Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Geschichte der Frankfurter Rundschau 2
3 Forschungsfrage und Hypothesen 3
4 Quantitative Analyse 4
4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken 4
4.1.1 Seite 1 (Titel) 5
4.1.2 Thema des Tages 7
4.1.3 Die Seite Drei 8
4.1.4 Politik 8
4.1.5 Dokumentation 9
4.1.6 Rundschau 10
4.1.7 Wirtschaft 11
4.1.8 Aus aller Welt 12
4.1.9 Feuilleton 13
4.1.10 Frankfurt und Hessen 14
4.1.11 Sport 14
4.1.12 Medien 15
4.1.13 FR: Plus 16
4.1.14 Sonderteile Beilagen 16
4.2 Auswertung der Artikel im Untersuchungszeitraum 17
4.2.1 Themenfrequenzanalyse 17
4.2.2 Journalistische Darstellungsformen 18
5 Qualitative Analyse 21
5.1 Problemstellung und These 21
5.2 Kategoriebildung und Operationalisierung 21
5.2 Beispiele für positive Darstellung der SPD 23
Inhaltsverzeichnis II
5.2 Beispiele für negative Darstellung der CDU 23
5.3 Ergebnisse der qualitativen Analyse 24
5.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse 26
5.4.1 Fazit zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse 27
5.4.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse 27
5.4.3 Validität und Reliabilität 29
6 Fazit der Inhaltsanalyse 31
Literaturverzeichnis 33
Monographien 33
Internetquellen................................................................................................ 33
Anhang 34
Eidesstattliche Versicherung 40
Abbildungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Diagramm der qualitativen Ergebnisse 24
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 : Quantitative Analyse „Seite 1 “ 5
Tabelle 2 : Quantitative Analyse „Thema des Tages“ 7
Tabelle 3 : Quantitative Analyse „Die Seite Drei“ 8
Tabelle 4 : Quantitative Analyse „Politik“ 8
Tabelle 5 : Quantitative Analyse „Dokumentation“ 9
Tabelle 6 : Quantitative Analyse „Rundschau“ 10
Tabelle 7 : Quantitative Analyse „Wirtschaft“ 11
Tabelle 8 : Quantitative Analyse „Aus aller Welt“ 12
Tabelle 9 : Quantitative Analyse „Feuilleton“ 13
Tabelle 10 : Quantitative Analyse „Frankfurt und Hessen“ 14
Tabelle 11 : Quantitative Analyse „Sport“ 14
Tabelle 12 : Quantitative Analyse „Medien“ 15
Tabelle 13 : Auswertung der Journalistischen Darstellungsformen 19
Tabelle 14 : Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse 24
Einleitung 1
1 Einleitung
Die deutschen Zeitungen beschreiben sich in ihrem Selbstbild fast alle als unabhängig und überparteilich. Es liegt allerdings nahe, dass man, aufgrund der Pressebeteiligungen deutscher Parteien an verschiedenen Verlagen bzw. Zeitungen, eine politische Tendenz zu den jeweiligen Anteilseignern erkennen kann.
In der vorliegenden Arbeit soll das oben genannte Problem mittels einer Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau (FR) untersucht werden. Ziel der Inhaltsanalyse ist es somit, zu überprüfen, ob sich in der Berichterstattung der Frankfurter Rundschau die politische Richtung der Besitzer widerspiegelt.
Nachdem im nachfolgenden Gliederungspunkt die wichtigsten geschichtlichen Fakten herausgearbeitet werden, werden wir im dritten Abschnitt die Forschungsfrage und die Thesen der Inhaltsanalyse vorstellen. Daran anschließend folgt die quantitative Untersuchung der verschiedenen Ressorts. Außerdem werden wir hier die journalistischen Darstellungsformen und die Themenhäufigkeit aller Artikel im Untersuchungszeitraum vorstellen. Unter Gliederungspunkt fünf wird mit Hilfe eine qualitativen Analyse der FR versucht, unsere These zu be- oder widerlegen. Die Ergebnisse unserer Inhaltsanalyse werden im abschließenden sechsten Abschnitt zusammengefasst.
Geschichte der Frankfurter Rundschau 2
2 Geschichte der Frankfurter Rundschau
Die Frankfurter Rundschau war die erste Zeitung, der im amerikanischen Sektor eine Lizenz zugeteilt wurde. Gründungstag war der 1. August 1945. Ziel der Gründung war, den freiheitlich-parlamentarischen Gedanken zu verbreiten. Anfangs wurde die FR in den Räumen der von den Nationalsozialisten verbotenen Frankfurter Zeitung erstellt; der Umzug der Redaktion in das neue Bürogebäude Colosseo fand erst am 16.7.2005 statt. Die Lizenzträgergruppe bestand ursprünglich aus drei Sozialdemokraten, drei Kommunisten und einem Linkskatholiken. Aus zum Teil politischen Gründen schrumpfte allerdings die Zahl der Zertifikatsträger, bis am 15.04.1946 Karl Gerold in die FR einstieg, der das Blatt „eine weite Strecke lang entscheidend prägte“ (Wikipedia, 2006). Karl Gerold war nach dem Tod von Arno Rudert (Mitglied der Lizenzträgergruppe) alleiniger Verleger und blieb dies auch bis zu seinem Tod. Die Auflage lag anfangs bei 400.000 bis 500.000 Exemplaren und bestand, aufgrund der knappen Ressourcen, aus vier (Mittwoch) bis sechs (Samstag) Seiten. Im dritten Jahrgang (August `47) wurde eine Deutschland Ausgabe ins Leben gerufen, die für den Vertrieb außerhalb Frankfurts und ins Ausland bestimmt war. Ab 21.Juli 1948 konnte das Blatt täglich erscheinen (www.fr-online.de). Nach dem Tod Gerolds im Jahre 1973 wurde die gemeinnützige Karl Gerold Stiftung gegründet, die 100%ige Eigentümerin des Druck- und Verlagshaus wurde. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Frankfurter Rundschau im Jahr 2003 vom Land Hessen durch eine Landesbürgschaft unterstützt werden. Die DDVG 1 stieg Anfang Mai 2004 als 90%er Anteilseigner am DUV 2
ein. Diese Beteiligung sollte allerdings bis zu diesem Jahr auf deutlich unter 50% reduziert werden. Nach aktuellen Angaben der DDVG
(http://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/) liegt die Beteiligung derzeit immer noch bei 90% (Wikipedia, 2006).
1 Die DDVG (Deutsche Druck- und Verlags GmbH) ist die SPD-eigene Mediaholding.
2 Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (Herausgeberin der FR).
Forschungsfrage und These 3
3 Forschungsfrage und These
Zunächst gilt es eine Forschungsfrage aufzustellen und daraus Thesen abzuleiten, die in der folgenden Inhaltsanalyse untersucht werden. Die Frankfurter Rundschau versteht sich als politisch unabhängige Zeitung, was auch in der Überschrift zum Ausdruck kommt. Da die Frankfurter Rundschau jedoch zu 90% der DDVG gehört und den Redakteuren im Arbeitsvertrag eine „sozial-liberale“ Grundhaltung vorgegeben ist (Meyn, 1999, 110), drängt sich die Frage auf, ob die Frankfurter Rundschau tatsächlich eine unabhängige Tageszeitung ist. Die dazugehörige These lautet:
In der innenpolitischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau ist eine politische Tendenz zur SPD erkennbar.
Wir wollen demnach untersuchen, ob sich in der nationalen politischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau eine politische Tendenz widerspiegelt.
Um diese These zu überprüfen haben wir jene Artikel die sich mit der deutschen Innenpolitik befassen und von Redakteuren der Frankfurter Rundschau verfasst wurden, inhaltsanalytisch untersucht.
Quantitative Analyse 4
4 Quantitative Analyse
Untersucht wurden sechs Ausgaben der Deutschlandausgabe der Frankfurter Rundschau (FR) im Untersuchungszeitraum vom 08.05.2006 bis 14.06.2006. Die FR ist eine Tageszeitung und erscheint im Norddeutschen Format von Montag bis Samstag. Die Auflage der Frankfurter Rundschau beträgt rund 180.000 Exemplare. Sie erscheint montags bis freitags für 1,30 Euro. Am Samstag erscheint eine umfangreichere Wochenendausgabe für 1,70 Euro. Sowohl die Zahl der Bücher wie auch die Anzahl der Ressorts unterscheiden sich bei den verschiedenen Nummern. Man kann allerdings sagen, dass jede Ausgabe mindestens vier Bücher beinhaltet, und dass die Ressorts und Rubriken „Titel“, „Thema des Tages“, „Seite 3“, „Politik“, „Dokumentation“, „Rundschau“, „Dokumentation“, „Wirtschaft“, „Aus aller Welt“, „Feuilleton“, „Medien“, „Sport“ und „Frankfurt und Hessen“ jeden Tag erscheinen. Zusätzlich gibt es jeden Tag den Sonderteil „FR Plus“, der sich in einem gesonderten Buch mit täglich wechselnden Themen beschäftigt (z.B. Sport, Bildung, Wissenschaft usw.).
Die Frankfurter Rundschau ist eine überregionale Qualitätszeitung mit lokalem Bezugspunkt. Neben einer Deutschlandausgabe gibt es somit eine Hessenausgabe, mehrere Regionalausgaben und eine Stadtausgabe Frankfurt. Zu den Hauptkonkurrenten gehören die konservativ-liberale FAZ und die konservative Frankfurter Neue Presse, sowie die Regionalausgabe der Bild Zeitung (Wikipedia, 2006).
4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken
Zunächst werden wir die verschiedenen Ressorts der Frankfurter Rundschau untersuchen. Dazu werden zuerst die verschiedenen regelmäßig erscheinenden Ressorts und Rubriken der Frankfurter Rundschau dargestellt. Unter Punkt 4.1.14 werden die Ressorts und Rubriken vorgestellt, die nicht in jeder Ausgabe vorhanden waren (z.B. „FR-Immobilien“ oder „Magazin“ in der Samstagsausgabe). Zum Zwecke der Übersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit haben wir die verschiedenen Merkmale (Anzeigen, Artikel,
Quantitative Analyse 5
Bilder) in eine Tabelle übertragen. Die Rubrik „Seiten“ haben wir nur an den Tagen verwendet, wo das jeweilige Ressort auch länger als eine Seite war.
Definition der einzelnen Merkmale:
1. Anzeigen: Bei den Anzeigen wurde unterschieden in Eigen- und Fremdwerbung. Als Eigenwerbung gelten z.B. Hinweise der FR auf Abonnements, den eigenen Internetauftritt oder zu besonderen, im späteren Teil der Ausgabe erscheinenden Artikel. Zu „Fremdwerbung“ haben wir alle Anzeigen von Fremdanbietern gezählt (z.B. Lufthansa oder Ryanair).
2. Artikel: Die verschiedenen Artikel haben wir zunächst gesamt gezählt (die Unterteilung in journalistische Darstellungsformen folgt unter 4.3). Es wurde differenziert in „eigene Artikel“ (von eigenen Journalisten verfasst), „Agenturmeldungen“ (von Presseagenturen, wie DPA, AP oder RTR) und „Ohne Angabe“ (sonstige Artikel, z.B. Leserbriefe oder „Pressestimmen“).
3. Bilder: Die Bilder wurden unterteilt in „große“ und „kleine“ Bilder. Große Bilder (meist über dem Bruch zum Aufmacher) besaßen mindestens die Maße 12x12 cm. Alle Bilder unter dieser Größe wurden zu „kleine Bilder“ gezählt.
4.1.1 Seite 1 (Titelseite)
Das erste Buch der Frankfurter Rundschau beginnt mit der Titelseite. In der nachfolgenden Tabelle soll zunächst eine kurze Analyse dieser Seite erfolgen.
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Benedict Hilligweg, Joachim Wilm, 2006, Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau, Munich, GRIN Publishing GmbH
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