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Finanzierung junger Unternehmen

Titel: Finanzierung junger Unternehmen

Seminararbeit , 2005 , 46 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dipl.-Kfm. Thomas Kasner (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Finanzierung junger Unternehmen.
Dabei wird zunächst auf die Kapitalerfordernisse von Start-up-Unternehmen und ihre Veränderung im Zeitablauf eingegangen. Im zweiten Kapitel werden Probleme der Hausbank-Finanzierung betrachtet und Business Pläne als Mittel zur Überzeugung und Gewinnung potentieller Investoren vorgestellt. Der Schwerpunkt dieser Arbeit bezieht sich auf Finanzierungsinstrumente, die zur Deckung des Kapitalbedarfs junger Unternehmen geeignet sind. Im dritten Kapitel werden deshalb zunächst die traditionellen Finanzierungsformen der Außen- und Innenfinanzierung erläutert; anschließend werden ausgewählte Finanzierungsinstrumente speziell für Start-up-Unternehmen diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 FINANZIERUNGS- UND KAPITALERFORDERNISSE JUNGER UNTERNEHMEN

1.1. Liquiditäts- und Finanzplanung

1.2. Optimale Finanzierungsstruktur

1.3. Entwicklung der Kapitalstruktur im Zeitablauf

2 FINANZIERUNGSBARRIEREN UND GEWINNUNG GEEIGNETER INVESTOREN

2.1. Probleme der Hausbank-Finanzierung

2.2. Business Plan als Visitenkarte des Unternehmens

3 FINANZIERUNGSFORMEN

3.1. TRADITIONELLE FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

3.1.1. Innenfinanzierung

3.1.2. Außenfinanzierung

3.2. AUSGEWÄHLTE FIANZIERUNGSINSTRUMENTE FÜR START-UP-UNTERNEHMEN

3.2.1. Venture-Capital-Gesellschaften

3.2.2. Business Angels (Privatinvestoren)

3.2.3. Mezzanine-Kapital

3.2.4. Fördermittel

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Finanzierung von Start-up-Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, die spezifischen Kapitalerfordernisse junger Unternehmen zu analysieren, Finanzierungsbarrieren bei klassischen Bankkrediten aufzuzeigen und alternative Finanzierungsinstrumente vorzustellen, die für die Deckung des Kapitalbedarfs in den verschiedenen Entwicklungsphasen geeignet sind.

  • Kapitalerfordernisse und Liquiditätsplanung in der Gründungsphase
  • Herausforderungen bei der Hausbank-Finanzierung für junge Unternehmen
  • Die Rolle des Business Plans bei der Investorengewinnung
  • Überblick über traditionelle Innen- und Außenfinanzierung
  • Detaillierte Analyse von Venture Capital, Business Angels und Mezzanine-Kapital

Auszug aus dem Buch

1.1. Liquiditäts- und Finanzplanung

Junge Unternehmen weisen aufgrund hoher Produktentwicklungs-, Markterschließungs- und Unternehmensaufbaukosten einen sehr hohen Kapitalbedarf auf. Dabei hängt der Finanzierungsbedarf wesentlich von der konkreten Unternehmensentwicklung und der Branche ab. Dienstleistungsunternehmen beispielsweise müssen vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit weitaus weniger Kapital einsetzen als Industrie oder Technologieunternehmen. Die Stärke des angestrebten Unternehmenswachstums, eine höhere Kapitalintensität der Technologien, der Neuigkeitsgrad des Leistungsangebotes, der Innovationsgrad der Geschäftsidee und die Größe der Zielmärkte können ebenfalls die Höhe des Kapitalbedarfs in den ersten Wachstumsphasen des Unternehmens beeinflussen. Da zu Beginn noch keine laufenden Erlöse erzielt werden, muss die Unternehmensgründung vorfinanziert werden. Die Eigenmittel der Gründer reichen oft bereits in der ersten Entwicklungsphase nicht mehr aus, um diesen Finanzierungsbedarf zu decken. Viele Jungunternehmer schätzen außerdem ihren Kapitalbedarf falsch ein und planen ihre Liquidität dementsprechend falsch. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Finanzierungsprobleme die häufigste Insolvenzursache für junge Unternehmen sind.

Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, müssen der zukünftige Kapitalbedarf und die dazugehörigen Finanzierungsalternativen vorausschauend geplant werden. Vor der Aufnahme der Selbständigkeit sollten daher ein Kapitalbedarfsplan (Liquiditätsplan) und ein dazugehöriger Finanzierungsplan sorgfältig erstellt werden.

Das primäre Ziel der Liquiditäts- und Finanzplanung besteht in der Ermittlung des Kapitalbedarfs für die Gründung und die ersten Entwicklungsphasen sowie in der Planung und laufenden Überwachung der Liquiditätsentwicklung. Dazu werden alle zur Verfügung stehenden Finanzierungsalternativen bewertet, um sie anschließend zu einer – aus Sicht des Unternehmers - bestmöglichen Kapitalstruktur zu kombinieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 FINANZIERUNGS- UND KAPITALERFORDERNISSE JUNGER UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel erläutert die hohen Kapitalbedarfe von Gründungen und betont die Notwendigkeit einer sorgfältigen Liquiditäts- und Finanzplanung sowie einer optimalen Kapitalstruktur.

2 FINANZIERUNGSBARRIEREN UND GEWINNUNG GEEIGNETER INVESTOREN: Hier werden die Schwierigkeiten beim Zugang zu Bankkrediten dargestellt und die strategische Bedeutung eines professionellen Business Plans als Visitenkarte für Investoren hervorgehoben.

3 FINANZIERUNGSFORMEN: Dieses Kapitel analysiert traditionelle Finanzierungsformen sowie spezifische Instrumente für Start-ups, darunter Venture Capital, Business Angels, Mezzanine-Kapital und staatliche Fördermittel.

Schlüsselwörter

Finanzierung, Start-up, Kapitalbedarf, Liquiditätsplanung, Kapitalstruktur, Hausbank, Business Plan, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Venture Capital, Business Angels, Mezzanine-Kapital, Fördermittel, KfW, Beteiligungsfinanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den spezifischen Herausforderungen und Möglichkeiten der Finanzierung junger Unternehmen von der Gründung bis zur Expansionsphase.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Kapitalbedarfsanalyse, die Überwindung von Finanzierungsbarrieren, die Erstellung von Business Plänen und der Vergleich verschiedener Finanzierungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Start-ups ihren Kapitalbedarf in verschiedenen Phasen decken können, insbesondere unter Berücksichtigung von Finanzierungslücken bei traditionellen Banken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt theoretische Konzepte wie das Lebenszyklusmodell sowie empirische Daten, beispielsweise aus BVK-Statistiken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die Problematik der Hausbank-Finanzierung, die Bedeutung des Business Plans und eine detaillierte Erläuterung von Finanzierungsformen für Start-ups.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Venture Capital, Business Angels, Mezzanine-Kapital, Kapitalbedarf, Business Plan und Gründungsfinanzierung.

Warum haben es junge Unternehmen bei Hausbanken oft schwer?

Banken sind aufgrund fehlender verlässlicher Vergangenheitsdaten (Jahresabschlüsse) und mangelnder Kreditsicherheiten bei jungen Unternehmen meist sehr konservativ und risikoscheu.

Was versteht man unter dem "Value Adding" bei Venture Capital?

Dabei stellt der Investor neben Kapital auch Managementunterstützung, Beratung bei strategischen Fragen, Kontakte und Know-how zur Verfügung, um den Unternehmenserfolg aktiv zu steigern.

Worin liegt der Hauptvorteil von Mezzanine-Kapital?

Es stärkt die Eigenkapitalbasis und verbessert die Bonität, ohne dass der Unternehmer im gleichen Maße Mitspracherechte abgeben muss wie bei traditionellem Eigenkapital.

Welche Funktion hat das "Hausbankprinzip" bei KfW-Förderkrediten?

Es bedeutet, dass der Gründer den Förderkredit nicht direkt bei der KfW, sondern über seine Hausbank beantragt, welche die Prüfung und Abwicklung übernimmt.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Finanzierung junger Unternehmen
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Autor
Dipl.-Kfm. Thomas Kasner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
46
Katalognummer
V70616
ISBN (eBook)
9783638616713
ISBN (Buch)
9783638674461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzierung Unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Kfm. Thomas Kasner (Autor:in), 2005, Finanzierung junger Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/70616
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Leseprobe aus  46  Seiten
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