Donauuniversität Krems
CMS für die Schule - Entwicklung einer Schulplattform mit TYPO3
Johannes Krüger
Inhaltsverzeichnis
I Einleitung ... 8
1 Motivation ... 8
2 Ziele ... 9
3 Methoden ... 10
II Webpublishing mit CMS ... 11
1 Klassische Websitegestaltung ... 11
2 Begriffsklärung CMS ... 13
2.1 Content Management (CM) vs. Content Management System (CMS) ... 13
2.2 Content, Knowledge, Dokumenten Management ... 14
2.3 Web Content Management System (WCMS) ... 14
2.4 Learning Content Management System (LCMS) ... 15
2.5 Content, Communication, Collaboration (C³MS) ... 16
2.6 Zusammenfassung ... 16
3 Theoretische Grundlagen WCMS ... 18
3.1 Einteilung von Informationen ... 18
3.2 Content Life Cycle ... 18
3.3 Komponenten von WCMS ... 20
3.4 Merkmale von WCMS ... 21
3.5 Entwicklung von WCMS ... 23
4 Webpublishing mit WCMS ... 24
5 WCMS für Schulen? ... 27
III Kriterienkatalog für eine Webplattform für Schulen ... 28
1 Inhalt ... 29
1.1 Vorgaben ... 29
1.2 Inhalte einer Schulplattform ... 30
2 Funktionen / Tools ... 32
3 Design ... 38
4 Barrierefreiheit ... 41
4.1 Was ist barrierefrei? ... 41
4.2 Web Accessibility Initiative ... 42
5 Usability ... 44
6 Rechtliche Aspekte ... 48
6.1 Das Persönlichkeitsrecht ... 50
6.2 Urheberrecht ... 52
7 Technische Anforderungen ... 54
8 Kostenfaktor ... 54
9 OpenSource ... 55
9.1 Was ist OpenSource? ... 55
9.2 Vorteile von OpenSource ... 56
9.3 OpenSource Philosophie ... 56
IV Evaluation ausgewählter WCMS ... 58
1 Beschreibung ausgewählter WCMS ... 58
1.1 PHPNuke ... 59
1.2 Joomla! ... 67
1.3 TYPO 3 ... 78
2 Vergleich ausgewählter WCMS ... 90
2.1 Numerische Analyse ... 90
2.2 Qualitative Analyse ... 92
2.3 Ergebnis ... 96
V Projektumsetzung (SchoolTYPO) ... 97
1 Projektziele ... 97
2 Projektinstallation ... 97
2.1 TYPO3 Installation auf gehostetem Webspace ... 98
2.2 TYPO3 Installation auf (V)Server ... 99
2.3 Mieten einer fertig eingerichteten TYPO3 Installation ... 100
2.4 Gegenüberstellung der Installationsvarianten ... 101
2.5 Exkurs: Topleveldomains für alle Schulen ... 102
3 Projektergebnis ... 103
3.1 Seitenstruktur und Inhalt ... 103
3.2 Funktionen und Tools ... 104
3.3 Layout ... 105
3.4 Barrierefreiheit ... 105
3.5 Usability ... 106
3.6 Sicherheit und rechtliche Aspekte ... 106
4 Projektevaluation ... 108
4.1 Usability ... 108
4.2 Barrierefreiheit ... 108
4.3 Umfrage: TYPO3-Zufriedenheit an Schulen ... 109
VI Schlussfolgerungen ... 113
VII Zusammenfassung ... 115
VIII Literatur ... 116
IX Anhang ... 120
1 CMS Vergleichstabelle ... 120
2 TYPO3 Umfrage Gesprächsprotokoll ... 124
I Einleitung
1 Motivation
Die Präsentation im Internet wird auch für Schulen immer wichtiger. In Zeiten niedriger Geburtenraten und damit sinkender Schülerzahlen1 ist es für viele Schulstandorte von großer Bedeutung, sich und ihre pädagogischen Schwerpunkte geeignet zu präsentieren. Da immer mehr interessierte Eltern für die Wahl der Schule ihrer Kinder das Internet zur „Erstinformation“ heranziehen, ist ein ansprechender und vor allem auch aktueller Internetauftritt für Schulen unabdingbar.
Bisher war die Erstellung und Wartung einer „Homepage“2 an Kenntnisse des Webprogrammierens gebunden. An vielen Schulen ist dieses Wissen aber kaum vorhanden. Da die Erstellung und Pflege eine Website durch externe Fachkräfte meist mit hohen Kosten verbunden ist, gibt es noch immer Schulen, die überhaupt nicht im Web vertreten sind, obwohl der Wunsch hierfür bestehen würde.
An anderen Schulen ist das notwendige Know-How für die Gestaltung einer Website zwar vorhanden, oft jedoch ist dieses Wissen an eine Person gebunden. Fällt diese Person aus oder ist diese überlastet, leidet der Webauftritt der Schule darunter, was sich vielfach in veralteten und nicht aktuell gehaltenen „Schulhomepages“ zeigt.
Gerade im Schulbereich ist Aktualität aber ein wesentliches Kriterium für den Erfolg eines Webauftritts. Eine Schulwebsite mit veralteten Bildern und Terminen animiert besonders SchülerInnen wenig, zu dieser Site öfters zurückzukehren (für 58% aller Websitebesucher sind regelmäßig aktualisierte Inhalte ein wichtiger Grund, eine Website öfter zu besuchen3) und hinterlässt meist auch keinen sehr professionellen Eindruck.
Ausgangspunkt für diese Arbeit war das Anliegen, eine Schulwebsite zu erstellen, die neben einer aktuell gehaltenen Präsentation der Schule auch noch andere Funktionalitäten erfüllen sollte. In einer Schule arbeiten LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern zusammen. Da liegt der Wunsch nahe, eine „Schulplattform“ zu schaffen, welche die Kommunikation und die Zusammenarbeit aller an der Schule beteiligten Personen ermöglicht und fördert.
Initialzündung für die konkrete Umsetzung dieses Vorhabens war eine Vorlesung von Mag. Hartmut Häfele zum Thema „Trends in e-learning“ am 7. April 2004 an der Donauuniversität Krems. Hierbei referierte Häfele unter anderem über Content Management Systeme4 und deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Schulbereich.
Nach einigen Gesprächen mit fachkundigen Personen und Recherchen im Internet war relativ bald klar, dass Content Management Systeme für die Umsetzung einer Schulplattform in der ebengenannten Form nahezu ideal geeignet sind.
2 Ziele
Nachdem das technische Werkzeug für die Realisierung des Projekts „Schulplattform“ relativ bald mit „Content Management Systemen“ festgelegt werden konnte, geht es in einem ersten Teil dieser Arbeit darum, aus der Vielzahl an verfügbaren Content Management Systemen das zweckmäßigste Produkt zu finden. Hierfür sollen zunächst Anforderungen an eine Schulplattform erarbeitet und Kriterien für die Auswahl eines Content Management Systems definiert werden. In einem zweiten Schritt soll eine ausgesuchte Anzahl an Content Management Systemen näher untersucht, miteinander verglichen und das am besten geeignete System ausgesucht werden.
Anschließend soll mit Hilfe des ermittelten Content Management Systems eine Beispielplattform entwickelt und die hierbei gemachten Erfahrungen dokumentiert werden. Bei der Erarbeitung dieses „Prototypen“ soll der Versuch unternommen werden, die zunächst definierten Kriterien und Anforderungen an eine solche Schulplattform, am praktischen Beispiel umzusetzen. Außerdem soll der Idee Rechnung getragen werden, diesen „CMSDummy für Schulen“ auch für andere Schulen möglichst einfach einsetzbar und auf die jeweiligen Bedürfnisse adaptierbar zu gestalten.
3 Methoden
[...]
1 Ein Hinweis: Grundsätzlich wird in dieser Arbeit auf eine geschlechtsneutrale Sprache geachtet. Es wird jedoch um Verständnis gebeten, dass in Ausnahmefällen im Sinne einer besseren Lesbarkeit auf die geschlechtsneutrale Schreibweise (z.B. „SchülerInnenzahlen“) verzichtet wurde.
2 Unter dem Begriff Homepage soll hier die gesamte Webpräsenz inklusive aller Unterseiten eines Webauftritts verstanden werden, nicht nur die ursprünglich mit dem Begriff „Homepage“ bezeichnete Startseite einer Website.
3 Vgl. ANDERSON (2001): zitiert nach WALLER http://www.waller.co.uk/usability.htm, 17.02.2006
4 Eine Begriffsklärung von „CMS“ folgt im Kapitel II.
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Dipl.Päd. MSc Johannes Krüger, 2006, CMS für die Schule - Entwicklung einer Schulplattform mit TYPO3, Munich, GRIN Publishing GmbH
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