Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS V
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
1 EINLEITUNG 1
2 SINGLE-DASEIN UND PARTNERSCHAFT 2
2.1 Single 2
2.1.1 Definition 2
2.1.2 Ausprägungen 2
2.1.3 Situation der Singles 2
2.2 Partnerschaft 3
2.2.1 Definition 3
2.2.2 Allgemeine Merkmale 3
2.2.3 Ökonomische Vorteile einer Partnerschaft 4
2.2.3.1 Fixkostendegression 4
2.2.3.2 Ausnutzung von Spezialisierungsvorteilen 5
2.2.3.2.1 Arbeitsteilung 5
2.2.3.2.2 Komparativer Vorteil 6
2.2.3.2.3 Erzielung von Skaleneffekten 7
Inhaltsverzeichnis - Seite IV
3 PARTNERWAHL UND DEREN HISTORISCHE ENTWICKLUNG 9
3.1 Was ist Partnerwahl 9
3.2 Gesellschaftliche Vorbestimmung im Mittelalter 9
3.3 Instrumenteller Charakter im 17., 18. und 19. Jahrhundert 10
3.4 Freie Partnerwahl im 20. Jahrhundert 11
4 ÖKONOMISCHE ANSÄTZE DER PARTNERWAHL 13
4.1 Familienökonomischer Ansatz 13
4.2 Austauschtheoretischer Ansatz 14
4.3 Die Theorie des subjektiven Erwartungsnutzens 15
5 GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN VS. GLEICH UND GLEICH
GESELLT SICH GERN 17
6 FAZIT 18
LITERATUR - UND QUELLENVERZEICHNIS 19
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Produktionszeiten vor Arbeitsteilung.
Abbildung 2: Produktionszeiten nach Arbeitsteilung
Abbildung 3: Produktionszeiten vor komparativem Vorteil
Abbildung 4: Opportunitätskostenvergleich
Abkürzungsverzeichnis
€ Euro
Summe ∑
Bsp. Beispiel
bspw. beispielsweise
bzgl. bezüglich
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
etc. et cetera
F Frau
Hrsg. Herausgeber
M Mann
Nr. Nummer
S. Seite
sog. so genannte
Std. Stunde
usw. und so weiter
Vgl. Vergleiche
vs. versus
z.B. zum Beispiel
1 Einleitung
„Der Papa hat es sich leicht gemacht, der hat einfach die Mama geheiratet, aber wen soll ich mal heiraten?“ Diese Frage eines kleinen Jungen macht deutlich wie schwer es ist „den Richtigen“ oder „die Richtige“ zu finden.
Die richtige Wahl des Partners bzw. der Partnerin ist die Grundlage 1 Doch wer ist die Richtijeder auf Dauer gelingenden Liebesbeziehung. ge? Wie kann man sie finden? Woran erkennt man sie? Was ist überhaupt „Liebe“? Diese Fragen, die sich der Junge stellt, beschäftigt auch die Wissenschaft seit langem. Philosophen, Soziologen, Psychologen, Biologen und Ethnologen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit dieser Thematik. Unzählige Bücher wurden veröffentlicht um dieses Phänomen zu erklären - aber gelang es bisher? Oder beruht die Liebe und die Partnerwahl auf ganz anderen Aspekten zum Beispiel denen der Ökonomik? Gibt es bestimmte Auswahlkriterien, Regelmäßigkeiten oder Systematiken, nach denen wir unsere Partner aussuchen, wenn wir den Aspekt der Liebe außen vor lassen?
Auf den ersten Blick klingt das wenig romantisch und ein Zusammenhang zwischen der Partnerwahl und der Ökonomik ist nicht selbstverständlich zu sehen. Jedoch ist die Liebe ein zwischenmenschlicher Zu-stand und die Ökonomik die Lehre davon, wie Menschen miteinander das 2 Beste aus Ihrem Leben machen können.
Im Folgenden soll sowohl auf die Vorteile der Partnerschaft gegenüber dem Single-Dasein, als auch auf die Funktionsweise der Partnerwahl an sich und ihre historische Entwicklung vom Mittelalter bis in die Gegenwart eingegangen werden. Darüber hinaus werden auch verschiedene ökonomische Ansätze zur Partnerwahl dargestellt. Abschließend stellt sich die Frage, ob sich nun Gleich und Gleich gern gesellt oder Gegensätze sich anziehen.
Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, nach welchen rationalen Kriterien und Motiven Menschen einen Partner auswählen. Hierbei werden ausschließlich ökonomische Ansätze berücksichtigt und ein rational handelnder Mensch zugrunde gelegt, der sich kühl Gedanken darum macht, ob er eine Beziehung eingehen soll oder nicht - ob 3 sie sich lohnt oder nicht.
1 Vgl. Kornbichler, 2004, S. 9
2 Vgl. Beck, 2005, S. 9 3 Vgl. Beck, 2005, S. 14
2 Single-Dasein und Partnerschaft
2.1 Single
2.1.1 Definition
Für den Begriff „Single“ sind sowohl in der Fachliteratur als auch im täglichen Sprachgebrauch unterschiedliche Definitionen zu finden. In der angloamerikanischen Literatur werden Singles als ledige, kinderlose Alleinlebende definiert, welche keinen gegengeschlechtlichen Partner haben, wohingegen der Single-Begriff in der europäischen Literatur über die Wohnform, Beziehungsform oder den Zivilstand definiert wird. Die Beziehungsform ist dabei das gebräuchlichste Kriterium. Das Hauptmerkmal für einen Single ist demnach die Partnerlosigkeit.
2.1.2 Ausprägungen
Das Single-Dasein kann zudem über vier verschiedene Gruppen von Singles definiert werden: dauerhafte, temporäre, freiwillige und unfreiwillige Singles.
Als dauerhafte Singles werden alleinlebende Personen bezeichnet, die freiwillig oder mangels Alternativen ohne Partner leben. Die temporären Singles hingegen können auch als „vorübergehende Singles“ bezeichnet werden, da sie nur zeitweise keinen Partner haben und deshalb alleinstehend sind. Eine weitere Gruppe sind die unfreiwilligen Singles, welche sowohl aus Mangel an Alternativen dauerhaft oder auch vorübergehend ohne Partner sind. Die vierte Gruppe, die freiwilligen Singles, die sich bewusst dazu entschieden hat alleine zu leben, sind Singles im 4 engeren Sinne.
2.1.3 Situation der Singles
Die ökonomische Situation der Singles hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch geändert. Noch bis vor zwei bis drei Jahrzehnten war es für Singles wesentlich schwieriger Beruf und Haushalt in Einklang zu bringen. Die Partnerschaft war mit einem relativ großen Nutzenzuwachs verbunden, da z.B. durch Arbeitsteilung ein Produktivitätszuwachs erzielt wurde.
Heutzutage spielt die Hausarbeit eine weit geringere Rolle, da technische Geräte die Hausarbeit erleichtern und zunehmend Outsourcing von Haushaltsaktivitäten, z.B. durch Wäschereien, Nähereien, Bügelservice 5 Der höhere Produktionszuwachs durch die Partnerschaft usw., erfolgt.
4 Vgl. Adler, 2006, www.Singles-Suchmaschine.com
5 Vgl. Sichelstiel, Söllner, 2004, S. 255
Arbeit zitieren:
Judith Holdenrieder, 2006, Die Ökonomik der Partnerwahl, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 56 Seiten
Partnerwahl heute: zwischen interpersoneller Attraktion und sozialem S...
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 20 Seiten
Die Bedeutung von Düften im Marketing
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 25 Seiten
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 12 Seiten
Shareholderkonzepte, Stakeholderkonzepte und Investor-Relations
Studienarbeit, 18 Seiten
Die Ökonomie der Partnerschaft unter evolutionspsychologischen Aspekte...
Psychologie - Sozialpsychologie
Hausarbeit, 32 Seiten
Duftmarketing als Instrument zur Absatzsteigerung im Verkaufsraum
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 27 Seiten
Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Therapeutische Ansätze und ...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit (Hauptseminar), 42 Seiten
Erfolgreiche Gestaltung von Maßnahmen der Verkaufsförderung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
Die Veränderung der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in der Fami...
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 26 Seiten
Mitarbeiterzufriedenheit in der Verkaufsförderung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit (Hauptseminar), 38 Seiten
Judith Holdenrieder hat den Text Die Ökonomik der Partnerwahl veröffentlicht
Judith Holdenrieder hat einen neuen Text hochgeladen
Reading Seminar XI: Lacan's Four Fundamental Concepts of Psychoanalysi...
Richard Feldstein, Maire Jaanus, Bruce Fink
International Seminar on Nuclear War and Planetary Emergencies - 32nd ...
R. Ragaini, A. Zichichi
How to Develop and Promote Successful Seminars and Workshops: The Defi...
Howard L. Shenson, Shenson
Proceedings of the Seminar for Arabian Studies, Volume 37: Papers from...
St John Simpson, Lloyd Weeks
Seminar on Differential Equations and Dynamical Systems
Part 2: Seminar Lectures at th...
James A. Yorke
0 Kommentare