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Der Weimarer Wohnungsmarkt im Wandel - Darstellung und kritische Analyse von Entwicklungskonzepten.

Titel: Der Weimarer Wohnungsmarkt im Wandel - Darstellung und kritische Analyse von Entwicklungskonzepten.

Diplomarbeit , 2006 , 71 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Jeanette Rohkrähmer (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit längerem befassen sich insbesondere Forscher und das Statistische Bundesamt mit der demografischen Veränderung und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft in Deutschland. Der demografische Wandel ist ein lang anhaltender Prozess mit enormen Auswirkungen hinsichtlich der Bevölkerungszahlen und -strukturen. Aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen wird das Land in vielen Wirtschafts- und Lebensbereichen neu geprägt. Erste Erkenntnisse existieren bereits seit 1974.
Die demografische Zeitenwende bietet Anlass sich mit den Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt zu beschäftigen, da die Resultate des Wandels aus aktueller Sicht nicht erst in 30 oder 50 Jahren zu spüren sein werden, sondern erste Effekte bereits gegenwärtig greifen. Inwieweit der Wohnungsmarkt vom demografischen Wandel betroffen ist, soll daher in dieser Arbeit untersucht werden. Konzentriert wird sich hierbei auf den Wohnungsmarkt der neuen Bundesländer. Aufgrund der speziellen wohnungspolitischen Begleitumstände war bis Ende der 80er Jahre das Geschehen auf den Wohnungsmärkten in Ostdeutschland nahezu von einem Wohnungsmangel beherrscht. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich der Wohnimmobilienmarkt in einer Phase des strukturellen Wandels. Bei Betrachtung der abnehmenden Bevölkerungszahlen, könnte man annehmen, dass die Wohnungsnachfrage in Zukunft deutlich sinken wird.
Gegenstand dieser Arbeit ist die Darstellung und Analyse des Weimarer Wohnungsmarktes im Wandel seit der Wiedervereinigung. Schwerpunkt bildet hierbei die Wiedergabe städtebaulicher Entwicklungskonzepte hinsichtlich der Stadtsanierung ausgewählter Teilbereiche. Im Rahmen dessen werden vordergründig die Stadtteile „Weimarer Innenstadt“, Weimar-West und Weimar-Nord behandelt. Andere Teilbereiche der Stadt werden nicht in die Analyse einbezogen. Die nachfolgende Untersuchung gliedert sich in fünf Teilbereiche.
Im ersten Kapitel dieser Arbeit werden zunächst die demografischen Veränderungen in Deutschland und die daraus resultierenden Auswirkungen derselben dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Problemstellung

1 Die Demografische Entwicklung in Deutschland

1.1 Der Altersstrukturwandel

1.2 Geburtendefizit und Altenquotient der Bevölkerung

1.3 Die Bevölkerungsprognose für Deutschland

1.4 Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Weimar

1.4.1 Die Gesamtentwicklung seit 1989

1.4.2 Die Veränderung der Altersstruktur

2 Die Analyse des Weimarer Wohnungsmarktes

2.1 Standortanalyse der Stadt Weimar

2.2 Die Entwicklung des Wohn- und Gebäudebestand seit 1995

2.2.1 Die Größe der Wohnungen

2.2.2 Der Mietspiegel der Stadt Weimar

2.3 Darstellung der Haushalts- und Lebensformen

2.3.1 Die Singlehaushalte

2.3.2 Die Familienhaushalte

2.3.3 Die Arbeitslosenhaushalte

3 Wohnungsleerstand

3.1 Die Ursachen des Leerstandes

3.1.1 Geborene und Verstorbene der Stadt Weimar von 1990 bis 2004

3.1.2 Die Zuzüge und Fortzüge 1989 bis 2003

3.2 Die Arbeitsmarktsituation in Deutschland

3.2.1 Die Arbeitslosenstatistik der Stadt Weimar

3.2.2 Einführung von Hartz-IV und die Auswirkungen

3.3 Die Plattenbauten

3.4 Leerstandsentwicklung und Rückbau

4 Stadtumbau und Stadtentwicklungskonzepte

4.1 Die Aufgaben und Ziele des Städtebaus

4.2 Das Sanierungsgebiet Innenstadt der Stadt Weimar

4.2.1 Die Städtebauliche Gesamtentwicklung seit 1990

4.2.2 Die Leitbilder und Entwicklungsziele der Stadt

4.3 Das Sanierungsgebiet Weimar West

4.4 Das Sanierungsgebiet Weimar Nord

4.5 Die Städtebauliche Bewertung vorliegender Konzepte

4.6 Zukünftige Stadtumbauprogramme

5 Prognosen und Fazit

5.1 Die Bevölkerungs- und Haushaltsprognose

5.1.1 Die Wohnraumnachfrage

5.1.2 Die Mietpreisentwicklung

5.1.3 Die Nachfrage nach Wohneigentum

5.2 Ein Fazit zu den Entwicklungen auf dem Weimarer Wohnungsmarkt

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit analysiert die Veränderungen des Weimarer Wohnungsmarktes seit der Wiedervereinigung unter dem Einfluss des demografischen Wandels. Dabei wird untersucht, wie städtebauliche Entwicklungskonzepte auf die demografische Entwicklung und den Wohnungsleerstand reagieren und welche Auswirkungen aktuelle wohnungspolitische Rahmenbedingungen, wie etwa Hartz-IV, auf die Wohnraumnachfrage und soziale Strukturen in der Stadt ausüben.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Wohnungsnachfrage.
  • Analyse des Weimarer Wohnungsbestandes und städtebaulicher Sanierungskonzepte.
  • Ursachenforschung zum Wohnungsleerstand und die Rolle von Hartz-IV.
  • Stadtentwicklung in ausgewählten Gebieten (Innenstadt, Weimar-West, Weimar-Nord).
  • Prognose zur zukünftigen Entwicklung des Wohnungsmarktes und der Wohneigentumsbildung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Ursachen des Leerstandes

Die wohl augenscheinlichste Ursache des Wohnungsleerstandes ist die Abwanderung von Bewohnern, bedingt vor allem durch ökonomische Unzufriedenheiten. Aus Sicht Berliner Forscher, welche den demografischen Wandel und seine Folgen untersuchten, trägt die Abwanderung aus dem Osten des Landes in den Westen und die sinkenden Geburtenzahlen zur Schrumpfung jener gesamten Region bei. Da sich der Osten sozusagen entleert, stehen dementsprechend mehr Wohnungen zur Verfügung als gebraucht werden. Wohnungsleerstände sind folglich sowohl ein Indikator des Rückgangs der Bevölkerung als auch der Abwanderungen aus einer bestimmten Region.

Die negativen Folgen der daraus resultierenden Schrumpfung von Städten und anderen Regionen sind vielschichtig: „[Die] Schrumpfung produziert Wohnungsleerstände, sinkende Infrastrukturnachfrage, Schließung von Einrichtungen, weite Wege, Verfall von Immobilienwerten, fehlende Fachkräfte – kurz: Attraktivitätsverlust.“

Diese Ursachen betreffen vornehmlich den strukturellen Leerstand, wenn eine Wohnung bzw. mehrere Wohneinheiten dauerhaft (d.h. länger als drei Monate) leer stehen. Vom strukturellem Leerstand betroffene Wohnungen sind in einem guten baulichen Zustand und können jederzeit vermietet werden. Davon abzugrenzen ist der periodische Leerstand. Diese Terminologie bezeichnet den Zustand, wenn die betreffende Wohnung weniger als drei Monate nicht vermietet ist und aller Wahrscheinlichkeit nach in relativ kurzer Zeit ein neuer Nachmieter gefunden wird.

Diese Form des Leerstandes wird meist durch einen kurzfristigen Mieterwechsel bzw. durch notwendige Modernisierungsmaßnahmen verursacht. Auslöser für Leerstände können überdies technische Mängel innerhalb einer Wohnung sein. Aufgrund dessen kann es zu einem vorübergehenden Leerstand kommen, wobei die betreffende Wohnung aber nach Beseitigung der Mängel durch den Markt wieder nachgefragt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Problemstellung: Einleitung in den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesländer.

1 Die Demografische Entwicklung in Deutschland: Darstellung der demografischen Veränderungen, des Altersstrukturwandels und der daraus resultierenden Bevölkerungsprognosen für Deutschland und Weimar.

2 Die Analyse des Weimarer Wohnungsmarktes: Untersuchung des Wohnungsbestandes, der Haushaltsformen und der Mietpreissituation unter Einbeziehung einer Standortanalyse für Weimar.

3 Wohnungsleerstand: Analyse der Ursachen für Wohnungsleerstand, einschließlich demografischer Faktoren, Arbeitsmarktsituation und der Auswirkungen von Plattenbauten.

4 Stadtumbau und Stadtentwicklungskonzepte: Bewertung städtebaulicher Sanierungsmaßnahmen in den Gebieten Innenstadt, Weimar-West und Weimar-Nord sowie zukünftiger Programmstrategien.

5 Prognosen und Fazit: Zusammenführung der Erkenntnisse zur künftigen Wohnraumnachfrage, Mietpreisentwicklung und Wohneigentumsbildung mit abschließender Schlussbetrachtung.

Schlüsselwörter

Wohnungsmarkt, Weimar, demografischer Wandel, Wohnungsleerstand, Stadtumbau, Hartz-IV, Haushaltsstruktur, Mietspiegel, Stadtentwicklung, Plattenbau, Bevölkerungsentwicklung, Wohnraumnachfrage, Stadtsanierung, Wohneigentum, Stadtteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Strukturwandel des Wohnungsmarktes in der Stadt Weimar seit der Wiedervereinigung und analysiert, wie städtebauliche Konzepte auf die Veränderungen der demografischen und sozialen Gegebenheiten reagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind der demografische Wandel, die Entwicklung der Wohn- und Gebäudebestände, das Phänomen des Wohnungsleerstandes, die städtebauliche Sanierung sowie die künftige Nachfrage nach Wohnraum und Wohneigentum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Weimarer Wohnungsmarkt kritisch zu analysieren, städtebauliche Entwicklungskonzepte darzustellen und aufzuzeigen, wie diese zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung statistischer Daten, der Analyse städtebaulicher Rahmenpläne und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit sozioökonomischen Faktoren wie Haushaltsformen und Hartz-IV-Auswirkungen.

Was bildet den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt umfassend die Bevölkerungsentwicklung, die Analyse der Wohnraum- und Gebäudestruktur, die Problematik des Leerstandes, die Rolle des Stadtumbaus sowie Prognosen für die zukünftige Marktentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind Wohnungsmarkt, Stadtumbau, demografischer Wandel, Weimar, Leerstand, Wohnraumnachfrage und städtebauliche Entwicklung.

Welche Rolle spielt die Hartz-IV-Thematik für den Wohnungsmarkt?

Die Arbeit untersucht, wie die Einführung von Hartz-IV den Wohnungsbedarf verändert, insbesondere durch die Suche nach kleineren, kostengünstigen Wohnungen, und welche sozialen Risiken, wie etwa Ghettobildung, dadurch entstehen können.

Wie bewertet die Autorin die Sanierungserfolge in Weimar?

Die Sanierung wird als erfolgreich bewertet; die Stadt hat durch städtebauliche Maßnahmen eine qualitative Aufwertung erfahren, wobei der Prozess der Erneuerung langfristig über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Weimarer Wohnungsmarkt im Wandel - Darstellung und kritische Analyse von Entwicklungskonzepten.
Hochschule
Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thürigen in Gera)
Note
2,1
Autor
Jeanette Rohkrähmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
71
Katalognummer
V61768
ISBN (eBook)
9783638551519
ISBN (Buch)
9783656815280
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weimarer Wohnungsmarkt Wandel Darstellung Analyse Entwicklungskonzepten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jeanette Rohkrähmer (Autor:in), 2006, Der Weimarer Wohnungsmarkt im Wandel - Darstellung und kritische Analyse von Entwicklungskonzepten., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61768
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Leseprobe aus  71  Seiten
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