Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Darstellungsverzeichnis II
1. Einführung und Themenabgrenzung 1
2. E-Commerce 2
2.1. Der Begriff E-Commerce 2
2.2. Die Ausprägungen des E-Commerce 2
2.3. E-Commerce im B2 C Bereich und seine Entwicklung 3
2.4. Kritische Betrachtung der Entwicklung des E-Commerce 5
3. Datenschatz E-Commerce 6
3.1. Rechtliche Grundlagen - Das Bundesdatenschutzgesetz 6
3.2. Besondere Ausprägungen des Datenschutz beim E-Commerce 7
4. Fazit 9
Literaturverzeichnis 11
Quellenverzeichnis 12
Selbstkritische Darstellung zur Erstellung der Arbeit 13
I
1. Einführung und Themenabgrenzung
Die Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung im Allgemeinen und des Internets im Speziellen prägt unsere Zeit in erheblichem Maße. Noch nicht einmal die Geschichte des Telefons ist mit der nahezu unglaublichen Erfolgsgeschichte des Internets zu vergleichen, das sich innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten von einer zwar einfachen aber globalen Vernetzung von Computern des US-Militärs zu einer von der großen Mehrzahl der Weltbevölkerung genutzten globalen Informationssystems entwickelt hat. Doch das Internet dient inzwischen bei weitem nicht mehr nur als Informationsquelle. Längst hat z.B. auch der Handel die Möglichkeiten entdeckt, die das Internet bietet. Werbung, Kundenbetreuung oder auch der direkte Vertrieb von Waren und Dienstleistungen, das so genannte E-Commerce, sind dafür nur einige Beispiele.
Doch die neuen Möglichkeiten bringen natürlich auch neue Probleme und Risiken mit sich. Im Bereich des E-Commerce ist hierbei vor allem die Problematik des Datenschutzes zu nennen. Selbstverständlich ist beim so genannten Online-Vertrieb der Austausch personenbezogener Daten unablässig, doch was geschieht anschließend mit diesen Daten? Diese latente Unsicherheit ist bei vielen Menschen vorhanden und wohl ein entscheidender Grund, weshalb zwar Masse und Breite des E-Commerce Angebots im Internet in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, die Nutzung aber trotz steigender Tendenz immer noch weit hinter den Potentialen zurück bleibt.
Um die Hintergründe dieser Situation besser zu erfassen, folgt im zweiten Kapitel dieser Arbeit zunächst eine Erläuterung des Begriffes „E-Commerce“, gefolgt von einer Betrachtung seiner unterschiedlichen Ausprägungen, den speziellen Ausprägungen im Bereich B2C (Business to Costumer) und einem kurzen Überblick über die Entwicklung des E-Commerce. In Kapitel 3 werden anschließend die datenschutzrechtlichen Grundlagen sowie deren Besonderheiten im Bezug auf das „E-Commerce“ behandelt.
Diese Arbeit konzentriert sich bei der Erläuterung des Themas auf den Bereich B2C mit Hilfe eines stationären Internetzugangs, da diese beiden Ausprägungen sowohl die häufigste Form des E-Commerce darstellen, als auch die Form, bei der die meisten datenschutzrechtlichen Probleme aufkommen, da Privatpersonen Ihre persönlichen Daten hierbei an Unternehmen zwecks der Abwicklung eines Geschäftes übermitteln müssen. Der im BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) festgeschriebene Schutz natürlicher Personen vor einer ungewollten, nachteiligen Verwendung der eigenen Daten, ist hier am meisten gefährdet. Sowohl der Bereich C2C, wie auch weitere Internetzugangsmöglichkeiten (z.B. via Handy) oder die technischen Grundlagen, bleiben daher in dieser Arbeit unberücksichtigt.
Im Anschluss an die eigentliche Arbeit sowie deren Verzeichnisse erfolgt aufgrund der Aufgabenstellung eine kurze selbstkritische Analyse der Erstellung dieser Arbeit.
2. E-Commerce
2.1. Der Begriff E-Commerce
Für den Begriff E-Commerce (Electronic-Commerce) findet sich in der Literatur keine einheitliche Definition. Eines ist allerdings nahezu allen Definitionen gemein: E-Commerce ist ein Bestandteil des Oberbegriffs E-Business, was wiederum die Unterstützung traditioneller Geschäftsabläufe durch elektronische Medien beschreibt.
Einer geläufigen Definition zufolge wäre beispielsweise das Schreiben eines Briefes ein traditioneller Geschäftsablauf, während das Versenden dieses Briefes via E-Mail oder sogar nur per Fax einen Vorgang darstellt, der dem E-Business zuzurechnen ist. 1
Andere Autoren stecken bereits den Rahmen für das E-Business deutlich enger ab, und sehen dieses erst dann als gegeben an, wenn das Internet weitgehend in den Gesamtprozess des Unternehmens eingebunden ist. 2 Allerdings beziehen alle Autoren das E-Business auf sämtliche Bereiche und Prozesse des Unternehmens, während das E-Commerce sich lediglich auf die Bereiche Handel und Vertrieb bezieht. E-Commerce ist folglich, wie bereits angedeutet, ein Teilbereich des E-Business, in dem über Rechnernetze alle Aspekte die den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen betreffen, behandelt werden. Dies erstreckt sich von der Präsentation des Angebots, über die Bestellung und den Kauf bis hin zum Warenaustausch im Fall von digitalen Produkten. 3
2.2. Die Ausprägungen des E-Commerce
So nahezu unbegrenzt wie die Möglichkeiten des Internets erscheinen, sind auch die Ausprägungen des E-Commerce und damit auch die Kriterien, anhand derer man versuchen könnte mittels einer Klassifizierung etwas Struktur in dieses Thema zu bringen. Die am weitesten verbreitete, da auch übersichtlichste, Einteilung erfolgt nach dem beteiligten Nutzerkreis.
Abb.1.: Ausprägungen des E-Commerce
Eigene Darstellung 4
1 Vgl. Zwißler, S., Electronic Commerce, 2002, S. 10.
2 Vgl. Stahlknecht, P./Hasenkamp, U., Wirtschaftsinformatik, 2002, S. 513.
3 Vgl. Zwißler, S., Electronic Commerce, 2002, S. 15.
4 Vgl. Biethahn, J./Nonikos, M., Ganzheitliches E-Business, 2002, S. 131f.
Arbeit zitieren:
Stefan Kaiser, 2006, E-Commerce und Datenschutz, München, GRIN Verlag GmbH
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