSAKT
3. SCHWANGERSCHAFT
3.1. ENTWICKLUNG UND WACHSTUM VOR DER GEBURT
3.1.1. 1. Trisemester
3.1.2. 2. Trisemester
3.1.3. 3. Trisemester
3.1.4. Geburtstermin
4. FRISTENREGELUNG - PERSÖNLICHE GEDANKEN
SCHLUSSBEMERKUNG
Zielsetzung und Themenbereiche
Diese Semesterarbeit untersucht die biologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge von Empfängnisverhütung, Empfängnis und Schwangerschaft. Ziel ist es, dem interessierten Leser anhand von Literatur und Praxiserfahrungen einen strukturierten Überblick über Verhütungsmethoden, den biologischen Zeugungsakt sowie die vorgeburtliche Entwicklung des Kindes zu geben und gleichzeitig eine ethische Auseinandersetzung mit der Fristenregelung anzuregen.
- Historische und moderne Methoden der Empfängnisverhütung
- Anatomische Grundlagen der Empfängnis und Geschlechtszellen
- Phasen der vorgeburtlichen Entwicklung (Trisemester)
- Ethische Reflexion zur Abtreibung und Fristenregelung
Auszug aus dem Buch
1.1. Ein wenig Geschichte...
Schon im alten Ägypten waren einfache Verhütungsmethoden bekannt. Mixturen aus z.B. Krokodilkot, Harz, Samenschoten, Bienenwachs, Akazienblättern und Baumwollfäden wurden zu einer Kugel geformt und in die Vagina eingeführt. Die Antike empfahl eher mechanische Methoden wie den „Koitus Interruptus“ (Rückzieher vor dem Höhepunkt) oder den „Koitus Obstructus“ (Abklemmen der Peniswurzel mit der Hand). Im Mittelalter vermischte sich Aberglaube mit altbekannten Praktiken. Während Frauen in Badehäusern Kräuter zu Verhütungstränken vermengten, versuchten Männer die Lust mit Hilfe von Ehe und Keuschheitsgürtel in „geordnete Bahnen“ zu lenken. Dem 18. Jahrhundert verdanken wir die Erfindung des Kondoms. Damals bestand es aus Darmhäuten von toten Tieren. Frauen entdeckten die Wirkung von Zitronen- und Essigwasser. Darin wurden Schwämme getränkt und in die Vagina eingeführt; diese hemmten die Fortbewegung der Spermien.
Mit der Entwicklung des Gummis im 19. Jahrhundert kamen erstmals Hütchen, Diaphragmen und Gummikappen für Frauen zum Einsatz und das heutige Kondom. Abenteuerliche Experimente mit Ringen, Ösen und Widerhaken ergaben schließlich die Kupferspirale. Die erfolgreichste Erfindung auf dem Gebiet der Empfängnisverhütung in unserem Jahrhundert war die Pille. Sie verhalf vielen Frauen zu einer bis dato nicht gekannten Freiheit. Im Zuge der sexuellen Revolution der späten 60iger, schossen zudem Familienplanungsinstitute aus dem Boden, deren Beratungsangebot Männer und Frauen erst kennenlernen mussten. Heute gibt es eine Vielzahl von chemischen, natürlichen und mechanischen Verhütungsmitteln. Zu beachten ist, dass keine Verhütungsmethode 100%igen Schutz vor Schwangerschaft, Infektionskrankheiten und Aids (das Kondom nur bei richtiger und sachgemäßer Anwendung) bietet!
Zusammenfassung der Kapitel
1. EMPFÄNGNISVERHÜTUNG: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der Empfängnisverhütung und erläutert detailliert verschiedene mechanische, chemische und hormonelle Methoden sowie deren Wirksamkeit.
2. EMPFÄNGNIS: Hier werden die anatomischen Voraussetzungen der Frau, die Funktion der Geschlechtszellen und der eigentliche Zeugungsakt biologisch beschrieben.
3. SCHWANGERSCHAFT: Das Kapitel widmet sich der Entwicklung des Kindes von der Einnistung bis zur Geburt, unterteilt in die drei Trisemester.
4. FRISTENREGELUNG - PERSÖNLICHE GEDANKEN: Der Autor setzt sich hier kritisch mit der gesetzlichen Abtreibungsregelung in Österreich auseinander und verbindet dies mit persönlichen ethischen Reflexionen.
Schlüsselwörter
Empfängnisverhütung, Empfängnis, Schwangerschaft, Pearl-Index, Pille, Kondom, Anatomie, Zeugungsakt, Trisemester, Fötus, Embryo, Abtreibung, Fristenregelung, Ethik, Einnistung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Empfängnisverhütung, dem biologischen Vorgang der Zeugung und der anschließenden Entwicklung eines Kindes während der Schwangerschaft.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Historie und Anwendung von Verhütungsmethoden, der Anatomie der Frau, der vorgeburtlichen Entwicklung und der ethischen Reflexion zum Thema Schwangerschaftsabbruch.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine fundierte Reflexion über das Thema Schwangerschaft, die sowohl biologische Fakten als auch persönliche und moralische Standpunkte der Autorin vereint.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Einbringung eigener Praxiserfahrungen der Autorin als junge Mutter.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Verhütungsmethoden, anatomische Grundlagen der Empfängnis, die embryonale und fetale Entwicklung im Mutterleib sowie eine kritische Betrachtung der gesetzlichen Fristenregelung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verhütung, Schwangerschaft, embryonale Entwicklung, Ethik und Fristenregelung charakterisieren.
Welche Rolle spielt die "Käseschmiere" in der Schwangerschaft?
Sie dient ab einem gewissen Stadium dazu, die Haut des Fötus im Fruchtwasser zu schützen, damit diese nicht aufweicht.
Warum wird im Dokument auf die Darstellung der Geschlechtsorgane des Mannes verzichtet?
Die Autorin verzichtet aufgrund der Komplexität des Themas auf eine detaillierte Vorstellung der männlichen Geschlechtsorgane.
- Arbeit zitieren
- Mag. Andrea Kanzian (Autor:in), 2001, Empfängnisverhütung, Empfängnis und Schwangerschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5567