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Platons Charmides - Laches - Gorgias

Titel: Platons  Charmides  -  Laches  -  Gorgias

Seminararbeit , 2001 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: M.A. Annett Rischbieter (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Glaukons Sohn Charmides gibt in diesem Dialog Anlass zur Diskussion über die Besonnenheit (griechisch: SOPHROSYNE). Die Frage nach der Besonnenheit erwäschst aus der Rahmenhandlung. Alle Versuche, eine adäquate Definition zu finden, scheitern. Was jedoch Inhalt und Begründung der Thesen angeht, so stehen im ,,Charmides" verschiedene Konzepte zur Disposition, die geprüft und letzten Endes als unhaltbar hingestellt werden.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

ZUSAMMENFASSUNG „CHARMIDES“

INHALT

ZUSAMMENFASSUNG „LACHES“

INHALT

ZUSAMMENFASSUNG „GORGIAS“

INHALT

Gespräch mit Gorgias

Gespräch mit Polos

Gespräch mit Kallikles

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der systematischen Zusammenfassung und Analyse zentraler philosophischer Dialoge Platons, mit dem primären Ziel, die darin verhandelten ethischen Tugendbegriffe wie Besonnenheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit sowie die kritische Auseinandersetzung mit der sophistischen Rhetorik darzustellen.

  • Untersuchung des Tugendbegriffs der Besonnenheit (Sophrosyne) im "Charmides".
  • Analyse des Tapferkeitsbegriffs und seiner Abgrenzung von Furchtlosigkeit im "Laches".
  • Kritische Dekonstruktion der rhetorischen Machtansprüche der Sophisten im "Gorgias".
  • Erörterung der teleologischen Bedeutung von Ordnung, Seele und Gerechtigkeit für ein glückseliges Leben.
  • Gegenüberstellung von philosophischer Wahrheitsfindung und machtorientierter Überredungskunst.

Auszug aus dem Buch

Gespräch mit Kallikles

Kallikles wirft Polos nach dessen Zustimmung dasgleiche vor, wie jener bereits dem Gorgias. Dadurch dass Polos eingeräumt hat, dass Unrecht tun hässlicher sei als Unrecht leiden, hat er sich in Widersprüche verwickelt.

Er selbst ist der Ansicht, dass die Natur und das Gesetz sich oft entgegenstünden. Das kommt daher, dass die Schwachen die Gesetze machen, und die Stärkeren damit im Zaum halten. In der Natur ist das genau andersherum. Doch Sokrates ist da anderer Meinung. Für ihn ist nicht nur nach dem Gesetz Unrecht tun hässlicher als Unrecht leiden, sondern auch der Natur nach. Denn was von Vielen festgesetzt wird in Gesetzen, dass gilt auch für die Natur.

Er lässt sich noch einmal erklären, was Kallikles meint, wer die Besseren und Stärkeren sind. Es sind die Würdigeren, die Einsichtsvolleren, die Tapferen, und jene sollten mehr haben als die Schlechteren was die Macht im Staat anbelangt. Sie sollten herrschen, jedoch nicht wie die Einfältigen, die sich selbst und ihre Begierden durch Besonnenheit und Gerechtigkeit zügeln.

Zusammenfassung der Kapitel

ZUSAMMENFASSUNG „CHARMIDES“: Dieses Kapitel behandelt die Suche nach einer Definition für die Besonnenheit, wobei verschiedene Konzepte wie Bedächtigkeit oder Selbsterkenntnis kritisch geprüft und letztlich als unzureichend verworfen werden.

ZUSAMMENFASSUNG „LACHES“: In diesem Teil wird der Begriff der Tapferkeit im Kontext einer erzieherischen Debatte erörtert, wobei sich Sokrates' Bemühungen um eine präzise Wesensbestimmung als schwierig erweisen und ohne abschließendes Ergebnis bleiben.

ZUSAMMENFASSUNG „GORGIAS“: Dieses Kapitel dekonstruiert die Rolle der Rhetorik und des Stärkerenrechts, wobei Sokrates die philosophische Fürsorge für die Seele gegen die bloße Überredungskunst stellt und die Notwendigkeit von Gerechtigkeit betont.

Schlüsselwörter

Platon, Sokrates, Besonnenheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit, Rhetorik, Sophistik, Seele, Tugend, Wissensethik, Gorgias, Charmides, Laches, Ethik, Dialektik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine zusammenfassende Exzerpt-Analyse zu drei zentralen platonischen Dialogen: Charmides, Laches und Gorgias.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf ethische Tugenden wie Besonnenheit und Tapferkeit sowie auf eine kritische Untersuchung der Rolle von Rhetorik, Macht und Gerechtigkeit im zwischenmenschlichen und politischen Leben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die strukturierte Wiedergabe der Dialogverläufe, in denen Sokrates versucht, durch dialektische Befragung zu fundierten Definitionen und Lebensweisen zu gelangen.

Welche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine exzerpierende, analytische Zusammenfassung der Originaltexte Platons im Rahmen eines ProSeminars.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Aufarbeitung der drei genannten Dialoge, wobei jeweils der Verlauf der Argumentation zwischen Sokrates und seinen Gesprächspartnern dargestellt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Tugend, Seele, Gerechtigkeit, Rhetorik und philosophische Dialektik.

Welche Rolle spielt die Seele im Dialog "Gorgias"?

Für Sokrates ist die Seele das höchste Gut, deren Gesundheit durch Ordnung, Gesetz und Gerechtigkeit bewahrt werden muss, während Schmeichelei und bloße Lustbefriedigung sie schädigen.

Warum endet das Gespräch im Dialog "Laches" ohne klares Ergebnis?

Keine der angebotenen Definitionen von Tapferkeit, weder als rein physisches Ausharren noch als Wissen um Gefahren, hielt der kritischen Überprüfung durch Sokrates stand, was die Schwierigkeit einer allgemeingültigen Definition offenbart.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Platons Charmides - Laches - Gorgias
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Proseminar: Platons Werke
Note
1,7
Autor
M.A. Annett Rischbieter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
12
Katalognummer
V5852
ISBN (eBook)
9783638135894
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Platon Charmides Laches Gorgias Besonnenheit Tapferkeit Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit Tugenden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Annett Rischbieter (Autor:in), 2001, Platons Charmides - Laches - Gorgias, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5852
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Leseprobe aus  12  Seiten
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