Index
1. Theoretischer Teil
1.1 - Einführung Seite: 04 - 05
1.2 - Werbeformen
1.2.1 - Standardwerbeformen Seite: 06 - 10
1.2.2 - Sonderwerbeformen Seite: 11 - 19
1.2.3 - Übersichtstabelle Seite: 20
1.2.4 - Welche Werbeform soll ich nutzen? Seite: 21
1.3 - Abrechnungsmodelle Seite: 22 - 23
1.4 - Kontextbezogene Werbung Seite: 24 - 26
1.5 - Affiliate Netzwerke Seite: 27
1.6 - Newsletter Marketing Seite: 28 - 29
1.7 - Vermarkter Agenturen
1.7.1 - Übersicht Seite: 30
1.7.2 - Kampagnenverlauf Seite: 31
1.8 - Adserverlösung Seite: 32
1.9 - Wie gestalte ich mein Projekt attraktiver für
Werbetreibende ? Seite: 33
2. Praktischer Teil
2.1 - Projektvorstellung Seite: 35
2.2 - Monatliche Entwicklung
2.2.1 - August Seite: 36 - 42
2.2.2 - September Seite: 43 - 44
2.2.3 - Oktober Seite: 45 - 46
2.2.4 - November Seite: 47 - 48
2.2.5 - Fazit Seite: 49
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1.1 - Einführung
Wer kennt Sie nicht und vor allem - wer hat sich noch nicht über sie geärgert? Sie, die doch so alltäglich, meist überproportional, unumgänglich und alle Lebensbereiche umfassend ist. Sie, die uns in Form von wunderschönen Gesichtern im Fernsehen, in Zeitungen, an Bushaltestellen und sogar Hotelwänden präsentiert wird. Sie, die Werbung, die unser aller Leben begleitet, Kaufentscheidungen im Voraus treffen lässt, uns nervt, unterhält oder zum Lachen bringt. Werbung ist überall und es gibt sicher keinen zivilisierten Ort auf diesem Planeten, an dem wir nicht auf sie stoßen würden.
Seitdem das Internet seinen Einzug in Haushalte aller Welt hält, haben international-agierende Konzerne, genauso wie nationale Kleinunternehmen eine neue Spielwiese für die Verbreitung ihrer Propaganda gefunden. Was heute in Form von PopUps, Interstitials, Fullsize-Bannern und Brandings den User mehr oder minder belästigt, begann vor elf Jahren - präziser formuliert am 24. Oktober 1994 - noch richtig harmlos. Das amerikanische Onlinemagazin „hotwired.com“ verkaufte die erste Werbefläche im Format 468x60 an den US-Telekommunikationsdienst AT&T. Das schwarze, statische, nach der Auffassung heutiger Mediendesigner absolut hässliche, Banner löste einen geradezu unheimlichen Run auf Online-Werbeflächen aus, nicht zuletzt auch gestützt durch die Finanzbranche, die Summen in Millionenhöhe investierte.
Das weltweit erste Online-Werbebanner der Firma AT&T (1994)
Bereits zwei Jahre später begannen Werbeagenturen mit der Erstellung animierter Banner, die man zweifelsohne als Vorläufer der heutigen Flashwerbung 2 sehen kann. Mit dem stetigen Wachstum an Internetfirmen stiegen die Umsätze an Werbeflächen stetig, mehr und mehr Unternehmen wurden gegründet - der große Markt der dotcom-Unternehmen 3 ließ sich nunmehr kaum überblicken. Im Jahre 1999 machte man der Reklame mit Hilfe von DHTML Beine, Animation über den kompletten Bildschirm hinweg, auffällig, klickstark und vor allem eines: teuer. Auch Macromedias Flash spielte bald eine wichtige Rolle.
Doch der dotcom-Boom entwickelte sich schnell zur dotcom-Blase 4 . Neu gegründete Unternehmen waren so schnell insolvent, wie sie gegründet wurden. Aktiengesellschaften waren pleite und die einst so unglaublich hohen Werbepreise fielen in unterste Preisregionen. Internetwerbung war out!
Heute, fast exakt elf Jahre nach dem ersten Werbebanner der Firma AT&T, etwa drei bis vier Jahre nach dem dotcom-Sterben, haben sich Werbemarkt und Werbepreise ein wenig erholt. Noch immer bekommt man für die heutigen Standardformate, wie Banner und Skyscraper, nur schätzungsweise ein Zehntel dessen, was vor einigen Jahren noch verdient wurde. Doch mit der Zeit entwickelten sich neue, innovativere, kreativere und vor allem auffälligere Werbeformen, die Websitebetreiber vor die Gretchenfrage stellen: Besucher verärgern und Geld verdienen, oder für puren Idealismus leben und auf Werbung so gut es geht verzichten. Werbetreibenden werden kaum noch schwierige Entscheidungen auferlegt: In Zeiten der crossmedialen 5 Promotion ist es für viele nicht mehr die Alternative zwischen Internet und Print oder TV, sondern ein gemeinsames Bewerben in allen Medien. (...)
1 Quelle: „10 Jahre Onlinewerbung“ (http://www.10jahreonlinewerbung.de/index.php?bannershow&seite=1)
2 (Macromedia) Flash: Programm, zur Erstellung animierter Bilder oder Videosequenzen
3 dotcom: Unternehmen (oft Kapitalgesellschaften), die im Zuge des Internetbooms (aus Websites) entstanden
4 dotcom-Blase: Umschreibung für d. Ende der „dotcom-Unternehmen“, nach Zusammenbruch des Werbemarkts
5 crossmedial: Zwischen verschiedenen Unterhaltungsmedien, z. Bsp. Internet, TV, Radio und Zeitschriften
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1.1 - Einführung
Dennoch bietet die Internetwerbung gravierende Vorteile gegenüber seiner Konkurrenz: Interaktivität, Benutzerverhalten samt umfangreicher Statistiken und die günstigen Preise sprechen für sich. Doch das muss auch der Werbemarkt erst wieder erkennen.
Nach mittlerweile drei Jahren Erfahrung in der Vermarktung von Internetportalen setze ich mir für diese BeLL den Vorsatz, den Werbeumsatz eines Projekts mittels geringer Eingriffe wesentlich zu erhöhen und im selben Zuge - ein wirklich wichtiger Punkt, der oft außer Acht gelassen wird - die Besucherzahlen nicht aus den Augen zu verlieren und diese zumindest auf einem konstanten Level zu halten.
Meine Arbeit ist in zwei Teilbereiche untergliedert, dem theoretischen und dem praktischen Teil. Anfangs möchte ich allgemeine Begriffe erklären, gängige Werbeformate vorstellen und die Basis für das Verständnis des zweiten Teils schaffen. Dieser beschreibt zunächst das Projekt, ferner werden Monat für Monat die wenigen, aber effektiven Aktionen beschrieben.
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1.2.1 - Werbeformen - Standardwerbeformen
■ Banner & Buttons
Das Standardformat des Internets: Der Fullsize-Banner. Mit ihnen machten Werbeagenturen die ersten Schritte im Internet und ist auch heute, mehr als elf Jahre nach seinen Entdeckung, noch immer auf fast allen kommerziellen Internetseiten präsent. Das Format von 468x60 Pixel zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es mittlerweile recht preisgünstig zur Verfügung steht, dennoch aber groß genug ist, um wahrgenommen zu werden. Allerdings: Aufgrund seiner langen Präsenz im Internet, haben sich nicht nur die Benutzer an ihn gewöhnt, sondern können ihn regelrecht ignorieren und überblenden, trotz der Tatsache, dass die Werbung animiert präsentiert wurde. Die Folge: Werbung, die blinkt und flackert, im schlimmsten Falle gar noch Musik von sich gibt. (...)
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1.2.1 - Werbeformen - Standardwerbeformen
■ Banner & Buttons
... Ähnlich verhält es sich mit dem kleinen Bruder, dem sogenannten Half-Size Banner. Dieser kommt nur mit der halben Breite daher, fällt damit sogar noch weniger auf als der Fullsize-Banner und wird so mittlerweile von vielen Werbetreibenden gemieden. Ein ähnliches Schicksal erlitten auch die Buttonformate, die sich meist in Navigationen wiederfinden.
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1.2.1 - Werbeformen - Standardwerbeformen
■ Leaderboard
Das Leaderboard löst mehr und mehr den herkömmlichen Standard, konkreter gesagt den Fullsize-Banner, ab. Mit einer Größe von 728x90 Pixeln ist das Leaderboard wesentlich größer als der Standardbanner, mehr Informationen können in die Werbebotschaft gepackt werden und die Klickwahrscheinlichkeit ist um einiges höher, da er aufgrund seiner Größe meist über der Seite thront. Mit Hilfe von Flash 6 verleiht man ihm meist aufwändige Animationen, die dem Besucher zwangsläufig ins Auge fallen.
6 (Macromedia) Flash: Programm, zur Erstellung animierter Bilder oder Videosequenzen
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1.2.1 - Werbeformen - Standardwerbeformen
■ Skyscraper
Der Skyscraper zählt neben den Bannerformaten ebenfalls zu den Standardwerbeformen im Internet. Er befindet sich meist links oder rechts in der Navigation und versucht so die Aufmerksamkeit des Surfers zu erlangen.
Das Skyscraperformat wird in zwei Größenformate unterschieden.
Auf der eine Seite ist der herkömmliche Skyscraper, mit einem Format von 120x600 Pixeln. Und auf der anderen Seite findet man eine modifizierte, vergrößerte Form, den Widescraper, der mit 140x800 Pixeln deutlich größer ausfällt. Merkliche Performance- und Nutzungsunterschiede stellt man kaum fest, wie die Bannerformate fristet der Skyscraper ein Dasein als Standardformat, an dem sich viele Surfer bereits satt gesehen haben. Auch finanziell lohnt sich der Einbau eines Skyscrapers für Websitebetreiber kaum noch, Buchungen mit hohen Umsätzen sind eher die Ausnahme.
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1.2.1 - Werbeformen - Standardwerbeformen
■ Content Ads
Eine hervorragende Art und Weise, redaktionelle Inhalte mit Werbebotschaften zu koppeln, sind
sogenannte Content Ads. Diese befinden sich meist in längeren Artikeln, erwecken so das Aufsehen
der lesenden, somit auch interessierten Surfer.
Besonders in Zeiten von kontextbezogener Werbung lohnt sich ein Einbau dieser Werbeform, da sie
den Artikel um eine für den Benutzer interessante Werbebotschaft erweitern kann, damit auch ein
h öheres Klickpotenzial erreicht. Der Vorteil der Werbeform liegt vor allem in seiner effektiven
Positionierung.
Content Ad - 300x250 Pixel (http://www.gamespy.com, 7. Januar 2006)
Content Ads werden meist entsprechend an eine Seite angepasst, dennoch haben sich im Verlauf der
Jahre einige Standardgrößen herausgebildet. Dazu zählt vor allem das Medium Rectangle mit 300x250
Pixeln.
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Arbeit zitieren:
Sören Lohse, 2006, Internet-Marketing: Optimierung der Vermarktung einer Website, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Informatik - Internet, neue Technologien
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