Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Werkstattlernen als Teil des offenen Lernens 4
2.1 Offener Unterricht 4
2.2 Werkstattlernen 5
2.3 Umsetzung des Werkstattlernens 6
2.4 Wann und wo wird Werkstattlernen durchgeführt 8
2.5 Vorteile des Werkstattlernens 8
2.6 Nachteile des Werkstattlernens 10
2.7 Werkstattlernen im Fremdsprachenunterricht 13
2.8 Die Rolle des Lehrkörpers im Werkstattlernen 15
3. Schlussteil 16
4. Literaturverzeichnis 17
2
Einleitung
Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit dem Thema Werkstattlernen als Unterkategorie des offenen Unterrichts in deutschen Schulen. Herkunft des offenen Unterrichts ist England, dort wurde diese Art des Unterrichtskonzeptes im 20. Jahrhundert zuerst notiert. Anders als in Deutschland, wo Werkstattlernen nur als Gegenvorschlag für einige wenige Fächer zum herkömmlichen Frontalunterricht gilt, herrschen in der Schweiz offene Unterrichtskonzepte in jedem Schulfach vor.
Zu Beginn der Arbeit wird eine Einführung über das offene Lernen als Unterrichtsversuch gegeben, bevor eine Definition des Werkstattlernens folgt, die aus den einzelnen Bestandteilen des Kompositums ‚Werkstatt + Lernen’ hergeleitet wird. Ziel dieser Arbeit ist es, Vor- und Nachteile der Konzeption Werkstattlernen herauszuarbeiten. Daher werden zunächst die Umsetzung und der Durchführungszeitpunkt dieser offenen Unterrichtsform erläutert. Fernerhin werden die Vor- und Nachteile des Werkstattlernens aufgezeigt und erklärt, bevor die daraus folgernden Konsequenzen zu den Zielsetzungen und Prinzipien des offenen Unterrichts angebracht wird. Daran anknüpfend wird auf den Kerngedanken dessen im Bezug auf den Fremdsprachenunterricht eingegangen. Im Schlussteil wird zusammen- fassend erläutert, inwiefern die Durchführung des Werkstattlernens als alternative Unterrichtsform als positiv oder negativ anzusehen ist und was sich für den Schulunterricht in Deutschland dementsprechend perspektivisch daraus ableiten lässt.
Da das Konzept des offenen Unterrichts noch relativ neu und modern ist, bin ich sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Arbeit
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1. Werkstattlernen als Teil des offenen Unterrichts
2.1 Offener Unterricht Offener Unterricht, abgeleitet vom englischen Begriff „Open Education“ hat ihren Ursprung in der Erziehungsphilosophie englischer Primarstufen. Unabhängig voneinander wurden dort im 20. Jahrhundert in verschiedenen Schulen ähnliche Konzepte entwickelt, die mit den pädagogischen Konzepten der Reformpädagogik zu vergleichen sind. 1 Heute verbirgt der Begriff des offenen Unterrichts weitestgehend „Unterrichtskonzepte bzw. Arbeitsformen wie die Freie Arbeit, der Wochenplanunterricht, das projektorientierte Lernen, der Werkstatt- unterricht und das Stationslernen“. 2 Ziel des offenen Lernens ist es, Schülerinnen und Schüler (im Nachfolgenden nur Schüler/innen genannt) eine Handlungsfreiheit und gewisse Wahlmöglichkeiten im Unterrichtsgeschehen zu übermitteln (??!!), die in der Art und Weise in sonstigen Unterrichtsformen nicht üblich sind. Der Begriff der Freiheit, wie er hier auftritt, erklärt Tätigkeiten allerdings nur dann als frei, sofern sie nicht direkt vom Lehrkörper angeordnet werden, sondern im Rahmen eines Planes oder durch die Auswahl von Arbeitsmitteln entsteht. Daraus resultierend lässt sich sagen, dass eine „Verschiebung der Lehrerrolle“ 3 auftritt. Anstelle der üblichen fragend-entwickelnden Ergebnisorientierung wird eine Differen-zierung ermöglicht, da der Lehrer versucht, durch ausgewählte Materialien Themen zugänglicher zu machen. Die Motivation der Schüler wird dadurch erhöht, da sie eigenständig aus den vorhandenen Materialien auswählen können. Dies führt eine Individualisierung des Lernprozesses eines jeden Schülers mit sich. Es ist jedoch zu sagen, dass die verfügbaren Materialien aus einer vom Lehrer klar vorgegebenen Auswahl stammen. Die Freiheit der Schüler liegt darin, dass sie selbst entscheiden können mit welcher Arbeit sie beginnen möchten, wie viel Zeit sie auf
1 Vgl. Sehrbrock, Peter M.: Offener Unterricht als Befreiende Pädagogik in
der Schule. Pragmatische Reflexionen. Zentrum für pädagogische
Berufspraxis, 1997, S12f.
2 Peschel, Falko: Offener Unterricht. Idee. Realität. Perspektive und ein
praxiserprobtes Konzept zur Diskussion. Balltmannsweiler: Schneider
Verlang Hohengehren, 2002, S.8.
3 Ebd., S.8.
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welche Aufgabe anwenden möchten und wo bzw. mit wem sie arbeiten wollen. 4
2.2 Werkstattlernen
Um den Begriff des Werkstattlernens zu definieren ist es sinnvoll, zunächst die Einzelteile des Kompositums zu bestimmen und zu erläutern. Werkstatt und Lernen scheinen auf den ersten Blick zwei Elemente zu sein, die in keinem besonderen Zusammenhang zu stehen scheinen. Eine Definition für Werkstatt lautet wie folgt:
4 Vgl. Ebd., S. 8f.
5 http://de.wikipedia.org/wiki/Werkstatt (Juli 2005)
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Arbeit zitieren:
Carolin Klöver, 2005, Werkstattlernen, München, GRIN Verlag GmbH
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