Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística

Worterwerb des Kindes

Título: Worterwerb des Kindes

Trabajo , 2006 , 26 Páginas , Calificación: gut

Autor:in: Marika Ziron (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

„When people speak in language, that is totally unfamiliar to us, we have no way of understanding what they are trying to say. Prelinguistik infants are in an even worse situation. Not only do they not know what adults are trying to say, they do not even know that adults are trying to say something.”
Das ist die Situation, in der sich Kinder befinden. Sie werden in eine Welt hinein geboren, in der Kommunikation fast ausschließlich durch Sprache funktioniert, ohne zu wissen, was Sprache überhaupt ist. Ohne eine Idee von sprachlichen Zeichen ist jedes Wort, jeder Satz und jede Äußerung eines Erwachsenen nur ein Geräusch ohne Inhalt.
Doch Kinder erlernen Sprache sehr schnell, schon in der Phase zwischen dem ersten und dem zweiten Lebensjahr beginnen sie mit anderen über Sprache zu kommunizieren. Aber wie kann dies geschehen? Dazu gibt es in der Wissenschaft verschiedenste Theorien, die auf verschiedenste Voraussetzungen zurückgehen. Da gibt es zum Beispiel die Vertreter der generativen Grammatik, die von einer angeborenen Universalgrammatik ausgehen. Sie formulieren die These, dass wenn etwas partout nicht rein durch input erlernt werden kann, es von Anfang an da gewesen sein muss. Neben vielen weiteren Theorien, von denen ich mich in dieser Arbeit mit zweien näher beschäftigen möchte, existiert auch die Theorie des Lexikonerwerbs, der vorrangig von der sozialen Lernumgebung und pragmatischen Prinzipien bestimmt wird. In den letzen Jahren erregt diese Theorie in der Wissenschaft immer mehr Aufsehen und findet Zuspruch. Von welchen Voraussetzungen dieser Ansatz ausgeht, wie er den Erwerb von sprachlichen Zeichen erklärt und welche Vor- und Nachteile er gegenüber anderen Theorien besitzt, möchte ich im Rahmen dieser Arbeit klären.
Ich beginne zunächst mit einer Darstellung der Besonderheiten der menschlichen Sprache gegenüber Kommunikationsformen nicht menschlicher Individuen.
Um den Spracherwerb zu erklären, muss zunächst untersucht werden, wann Sprache als aktiver Teil in das Leben des Kindes tritt, und wie ihr Verlauf sich in den ersten Lebensjahren darstellt. Zu diesem Zweck möchte ich kurz den Verlauf des Worterwerbs in der Ontogenese des Kindes skizzieren, bevor ich zu der Vorstellung der drei heute am meisten in der Diskussion stehenden Erklärungsversuche des Lexikonerwerbs übergehe. Dabei möchte ich versuchen, die für die einzelnen Theorien jeweils relevantesten Annahmen herauszufiltern und diese gegenüber zu stellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Besonderheiten menschlicher Kommunikation durch Sprache

2.2. Erwerb des kindlichen Lexikons

2.2.1. Die vorsprachliche Phase

2.2.2. Verlauf des Worterwerbs in der Ontogenese

2.3. Theorien des Worterwerbs

2.3.1. Lerntheorie

2.3.2. Constraints and Principles

2.3.2.1. Kritik an der Theorie der Constraints und Principles

2.3.3. Sozial-Pragmatische Theorie

3. Schluss

4. Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Prozess des kindlichen Worterwerbs und analysiert kritisch verschiedene wissenschaftliche Theorien, die erklären sollen, wie Kinder die Bedeutung von Wörtern erlernen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Auseinandersetzung zwischen den Ansätzen der "Constraints und Principles" sowie der sozial-pragmatischen Theorie, um zu klären, welche Faktoren – insbesondere soziale und pragmatische Bedingungen – den Spracherwerb maßgeblich beeinflussen.

  • Besonderheiten menschlicher Kommunikation gegenüber tierischen Formen.
  • Phasen des kindlichen Lexikonerwerbs von der vorsprachlichen Zeit bis zum Wortschatzspurt.
  • Darstellung und kritische Bewertung der Lerntheorie und der Theorie der "Constraints und Principles".
  • Einführung und Analyse der sozial-pragmatischen Theorie des Worterwerbs.
  • Bedeutung der sozialen Umgebung und pragmatischer Prinzipien für das Erlernen sprachlicher Zeichen.

Auszug aus dem Buch

2.3.2. Constraints and Principles

Als Ausgangspunkt für die Erklärung des Worterwerbs mittels Constraints oder auch Erwerbsbeschränkungen ist das bekannte induktive Problem, das Quine 1960 beschreibt. „ […] there are too many possible hypotheses to be tested in a given case.“ Die Frage, die der Wissenschaftler hier stellt, bezieht sich auf das Gavagai Problem, kann allerdings auch auf viele andere Bereiche übertragen werden. Angenommen ein Vater geht mit seinem Sohn spazieren und sie sehen auf dem Weg eine schwarze Katze. Das Kind zeigt auf die Katze, worauf der Vater reagiert und sagt: „Das ist eine Katze.“ Woher weiß aber nun der Lerner, dass mit dem unbekannten Wort die Katze, und nicht ihr Schwanz, ihre schwarze Farbe, oder die Aktion, die sie gerade ausführt, gemeint ist.

Theoretisch gebe es in dieser Situation, wie in den meisten anderen auch, unendlich viele Interpretationsmöglichkeiten, für das Wort Katze. Dennoch bezieht das Kind den Begriff Katze auf den vom Vater gemeinten Referenten. Das Kind wählt also scheinbar aus einer unbegrenzten Anzahl möglicher Hypothesen spontan die richtige aus. Es stellt sich also die Frage, wie dies möglich ist.

Markman versucht diese Frage mit Hilfe der Theorie der Constraints und Principles zu erklären. Diese dienen dem Lerner dazu, die Anzahl der möglichen Bedeutungen eines Wortes einzugrenzen, und so die Zahl der Hypothesen zu minimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des kindlichen Spracherwerbs ein und stellt die zentrale Frage, wie Kinder trotz fehlender Vorkenntnisse so schnell Sprache erlernen, wobei der Fokus auf zwei ausgewählten Theorien liegt.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in eine Abgrenzung menschlicher Sprache zu tierischer Kommunikation, eine Skizzierung des kindlichen Worterwerbsverlaufs sowie die detaillierte theoretische Diskussion der Lerntheorie, der Constraints-Theorie und der sozial-pragmatischen Perspektive.

3. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass kein einzelner Ansatz den Worterwerb vollständig erklärt, betont jedoch die wesentliche Bedeutung des sozialen Umfelds und pragmatischer Prinzipien.

4. Literatur: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Quellen der wissenschaftlichen Untersuchung auf.

Schlüsselwörter

Worterwerb, Kindliche Entwicklung, Lexikonerwerb, Constraints and Principles, Sozial-Pragmatische Theorie, Spracherwerb, Joint Attention, Intention Reading, Referenz, Basisebene, Wortschatzspurt, Kommunikation, Ontogenese, Semantik, Sprache.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Frage, wie Kinder den Wortschatz erwerben und welche theoretischen Erklärungsansätze dafür existieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Verlauf des kindlichen Worterwerbs, die Rolle sozialer Interaktion und der Vergleich verschiedener Spracherwerbstheorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Stärken und Schwächen der Theorien "Constraints und Principles" sowie der sozial-pragmatischen Theorie gegenüberzustellen, um die Bedeutung des sozialen Kontextes zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und der Diskussion empirischer Studien basiert, um die Annahmen verschiedener Theorien kritisch zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Besonderheiten menschlicher Kommunikation erläutert, gefolgt vom Verlauf des Worterwerbs und der detaillierten Vorstellung und Kritik dreier Erklärungsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Worterwerb, Spracherwerb, soziale Interaktion, Constraints, pragmatische Prinzipien und Ontogenese sind zentrale Begriffe der Arbeit.

Wie unterscheidet sich die sozial-pragmatische Theorie von anderen Ansätzen?

Sie betrachtet den Spracherwerb nicht als rein kognitiven Prozess, sondern als Nebenprodukt sozialer Interaktion, bei dem das Kind lernt, die Intentionen des Kommunikationspartners zu erfassen.

Was ist das "Gavagai-Problem" im Kontext des Worterwerbs?

Es beschreibt das induktive Problem, wie ein Kind bei einem neuen Wort wissen kann, welchen Aspekt der Umwelt (z.B. ein ganzes Objekt vs. dessen Farbe oder Teile) es benennen soll.

Welche Rolle spielt die "Joint Attention"?

Die gemeinsame Aufmerksamkeit wird als notwendige Voraussetzung angesehen, damit das Kind lernt, auf das vom Erwachsenen intendierte Ziel zu fokussieren und somit Wörter korrekt zuzuordnen.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Worterwerb des Kindes
Universidad
University of Basel  (Deutsches Seminar)
Curso
HS Spracherwerb
Calificación
gut
Autor
Marika Ziron (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
26
No. de catálogo
V61890
ISBN (Ebook)
9783638552417
ISBN (Libro)
9783638668279
Idioma
Alemán
Etiqueta
Worterwerb Kindes Spracherwerb
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marika Ziron (Autor), 2006, Worterwerb des Kindes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61890
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  26  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint