Kurzfassung der Studienarbeit
In Anbetracht der Tatsache, dass Segelflugzeuge mit laminaren Tragflügelprofilen, beim Einflug in Bereiche turbulenter Luft, eine Senkung der Flugleistung erfahren, sollen die Mechanismen, die für diesen Effekt verantwortlich sind untersucht werden. Die Verringerung der Flugleistung hängt mit der Rezeptivität - die Anfälligkeit der Grenzschicht gegenüber äußeren Störungen - zusammen, die zur Transition der laminaren in eine turbulente Grenzschicht führt. Unter diversen Störungen, die die Transition einleiten können werden hier hauptsächlich Turbulenzelemente in der unteren Atmosphäre verantwortlich gemacht. Aufgrund der weitestgehend unbekannten Struktur dieser klein-skaligen Wirbelelemente, wurden in der vorliegenden Untersuchung Anstrengungen unternommen um diese Wirbel zu beschreiben. Unter vielen möglichen Messtechniken wurde die Hitzdrahtanemometrie als geeignet erachtet. Nach der Kalibrierung der Vier-Draht-Heißfilmsonde im Eifelkanal der TU Darmstadt wurde die gesamte Anlage an dem Forschungsflugzeug G109b des Fachgebiets Strömungslehre und Aerodynamik montiert und in Betrieb genommen. Die Datenerfassung fand an drei Sommernachmittagen in einer Höhe von etwa 1100m statt. Eine Software zur Auswertung wurde entwickelt, die es ermöglicht Auf- bzw. Abwinde zu identifizieren und Turbulenzgrade bzw. charakteristische Wirbelgrößen über die Messdauer zu berechnen. Diese graphisch dargestellten Ergebnisse ermöglichen ein nachträgliches Analysieren und Vergelichen der einzelnen Abbildungen, woraus sich einige Zusammenhänge ableiten lassen.
i
Inhaltsverzeichnis
Kurzfassung. i
Inhaltsverzeichnis. ii
Abbildungsverzeichnis. iv
Tabellenverzeichnis. vii
Nomenklatur. viii
1 Einleitung. 1
2 Stand der Technik. 3
3 Grundlagen. 5
3.1 Meteorologie. 6
3.1.1 Thermik. 6
3.1.2 Turbulenz. 9
3.2 Profilumströmung. 11
3.3 Messtechnik. 13
3.3.1 Überblick über Geschwindigkeitsmesssonden. 13
3.3.2 Hitzdrahtanemometrie. 14
3.3.3 Die Vier-Draht-Sonde. 19
3.3.4 Erfassung der Umgebungsdaten. 22
4 Versuchsdurchführung. 24
4.1 Kalibrierung. 24
4.2 In-flight Messungen. 36
4.3 Auswertung. 37
5 Diskussion der Ergebnisse. 42
5.1 Ergebnisse der Kalibrierung. 42
5.1.1 Geschwindigkeitskalibrierung. 42
5.1.2 Pitch-Winkel-Kalibrierung. 47
5.1.3 Yaw-Winkel-Kalibrierung. 48
5.2 Ergebnisse der Auswertung der in-flight Messungen. 50
5.2.1 Energiebilanz. 50
ii
5.2.2 Turbulenzgradverteilung. 54
5.2.3 Turbulenzgrößenverteilung. 57
5.3 Die Anlage in Betrieb. 60
6 Fazit und Ausblick. 62
6.1 Überblick. 62
6.2 Ergebnisse. 63
6.3 Ausblick. 64
Quellenangaben. 66
A Ergebnisse. I
A.1 Ergebnisse der Kalibrierung. I
A.2 Ergebnisse der Auswertung. III
A.3 Durchgeführte Messungen. XVIII
B Die Anlage. XIX
B.1 Befehle zum Betreiben der Anlage. XIX
B.2 Angaben zum Eifelkanal der TU Darmstadt. XIX
B.3 Angaben zur Heißfilmsonde. XX
B.4 Platzierung der Sonde. XXI
C Quellcodes. XXII
C.1 Programm: EAverages end.m. XXII
C.2 Programm: ABn end.m. XXIV
C.3 Programm: Auswertung end.m. XXIX
C.4 Programm: Flugverlauf end.m. XXXIV
iii
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 3.1: Schematische Darstellung einer Thermiksäule
Abbildung 3.2: Turbulenzentstehung
Abbildung 3.3: Zeit-Raum-Verhalten von Turbulenzelementen
Abbildung 3.4: konventionelle Hitzdrahtsonde
Abbildung 3.5: Elektrischer Kreis einer Hitzdrahtsonde
Abbildung 3.6: Aufbau der verwendeten Vier-Draht-Sonde
Abbildung 3.7: Schematische Darstellung der Vier-Draht-Sonde
Abbildung 4.1: Pitch-Winkel und Yaw-Winkel
Abbildung 4.2: Wertepaare (U E) aus der Geschwindigkeitskalibrierung
Abbildung 4.3: Approximation an gemessenen Wertepaaren (Geschw.kal)
Abbildung 4.4: Aus der Pitch-Winkel-Kalibrierung ermittelten Wertepaare (U E)
Abbildung 4.5: Approximation an gemessenen Wertepaaren (Pitch-Winkel)
Abbildung 4.6: Auflösung um den Arbeitspunkt
Abbildung 4.7: Geschwindigkeitsverlauf: Superposition
Abbildung 4.8: Spannungsschwankungen der Drähte 1 bis 4 Turbulenzblock
Abbildung 4.9: Flussdiagramm: Ermittlung der Turbulenzgröße
Abbildung 4.10: Durchfliegen eines Eddys: Erfasste "Turbulenzgröße"
Abbildung 4.11: Flussdiagramm: Ermittlung des Turbulenzgrades
Abbildung 5.1: Approximation an gemessenen Wertepaaren
Abbildung 5.2: Approximation an gemessenen (ohne U 0m/s)
Abbildung 5.3: Direkter Vergleich der Regressionen
Abbildung 5.4: Direkter Vergleich der Regressionen (Vergrößert)
iv
Abbildung 5.5: Direkter Vergleich der Drähte 1 und 4
Abbildung 5.6: Approximation an gemessenen Wertepaaren (Pitch-Winkel)
Abbildung 5.7: Energiebetrachtung am Flugzeug.
Abbildung 5.8: Verlauf der Gesamtenergie
Abbildung 5.9: Flugverlauf in der geodätischen x,y-Ebene für 14 07 06
Abbildung 5.10: Geschwindigkeitsverlauf für die Messung 14 07 06
Abbildung 5.11: Ermittelte Turbulenzgrade Turbulenzgrade nach Zanin
Abbildung 5.12: Turbulenzgradverteilung für die Messung 14 07 06
Abbildung 5.13: Turbulenzgradverteilung der Messung 14 07 06 (vergrößert)
Abbildung 5.14: Turbulenzverteilung der Messung 14 07 06
Abbildung 5.15: Histogramm für die Häufigkeit der Turbulenzgrößen
Abbildung A.1: Geschwindigkeitskalibrierung
Abbildung A.2: Pitch-Winkel-Kalibrierung
Abbildung A.3: Kalibrierungsmatrix
Abbildung A.4: Energieverlauf der Messung 14 07 04
Abbildung A.5: Geschwindigkeitsverlauf der Messung 14 07 04
Abbildung A.6: Flugverlauf der Messung 14 07 04
Abbildung A.7: Turbulenzgradverteilung der Messung 14 07 04
Abbildung A.8: Turbulenzgrößenverteilung der Messung 14 07 04
Abbildung A.9: Histogramm der Turbulenzgrößen der Messung 14 07 04
Abbildung A.10: Energieverlauf der Messung 14 07 05
Abbildung A.11: Geschwindigkeitsverlauf der Messung 14 07 05
Abbildung A.12: Flugverlauf der Messung 14 07 05
Abbildung A.13: Turbulenzgradverteilung der Messung 14 07 05
Abbildung A.14: Turbulenzgrößenverteilung der Messung 14 07 05
Abbildung A.15: Histogramm der Turbulenzgrößen der Messung 14 07 05
v
Abbildung A.16: Energieverlauf der Messung 14 07 07
Abbildung A.17: Geschwindigkeitsverlauf der Messung 14 07 07
Abbildung A.18: Flugverlauf der Messung 14 07 07
Abbildung A.19: Turbulenzgradverteilung der Messung 14 07 07
Abbildung A.20: Turbulenzgrößenverteilung der Messung 14 07 07
Abbildung A.21: Histogramm der Turbulenzgrößen der Messung 14 07 07
Abbildung A.22: Energieverlauf der Messung 05 09 09
Abbildung A.23: Geschwindigkeitsverlauf der Messung 05 09 09
Abbildung A.24: Flugverlauf der Messung 05 09 09
Abbildung A.25: Turbulenzgradverteilung der Messung 05 09 09
Abbildung A.26: Turbulenzgrößenverteilung der Messung 05 09 09
Abbildung A.27: Histogramm der Turbulenzgrößen der Messung 05 09 09
Abbildung A.28: Energieverlauf der Messung 08 09 05
Abbildung A.29: Geschwindigkeitsverlauf der Messung 08 09 05
Abbildung A.30: Flugverlauf der Messung 08 09 05
Abbildung A.31: Turbulenzgradverteilung der Messung 08 09 05
Abbildung A.32: Turbulenzgrößenverteilung der Messung 08 09 05
Abbildung A.33: Histogramm der Turbulenzgrößen der Messung 08 09 05
Abbildung B.1: Vier-Draht-Heißfilmsonde
Abbildung B.2: Positionierung der Sonde bei der Kalibrierung
Abbildung B.3: Positionierung der Sonde bei den in-flight Messungen
vi
Tabellenverzeichnis
Tabelle 3.1: Reflexionsquotient für unterschiedliche Bodenbeschaffenheit 6
Tabelle 3.2: Überblick über Geschwindigkeitsmesssonden 14
Tabelle 4.1: Winkelkonvention 25
Tabelle 4.2: Messpunkte der durchgeführten Kalibrierungen 27
Tabelle 4.3: Ausschnitt aus der Datei Ergebnisse_kor.dat 29
Tabelle 4.4: Kalibrierungsmatrizen im Vergleich 34
Tabelle 4.5: Vergleich der Auflösung zweier Untersuchungen 35
Tabelle 5.1: Vergleich der Residuen 46
Tabelle 5.2: Ergebnisse der Yaw-Winkel-Kalibrierung 49
Tabelle 5.3: Größte auftretenden Schwankungen 49
Tabelle A.1: Durchgeführte Messungen XVIII
Tabelle B.1: Befehle zum Betreiben der Anlage XIX
vii
Nomenklatur:
Lateinische Symbole:
Durchströmte Fläche oder
A q Staudruck
Kalibrierungskoeffizient ˙ Q K Konvektiver Wärmefluss B Kalibrierungskoeffizient
Gaskonstante (Gl. 3.1) oder
c p Spezifische Wärmekapazität R
Widerstand
d Charakteristischer Durchmesser Re Reynolds-Zahl
Spannung (in Kapitel 5.2.1 auch
E S Angeströmte Fläche
Energie)
F Kraft t Zeit
g Erdbeschleunigung T Temperatur
Gr Grashof-Zahl Tu Turbulenzgrad
H Höhe (barometrische Höhe) U Anströmgeschwindigkeit
Korrekturfaktor der
K T3 V Volumen
Temperaturdifferenzen
Korrekturfaktor des
K T4 V IAS indicated air speed Wärmeübergangskoeffizienten
V TAS true air speed L Charakteristische Länge
M Molzahl X Feuchtebeladung
? n Kalibrierungskoeffizient „arithmetisches Mittel“ Nu Nusselt-Zahl „temporär/ nicht entgültig“ ?
? ' p Druck „Schwankung"
P el Elektrische Leistung
viii
Griechische Symbole:
Wärmeübergangskoeffizient
(Kapitel 3.3) sonst Winkel
α θ Pitch-Winkel
zwischen Anströmung und der Draht-Normalen
Winkel zwischen Draht und
α λ Wärmeleitfähigkeit
Draht-Normalen
β Yaw-Winkel ν Kinematische Viskosität
Dissipationsrate der kinetischen
ε ρ Dichte
Energie
Kolmogorov-Länge in Kap. 3.1
η ω Wirbelstärke
sonst dynamische Viskosität
Indizes:
0 oder Auf Standardbedingungen oder
ein/zu Eingehende/ Zufließende Größe
t 0°C bezogen
Bezieht sich auf die
1,2,3,4 kin Kinetisch
Drahtnummer
∞ In Bezug auf die Anströmung l Luft
AP Arbeitspunkt m Gemessen
aus/ab Aus-/Abgehende Größe pot Potentiell
d Dampf v Verdrängt
e Effektiv
Abkürzungen:
AC Wechselstrombetrieb DC Gleichstrombetrieb
CC Constant Current IAS Indicated Air Speed
CT Constant Temperature TAS True Air Speed
ix
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
1 Einleitung
Segelflugpiloten berichten von einem Leistungsverlust, der sich beim Einflug in Gebiete atmosphärischer Turbulenzen ereignet. Solche Turbulenzen werden als abgeschlosses Volumen verstanden worin gewisse Geschwindigkeitsschwankungen und Wirbelstärken herrschen. Das chaotische Verhalten der Teilchen innerhalb dieses Volumens entspricht dem Verhalten von Fluidteilchen in einer üblichen turbulenten Strömung.
Das Erforschen turbulenter Strömungen erfordert experimentelle Messverfahren, die einen tieferen Einblick in die dabei auftretenden Phänomene ermöglichen soll. Aufgrund der Komplexität dieser, stellen theoretische Methoden abstrakte Stützen dar, die das Verhalten der Strömung unter turbulenten Bedingungen nur beschränkt wiedergeben können. Besonders in der Untersuchung von Turbulenzen in der freien Atmosphäre sind experimentelle Verfahren unabdingbar, denn laut vielen Untersuchungen ist keine Gesetzmäßigkeit in dem Verhalten von turbulenten Strömungen zu erkennen. Als Ausnahme gelten Untersuchungen, die unter relativ bekannten Randbedingungen stattfinden (z.B. Strömung in Windkanälen, Rohr- und Kanalströmungen), wo der Turbulenzgrad relativ gering (unter 1%) und/oder wo die durch Turbulenz hervorgerufenen Effekte eine untergeordnete Rolle spielen.
In etwa 90% aller technisch relevanten Fälle sind turbulente Strömungen vorzufinden. Um quantitative Aussagen über Turbulenzen machen zu können, müssen Wirbelstärken und Geschwindigkeiten bekannt sein, die allein aus Messungen gewonnen werden können. In diesem Kontext spielt die Hitzdrahtanemometrie eine wesentliche Rolle. Erste Untersuchungen in diesem Bereich wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts von King durchgeführt, der als Pionier der Hitzdrahtanemometrie gilt. Seitdem gewann diese Messtechnik stark an Bedeutung was die Messung von Strömungsgrößen anbelangt. Heutzutage werden diverse Messverfahren angeboten, die imstande sind solche Größen bei geringerem Aufwand zu erfassen . Der Grund, warum die Hitzdrahtanemometrie heute immer noch eine wichtige Rolle in der Messung dynamischer Strömungsgrößen spielt liegt darin, dass der Energie- und Raumbedarf der Messanlage erheblich geringer ist als der vergleichbarer Messanlagen. Die Tatsache, dass die zu messende Strömung nicht vorbereitet werden muss (z.B. durch Streuen von Partikeln) macht den Hitzdrahtanemometer zu einem geeigneten Messwerkzeug für den Einsatz in in-flight Messungen.
1
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
Ein entscheidender Nachteil bei Hitzdrahtanemometern ist die zeitintensive Kalibrierung. Dies rührt daher, dass es keine exakten Zusammenhänge zwischen der gemessenen Spannung und der Strömungsgeschwindigkeit gibt. Solche Zusammenhänge werden empirisch ermittelt, indem eine Kalibrierung durchgeführt wird. Um eine hohe Verlässlichkeit der empirisch ermittelten Koeffizienten zu erhalten empfiehlt es sich regelmäßige Kalibrierungen durchzuführen.
Turbulenzelemente, (kurz Eddies), können als Geschwindigkeitsschwankungen in einer ruhigen oder stationär fließenden Luft verstanden werden. Die Erfassung solcher hochfrequenter zeitlicher Geschwindigkeitsfluktuationen erfordert, dass die Anlage eine entsprechend hohe Verarbeitungsfrequenz aufweist. Neben den Spannungsfluktuationen müssen auch Daten bezüglich der Umgebung (Umbegungstemperatur, statischer und dynamischer Druck und Position) erfasst werden.
Die Vielzahl an unübersichtlichen Daten muss durch eine Software verarbeitet werden und als relativ leicht verständliche Ergebnisse wiedergegeben werden. Anhand dieser Ergebnisse können bereits existierende Theorien verifiziert und gegebenfalls neue Schlüsse gezogen werden, die dem Ziel die Struktur klein-skaliger Turbulenzen zu beschreiben nachkommen. Die hieraus gewonnenen Einsichten sollen der Generierung von Gegenmaßnamen für das eingangs vorgestellte Problem des Leistungsverlustes bei Segelflugzeugen mit Laminarprofilen dienen.
2
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
2 Stand der Technik
Vor dem Hintergrund, dass das Phänomen der Leistungsverringerung bei Segelflugzeugen mit Laminarprofilen auf das Vorhandensein von Mikroturbulenzen in der unteren Atmosphäre zurückgeführt wird, sollen nun eindeutige Zusammenhänge hergestellt werden.
Es sind bereits zahlreiche Experimente an einer längs angeströmten ebenen Platte, ohne Druckgradient bei äußeren Störungen durchgeführt worden. Aufgrund der Rezeptivität der Grenzschicht führen äußere Störungen zu einem frühen Umschlag der laminaren in eine turbulente Grenzschicht. Die aus diesen Untersuchungen gewonnenen Einsichten sind jedoch nicht allgemein auf die Umströmung eines Tragflügelprofils übertragbar. Aufgrund des weitestgehend unbekanntene Verhalten von Turbulenzen ist die Versuchsdurchführung unter „echten“ Bedingungen, d.h. in der unteren Atmosphäre von enormer Wichtigkeit. Dadurch wird erhofft, die Struktur, räumliche Ausdehnung und Vorkommen von Mikroturbulenzen zum ersten mal näher zu beschreiben.
Eine Untersuchung, die dem Ziel der vorliegenden Arbeit recht nahe kommt ist die von Zanin 1984 durchgeführt wurde. Das 1985 im Springer Verlag erschienene Paper beschreibt die durchgeführten Untersuchungen an der Tragfläche eines Segelflugzeugs. Gegenstand der Untersuchung war die nähere Beleuchtung des Umschlages von laminarer zu turbulenter Grenzschicht und wie Turbulenzen in der freien Atmosphäre diesen Umschlag beeinflussen. Dazu wurden ebenfalls Hitzdrahtanemometer angewendet um die Strömung am Flügel - in der ausgebildeten Grenzschicht zu quantifizieren. Leider sind aus dem Paper zu wenig Angaben bezüglich der Messfrequenz und der Dauer einer Messung zu entnehmen. Die Folge daraus ist, das die darin enthaltenen Aussagen nur qualitativ von Bedeutung sind; eine Charakterisierung der Turbulenzen ist allerdings nicht möglich.
In der Vergangenheit wurden auch Untersuchungen durchgeführt, wobei Fluggeräte, die nur bei einer relativ hohen Missionsgeschwindigkeit betrieben werden können eingesetzt wurden. Dies ruft das Problem der schlechten räumlichen Auflösung hervor, denn bei einer mäßigen Messfrequenz, (üblicherweise 5kHz) und einer hohen Fluggeschwindigkeit (ca. 55m/s) sind bestenfalls Turbulenzen der Größenordnung von 0,1m erfassbar. Ein Großteil der in der Atmosphäre herrschenden Wirbel kann somit nicht erfasst werden. Hinzu kommt, dass diese Untersuchungen bei relativ großen Höhen (ca. 6000m) erfolgt sind. Das Phänomen Thermik und die daraus entstehenden klein-skaligen Turbulenzen finden in der unteren Atmosphäre (bis ca.
3
Str ömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
3000m) statt und bleiben daher, von diesen Forschungen unberücksichtigt.
4
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
3 Grundlagen
Sämtliche der in der Natur vorkommenden Prozesse laufen nach gewissen Schemen und Gesetzen ab. Viele dieser Prozesse wurden im Verlauf der Geschichte ausgiebig untersucht und waren die Grundlage neuer, detaillierterer Untersuchungen. Die Verlässlichkeit der daraus sich ergebenden theoretischen Modelle und Gesetze hängt selbstverständlich von den Untersuchungsmethoden und von den zur Verfügung stehenden Mitteln ab. Leider können solche Prozesse nicht isoliert betrachtet werden, da sie mit ihrer Umgebung interagieren. Je genauer diese Interaktionen bekannt sind umso kleiner sind die Fehler, die beim Treffen von Annahmen begangen werden.
In der vorliegenden Untersuchung wurden auch Annahmen getroffen, die den Rechenaufwand minimieren und den daraus resultierenden Fehler so gering wie möglich halten. Diese Gesetze und Vereinfachungen bilden die Grundlage dieser Arbeit und werden im Folgenden vorgestellt und diskutiert.
3.1 Meteorologie
Meteorologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Wettergeschehen in der unteren Atmosphäre - der Troposphäre beschäftigt. Vor allem in der unteren Troposphäre (unter 3000m Höhe) spielen sich die Phänomene ab, die für die vorliegende Untersuchung von Relevanz sind. In diesem Unterkapitel wird das wetterbeeinflussende Phänomen Thermik und die dadurch hervorgerufene Turbulenz in Beziehung gebracht.
3.1.1 Thermik
Unter Thermik versteht man die Aufwärtsbewegung von einzelnen Luftpaketen gegenüber der umgebenden Luft. Verantwortlich für diesen Auftrieb sind die
Archimedes-Kräfte,
die durch die Dichteabnahme des Luftpakets hervorgerufen werden, die wiederum von der Temperatur abhängt. Das
Archimedes'sche
Prinzip sagt aus, dass die Auftriebskraft
F
Auftrieb
gleich der Gewichtskraft des verdrängten
Volumens
V
v
ist:
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
wobei
ρ
Fluid
die Dichte des umgebenden Mediums ist und
g
die
Erdbeschleunigung. Weiter lässt es sich herleiten, dass wenn die Bedingung
ρ Umgebung ρ Luftpaket
erfüllt ist , sich eine Auftriebskraft einstellt, die zum Aufsteigen der Luftpakete führt. Die Dichteabnahme des Luftpakets lässt sich über die Zustandsgleichung für ideale Gase herleiten, wobei eine Temperaturzunahme eine Abnahme der Dichte zur Folge hat solange der Druck konstant bleibt.
Die Aufheizung einer Luftblase in Bodennähe erfolgt, indem die Sonneneinstrahlung den Boden erwärmt, der wiederum die darüberliegende Luft aufheizt. Weitere Faktoren, die Einfluss auf die Thermikbildung nehmen sind die Jahreszeit (Sonnenstand), geographische Breite, Bewölkungsart und Bewölkungsmächtigkeit. Ein weiterer bedeutender Faktor ist die Reflexion. Je nach Bodenbeschaffenheit absorbiert die Erde einen mehr oder weniger großen Anteil der einfallenden Strahlung. Der nicht absorbierte Teil wird von der Erde durch Reflexion wieder zurückgeworfen. Der sich dabei aus der gesamten reflektierten Strahlung und der Globalstrahlung ergebende Quotient wird Albedo genannt. Je höher der Betrag dieses Quotienten umso stärker ist der zu erwartende Aufwind. Tabelle 3.1 zeigt eine Einstufung von Oberflächen und Bewuchs hinsichtlich ihres Reflektionsvermögen.
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
Erfolgt die Produktion und das Ablösen von Luftblasen relativ konstant so spricht man von Thermiksäulen oder Auftriebsschläuchen. Der Aufwind in diesen Thermiksäulen kann Geschwindigkeiten von bis zu 5m/s erreichen und bis auf 3000m aufsteigen. An der Stelle, wo die Blase sich vom Boden ablöst, fließt kalte Luft aus der Umgebung hinzu die nach einer gewissen Zeit auch die nötige Auftriebskraft erreicht und sich ebenfalls vom Boden ablöst. Das sukzessive Aufwärmen, Ablösen und Nachfließen von kalter Luft wird thermische Konvektion genannt.
Aufgrund der Gravitation und der Kompressibilität der Luft stellt sich ein mit der Höhe exponentiell abfallender Luftdruck ein. Indem sich ein Luftpaket in der Atmosphäre aufwärts bewegt erfährt es eine adiabate Expansion, die zur Folge eine Abkühlung der Luftblase hat, wobei diese trocken-adiabate Abkühlung (ohne Wolkenbildung) im Mittel 1°C je 100m beträgt. Wie bereits anhand von (3.1) bewiesen ist die Dichte reziprok proportional zur Temperatur, d.h. dass mit zunehmender Höhe die Dichte der Luftblase zunimmt bis sie der Umgebungsdichte entspricht und eine konstante Höhe hält. Weist die Luftblase eine relativ hohe Feuchtigkeit auf, so kondensiert sie beim Erreichen des Taupunktes und wird als Wolke sichtbar. In Bezug auf den Gleichgewichtszustand einer Luftblase oder Luftpaket unterscheidet man drei Zustände:
Indiferentes Gleichgewicht Ein Luftpaket, das sich in diesem Zustand
7
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
Der in Abbildung 3.1 dargestellte Auftriebsschlauch lässt sich in drei Zonen unterteilen, in welchen unterschiedliche Bewegungen der einzelnen Luftpakete auftreten.
Zone 3: Das Aufsteigen von Luftblasen und das Nachziehen von Luft, das aus
Zone 2: Die Mischzone ist der Bereich, wo die Kondensation einzelner Blasen
Zone 1: Die gesamte Blase zirkuliert und stülpt sozusagen ihr Inneres nach außen.
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3.1.2 Turbulenz
Der Begriff Turbulenz wird von vielen Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakultäten verwendet was zur Folge die Vielfältigkeit seiner Bedeutung hat. Untersucht man beispielsweise Rohrströmungen, so versteht man unter Turbulenz die turbulente Strömung, die sich ab einer kritischen
Reynolds-Zahl
einstellt. In der Luftfahrt beschreiben Turbulenzen Verwirbelungen, die auf unterschiedliche Art entstehen und Einfluss auf das Flugverhalten nehmen. Unabhängig von der Disziplin in der dieser Begriff verwendet wird, versteht man unter Turbulenz die räumlich und zeitlich ungeordnete Bewegung eines Fluids, die immer rotationsbehaftet ist. Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vom britischen Physiker
Osborne Reynolds
durchgeführten Versuche weisen auf den dreidimensionalen Charakter von Turbulenzen. Darüber hinaus konnte keine Gesetzmäßigkeit in der Bewegung der Teilchen festgestellt werden woraus der Schluss gefasst wurde, Turbulenzen seien irregulär und zufällig. Aufgrund des empfindlichen Verhaltens auf Anfangsbedingungen und des nichtlinearen dynamischen Verhaltens der Luftteilchen bezeichnet man Turbulenzen als chaotische Systeme. Ein Maß, das die Intensität von Turbulenzen quantitativ darstellt ist der Turbulenzgrad, wobei
U
∞
die
Geschwindigkeit der Anströmung ist und u ' , v ' , w ' die darin herrschenden Schwankungen.
Für isotrope Turbulenz, wie sie im Windkanal annähernd vorzufinden ist vereinfacht sich obige Formel zu
Aus der Atmosphärenforschung sind diverse Effekte bekannt, die für die Entstehung von Turbulenzen verantwortlich sind. Hervorzuheben ist, dass bei jedem Effekt, der zur Entstehung von Verwirbelungen führt ein Geschwindigkeitsgradienten zugrunde liegt. Typische Turbulenzauslöser sind
Thermik Die Aufwindgeschwindigkeit des Jets gegenüber der ruhigen
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
Scherspannungen erzeugen Turbulenzen.
Orographische Hindernisse stellen auch eine bedeutende Turbulenzursache dar. So
Wirbelschleppen, die durch hauptsächlich Verkehrsflugzeugen erzeugt werden
Turbulenzentstehung aus Geschwindigkeitsgradienten (rechts).
Turbulenzelemente (Wirbel) können mit unterschiedlichen Abmessungen auftreten und weisen demzufolge unterschiedlich große Zerfallzeiten auf (Abbildung 3.3). Turbulenzen mit kleinen Abmessungen entstehen hauptsächlich aus großen Turbulenzelementen, die im Verlauf der Zeit Zerfallen. Ein großer Wirbel erzeugt an der Grenze zur ruhigen Luft Scherspannungen, die neue Wirbel entstehen lassen; auf diese Weise gibt der größere Wirbel ein Teil seiner kinetischen Energie an die neu entstehenden Wirbel. Dieser Vorgang setzt sich fort bis die charakteristische Länge der Wirbel einer Kolmogorov-Länge entspricht, dann zerfällt die kinetische Energie in Wärmeenergie. Dieses Phänomen wird Energiekaskade oder Energiedissipation genannt. Die Wellenzahl eines Turbulenzelements ist reziprok proportional zur Länge desselben. Je größer die Wellenzahl umso mehr Energie wird dissipiert.
10
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
Die Kolmogorov-Länge stellt die kleinste Abmessung dar, die ein Wirbel bei gegebener Viskosität annehmen kann. Sie ist von der kinematischen Viskosität ν, und von der Dissipationsrate der kinetischen Energie ε, abhängig.
η=ν 3 /4 ⋅ε −1 /4
3.2 Profilumströmung
Die Entwicklung von Profilen hat zum Ziel widerstandsarme Profile zu konzipieren, die dennoch einen hohen Auftrieb leisten. Die Erfüllung dieses Wunsches findet man in Laminarprofilen, d.h. Profile deren Grenzschicht sich möglichst über einen großen Bereich laminar hält. Ein unerwünschter Effekt, der bei turbulenter Grenzschicht auftritt ist die Steigerung der Reibkraft, die etwa zweimal größer als bei der laminaren Grenzschicht ist.
Der Umschlag von laminarer in eine turbulente Grenzschicht erfolgt in mehreren Schritten, die ab einer kritischen Reynolds-Zahl eintreten:
1. Stabile laminare Strömung
2. Instabile Tollmien-Schlichting-Wellen
11
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
3. Dreidimensionale Wirbel
4. Aufplatzen der Wirbel
5. Turbulenzflecken
6. Vollturbulente Strömung
Die Strömung um ein Profil ist von mehreren Faktoren abhängig, die den Umschlag zur Turbulenz früher als erwartet eintreten lassen. Diese Anfälligkeit der laminaren Strömung auf äußere Einflussfaktoren wird auch Rezeptivität genannt. Sie ist definiert als eine Phase, in der äußere Störungen zu Störungen in der Grenzschicht führen, die die oben aufgezählten Schritte des Umschlags einleiten. Bekannte äußere Störungen sind beispielsweise
Störungen in der Anströmung in Form von Lärm (akustische Wellen) und/ oder Turbulenzen
Schwingungen der Tragflügel
Rauhigkeit und Verschmutzung der Tragflächenaußenhäute
Ungünstige Druckgradienten
Es wurden zwei Arten von Störungen beobachtet: nämlich diejenigen, die die Tollmien-Schlichting-Wellen anregen und weitere, die die Grenzschicht direkt stören und zum Umschlag führen. TS-Wellen schwingen mit einer relativ hohen Frequenz (400-900Hz) und können daher nur von hochfrequenten Störungen ausgelöst werden. Die zweite Art von Störungen schwingt eher im niederfrequenten Bereich und weist große Amplituden auf. Diese Störungen werden Klebanoff-mode (oder nur K-mode) genannt und weisen eine längliche Gestalt in Strömungsrichtung auf. Die Geschwindigkeitsschwankungen können bis zu 15% der Anströmgeschwindigkeit betragen während die Amplituden der TS-Wellen im Bereich 1,5% der Anströmgeschwindigkeit liegen.
Laut Bertolotti 1999 haben Messungen des Frequenzspektrums von Turbulenzen in der freien Atmosphäre ergeben, dass die meiste Energie in niederfrequenten Turbulenzen enthalten ist. Daraus lässt sich schließen, dass die Entstehung von TS-Wellen kaum ihren Ursprung im Vorhandensein von Turbulenzen findet. Ein theoretischer Beweis zeigt, dass die K-mode's durch niederfrequenten Turbulenzen verstärkt werden und, dass bei einem Ausbleiben von TS-Wellen die K-mode's von Turbulenzen verstärkt werden so, dass sie den Umschlag von laminarer in turbulente Grenzschicht einleiten.
12
Strömungslehre und Aerodynamik, TU Darmstadt
3.3 Messtechnik
Phänomene wie Thermik, Turbulenz und Grenzschichtbildung sind durch die menschlichen Sinne kaum oder nur grob erfassbar. Um solche Phänomene untersuchen und sich bildlich vorstellen zu können ist der Wissenschaftler auf diverse Methoden angewiesen wie beispielsweise die Messtechnik; diese soll der Veranschaulichung und der Quantifizierung dienen. Um Turbulenzen messen zu können müssen alle auftretenden Geschwindigkeitsschwankungen erfasst werden. Dies erfordert eine hohe Schnelligkeit der Mess- und Registriergeräte, die in Abhängigkeit der gewünschten Auflösung bis zu mehreren Tausend Schwankungen pro Sekunde erfassen müssen.
3.3.1 Überblick über Geschwindigkeitsmesssonden
Um einen geeignten Messapparat aussuchen zu können müssen zunächst die Anforderungen an die Sonde sowie die verfügbaren Messtechniken bekannt sein.
In der vorliegenden Arbeit sollen Turbulenzen erfasst und beschrieben werden, vor allem hochenergetische Turbulenzen, die wie in 3.1.2 bereits erwähnt sehr geringe Maße aufweisen. Um kleinskalige Turbulenzen messen zu können wird eine hohe zeiltliche und räumliche Auflösung der Messanlage erfordert, die durch eine hohe Messfrequenz gewährleistet ist. Aufgrund des dreidimensionalen Verhaltens der Turbulenz muss die Anlage imstande sein alle drei Geschwindigkeitskomponenten zu erfassen. Da die Messungen in-flight vorgenommen werden sind Anforderungen wie geringer Raumbedarf, geringes Gewicht und geringer Energiebedarf von großer Bedeutung.
Tabelle 3.2 aus Miller 2006 verschafft ein Überblick über Messtechniken, die für die Geschwindigkeitsmessung in Frage kommen, das sind
Laser Doppler Anemometry (LDA)
Hot-Wire/ Hot-Film Anemometry (HWA)
Particle Image Velocimetry (PIV)
Multi-hole Pressure Probes
13
Arbeit zitieren:
Christoph Dienel, 2007, Experimentelle Untersuchung klein-skaliger, atmosphärischer Turbulenz mit Hilfe einer Heißfilmsonde im Flugversuch, München, GRIN Verlag GmbH
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Für MS Word 2003 - Update 2010
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Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
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Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
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Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Christoph Dienel's Text Experimentelle Untersuchung klein-skaliger, atmosphärischer Turbulenz mit Hilfe einer Heißfilmsonde im Flugversuch ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Christoph Dienel hat den Text Experimentelle Untersuchung klein-skaliger, atmosphärischer Turbulenz mit Hilfe einer Heißfilmsonde im Flugversuch veröffentlicht
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