Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis................................................................................................................... I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
1 Einleitung 1
1.1 Relevanz und Ursprung. 1
1.2 Definitionen 2
2 Grundlagen der kulturellen Forschung und Controlling 3
2.1 Die Dimensionen der Kulturen 3
2.2 Kultur und Institutionen 5
2.2.1 Organisationsstruktur und Kultur. 5
2.2.2 Die Gestaltung von Controllinginstrumenten im kulturellen Kontext. 7
2.2.2.1 Budgets. 7
2.2.2.2 Instrumente der Informationsversorgung. 8
2.2.3 Organisationskultur 9
3 Kognitive Forschung und Kultur 10
3.1 Normative und deskriptive Entscheidungstheorie 10
3.2 Der kognitive Prozess der Beurteilung und Entscheidung. 10
3.2.1 Kulturelle Unterschiede in kognitiven Charakteristiken. 11
3.2.2 Widerstand gegen Erneuerungen 13
3.3 Entscheidungsunterstützung durch Kontextinformationen 14
4 Schlussfolgerungen 16
Anhang 17
A Graphische Darstellungen zur Kultur 17
B Graphische Darstellungen zur Wissensstruktur 18
Literaturverzeichnis. 19
I
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung etc. et cetera ggf. gegebenenfalls u.a. und andere usw. und so weiter vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Verschiedene Tiefenebenen der Kultur.
Abb. 2: Organisationsstrukturen vor kulturellem Hintergrund.
Abb. 3: Einteilung der gedanklichen Schemata
Abb. 4: Beispiel für ein semantisches Netz als Darstellung einer Wissensstruktur.
III
1 Einleitung
1.1 Relevanz und Ursprung
Seit in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts die erste Studie von Argyris über die Konsequenzen im menschlichen Verhalten durch den Einsatz von Budgets durchgeführt wurde, befasste sich eine Vielzahl einzelner empirischer Studien in der Disziplin des Rechnungswesens mit Teilbereichen der Psychologie, speziell auch auf dem kognitiven und kulturübergreifenden Gebiet. 1 Somit stellt sich zunächst die Frage nach dem Sinn einer verhaltenswissenschaftlichen Vorgehensweise in einem Fach, das definitionsgemäß mit quantitativen Größen operiert. 2
Nach der koordinationsorientierten Controlling-Konzeption, die im wesentlichen auf Horváth 3 zurückgeht, ist es Aufgabe des Controlling, Planung, Kontrolle und Informationsver-sorgung der Unternehmensführung zu koordinieren (Sekundärkoordination), um somit die „Koordinations-, Reaktions- und Adaptionsfähigkeit der Führung“ 4 zu gewährleisten. Da diese Koordinationsaufgabe durch Dysfunktionalitäten gefährdet werden kann, die aus menschlichen Verhaltensweisen resultieren, ist die Verhaltensorientierung als Baustein einer theoretischen Fundierung des Controlling zu sehen. 5 Dabei kann nach Küpper durch die Überprüfung empirischer verhaltenswissenschaftlicher Hypothesen der Frage nachgegangen werden, inwieweit der Einsatz von Führungsinstrumenten die erhofften Resultate mit sich bringt. 6
Durch die systembildende und systemkoppelnde Koordination trägt das Controlling zur Unterstützung der Führung bei, denn „ … es ermöglicht ihr, … die Koordinationsaufgaben hinsichtlich des operativen Systems wahrzunehmen.“ 7 Diese primäre Koordination erfordert Entscheidungen vom Management.
1 Vgl. Shields (2002), S.1631 - 1632.
2 Vgl. Karlowitsch (1997), S. 6 - 7.
3 Vgl. Horvát (1990), S. 144 - 147.
4 Horvát (1990), S. 144.
5 Vgl. Karlowitsch (1997), S. 55.
6 Vgl. Küpper (1995), S. 57.
7 Horvát (1990), S. 146.
1
Um der geforderten Aufgabe nach Entscheidungsunterstützung gerecht werden zu können, sollten dem Controller zwei Größen bekannt sein:
• der Beitrag, den seine eigene Wahl an zur Verfügung gestellten Informationen auf den Beurteilungsprozess des Managements hat und
• die Qualität seiner eigenen Entscheidungen. 8
Somit scheint die Frage gerechtfertigt, wie Entscheidungen in der alltäglichen Geschäftswelt getroffen werden und ob individuelle oder auch soziale Einflüsse auf die Wahl von Alternativen bestehen.
1.2 Definitionen
Die Idee des Relativismus kennzeichnet in der Wissenschaft die Bereitwilligkeit Werte und Theorien anderer Individuen und Gruppen ebenso als vernünftig anzusehen wie die eigenen. 9
Kognitive Abläufe können - analog zur Verwendung als intervenierende Variablen in der neobehavioristischen Verhaltenswissenschaft 10 - als gedankliche Prozesse verstanden werden. Sie erlauben dem Individuum sowohl eine gewollte Kontrolle seines Verhaltens als auch die Fähigkeit, Kenntnis von sich und seiner Umwelt zu erlangen. 11
Aufgrund einer Vielzahl von Interpretationen soll basierend auf Hofstede, der Begriff der Kultur für diese Arbeit definiert werden „ … as the collective programming of the mind that distinguishes the members of one group or category of people from another.“ 12 Dabei sieht er Unterschiede zwischen den Menschen verschiedener kultureller Herkunft in der Verwendung kulturspezifischer Symbole, Helden und Rituale sowie in der tiefen Verankerung spezifischer Werte. 13 Während er die ersten drei Begriffe unter den Oberbegriff nach außen sichtbarer Praktiken subsumiert, stellen Werte verborgene gefühlsorientierte Präferenzen dar. 14
8 Vgl. Libby (1981), S. 3.
9 Vgl. Hofstede (2001b), S. 413.
10 Vgl. Kroeber-Riel/Weinberg (2003), S. 29 - 31.
11 Vgl. Kroeber-Riel/Weinberg (2003), S. 225.
12 Hofstede (2001a), S. 9.
13 Vgl. Hofstede (2001a), S. 10.
14 Vgl. Abb. 1, Anhang A.
2
Arbeit zitieren:
Markus Theiling, 2004, Kognitiver und kultureller Relativismus im Controlling, München, GRIN Verlag GmbH
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