- 2 -
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
Abk ürzungsverzeichnis 4
A. SAP R/3 - Vorstellungen und Erwartungen 5
B. Grobstrukturen von SAP R/3 6
1. Basisinformationen zur SAP AG und SAP R/3 6
1.1. SAP AG 6
1.2. Standardsoftware SAP R/3. 7
2. Grundlagenwissen zum Softwarekonzept SAP R/3 8
2.1. Modulkonzept in SAP R/3 8
2.2. Aufgabengebiete der einzelnen Module. 8
2.3. Grundlagen der Organisationsschlüssel in SAP R/3 10
3. Zusammenspiel der Module SD, MM und FI in einer
funktionsbereichs übergreifenden Prozesskette 11
3.1. Benötigte Grundlagendaten. 12
3.2. Kundenbestellung und Auftragsbestätigung 14
3.3. Materialbestellung bei Lieferanten und Lieferung der Waren. 14
3.4. Rechnungsstellung von Lieferanten und Zahlungsoptionen. 16
3.5. Lieferung, Rechnungsstellung an Kunden und Bezahlung 16
C. SAP R/3 - Der Eisberg im Ozean. 17
Litheraturverzeichnis 19
Webseitenverzeichnis 20
- 3 -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Modulüberblick
Abbildung 2 Organisationsschlüssel
Abbildung 3 Intermodulare Prozesskette
Abbildung 4 Organisationselemente im Modul SD
Abbildung 5 Materialspezifische Organisationselemente
Abbildung 6 Beschaffungszyklus
- 5 - A. SAP R/3 - Vorstellungen und Erwartungen
Die Standardsoftware SAP R/3 wird im betriebswirtschaftlichen Bereich häufig als der ultimative Alleskönner bezeichnet. Das System soll allen nur denkbaren Anforderungen eines Unternehmens, unabhängig von Unternehmensziel und Branche, gerecht werden, zu Kosteneinsparungen führen, alle betriebliche Bereiche integrieren und darüber hinaus noch internationale Besonderheiten berücksichtigen. 3 Obgleich SAP R/3 versucht all diesen Anforderungen gerecht zu werden, zeichnen diese generellen Aussagen ein unscharfes Bild von dieser Standardsoftware, welches insbesondere bei Laien falsche Vorstellungen und Erwartungen hervorruft.
Ziel dieser Ausarbeitung ist es durch Beschreibung der Grobstrukturen von SAP R/3 einen globalen Überblick über die Fähigkeiten dieser Standardsoftware zu geben. Durch die sequenzielle Beschreibung einer funktionsbereichsübergreifenden Prozesskette, sollen dem Leser Dependenzen zwischen unterschiedlichen Programmbestandteilen verdeutlicht werden und der Bezug zur betrieblichen Praxis hergestellt werden. Im Verlauf der Bearbeitung werden dann im Einzelnen diese Fragestellungen erläutert:
An dieser Stelle sei kurz auf die Begriffe Standardsoftware und Modul eingegangen:
• Unter Standardsoftware im Sinne dieser Arbeit soll eine betriebliche Software ver-standen werden, die auf die Bedürfnisse einer Vielzahl von Anwendern zugeschnitten ist und den individuellen betrieblichen Abläufen angepasst wird. 4
• Module sind eigenständige Programmpakete (Komponenten), mit Schnittstellen zu anderen Komponenten. Module können einzeln erworben werden, sind jedoch auf-grund der wechselseitigen Abhängigkeiten nicht notwendigerweise alleine lauffähig. 5
3 Vgl. Wenzel, 1996, S.2. [1]
4 Vgl. CDI, 1996, S.25. [2]
5 Vgl. Wenzel, 1996, S.9. [1]
- 6 -Im Verlauf dieser Arbeit werden dem Leser zunächst Basisinformationen zum Unternehmen SAP AG und der Standardsoftware SAP R/3 gegeben. Dies soll ihm er-möglichen die immense Bedeutung dieses Systems richtig einzuordnen. Daraufhin wird auf Grundlagenwissen zum Softwarekonzept von SAP R/3 eingegangen. Dies beinhaltet eine Erklärung des Modulkonzepts, einen Überblick über die Modullandschaft, Aufga-bengebiete der einzelnen Module und deren Abhängigkeiten voneinander. Dies ist Grundvoraussetzung für das Verstehen des Systemaufbaus. Da das System R/3 die g e-samte Organisationsstruktur anhand von Organisationsschlüsseln abbildet, werden auch hierfür die Grundlagen erläutert. Im nächsten Abschnitt wird das Zusammenspiel der Module MM, SD und FI an einer Prozesskette erläutert, wobei hierbei zunächst die notwendigen Grundlagendaten beschrieben und anschließend einzelne Prozesse, wie z.B. Kundenauftrag und Rechnungsstellung, im S ystemzusammenhang betrachtet wer-den.
B. Grobstrukturen von SAP R/3
Dieses Kapitel gliedert sich in insgesamt 3 Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird zunächst ein Überblick über das Unternehmen und die Standardsoftware SAP R/3 gegeben, wobei insbesondere auch auf die globalen Forderungen an das System eingegangen wird. Im zweiten A bschnitt werden dann grundlegende organisatorische und strukturelle Konzepte erläutert und diese dann im dritten Abschnitt anhand einer einfachen Prozesskette konkretisiert.
1. Basisinformationen zur SAP AG und SAP R/3
Dieser Abschnitt dient zur globalen Einordnung des Unternehmens und des Softwaresystems im wirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Umfeld. Es gewährt einen kurzen Überblick über den Werdegang des Unternehmens, sowie über die Leistungsmerkmale des Softwaresystems.
1.1. SAP AG
Das Unternehmen SAP (Software A nwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung) wurde 1972 in Walldorf (D) gegründet. 1988 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ist heute an a llen wichtigen Börsen der Welt vertreten. 6 Seit seinem knapp 30jährigen Bestehen hat sich die SAP Gruppe zum weltweit
6 Vgl. Wenzel, 1996, S.2. [1]
Arbeit zitieren:
Josef Partenhauser, 2001, Grobstrukturen der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel einer einfachen funktionsübergreifenden Prozesskette, München, GRIN Verlag GmbH
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