Gliederung:
Gliederung: 1
1. Grundlagen der Kommunikation 2
1.1. Verbale und non- verbale Kommunikation 3
2. Das Gespräch- eine Grundform der Kommunikation 4
2.1. Organon- Modell nach Karl Bühler 4
2.2. Ansichten Paul Watzlawicks und Friedemann Schulz von Thuns
bezüglich der Anatomie einer Nachricht 5
3. Unterricht als kommunikativer und kooperativer Prozess und seine Bedeutung
für die Ausbildung der Gesprächsfähigkeit 6
4. Das Unterrichtsgespräch- eine Kommunikationsform mit vielen Varianten
und Schwierigkeiten 7
Quellenverzeichnis: 10
Quellenverzeichnis: 10
Literaturquellen: 10
Internetquellen: 10
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1. Grundlagen der Kommunikation
„Kommunikation“ ist eines der offiziell gewählten Wörter des 20. Jahrhunderts und gehört zu den am häufigsten verwendeten Begriffen um die Jahrtausendwende. Sowohl die soziale Kommunikation als auch die Telekommunikation gewinnen immer mehr an Bedeutung. Eine genaue Vorstellung zu dem Begriff „Kommunikation“ haben die meisten jedoch nicht. Untersucht man den Wortursprung, wird die Bedeutungstiefe klarer. Das Wort „Kommunikation“ hat lateinische Wurzeln und ist aus dem Präfix: „com“ und dem Wortstamm: „munus“ zusammengesetzt.
In der Antike kam das Wort unter folgenden Formen und Bedeutungen vor:
Die alte Kernbedeutung von Kommunikation liegt demnach im „etwas gemeinsam machen/ teilen/ mitteilen“, wobei ein gemeinsamer Inhalt bzw. Gegenstand vorausgesetzt wird. Die Vertreter dieses ursprünglichen Begriffes beschreiben ihn als zwischenmenschlichen Austausch, also als „soziale Kommunikation“ oder als „face- to- face- communication“. Vertreter des funktionalen Begriffes hingegen verstehen die Kommunikation als kontaktive Verbindung zwischen verschiedenen Einheiten, die nicht einmal Menschen sein müssen. Für meinen Beleg ist jedoch nur die soziale Kommunikation von Bedeutung. Mit ihr können Informationen sowohl verbal als auch non- verbal übermittelt werden.
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1.1. Verbale und non- verbale Kommunikation
Die verbale Kommunikation ist die Variante, bei der die Botschaft in einer Sprache aus Worten, Zeichen und sonstigen Informationsträgern überliefert wird. Entgegen einiger Annahmen, dass die Kommunikation meist verbal abläuft, sind 85% der Kommunikation durch non- verbale Kanäle bestimmt. Diese Signale des Körpers sind meist sogar viel aussagekräftiger als die verbalen. Die Körpersprache, die sowohl durch Körperhaltung als auch Mimik und Gestik beeinflusst wird, ist non- verbal. Sie drückt immer etwas aus, ob wir wollen oder nicht. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sagt ein Sprichwort, aber selbst wenn wir schweigen, kommunizieren wir immer noch nonverbal. Es ist also schlichtweg unmöglich nicht zu kommunizieren. „Der Begriff Kommunikation ist eng verwandt mit dem der Interaktion, in vielen Bereichen sind diese Begriffe sogar synonym, besonders dann, wenn Wechselseitigkeit für den Kommunikationsbegriff vorausgesetzt wird.“ 1 Dennoch geht die Interaktion über die Kommunikation hinaus, da sie den Aspekt des gegenseitigen Handelns mit einschließt.
1 www.wikipedia.org/wiki/Kommunikation
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Anja Uhlitzsch, 2006, Das Unterrichtsgespräch - Eine Kommunikationsform unter besonderer Berücksichtigung der Variantenvielfalt eines Unterrichtsgespräches , Munich, GRIN Publishing GmbH
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