Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung 3
1. Kommunikation als Bestandteil der Corporate Identity 3
1.1 Das Unternehmenserscheinungsbild 4
1.2. Das Unternehmensverhalten 4
1.3 Die Unternehmenskommunikation 4
2. Unternehmenskommunikation Die Theorie 5
2.1 Die innere Kommunikation 5
2.2 Die äußeren Kommunikation 7
3. Kommunikation in der Praxis Luise-Schleppe Haus 8
3.1 Portrait der Einrichtung 8
3.2 Kommunikation zwischen den Kollegen 9
3.3 Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern 10
3.4 Mitarbeitergespräche 11
3.5 Veranstaltungen mit und für Mitarbeiter 12
4. Schlussbemerkungen 12
Literaturverzeichnis 13
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0. Einleitung
In vielen sozialen Bereichen, wie unter anderem der Altenhilfe, stehen sich Kostenträger und Leistungserbringer in Kampfhaltung gegenüber. Die eine Seite fordert höhere Pflegesätze und bessere Personalschlüssel, die andere Seite kann oder will diesen Forderungen nicht entsprechen. Hier müssen zwar Lösungen gefunden werden, wie ein Kompromiss zustande kommen kann und die Arbeitsbedingungen human bleiben oder werden, aber trotzdem müssen die Einrichtungen sich auch selbst um ihre Konkurrenzfähigkeit kümmern. So ist die Personalentwicklung eines der möglichen Mittel, um die Qualität der Arbeit unter Berücksichtigung der Mitarbeiter zu steigern. Innerhalb der Personalentwicklung und der Corporate Identity soll in dieser Arbeit der Blick dezidiert auf den Kommunikationsprozess gerichtet werden. Dabei soll eine Auswahl an Mitteln vorgestellt werden. Anhand eines Beispiels – das des Luise-Schleppe-Hauses, einer Altenhilfeeinrichtung in Stuttgart – soll praktisch untersucht werden, wie ein Einsetzen von Maßnahmen im Praktischen aussehen kann.
1. Kommunikation als Bestandteil der Corporate Identity
Zuerst: Was genau beinhaltet der Begriff der Corporate Identity (CI)? „In der wirtschaftlichen Praxis ist CI die strategisch geplante und operativ eingesetzte Selbstdarstellung und Verhaltensweise eines Unternehmens nach innen und außen auf der Basis einer festgelegten Unternehmenszielsetzung und eines definierten (Soll.)Images“ (Seite 18) Das Ziel ist also folgendes: Das Unternehmen soll nach innen und außen einheitlich wirken. Warum aber nach innen? Nur wenn die Mitarbeiter auch Adressaten der CI sind, können sie auch so handeln, dass es nach außen weiter getragen werden kann.
Die Bestandteile der CI sind in drei Teile geteilt:
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1.1 Das Unternehmenserscheinungsbild
Dieses Mittel wird auch Corporate Design genannt. Die Maßnahme ist in der Realität leider manchmal das einzige, das auf eine gelungene CI hinweist. Wichtig am Erscheinungsbild ist, dass es veränderbar bleibt. „Das Erscheinungsbild braucht Kontinuität, es bedarf aber auch eines kontinuierlichen Wandelns, das synchron ist mit einer sich wandelnden Identität“(Seite 21). Was aber macht das Unternehmenserscheinungsbild aus? Es ist das Zusammenwirken von Marken-, Graphik- und Architekturdesign, was in die Praxis übersetzt bedeutet: Farben, Schriftarten, Zeichen, Symbole, Gestaltungsraster und vieles mehr – alles von der Verpackung bis zur Autobeschriftung – muss einheitlich gestaltet sein. So wird ein harmonisches Gesamtbild von der Firma wiedergegeben.
Wenn die Unternehmensentwicklung längst neue Wege geht, kann das traditional aufrechterhaltene Erscheinungsbild ein Klotz am Bein sein. Das Unternehmen muss sich also immer flexibel an den aktuellen Trend anpassen können und trotzdem Kontinuität zeigen.
1.2. Das Unternehmensverhalten
Diese Maßnahme wird auch Corporate Behaviour genannt. Um für Kunden vertrauenswürdig zu wirken, ist es unerlässlich, sich schlüssig und transparent zu verhalten. Denn: Taten zählen mehr als Worte. Unter diesem Verhalten sind unter anderem das Kommunikations-, das Preis-, das Vertriebs- und das Sozialverhalten zu verstehen. Die Art wie jemand seines Zweck verfolgt, sagt unvermeidlich etwas über dessen Identität aus, der sie verfolgt.
1.3 Die Unternehmenskommunikation
Auch hier wurde ein englischer Name gefunden – Corporate Communications. Mit Kommunikationsmaßnahmen soll, wenn sie systematisch und kombiniert eingesetzt werden, das Ziel erreicht werden, „das Betriebsklima und die öffentliche Meinung gegenüber dem Unternehmen, dem Verband, der Institution oder Organisation zu beeinflussen“ (Kiessling/Spannagl, Seite 19). Zu beachten ist dabei auch, dass das Einsetzen der Maßnahmen auf lange Zeit angelegt ist, um ein bestimmtes Image systematisch aufzubauen. Auf die Unternehmenskommunikation in der Theorie wird im folgenden Kapitel eingegangen.
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Heidi Christina Kohlstock, 2003, Der Kommunikationsprozess in sozialen Einrichtungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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